Beiträge von Frankyboy379

    Das ist ein Sch...ßjob und die von Mark erwähnte Erfahrung hat man leider erst, nachdem man sie gebraucht hätte. Im Allgemeinen macht man das ja nicht oft.

    Die Gehrungen habe ich mit der Flex und einer dünnen Trennscheibe geschnitten, das geht gut.

    Wie oben schon geschrieben, habe ich in Abschnitten von etwa 50cm gearbeitet...das zieht sich hin. Wie schön ist das doch bei späteren Modellen wo man die Dichtungen einfach auf einen Blechsteg aufdrückt.

    Die Kleberei ist denen wohl selbst irgendwann zu aufwändig geworden.

    Gruß

    Frank

    Die Kerzen sind weder schwarz noch hellgebrannt.

    Ich habe den Motor vor Jahren von einem OPEL- Liebhaber in Ostdeutschland gekauft, der ihn ausgebaut und durch einen größeren ersetzt hat.

    Da der Motor ja im vorherigen Auto lief, habe ich jetzt die Kerzen nicht rausgeschraubt und geprüft ob die richtig sind.

    Alfred meinte auch das dieser Schaden nicht ungewöhnlich ist bei den OHC Motörchen...von wegen Opel der Zuverlässige ;)

    Der Kopf geht am Do zum planen und der Reinz Dichtsatz ist auch angekommen.

    Gruß

    Frank

    Danke für eure Einschätzungen.

    Ich habe jetzt einen kompletten Motordichtungssatz von Victor Reinz bestellt. Die eingebaute Dichtung ist von unbekannter Herkunft und scheint mir nicht besonders hochwertig zu sein weil Teile davon an den Dichtflächen hängen geblieben sind. Sie ist irgendwie bröselig. Vermutlich spielt Günthers Hinweis auch mit rein, durch den zu kleinen Schließwinkel verschiebt sich auch der ZZP nach früh. Ich schrieb ja, dass der Motor gefühlt mehr Leistung hatte als vorher. Das kommt davon wenn man andere aber gebrauchte Zündkontakte einbaut. Durch die unvermeidliche Kraterbildung kann man den Abstand mit einer Fühlerlehre nicht mehr genau bestimmen.

    Die Kerzen gucke ich mir auch an ob die zum Motor passen..

    Was ist hier passiert? Sowas hab ich noch nicht gesehen.

    Vorgeschichte:

    Der Kadett C meiner Frau ging manchmal ohne ersichtlichen Grund aus oder ließ sich nach dem Abstellen plötzlich nicht wieder starten, Anlasser drehte aber munter.

    Ich wollte der Sache auf den Grund gehen, den kalten Motor gestartet. Er lief ~45Sec und ging plötzlich auf einen Schlag aus. Orgeln half nichts. Um herauszufinden ob Sprit oder Zündung fehlt, den Luftfilter abgenommen und versucht den Motor mit Startpilot zu starten...erfolglos.

    Dann einen Schraubendreher in den Kerzenstecker von Zylinder 1 gesteckt und in Massenähe gelegt. Beim Orgeln kam zunächst kein Funke. Plötzlich aber sah man einen immer stärker werdenden Funken und dann sprang der Motor auf den 3 verbliebenen Zylindern an.

    Also Zündkontakt und Kondensator getauscht und mit Fühlerlehre eingestellt. Motor lief wieder einwandfrei und hatte gefühlt mehr Leistung als vorher.

    Um zu testen ob er nicht wieder ausgeht, eine längere Fahrt angetreten. Nach etwa 5-6 Minuten Fahrt hat der Motor plötzlich, von jetzt auf gleich, nur noch die halbe Motorleistung.

    Nach Haus gefahren und den Schliesswinkel gemessen, er betrug ~40 Grad, Vorschrift ist 50° +-3°. Auf 50° eingestellt, ZZP geprüft, alles ok. Motor hat trotzdem keine Leistung und wackelt im Leerlauf wie ein Lämmerschwanz.

    Kompression gemessen, auf Zylinder 2 und 3 nur ~1,5 bar.

    Kopf abgebaut und das hier gefunden:

    20260321_130027.jpg20260321_130042.jpg

    Was war jetzt das Problem? Kann der falsche Schließwinkel die Kopfdichtung gekillt haben?

    Oder war das Zufall? Der Motor ist nicht heiß geworden.

    am Kopf kratz.

    Frank

    Noch in der ersten Hälfte der 1970er boten weder Opel noch Ford fest in die Lehne eingebaute Kopfstützen an- auch nicht gegen Aufpreis. Eine Gurteinbaupflicht ab Werk für Neuwagen kam erst zum 1. Januar 1974.

    Vorsicht, mein Granada EZ. 5.72 hat vom Werk eingebaute Kopfstützen. Das war auf ausdrücklichen Wunsch möglich.

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    Na, das ist doch mal ne tragfähige Aussage,

    Erstaunlich ist, dass die Polizei bei sowas nicht sattelfest ist.

    Kann man denen dann eine Rechnung schreiben für die verschwendete Lebenszeit weil die Herrschaften einen wegen lückenhaftem Wissen um die Vorschriften unberechtigterweise aufgehalten haben?

    Hallo Frankyboy379, vielen Dank für deine Info. Weißt Du noch, welche Werte Du bei dem Konfigurator eingegeben hast?

    Schönen Gruß, Fredi

    Hi Fredi, ich hab gerade nachgesehen, leider lässt sich das aus den Unterlagen nicht rauslesen.

    Ich habe aber vorher die Gurtlänge und die Länge der benötigten Gurtpeitschen im Wagen ermittelt.

    1. Die Gurtschlösser müssen auch bei ganz vorgeschobener Sitzbank noch durch die Lehne reichen.

    2. Die Gurtlänge muss ebenfalls bei ganz vorgeschobener Sitzbank noch lang genug sein.

    Du musst also im Prinzip erstmal festlegen wo die Gurtpeitschen oder Laschenschlösser im Wagen angeschlagen werden sollen um die richtige Länge bestellen zu können.

    Dann die Umlenkpunkte und Anschraubpunkt der Rolle grob bestimmen und mit einer Schnur oder einem alten Gurtband mit Sitzprobe die Gurtlänge bestimmen.

    Da mein Sohn und ich jeweils fast 2 Meter groß sind, habe ich die Sitzbank sowieso schon weiter nach hinten versetzt. Die Maße unseres Gurtes würde also bei deinem P2 nicht zwingend passen.

    Beim P2 ist es, durch das generelle Parallelogrammdesign, nicht möglich die Gurtrolle genau senkrecht unter dem Umlenkpunkt an der B-Säule anzuschrauben. Die Rollen vertragen aber +-5° Abweichung glaub ich, bei uns funktioniert es.

    Gruß

    Frank

    Ich habe in meinen P 2 Gurte eingebaut. Der Wagen kam aus Schweden und es waren schon einmal Gurte eingebaut, sie waren aber nicht mehr drin.

    Ich habe mit dann bei oldtimer-sicherheitsgurte.de mit dem Konfigurator das passende zusammengestellt und eingebaut.

    Meiner hatte für die Gurtpeitschen schon Löcher im Mitteltunnel, die habe ich wieder benutzt. Es ist aber wenig Platz im Tunnel da dieser im Vergleich zum Durchmesser der Kardanwelle sehr eng ist.

    Anhängend die OPEL Einbauanleitung für die originalen Opel sicherheitsgurte von Anno 61. Da werden die Gurtpeitschen am Fersenblech befestigt.

    Gruß FrankGurteinbau 1961 1.jpgGurteinbau 1961 2.jpgGurteinbau 1961 3.jpgGurteinbau 1961 4.jpg

    Dazu gibts wohl 100 Meinungen.

    2009 habe ich die Ankerplatten von meinem Granada erst mit der Zopfbürste, dann mit Fertan und abschließend mit Hammerite glänzend behandelt...die sind bis heute einwandfrei. So 80000km bin ich seitdem gefahren. nicht im Winter aber durchaus bei Regen.

    Heute würde ich die Dinger strahlen und mit Zinkstaubfarbe aus der Dose streichen.

    Gruß

    Frank

    Was Mark meint ist die Scheibe auf die der Pfeil zeigt. Die geht beim Auseinandernehmen des Vergasers schnell verloren oder man weiß beim Zusammenbau nicht mehr wo die hingehört. Das ist aber tatsächlich eine Dichtscheibe die den ziemlich großen Durchlass für die Teillastnadel dichtet und das Verdunsten aus der Schwimmerkammer zumindest verzögert.

    Teillastnadel.jpg

    Wichtig ist, ein Fett zu verwenden welches auch für Gleit und Wälzlager geeignet ist, im Hinblick auf die Nadellager der Kardanwelle z.B. Bei vielen MOS2 Fetten ist das nicht der Fall.

    Der Nachteil von MOS2 Fetten und Ölen ist, das man halt nicht sieht ob sie dreckig sind...

    Das stimmt, die Radlager oder andere schnell laufende Lager würde ich damit nicht abschmieren. Die Kardanwelle hat jedoch bei meinem P2 keine Schmiernippel mehr und nach dem Schmierplan der P1 auch nicht.

    schmier und tankdienst..pdf

    Der Nachteil, dass man neu und alt nicht auseinander halten kann, hat man bei Motoröl mit MoS2 auch. Die Kanister immer eindeutig beschriften wen sie angebrochen sind.

    Gruß

    Frank