Beiträge von Mark

    Eine NEUE Vordere, von der Fam. Adam Opel im Werk persönlich verchromt und feinfühlig poliert, gepudert und danach liebevoll verpackt, habe ich auch noch für Euro 800.- Im Bestand....

    Grüße von Horst


    Wenn das ne echte Originale ist, müsste die aber ziemlich bescheiden aussehen :D
    Im Original waren die Stoßstangen bei den Autos von unten nicht geschliffen / poliert, sondern nur die Unterseite war matt.

    Ich habe meine Sachen die letzten 15+ Jahre alle bei G&R Chrom in den Niederlanden abgegeben, zwecks Verchromung. Kostenpunkt für so Hörnchen wird sich um die 120-150€ / Stück bewegen.
    Der Chrompreise nach cm2 x Oberflächenfaktor gehen, kann man dir aber wenn du die zu verchromenden Sachen auf den Tisch legst vorher genau ausrechnen was die Verchromung kosten wird.

    Bei Chrom ists halt wie Lack, you get what you pay for.
    Bei den Opels ist es aber in der Regel günstiger, einfach NEUE Teile zu kaufen, als verchromen zu lassen.

    Also grundsätzlich werden Kork und vor allem Papierdichtungen offiziell nicht mit Dichtmasse bestrichen, da sich die Dichtmasse in das Dichtungsmaterial eindrückt und dieses damit beschädigt.
    Dirko gehört da gar nicht hin.

    Bewährt hat sich bei den alten Autos, wo die Dichtflächen selten 100%ig sind, die Dichtungen vor Montage mit Hylomar zu bestreichen...

    Wenn du die Kaltstartklappe (2 Schrauben) vom Vergaser abschraubst, den Chokezug kannst du dran lassen, dann kannst du über der Schwimmerkammer einen Umlenkhebel und am Ende eine Messingfarbene "Nadel" erkennen, die nach unten geht. Um diese Nadel herum zur Schwimmerkammer gehört eine Scheibe, Innendurchmesser geschätzte 3mm, Außendurchmesser geschätzte 8mm. Fehlt die Scheibe (Liegt da lose drauf) dann trocknet der Vergaser erheblich schneller aus.

    Den Vergaser zu tauschen beantwortet ja nicht die Frage.

    Direkt anspringen tun die Autos nach einer Standzeit von bis zu zwei Wochen, danach sind die Vergaser spätestens eh leer.
    Beim Starten pumpst du mit dem Gaspedal Sprit rein?

    Verordnen lässt er sich nicht, auch wenn unsere Regierungen das die letzten Jahr gerne versuchen. Er lässt sich aber politisch lenken. Durch Steuern und Subventionen.

    Das passiert ja jetzt schon. Diesel und Benzin z.B. sind sehr hoch besteuert, Elektrofahrzeuge -grade im Firmenwagenbereich- deutlich subventioniert.

    Das Problem ist, dass sich in einer Marktwirtschaft grundsätzlich das "günstigere" vergleichbare Produkt durch setzt. Wenn man nun hin geht und will das teurere Produkt durchsetzen in dem man dieses subventioniert und das günstige höher besteuert, dann wird die Leistung für alle teurer.

    Das heißt im Mobilitätsbereich dass dann für uns alle die Mobilität unterm Strich teurer wird.
    Das schlägt sich nicht nur auf den Wohlstand, sondern auf die gesamte Volkswirtschaft durch.
    Wir können uns dann im Lande alle eben weniger leisten und haben das Problem dass unsere Exportprodukte auf dem Weltmarkt zu teuer werden. Für Deutschland als Top Exportnation ist das der wirtschaftliche Todesstoß...

    Das ist genau wie mit den Förderthemen. Viele meinen ja, "der Staat" fördert. Das ist aber m.E. ein falsches Staatsverständnis. Der Staat sind wir. Natürlich kann man Elektroautos "Anschubweise" subventionieren, mann kann auch Heizungen fördern, aber bei solchen Produkten ist auf Dauer das Problem dass wir sie ja alle "brauchen". Sprich, wenn jeder Bundesbürger 1/4el Heizung nutzt und jeder Bundesbürger 1 Auto hat und jeder Bundesbürger das mit X.000€ gefördert bekommt, dann muss der Staat auch jedem Bürger die Fördersumme abnehmen. Der Staat kann sich das Geld ja nicht wirklich drucken, auch wenn er es grade mal wieder versucht...

    Also ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende "gesetzt" ist.
    Wenn ich mir das aber so auf der Welt anschaue, dann brauchen wir für das Thema wahrscheinlich 50-100 Jahre... So schnell wie die Politik sich das vorstellt, geht das alles nicht.

    So Nischenalternativen egal ob Wasserstoff oder HVO100 sind Produkte die sich in der weiten Fläche nicht für Massenanwendungen wirtschaftlich darstellen lassen. Die würden dann so teuer werden, dass wir den Sprit wieder in der Apotheke in Litern kaufen können und im weiten Feld wieder Eselskarre und Ponnykarre fahren müssten. Das wird nicht klappen...

    In meinem Sachkundebuch 1993 stand, das im Jahr 2000 alle Autos autonom mit Elektroantrieb und Wasserstoffantrieb fahren werden und fliegen können. Wir haben 2025 und da sind immer noch Kolben drinnen, die Benzin oder Diesel verfeuern... Das "Ziel" wurde nicht nur um ein viertel Jahrhundert verfehlt, sondern es ist ein viertel Jahrhundert nach dem es erreicht sein sollte, noch auf Jahrzehnte in weiter Ferne...

    Also wir haben in der Familie 1 Auto welches sowieso nur für Kurzstrecken in der Stadt genutzt wird und problemlos durch ein Elektroauto ersetzt werden könnte. Nur, die Kraftstoffkosten in Benzin liegen bei 400€ im Jahr. Auf den Kurzstrecken verbraucht die Karre zwar viel Sprit pro 100km, aber es kommen ja absolut keine Kilometer zusammen. Wartung? Da macht man alle 2 Jahre n Ölwechsel dran und sonst ist da bei 2.000km im Jahr nicht viel dran zu warten...

    Beim 2. Kurzstrecken PKW (meinem 124er Kombi) ist das Problem, dass n Elektroauto das Einsatzspektrum nicht abdecken kann. Langstrecke ist nicht so das Problem, da das nur 1x im Jahr vor kommt, aber es wird n Auto gebraucht mit dem man gelegentlich zu 4. fahren kann, so eine Durchlademöglichkeit von 2,5m minimum besteht, eine amtliche Zuladung vorhanden ist, es darf nicht zu groß sein und mit dem man Anhänger ziehen kann. Letzteres ist bei den Elektroautos KO Kriterium... N Ordentlicher Elektrotransporter ist da wegen der Größe raus und beim Anhängerbetrieb wird es bei E Autos ziemlich dünn. Wenn da 2 Tonnen gezogen werden dürfen müssen, da gibts in bezahlbar nichts.

    Also wäre ein E Auto nicht als Ersatz möglich, sondern nur als Ergänzung. Dann könnte ich damit von den 7.000 Jahreskilometern 6.000 mit nem E Auto fahren, nur, dafür hätte ich wieder ein Auto mehr was Versicherung, Fahrzeugwäsche, HU Gebühren, Inspektionskosten verursacht und im Weg rum stünde, von den Anschaffungkosten ganz abgesehen. Macht für die paar KM auch keinen Sinn...

    Was das ganze PV Thema angeht, habe ich seit 2 Jahren das Dach voll davon. Nur, so richtig viel Dach habe ich nicht. Da bleibt kaum was übrig an Ertrag um noch n E Auto zu laden, geschweige denn eine Wärmepumpe zu betreiben. Zumal der PV Ertrag eigentlich realistisch gesehen auch nur von Frühjahr bis Herbst vom Dach kommt, im Winter kommt da fast gar nichts raus und "über" ist dann sowieso nichts...
    Ne Wärmepumpe mit PV zu betreiben funktioniert da fast gar nicht, bzw. bräuchte man dann schon eine sehr große PV Anlage, da im Winter keine Sonne scheint und wenn dann nur wenige Stunden am Tag ein bisschen...

    Also in der Praxis so ganz zu Ende gedacht ist das Thema noch nicht...

    Zitat

    Mein Kollege hat sich bzw f Frau einen Dacia Vollelektro aktuell f 2 Jahre zu 99 Öro im Monat geleast.



    Die Leute kenne ich. Dann frag mal nach den ganzen Nebenkonditionen (Brutto / Netto), Leasinganzahlung, Leasingschlussrate, wie viele KM Inclusive und ob der noch das Servicepaket, das Winterreifenpaket und das Versicherungpaket bei denen abschließen musste...

    Am Schluss wenn du alles zusammen rechnest kannst für das Geld dann doch n Auto kaufen und fährst besser und günstiger...

    Für 99€ kriegst in der Praxis nirgendwo n Auto, das geht so ab 250€ los wenn du damit nicht fährst (max. 8.000km im jahr).

    Für nen Wohnwagen musst du das Auto nicht auf 12V umrüsten.
    Es gibt Spannungswandler von 6 auf 12 Volt. Zusammen mit entsprechender Sicherung und 5 Relaiskarten kannst du damit die Anhängerkupplung auf 12V laufen lassen und jeden Anhänger dran hängen. Das habe ich seit 15 Jahren in meinem P1 drinnen. Wenn man NUR mit dem Auto den Wohnwagen zieht, kann man auch 6V Birnen hinten rein machen. Da ich aber meine Anhänger mit allen Autos ziehe, habe ich nen 6/12V Wandler im Rekord... Und nen 24/12 V Wandler am LKW...