Beiträge von altopelfreak

    Den Spiegel hatte ich dann wohl falsch in Erinnerung.

    Ich kannte einen ähnlich frühen P1 aus Freiburg. Der hatte die seltene original-Farbe 'russet', ein ganz dunkles rotbraun, welches nur während des ersten Baujahres angeboten wurde. Heute äußerst selten. Nach 1988 habe ich diesen P1 nie wieder gesehen, auch keinen anderen in dieser Lackierung.

    Kennt jemand zufällig dieses Auto und weiß evtl. was daraus geworden ist?

    Ich war Zeuge, als du den Aufkleber unversehrt abgezogen hast und ich hatte zugestimmt in geistiger Umnachtung.

    Ich hatte nach meiner Erinnerung nur den Verkäufer aus Brackenheim gefragt. Ist aber eine sehr interessante Geschichte. Hatte zwar den stehenden innenspiegel gesehen, aber nicht mitbekommen, dass es ein solch frühes Exemplar war.

    Ich glaube den P-Rekord hat er schon um die 40 Jahre und den ADAC-Aufkleber von 1963 hat er mir am 10.4.1988 von meinem frisch gekauften P1 im Freudentaumel auf der Veterama LU abgeschwatzt

    Das ist ja lustig! Ich habe zwar bisher nicht herausgefunden, wer Du bist, aber es stimmt. Es war ein cordobablauer P1 aus Brackenheim, den ich schon einige Monate zuvor dort kennenlernen durfte, als ich vor Ort einen Viertürer desselben Besitzers besichtigte, der mir aber vom Zustand als zu aufwändiges Restaurationsobjekt herausstellte.

    Auf der darauffolgenden Frühjahrsveterama in Ludwigshafen hatte der Besitzer einen Stand, auf dem auch dieser cordobablaue P1 angeboten wurde. Der ADAC-Aufkleber hatte schon beim ersten Besuch meine Aufmerksamkeit erregt, da ich schon lange auf der Suche nach einem solchen war. Nun sah ich meine große Chance gekommen und konnte ihm das Teil für 10,- DM abschwatzen. Es gelang mir, den Aufkleber unversehrt von der Panoramascheibe zu lösen und später im eigenen Auto anzubringen.

    Dass oder ob der besagte P1 zu diesem Zeitpunkt schon den Eigentümer gewechselt hatte, wusste ich nicht.

    Hattest Du nicht selbst mal geschrieben, dass Dir mal die Knolle herausgeruscht ist und dass Du froh warst, Ersatz im Handschuhfach dabei zu haben? Ich glaube, Du hattest auch noch erwähnt, dass zu allem Unglück auch noch eine Straßenbahn kam? Oder war das schon vor 1998

    Ja, das war 1998, kurz nach unserer Hochzeit. Das Teil war noch original Vukollan und schon zu 2/3 aufgelöst, was ich kurz vor der Fahrt noch beim Ölwechsel gesehen hatte. War aber guter Zuversicht, dennoch heil damit nach Hause zu kommen. Doch es fehlten dann die letzten 200 Meter.

    Ich hatte keine Schaltknollen im Handschuhfach, würde es aber aufgrund dieser Erfahrung empfehlen. Die Ersatzknolle musste ich bei Matz bestellen. Es ist ein hellgraues Teil, das einen sehr soliden Eindruck machte und angeblich (weiß nicht mehr woher die Info kam) in der Türkei hergestellt wurde.

    Hallo Werner,

    um darauf nochmal zurückzukommen: Das ist je eine interssante Auto- Autobiographie!

    Was mich interessieren würde: Was hatte der Rekord B bei seiner ersten Italien-Beheimatung vorne für Blinker? War das die spezielle Italien-Ausführung nach vorne weiss und zur Seite gelb, aber nur eine Birne drin?

    Blinker f Italien.jpg

    Offensichtlich konnte er damals noch ohne die zusätzliche Blinkleuchte im Kotflügel den Segen des italienischen TÜV bekommen.


    Tschüß

    Klaus

    Die Frage ist jedoch, ob Du die große Schaltknolle in dieser Kombination jetzt noch in die runde Öfnnung vom Fernschaltrohr eingesetzt bekommst:

    https://www.rekord-p2-forum.de/wcf/index.php?attachment/83152-1000016484-jpg/

    Ist zwar schon lange her, aber soweit ich mich erinnere, musste ich den Gelenkhebel zunächst nur zur Hälfte, also mit der kleinen Kugel am lenksäulenseitigen Ende, komplett durchstecken und die Metallkugel, die in die Knolle kommt, noch draußen lassen. Dann die Knolle nach fixieren des Schalthebels (ich war allein) mit dem Fön aufheizen und in die Öffnung vom Fernschaltrohr drücken. Ich glaube, das ging sogar noch ohne Werkzeug, da die Kugel im erwärmten Zustand recht weich wurde. Dann ganz schnell vor Erkalten mit einem Radkappenabzieher am gegenüberliegenden Anlasser abestützt, den Gelenkhebel mit dessen mittiger Kugel ganz in die Knolle gedrückt. So hats gepasst und bis heute gehalten.

    Da müssen doch Schrauben bzw eine Abdeckung am Lenkrohr sein, die den kleinen Kopf festhält?

    Nein, der Gelenkhebel stützt sich mit der kleinen Kugel an dessen Ende nur in der Lenksäule ab. Ich habe zwar noch die ältere Ausführung ohne die Kunststoffhülsse über der Kugel, so dass Metall auf Metall reibt, aber das dürfte auf die Frage bezogen keinen Unterschied ausmachen. Der Gelenkhebel wird durch die im Fernschaltrohr eingesetzte Knolle ausreichend fixiert. Allerdings sollte die Pfanne in der Lenksäule, in welcher die Kugel zu liegen kommt, nicht zu stark ausgenudelt sein.

    Mit der noch späteren Ausführung mit den ummantelnden Halbschalen habe ich keine Erfahrung. Musste ich nie dran reparieren.

    Hier wäre einmal interessant, wie überhaupt ein elektrischer Wischermotor in den Ponton-Rekord eingebaut werden konnte. Das kann gar nicht so einfach gewesen sein, sondern erfordert sehr aufwändige Blecharbeiten und setzt das Vorhandensein entspechend passender Bauteile (Wischergestänge u.v.m) voraus.

    M.W wurde ein solcher Umbausatz nur für den P1 angeboten, der bis Febr. 58 ja auch noch diesem mechanischen Wischerbetrieb hatte. Hier kam noch erleichternd hinzu, dass die spätere Umstellung auf elektrisch angetriebene Wischer beim P1 produktionsseitig schon von Anfang an geplant war und sich unterm Armaturenbrett bereits ein Blindflansch zur Montage eines des Wischermotors befand.

    Für die Ponton-Modelle war kein solcher nachträglicher Umbau vorgesehen, so dass ich mal vermute, dass bei Dir ein spezieller Wischermotor aus dem Zubehörhandel eingebaut wurde, der an die biegsame Antriebswelle angeschlossen wurde.

    Das würde ich mir erst einmal näher anschauen.

    Umluftgemischschraube

    Eine solche hat der alte Liz-Carter-Vergaser beim Opel doch gar nicht. Du meinst wohl die Gemisch-Schraube. Den Ausdruck Umluft.. kenne ich nur vom Solex-Vergaser beim Golf1. Diese soll ja bewirken, dass der Leerlauf auch ohne Veränderung des Gemisches regulierbar ist, weil sie nur das Leerlaufsystem betrifft. Gab es damals bei Opel aber noch nicht.

    Anstatt die Größe zu haben zuzugeben im Beitrag #11 eine Falschaussage getätigt zu haben werden Nebenschauplätze aufgemacht.

    Das war keine Falschaussage, sondern zutreffend und fachlich belegt.

    Eine Lehre ist im Maschinenbau immer ein feststehendes Teil zur Masshaltigkeitsprüfung. Diesen Anspruch kann ein Meßschieber mit beweglichen Teilen nicht erfüllen.

    Es geht ja gerade um die Vermeidung von Mißverständnissen, die hin und wieder entstehen, wenn Fachbegriffe in Unkenntnis ihrer richtigen Bedeutung verwendet werden. Die Fachsprache soll sich deshalb ja gerade von der Umgangssprache abgrenzen.