Beiträge von Frankyboy379

    Tia hat ja schon enormes Glück das es eine Dorfwerkstatt in ihrer Nähe gibt, die sich so einer Sache überhaupt annimmt und dann noch vernünftige Arbeit ohne Abzocke abliefert.

    Die alten 6 Volt Anlagen sind immer wieder ein sprudelnder Quell für Elektrikmacken.

    Ich habe damals einen neuen Kabelbaum eingebaut und alle Kontakte und Übergangsstellen blank gemacht, damit ist es erstmal für Jahre besser.

    Es gilt eben die Regel: "Die Spannung treibt den Strom" Leider treiben 6 Volt den Strom eben nicht sonderlich stark, deshalb macht sich jeder klitzekleine Übergangswiderstand stark bemerkbar.

    Gruß

    Frank

    NOS ist hier meiner Erfahrung nach das Mittel der Wahl.

    Ich hatte ja an meinem P2 auch Etliches erneuert, ist gerade 3 Jahre her.

    Die nachgefertigten Faltenbälge von Kupplungsdurchführung und Luftklappendurchführung sind jetzt schon wieder im Zerfallprozess. Die neuen Buchsen für das Schaltgestänge waren gar nicht zu gebrauchen. Die Motorlager rausgeschmissenes Geld.

    Die nachgemachten Bremstrommeln sind schlichtweg fabrikneuer Industriemüll und auch die Radbremszylinder glänzen nicht gerade durch bestechende Qualität.

    Die alten Traggelenke am oberen Querlenker waren noch gut, die würde ich niemals gegen Nachbauten tauschen nur damit sie neu sind.

    Einzig der nachgebaute Kabelbaum ist besser als der Originale. Den zu ersetzen war die richtige Entscheidung.

    Fazit: Originalteile die noch gut oder zu retten sind, nicht pauschal durch Nachbauten ersetzen.

    Gruß

    Frank

    Die Frage ist, angesichts des knappen Bestandes, ob man die nicht mal nachfertigen lässt...

    Was genau stellt man mir diesen Buchsen ein, den Sturz oder den Nachlauf ?

    Beim P2 wird der Sturz ja durch Umdrehen des oberen Traggelenkes verändert, es gibt genau 2 Stellungen.

    Kann man nicht einen P1 einfach auf P2 Umrüsten indem man unten ein P2 Querstück einbaut und oben ein P2 Traggelenk? Dann braucht es diese komplexen Buchsen nicht mehr.

    Ich vermute, das hintere Lager der Lichtmaschine ist wegen Mangelschmierung abgenutzt und der Rotor wird deswegen nicht mehr sauber geführt.

    Das hintere Lager ist bei diesen Limas ein Gleitlager und muss turnusmäßig geölt werden. Dazu ist ein keiner Öler am Lager verbaut.

    Wenn das nicht gemacht wird, ist das Lager irgendwann Schrott....frag nicht woher ich das weiß ;)

    In meinem Fall konnte Alfred schnell und kompetent Ersatz liefern. Er ist aber hier nicht mehr aktiv.

    Gruß

    Frank

    Noch interessanter wird die Sache wenn man im Straßenverkehr Mist gebaut hat.

    Wird einem die Fahrerlaubnis entzogen, darf man zumindest noch fahrerlaubnisfreie Kraftfahrzeuge fahren.

    In meinem Fall mit Baujahr 64 wäre das zumindest ein Mofa.

    Wird jedoch ein Fahrverbot ausgesprochen, darf man gar kein Kraftfahrzeug mehr führen.

    Dann bliebe nur das Pedelec 25 um einigermaßen voran zu kommen. Das ist vor dem Gesetz ein Fahrrad.

    Gruß

    Frank

    Wenn der Kopf der Fettpresse genau in einer Flucht mit dem Schmiernippel aufgesetzt ist, drückt das Fett, auch bei heftigem Gegendruck aus der Schmierstelle, nicht zwischen Kopf und Nippel raus. So ist es jedenfalls bei meiner Würth- Presse und neuen Schmiernippeln.

    Bei alten Nippeln ist der Nippelkopf oft schon von Rost angefressen, das wird dann nicht mehr dicht. Wenn dann noch das Fett verharzt ist, bekommt man da kaum frisches reingedrückt.


    Gruß Frank

    So ein Auto in D lackieren zu lassen, mit allen nötigen Vorarbeiten die man erst beurteilen kann wenn der alte Lack ab ist, übersteigt meist den Wagenwert.

    Bleibt die Lackierung im Ausland. In Polen ist es sicher günstiger.

    Ich habe auch schon von Leuten gelesen die ihren W123 während eines Urlaubs in Marokko dort lackieren lassen und dann wieder mitnehmen. Soll so um 1500€ kosten.

    ...die Marokkaner kennen einen 123 natürlich wie ihre Westentasche, da fahren noch zigtausende von denen rum...

    Zu Qualität kann ich nichts sagen....

    Das ist ein Sch...ßjob und die von Mark erwähnte Erfahrung hat man leider erst, nachdem man sie gebraucht hätte. Im Allgemeinen macht man das ja nicht oft.

    Die Gehrungen habe ich mit der Flex und einer dünnen Trennscheibe geschnitten, das geht gut.

    Wie oben schon geschrieben, habe ich in Abschnitten von etwa 50cm gearbeitet...das zieht sich hin. Wie schön ist das doch bei späteren Modellen wo man die Dichtungen einfach auf einen Blechsteg aufdrückt.

    Die Kleberei ist denen wohl selbst irgendwann zu aufwändig geworden.

    Gruß

    Frank