PL springt schlecht an.

      PL springt schlecht an.

      Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee, mein PL braucht ewig lang um anzuspringen, läuft dann aber sofort rund und total sauber durch alle
      Drehzahlbereiche. Gecheckt habe ich bisher :

      Kerzen, sind neu
      Zündzeitpunkt i.o.
      U-Kontakt i.o., bzw. nicht mehr existent, da elektronische Zündung
      Ventilspiel i.o.
      Kappe, Finger, Kabel i.o.
      Luftfilter i.o.
      Choke funktioniert
      Alle Masseverbindungen top

      Hat einer noch eine Idee ?
      Hallo Adi70,

      macht der Käpt'n das immer oder nur wenn er länger gestanden hat?
      Beim P1 kann das nach längerem Stillstand passieren, da dann der Vergaser leer ist und erst über die Benzinpumpe gefüllt wird. Das kann schon mal etwas dauern.

      Gruß aus Werl
      Rudi
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,
      Dann siehe hier:

      opel r 3 cz schrieb:

      Benzinpumpe vielleicht?? Wenn die Membran nicht mehr ganz dicht ist, könnte das Benzin zurücklaufen.

      Gruß Winfried
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,
      Hallo Adi,

      mache bitte mal genauere Angaben.

      Wann springt Dein Kapitän schlecht an ?

      Kalt, warm, halbwarm, immer, nur nach mehrtägiger Standzeit ??

      Beschreibe die Symptomatik und die Geräusche beim Startvorgang möglichst genau und prägnant, mit einfachen Worten

      Das wäre zunächst wichtig, um die Situation etwas sicherer beurteilen zu können.

      ---------------------------------------------------------------------------

      Die BASICS:

      Die Angelegenheit ist - heruntergebrochen auf das Wesentliche - eigentlich sehr simpel:

      Wenn der Motor mechanisch o.k. ist (☆),
      hängt es von nur 2 (zwei!) wesentlichen Dingen ab, ob er anspringt und läuft oder eben nicht ...

      1. Zündanlage (Hatter 'n Funken ?)

      2. Kraftstoffversorgung (Hatter Sprit ?)



      1. Zur Zündanlage ....

      bleiben, trotz bereits erfolgter diverser Kontrollen, noch ein paar Fragen offen:

      - Wie lange ist die kontaktlose Zündung schon eingebaut ?

      - War das Startverhalten damit schon besser ?

      - Was für ein System (Funktionsweise) verwendest Du ?

      - Stellt das System sofort einen Zündfunken bereit (bereits bei der ersten Anlasserumdrehung) oder sind erst mehrere innerhalb kürzerer Zeit aufeinander folgende Geberimpulse notwendig, um die Zündung "scharfzuschalten" ?

      - Ist die Zündspule einwandfrei in Ordnung

      - Zustand Zündgeschirr in Ordnung ? (Verteilerkappe/Läufer/Zündkabel/Stecker)


      2. Zur Kraftstoffversorgung ...

      kann man mit den bisher vorliegenden Infos noch gar keine Einschätzung treffen.

      Grundsätzlich gilt:

      - zum Start ist es erforderlich, dass Kraftstoff in ausreichender Menge in der Schwimmerkammer des Vergasers zur Verfügung steht
      (Schwimmernadelventil schliesst und öffnet korrekt, Schwimmerstand korrekt eingestellt)

      - Kraftstoff, der sich im normalen Einsatz bereits in ausreichender Menge in der Schwimmerkammer des Vergasers befindet, kann nicht wieder "zurückfliessen"

      -Nach längereren Standzeiten kann der Kraftstoff im Vergaser, oder ein wesentlicher Teil davon, einfach verdunstet sein - das ist normal - wenn der Kapitän nicht täglich bewegt wird, kann das bei heutigen Kraftstoffen bereits nach wenigen Tagen zu merklichen Effekten führen, da beim Startversuch nach der Standzeit, die verdunstete Spritmenge in der Schwimmerkammer erst wieder per Anlasser durch die Kraftstoffpumpe nachgefördert werden muss, um den Motor erneut anlassen zu können. Solange (noch) kein Kraftstoff da ist, bleibt der Käpt'n stumm ...
      (...deshalb die Frage nach der Einsatzhäufigkeit)

      Jetzt bitte erst mal die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, sonst
      fischen wir weiter im Trüben ...

      Gruß aus DO
      Klaus


      (☆)
      Grundvoraussetzung ist immer, dass der Motor mechanisch o.k. ist, das heißt:

      - Kompressionswerte auf allen Cyl. in Ordnung
      - Ventilspiel korrekt eingestellt
      - Ventiltrieb in Ordnung
      - Hydrostößel & Grundeinstellung o.k. (falls vorhanden)
      Hallo,

      das kenne ich auch vom Commodore A. Hier liegt es jedoch an der Startautomatik: Es ist ein ganz schmaler Grat zwischen Nicht-Anspringen, weil Klappe noch einen kleinen Spalt offen, und Absaufen andereseits, weil zu viel Sprit.

      Es ist kaum möglich, die Startautomatik so einzustellen, daß sie Sommers wie Winter gleichermassen funktioniert. Vor 20 Jahren habe ich 3 mal nacheinander die Startautomatik und weitere Vergaserteile des Solex-DIDTA gewechselt, ohne durchgreifende Besserung. Manchmal ist einfach kein Start möglich, ohne kurz den Luftfilter herunterzunehmen und die Klappenstellung von Hand zu korrigieren. Ich habe gelernt, damit zu leben.

      Beim P 26 mit Choke sollte das leichter in den Griff zu bekommen sein. Hier würde ich zunächst die Choke-Funktion genau prüfen.

      Tschüß
      Klaus
      Danke für alle eure Tipps. Aktuell habe ich den Ratschlag aus einem anderen
      Beitrag beherzigt und die 6 Membranschrauben sowie die Deckelschraube der
      Benzinpumpe nachgezogen. Resultat - Motor springt wieder sofort an !
      Das es das sein soll kann ich kaum glauben, bin heute 80 km Probe gefahren,
      und habe den Motor mehrmals zwischendurch gestartet. Immer sofort an.
      Oder liegt es doch an den neuen Kerzen? Diese habe ich gestern erst eingebaut.
      Hausaufgabe für den Winter ist für mich auf jeden Fall, den Rep.Satz Benzinpumpe
      verbauen.
      Ich würde sie auf mindestens 0,7 aufbiegen. 0,6 ist die Grundeinstellung. Die Alten Kerzen können bis 0,9 mm lt. Werkstattbuch haben. Welches Fabrikat und welchen Wärmewert haben die Kerzen? Ich verwende nur welche von Bosch mit der alten Bezeichnung 200 T 35 und fahre sehr gut damit

      opel r 3 cz schrieb:

      Ich würde sie auf mindestens 0,7 aufbiegen. 0,6 ist die Grundeinstellung. Die Alten Kerzen können bis 0,9 mm lt. Werkstattbuch haben. Welches Fabrikat und welchen Wärmewert haben die Kerzen? Ich verwende nur welche von Bosch mit der alten Bezeichnung 200 T 35 und fahre sehr gut damit


      Ich habe Bosch W7AC drin, da sie den originalen 175T35 entsprechen. Warum nimmst Du 200 er ? also neu W6AC oder BC.

      Das mit dem Elektrodenabstand kann ich mal machen, ist ja kein Ding.

      Adi70 schrieb:

      opel r 3 cz schrieb:

      Ich würde sie auf mindestens 0,7 aufbiegen. 0,6 ist die Grundeinstellung. Die Alten Kerzen können bis 0,9 mm lt. Werkstattbuch haben. Welches Fabrikat und welchen Wärmewert haben die Kerzen? Ich verwende nur welche von Bosch mit der alten Bezeichnung 200 T 35 und fahre sehr gut damit


      Ich habe Bosch W7AC drin, da sie den originalen 175T35 entsprechen. Warum nimmst Du 200 er ? also neu W6AC oder BC.

      Das mit dem Elektrodenabstand kann ich mal machen, ist ja kein Ding.


      Habe immer diese Kerzen gefahren, könnte natürlich auch 175er nehmen. Hat keinen besonderen Grund. Angeblich sollen sie nicht so heiß werden wie die 175er - genau weiß ich es jedoch nicht.

      Gruß Winfried