Autojumble in Beaulieu

      Autojumble in Beaulieu

      Einen schönen Abend ihr Lieben,

      ich möchte euch hier mit einem kurzen Bericht am Autojumble in Beaulieu (England) teilhaben lassen. Und zwar war ich letztes Wochenende mit @Der Bastler in England im Motorenmuseum in Beaulieu.
      Morgens, noch bei Nebel haben wir mit der Fähre von Southampton nach Hythe übergesetzt.



      Von dort ging es dann mit dem Bus nach Beaulieu - ein sehr spannender Trip, denn die Haltestellen wurden weder angezeigt noch angesagt und so mussten wir per App auf der Karte unseren Standort und den Zielstandort verfolgen, um zu erahnen, wann wir "Stop" drücken mussten. Angekommen in Beaulieu erwarteten und Esel, Pferde und Kühe, die einfach so über die Straßen liefen. Der Ort liegt im Naturschutzgebiet New Forest, wo diese Tiere frei herumlaufen dürfen.



      Weiter ging es die 3/4 Meile von der Bushaltestelle bis zum Museum. Nach dem dritten Oldtimer auf der Straße dämmerte uns, dass hier ein Treffen stattfinden musste.

      Und siehe da:
      Ausgerechnet an diesem Wochenende fand dort der Autojumble statt (zu deutsch: Autodurcheinander). Ein so großes Durcheinander war es dann zum Glück nicht, aber es waren viele Autos zu sehen, und so ziemlich jede Preiskatergorie vertreten. Neben den Autos die ausgestellt wurden,





      wovon einige zu einem großen Morris-Club gehörten,







      gab es auch viele Teilestände! So sahen wir einige Menschen Wagenheber, Dachgepäckträger und ähnliche sperrige Errungenschaften vom Platz schleppen. Ein schönes Erlebnis, wenn man so ganz unbeteiligt ist :D



      Und siehe da! Lange gesucht und endlich entdeckt: Auch ein Opel hat sich hier versteckt.

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      Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer - Antoine de Saint-Exupéry
      Neben dem Autojumble ist allerdings auch das Museum definitiv sehenswert! Nicht riesig, lassen sich hier dennoch besondere Schätze der Automobil- und Rennsportgeschichte entdecken. Und auf kindgerechten Zeichnungen sowie in Filmen wurde wunderbar erklärt, wie Otto-Motor, Getriebe, Kupplung, Bremse und Lenkung funktionieren, und wofür es Reifen, Federung etc am Auto gibt. Ein wirklich empfehlenswertes Museum mit der Liebe zum Detail!













      Neben dem Motorenmuseum findet man auch noch einen Sonderteil zu Top Gear. Hier stehen Autos aus der Fernsehsendung und lassen sich bestaunen - hier wird einem erst einmal bewusst, dass die den ganzen Quatsch wirklich umgesetzt haben...





      Eins meiner Highlights war die Monorail, mit der man durch die gesamte Parkanlage des Museums (sowie durch das Museum) fahren kann. Denn neben dem eigentlichen Motorenmuseum gibt es hier noch das alte Wohnhaus der Familie des Museumsbesitzers, ein altes Kloster mit Kirche, einen Kräutergarten und Park und und und.



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      Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer - Antoine de Saint-Exupéry