Beiträge von altopelfreak

    Mit den Radlagern und Scheiben ist alles okay. Luft in der Leitung fühlt sich auch nach meiner Erfahrung trittelastischer an, also federndes Durchtreten. Dies ist jedoch nicht der Fall, stattdessen am Ende des Pedalweges normaler, harter Widerstand. Aber ich bin der Sache schon weiter auf der Spur.

    Ein Schrauberkollege meinte noch, ich sollte mal am HBZ die Anschlüsse des vorderen Kreises leicht lösen, mit einem Lappen umwickeln und durch eine zweiten Mann kräftig treten lassen und vor Loslassen des Pedals beide Überwurfmuttern wieder schliessen. Auf diese Weise würde direkt am HBZ entlüftet. Könnte es denn sein, dass sich auch im HBZ Luftnester bilden, die gar nicht unten als Blasen ankommen? Wäre mir zumindest bei Opel eine völlig neue Erscheinung.

    Ja, das kann gut sein, denn als mein Alltags-Benz kürzlich hinten neue Bremsen bekam, allerdings auch neue Scheiben, war es der gleiche Effekt und hat sich nach ein paar hundert KM normalisiert.

    Die Bremsbeläge jetzt sind neu und die alten Scheiben waren noch gut. Vielleicht sollte ich auch nochmal die Einstellung der hinteren Bremsbacken kontrollieren. Hier wirkt sich eine Veränderung immer deutlich auf den Pedalweg aus.

    Hallo zusammen,

    hierzu würde mich mal euere Meinung interessieren: Nachdem ich es nun geschafft habe, im Commodore A meine letztes Jahr überholten Bremssättel einzubauen, habe ich nun gegenüber vorher einen spürbar verlängerten Pedalweg. Nach mehrmaligem Treten wird er dann wieder kürzer und hat beim dritten Mal wieder das normale Maß. Doch nach ca. einer Minute ist er wieder zu lang. Es fühlt sich an, als sei eine Trommelbremse nicht straff genug eingesellt. Was aber bei Scheibenbremsen nicht sein kann.

    Habe mehrmals den vorderen Bremskreis entlüftet, nach bewährter Methode mit speziellem Behälterdeckel und über angeschlossenen Schlauch Druckluft von oben gegeben. Nachdem keine Blasen mehr aus dem Schlauch kamen, sollte eigentlich die gesamte Luft raus sein.

    Bremswirkung ist gut und zieht auch schön gleichmäßig. Aber irgendwie ist mir das mit dem Pedalweg nicht geheuer.

    Was meint Ihr?

    Tschüß

    Klaus

    Wahrscheinlich ist nicht die Welle die Ursache, sondern der Tacho selbst. Hatte ich bei Rundinstrumenten auch schon erlebt, begleitet von hustenden Geräuschen.

    Kurzzeitig halfen ein paar Tropfen Ölzusatz von Mathe auf das rotierende Lager, aber nach gewisser Zeit kam die Erscheinung wieder und ich habe einen neuen Tacho eingebaut, der sich durch Zufall mit der richtigen Wegdrehzahl fand.

    Ausgeschlagene Lager: Wenn die Lagerung der Eingangswelle am Tacho Spiel hat, fängt das System bei hohen Frequenzen an zu vibrieren.

    Das könnte es sein. Das Lager ist einfach irgendwann am Ende. Vielleicht findet sich ja noch ein Tachometeristandsetzungsbetrieb (gab es früher viele), welcher das reparieren kann.

    Ich finde die heutigen PKW-Fahrzeugbeleuchtungen viel zu grell. Das ist mehr Sicherheitsrisiko durch lästige Blendung als vielleicht eine durch Kupferwum zu dunkel geratene Lichtleistung. Ein Oldie mit 6-Volt-Anlage fällt immer noch mehr auf als die vielen Radfahrer ganz ohne Licht, dazu noch mit dunkel lackierten Rahmen.

    Besonders unangenehm und erst richtig gefährlich sind die in Mode gekommenen blitzartigen LED-Lichthupen im Dunkeln. Da verreißt man vor Schreck das Steuer!

    Einzig die blaue Kontrolllampe für das Fernlicht/die Zusatzscheinwerfer habe ich gegen LED getauscht und die innere Abdeckung herausgenommen. Das war tagsüber im original sonst nicht zu erkennen.

    Die Fernlichtkonrolle ist bei unseren Opels deshalb so komisch, weil man lange Zeit keinen transparenten blauen Plastik herstellen konnte. Noch in den späten 70ern gab es vermutlich deshalb auch noch keine blauen LEDs, weshalb die Golf 1 aus dieser Zeit noch mit einer gelben Fernlicht-LED-Kontrollanzeige daherkommen mussten.

    Habe selbst 4 Rekord-B-Türen abzugeben, sobald ich die Scheiben, -rahmen und Kurbelmechanismen ausgebaut und in die neuen Türen eingebaut habe. Gerade für solche Teile, Schlösser, Türgriffe etc. können gebrauchte Türen sehr nützlich sein.

    Komisch, dass sie keiner haben will.

    Diese Dinger können mit der Zeit schon ausleiern und dann nicht mehr halten, auch wenn die Wischerblätter eigentlich noch gut sind. In meiner Alt-Opel-Anfangszeit Anfang der 80er Jahre gab es noch für den P2 passende Wischer im Baumarkt. Dort war dann auch ein Plastikhalter dabei, der sich über die Wischerarmenden stecken liess. Doch auch das hielt nicht immer optimal, so daß ich die Wischerarmenden mit etwas Tesafilm umwickelt habe. Möglicherweise habe ich noch in irgendeiner Kiste solche Dinger herumfliegen.

    Heute bin ich über diese Jugendsünden hinweg. Da diese fragilen Originalbefestigungen mit dem Wischerblattgehäuse vernietet sind, lassen sie sich, wenn verschlissen, auch nicht so einfach auswechseln.

    Ich würde empfehlen, mich nach gebrauchten Wischerblättern umzusehen, mehrere auf Teilemärkten zu kaufen und diejenigen herausfinden, deren Befestigungen noch am besten auf den Wischerarmen halten.

    In diese Wischerblattgehäuse würde ich dann die besten Wischergummis einsetzen. Ist zwar etwas Fummelarbeit, geht aber Übrigens tauchen einzelne Wischergummis in der passenden dicken Ausführung immer mal wieder als noch gute NOS-Ware auf.

    PS: Ich würde auch die Wischerarmende prüfen, ob sie nich mit der Zeit zu dünn geworden sind und ggfs. mich nach neuen Wischerarmen umsehen.

    Ich finde, die Instrumentenbeleuchtungen sind bei unseren Opel ohnehin zu schwach. Egal ob 6 oder 12 Volt. Aber srärkere Birnen sind wegen der Hitze kritisch und verursachen Schäden an den empfindlichen Bauteilen.

    Selbst die Handschuhkastenbeleuchtung war noch beim 1970er Rekord C-Modell an das Standlicht gekoppelt.

    Habe das bei mir jedoch umgeklemmt, um bei geöffnetem Deckel stets Licht zu haben. Die Kofferaumbeleuchtung war dagegen schon am Dauerplus. Bedeutet aber ein gewisses Risiko, nach längerer Standzeit im Falle eines versagenden Schalters mit leerter Batterie dazustehen.

    Erinnert mich irgendwie an den Schottenwitz mit dem Kühlschrank, wo der sparsame Schotte sich nicht traut, die Kühlschranktür zu schliessen, weil er nicht sicher ist, ob das Licht drinnen wirklich ausgeht.

    Ja, als Zubehör gab es das immer. Ob allerdings immer mit integriertem Quecksilberschalter, kann ich aus der Erinnerung nicht sagen. Ebensowenig, ob sie defekt waren und deshalb auf Dauerlicht standen. Möglicherweise traute Opel der Funktion selbst nicht so recht, weshalb sie vor Rekord C stets an das Standlicht angeschlossen werden sollten.

    Habe nochmal nachgeschaut, aber die Sache ist nicht eindeutig zu klären. Diese Kofferaum- und Motorraumleuchten rangieren unter Zubehör=Gruppe 17, ET-Nrn: 17 47 ...

    Bei Motorraumbeleuchtung war der Quecksilberschalter schon von Anfang an dabei, bei Verwendung im Kofforraum erst ab Einführung 12 Volt. L-Ausstattung und Coupe müssten ab Rekord A zumindest die Kofferaumbeleuchtung serienmäßig besessen haben. Ferner wird je nach Baujahr/Modell nochmals unterschieden zwischen komplettem Einbausatz und lediglich dem Lampenhalter. Habe auch schon Ausführungen im P1 und P2 erlebt, wo der Quecksiberschalter nicht vorhanden war und das Licht im Kofferaum bei Abblendlicht/Standlicht ständig mitbrannte, also auch bei geschlossenem Deckel!

    Ich würde sagen, dass sich das gezeigte Teil universell einsetzen lässt, also sowohl für Koffer- als auch Motorraum, ebenso wie für 6 als auch 12 Volt. Man müsste nur die Haltelasche entsprechend zurechtbiegen und sich überlegen, ob man es ans Dauerplus oder an das Standlicht anschliesst.

    Würde eher sagen, das ist ab Rekord C. Kofferaumbeleuchtung beim P1 war noch mit dem Standlicht parallel geschaltet. Beim P2 möglicherweise auch noch. Die Kofferraumdauerbeleuchtung mit diesem Quecksiberschalter kam erst später. Wurde aber mit dem Modelljahr 68/69 wieder abgeschafft und durch einen einfachen Kontaktschalter ersetzt, da diese Quecksilbertonnen auf Dauer nicht zuverlässig funktionieren.

    Es gab allerdings diese Quecksilberschalter für die Motorraumbeleuchtung schon beim P1 als Sonderzubehör.

    Ich erinnere mich an einen P2-Fahrer-Kollegen aus den 80ern, der vor lauter Einbaufreude mit dem Bohrer zu impulsiv auf die Haubenverstärkung losging, daß ihm der Bohrer durch die Motorhaube schlug.

    Ich würde mir das gut überlegen. Die erforderlichen Kapitän-A-Teile sind wahrscheinlich auch nicht leichter zu bekommen als neue P 26-Bremstrommeln. Schon bei dem Bremskraftverstärker ATE T50 gibt es schon seit Jahren kaum mehr eine Chance, einen zu finden.

    Ausserdem ist entgegen weitverbreiteter Ansichten die Bremsleistung mit Scheibenbremsen trotz BKV keineswegs besser. Dazu kann man sich einmal die alten Fernseh-Testberichte mit Rainer Günzler aus den 60ern anschauen, wo die gleichen Modelle mit Scheibenbremsen gegenüber den zuvor getesteten mit Trommelbremsen bei 100 km/h einen -wenn auch geringfügig- längeren Bremsweg aufwiesen.

    Hallo Dieter,

    Jürgen R. kann mir heute auch nicht mehr sagen als damals Mitte der 90er. Er hat nach dem Verkauf des P2 Cabrios mit der Sache abgeschlossen.

    Seinerzeit nannte er mir den Namen des Käufers und dass es sich um eine ehemaligen Opel-Werker aus Rüsselsheim handele. Nur gibt es diesen Namen nirgendwo im Netz, stand auch damals nicht im Telefonbuch und auch sonst ist in der Opel-Szene niemand bekannt, der als der mögliche Käufer in Frage käme.

    Tschüß

    Klaus