Ich weiß momentan nicht, ob der Kapitän schon eine Motorbremse hat. Wurde normalerweise erst bei 12 Volt eingeführt. Oder ist Dein Kapitän auf 12 Volt umgerüstet? Möglicherweise kommen dann hier zwei Ursachen zusammen.
Beiträge von altopelfreak
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Wenn dem so ist, dann hat sich die Ersatzteilsituation inzwischen gegenüber den Ponton-Modellen umgekehrt. Ich erinnere mich an Zeiten, da sah es für letztere deutlich schlechter aus als für die ersten Nachkriegs-Olympias. Und was Blech und Chrom betrifft, dürfte sich das kaum gebessert haben. Was mir jedoch aufgefallen ist, dass sich z.B. heute angebotene neue RBZ sowohl für Panoramas als auch für Pontons eignen sollen. Das war früher nicht so. Wie weitreichend hier die Unterschiede zum Olympia 50/51 sind, müsste untersucht werden.
Auf jeden Fall würde ich Kontakte zu anderen Oly-Fahrern aufnehmen. In der AOIG ist dieser Opel-Typ sehr verbreitet und die Autos bleiben meist sehr lange in denselben Händen. Da dürfte es reichlichen Erfahrungsschatz geben.
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Aktuell nicht. Aber ein Freund hatte vor vielen Jahren einen 51er-Olympia. Ein unrestaurierter Scheunenfund, völlig unberührt, von 1962 bis 1988 im Dornröschenschlaf. Nach kurzer Wiederbelebung mit allen Ölwechseln und Überholung der Bremse ging es damit gleich 500 km weit zum großen Jahrestreffen 1988 nach Celle. Der Olympia war absolut alltagstauglich geblieben und hatte noch keine Blinker.
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37 PS sind für damalige Verhältnisse schon eine ganze Menge! Selbst der beliebte VW Käfer kam noch 10 Jahre später mit nur 30 PS daher!
Aber kann man finale Kaufpreise von um die oder unter 10.000 Euro wirklich durchsetzen?
Glaube ich kaum, da es für solche Autos immer weniger Interessenten gibt.
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Würde mich mal mit der Alt-Opel-Interessengemeinschaft in Verbindung setzen und speziell den Typreferenten für die Olypia 47-51 ansprechen. Wie bei vielen Opel besteht auch bei dieser Baureihe der Vorteil, wiele mechanische Teile von den Nachfolgemodellen verwenden zu können.
Lange Zeit war es so, dass die Teilesituation insgesamt für die 50-53er Olympias besser war als für die nachfolgenden Ponton-Modelle 1953-57. Die meisten heute angebotenen Olympias sind bereits restauriert. Mit welcher Qualität, kann meist nur ein Kenner beurteilen. Scheunenfunde und 1. Hand-Exemplare tauchen inzwischen kaum noch auf.
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Der untere Schaltplan bezieht sich auf die Blinkanlage des P2 mit dem dreipoligen Blinkgeber. Kann man auch im P1 verwenden, nur muss die Blinkkontrollampe dann umgeklemmt werden, d. h. sie hängt dann zwischen den Plusleitungen der beiden vorderen Blinkleuchten. Sie ist dann nicht mehr ganz so hell wie vorher.
In dem anderen Thread hatte ich ja schon empfohlen, notfalls den Warnblinkgeber erst einmal ganz abzubauen und zu prüfen, ob dann Blinker und Bremslicht korrekt funktionieren.
Im konkreten Fall vermute ich jedoch einen Massefehler durch das andersartige Rücklichtgehäuse. Das liesse sich doch relativ leicht feststellen. Als Nächstes kommt der Blinkerschalter in Frage. Manchmal helfen hier schon ein paar Tropfen Kontaktspray.
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Das entscheidende Teil ist der Blinkerschalter. Dieser erfüllt je Seite eine aufwändige Wechselschalterfunktion.
Das jeweilige hintere Brems=Blink-Licht wird bei Einschalten mit dem Blinkerhelbel vom Bremslichtstrom, der vom Bremslichtschalter kommt, abgetrennt und auf den Blinkerstromkreis umgelegt.
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Das wäre sehr schade, aber eine vorherige Absprache über Kosten, Unkosten etc. ist doch selbstverständlich.
Und von "gleich kaufen" war ja auch gar nicht die Rede. Es wäre schon sehr hilfreich, einfach mal die Augen nach solch einem Teil offen zu halten.
Und fragen kosten ja nichts.
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Hallo zusammen.
leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht die weite Strecke fahren, sonst würde ich mich selbst dort umschauen.
Aber vielleicht kann ja jemand von Euch so lieb sein, und nach diesem von mir dringend gesuchte Gasgestängelager an der Stirnwand vom Rekord B6 Ausschau halten. Leider gibt es dazu keine eindeutige Teilenummer, so dass ich nur auf diesen Thread von G-Klaus verweisen kann, wo das Teil beschrieben wird:
BeitragRE: Biete Reparatur Gasgestängehalter Rekord B
[…]
Ich versuche es mal. Habe mich mit dem Thema ja schon intensiv auseinandergesetzt.
Das Teil 844 104 Welle f. Gasregulierung zw. GGL und Vergaser (siehe entsprechend benanntes Bild)
entspricht dem Teil 844 107 vom 4 Zylinder, ist aber länger weil der Vergaser am B6 weiter vorne sitzt.
Es ist eine gerade Welle mit gebogenem Ende an der Vergaserseite. Die andere Seite hat ein Gewinde
mit aufgeschraubter Aufnahme für den Kugelkopf des GGL. Das ist auf dem Bild 846 019 zu erkennen.
Kurioserweise ist…
G-Klaus23. Januar 2022 um 14:48 Auf den Bildern "8 46 019" und "8 46 258" ist es (als Nachbau ??) zu sehen. Dieses Teil ist offensichtlich in keinem anderen Opel-Typ verbaut worden.
Ich versuche, in der Zwischenzeit genauere Angabe zu bekommen.
Vielleicht kann ja auch noch ein anderer B-6-Fahrer ein Bild vom Originalteil beisteuern.
Tschüß
Klaus
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Es gibt für den P1 unterschiedliche Rücklichtplatten. Vielleicht hat sich da schon ein Fehler eingeschlichen. War das neu eingebaute Rücklicht gebraucht?
Oder der Blinkerschalter ist defekt geworden. Mal ohne Rücklicht prüfen.
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Nun wäre auch mal interessant, wie die Lenk- Zünd- Anlaßschlösser von Rekord A,-B und frühen C mit ihrer "Garagenstellung" bewertet wurden. Wieviele Fahrer mögen den Zündschlüssel zu früh abziehen und ihnen gar nicht bewußt werden, dass das Auto dann auch ohne Schlüssel gestartet und gefahren werden kann.
Danach hat aber selten ein Hahn gekräht!
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Ja, die TÜV-Willkür war damals unglaublich! Es mussten viele Olympias ihre Zeppeline abbauen, 55er-Ponton-Rekords ihre Gurkenraspeln auf der Motorhaube und 56er- Pontons die kleinen Zierstücke auf den Vorderkotflügeln entfernen. Da wurde denen zum Glück irgendwann ein Riegel vorgeschoben. Die Folgen sah man noch viele Jahre später auf Treffen, wenn manche dieser Opels mit harmlosen Zierleisten statt dieser originalen Zierstücke daherkamen.
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Das mit den gelben vorderen Blinkern kam zum 1. Januar 1963, zusammen mit den Richtungsblinkern. Und nach Aussage eines alten Bosch-Dienstes gab es erhebliche Lieferengpässe. Die Warnblinker kamen erst sehr viel später. Mir sind sie erstmals Anfang 1969 aufgefallen, aber das Zwangsnachrüstungsdatum war noch später. Mein Opa musste die Warnblinkschaltung in seinen VW 1600 / Typ 3 erst Anfang 1974 nachrüsten.
Ich habe in den 60ern und später nie einen Autofahrer erlebt, der zum Parken mit Ketten oder Krallen hantiert hätte. Im Freundeskreis meiner Eltern und Großeltern liefen bis Ende der 60er noch vier Brezel- und Ovalkäfer. Auch hier kann ich mich an nichts dergleichen erinnern, wenn wir mit denen auf Ausflügen unterwegs waren. Das wäre mir in jedem Fall aufgefallen und in Erinnerung geblieben.
Die Armaturentafeln dutzender P1, die ich seit den späten 70ern auf der Strassen (selten) und hauptsächlich auf Treffen fotografiert habe, weisen ebenfalls keine Lenkschlösser auf.
Also, das wurde mit Sicherheit nicht so heiss gegessen wie gekocht!
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Da es -meines Kenntnisstandes, auch wenn oben anders behauptet- eine grundsätzliche Nachrüstvorschrift gab, sind Panoramas ohne Lenkradschloss generell sehr selten.
Darauf habe ich bisher nie bewusst geachtet. Angesichts der komplizierten Arbeit (s. Peters Beitrag) dürften die Opel-Werkstätten für diese Nachrüstungen kaum die notwendigen Kapazitäten gehabt haben. Möglicherweise bestand diese Nachrüstvorschrift nur auf dem Papier und wurde nicht umgesetzt oder kontrolliert. In den zeitgenössischen Autozeitschriften findet sich auch keinerlei Hinweis auf Proteste Hunderttausender Autofahrer, die von dieser kostspieligen Maßnahme betroffen gewesen wären.
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Die muss keine Lenkradkralle sein, sondern es kann auch eine Kette von Lenkrad zu Pedal mitgeführt werden.
Da würde mich mal interessieren, welche P1- und Fahrer noch älterer Modelle diese ständig mitführen. Habe auf Treffen noch nie eine im Fußraum liegen sehen.
Ich erinnere mich lediglich an einen P1-Kollegen, der einen solchen Eintrag hatte: "Diebstahlsicherung - Loses Zubehör".
Dies war jedoch ein Re-Import aus Frankreich, der damals eine deutsche Zulassung bekam. Wer jedoch stets seine Betriebserlaubnis behielt und nie eine Vollabnahme durchlaufen musste, der wird auch keine solche Sondererlaubnis mit diesem Eintrag haben bzw. benötigen. Und ob es bei einer H-Abnahme zum Thema werden kann, weiss ich nicht, da keine Erfahrungswerte.
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Richtig. Die hinteren Blink-Bremsleuchten sind von den vorderen völlig getrennt zu betrachten, da wegen der Bremslichtfunktion es zwei verschiedene Stromkreise sind.
Ich würde das mit dem Warnblinker erst einmal aussen vor lassen und zuerst die korrekte Funktion von Blinker und Bremslicht herstellen. Dazu würde ich mir den korrekten Blinkgeber für den P1 mit 4 Anschlüssen besorgen. Es geht auch mit dem 3-poligen vom P2, nur muss dann beachtet werden, dass die Minusleitung der Blinkerkontrollampe über die jeweils gegenüberliegende vordere Blinkleuchte läuft. D.h. bleibt beim Einschalten des linken Blinkers alles aus, ist die rechte vordere Blinklampe kaputt - und umgekehrt.
Den Warnblinkgeber mit 6 Anschlüssen würde ich dazu erst einmal ganz weglassen, denn dieser kann nur Warnblinken, aber nicht Richtungsblinken. Schafft nur Verwirrung.
Wenn die Verbindung zu den hinteren Blink-Bremsleuchten nicht herzustellen ist, die korrekte Funktion des Blinkerschalters prüfen. Was kommt dort an Strom an, was geht wieder weg.
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Habe jetzt keinen Schaltplan vorliegen, aber entscheidend ist der Blinkerschalter unter dem Lenkrad. Hier wird der vom Blinkgeber kommende Strom für die hinteren Leuchten verteilt. D.h. bei Einschalten des Blinkers nach der jeweiligen Seite der vom Bremslichtschalter kommende Strom abgeschaltet und gleichzeitig auf den vom Blinkgeber kommenden Strom umgelegt. Dies würde ich als erstes mit einer Prüflampe checken.
Dazu muss nicht das Lenrad abgebaut werden, sondern man kann sich mit der Prüflampe die entsprechende Stelle suchen, wo die Kabel aus der Lenksäule kommen.
Normalerweise hat der Blinkgeber beim P1 vier Anschlüsse. Beim P2 und beim Kapitän P 26 nur drei. Oft wurde das beim P1 auf die neuere Version umgebaut, weil kein vierpoliger Blinkgeber erhältlich war. Auch das würde ich prüfen und mich so Schritt für Schritt vortasten.
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Ergänzung zur Frage Rückfahrscheinwerfer: Nach damaliger Vorschrift durfte dieser nur bei eingeschaltetem Licht brennen und hinten -wahlweise links oder rechts- nur eine davon eingebaut sein. Die RW-Birne erhielt Strom von der einen Rücklichtbirne (rot) und die Masseleitung führte als normales Kabel nach vorn zur Lenksäule, wo ein ganz primitiver Schellenkontakt vom Schaltgestänge betätigt den Masseschluß beim Einlegen herstellte.
Als diese Vorschrift 1960 entfiel, wurden etliche P1 auf die Schaltung des P2 umgebaut, die einen vom Abblendlicht unabhängigen Rückfahrscheinwerfer erlaubte. Dies war relativ einfach, weil man an der Lenksäule lediglich gegen einen zweipoligen RW-Schalter austauschen musste, diesen an das Zündungsplus hängen und das vorhandene Kabel nach hinten nun weiter als Pluskabel nutzen konnte. Hinten musste dann die RW-Birne zur Masse umgeklemmt und ggfs das zweite Rücklicht mit einer RW-Birne ausgestattet werden.
Würde ich mal prüfen, ob das an Deinem P1 so ist.
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Dieser TÜV-Prüfer hat null Ahnung! Eine Scheibenwaschanlage hatte der P1 nur gegen Aufpreis und war nicht vorgeschrieben. Die Düsen sind blind immer vorhanden.
Die anderen Fragen haben andere bereits erklärt. Zur Wanblinkschaltung gibt es ein weiteres aktuelles Thema.
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Beim Rekord C / Commo A war er auch erst ab Sommer 69 serienmäßg, wahscheinlich auch bei Schweizer Montagen.
Es muss ein Zweikreis-Schalter sein; also z.B. keine vom Käfer etc. nehmen, sonst leuchten die Blinker beim Betätigen des Bremspedals auf.
Und genau darauf wollte ich ja hinaus. Es muss eine Ausführung sein, die den Bremslichtstromkreis unterbricht.
Beim Käfer wäre es nur das Modelljahr 1960-61, welches ebenfalls solch einen Schalter benötigt. Hier gab es für kurze Zeit schon die Richtungsblinker, aber noch kombiniert mit den kleineren roten Rückleuchten.