Beiträge von Jörg_250SE

    Pack' eine Suchanzeige in die gängigen Portale (Kleinanzeigen, Willhaben, ...) und auch in die Oldtimer-Markt.

    Du wirst Dich wundern, wie viele Fahrzeugangebote Du bekommst von Autos, die (noch) nicht im Netz stehen.

    Die kann man dann in Ruhe besichtigen.

    Ich war (wie immer) drei volle Tage auf der Veterama in Mannheim. gefühlt war es am Sonntag so leer wie in den letzten 30 Jahren nicht.

    Keine Schnäppchen, kaum gute Teile - die "guten Sachen" gehen über Auktionen oder so sonstwo im Internet weg. An den Ständen viel Schrott und - tatsächlich - "Müll".

    Mein Fazit: das Wochenende hätte ich sinnvoller verbringen können.

    Andererseits: viele Bekannte getroffen, nette Gespräche 😊

    "Klassisches" Solex-Problem, die Messingröhrchen sind nur verpresst. Hatte ich mehrfach beim VW.

    Sinnvoll und simpel: Dünnen Draht an/um die Schelle die den Schlauch am Röhrchen hält, und mit Zug eine weitere Schlinge um eine der Vergaserdeckelschraube (diese leicht lösen und wieder befestigen). Röhrchen rutscht nicht mehr raus.

    Richtig stylisch ist ein Tachowellenschalter für die Rückfahrscheinwerfer. Dann gehen die Dinger an, wenn das Auto einen halben Meter rückwärts fährt (oder rollt). Welcher Gang drin ist, ist egal.

    Habe ich bei diversen VW drin. Sorgt beim TÜV regelmäßig für ein Lächeln und nette Gespräche. Meistens... 😅

    Zitat

    Wenn ich jeden Tag Ware ausliefern müsste, dann würde ich da auch nicht mit einem 50er Jahre Auto fahren, vor allem im Regen, im Dunkeln mit Teelichtbeleuchtung, im Berufsverkehr mit 4 Trommelbremsen, Komfort der 50er Jahre, keine Klimaanlage, keine Sitzheizung, keine Automatik, etc.

    Wie so oft: alles Ansichtssache. Manchem macht genau das eben Spaß, und dann nimmt man die "Unannehmlichkeiten" in Kauf.

    Och, ein Oldtimer lässt sich durchaus "wirtschaftlich" über eine Firma betreiben. Die Anschaffungskosten kann man über die Jahre ebenso abschreiben wie bei einem modernen Wagen, eventuelle Reparaturen (die beim Oldtimer häufiger auftreten) sogar "sofort".

    Steuer und Versicherung sind günstig (und ja, das funktioniert auch alles mit dem H-Kennzeichen). Den Sprit zahlt (umsatzsteuerfrei) ebenso die Firma.

    Und der Chef freut sich über die 1%-Versteuerung der Privatnutzung, da der damalige (!) Neupreis des Fahrzeugs angesetzt wird...

    Und wer leasen möchte: Oldtimerleasing wird auch angeboten.

    Herzlich Willkommen.

    Ich hatte es ähnlich gemacht. 2010 hier im Forum angemeldet, in die AOIG eingetreten (ist kein "muss", der "Mehrwert" zum Forum ist eher gering), und dann 2014 den P1 (nach längerer Suche) gekauft.

    Die Rekords "vor 58" (P1) sind deutlich weniger begehrt als P1/P2. Da findest Du tatsächlich das bessere Auto für weniger Geld als beim P1

    Viele Grüße, Jörg

    Ich habe ja manchmal Autos, die 4 oder 5 Jahre stehen. Die starte ich regelmäßig mit 12V.

    Früher habe ich das so gemacht, dass ich die 6V eingebaut hatte, und mittels Starthilfekabel die 12V auf die 6V daraufgeklemmt habe. Nach dem anspringen habe ich dann die Starthilfekabel einfach abgezogen. Da geht keine Kontrolleuchte kaputt. Üblicherweise klackert der Regler, aber das sind ja nur ein paar Sekunden.

    Funktionierte 20 Jahre problemlos. Im 21. Jahr bekam ich nach dem "Drüberklemmen" einen Handyanruf, das Telefonat dauerte so 7...8 Minuten. Aufgelegt und den Motor angelassen:

    Mit einem Riesenschlag ist die 6V Batterie explodiert. Leider war es ein VW mit Batterie unter der (ausgebauten) Rückbank. Hatte zur Folge, dass sowohl die Rückenlehne als auch mein Gesicht und die Arme völlig mit Batteriesäure bespritzt waren. Mein Nachbar hat mir dann geholfen, da konnte ich mich waschen.

    Den Nachmittag verbrachte ich dann damit, die originale, perfekt erhaltene Innenausstattung von 1962 mit Natronlauge in der Badewanne zu "neutralisieren" (das gute Kaiser-Natron aus der Apotheke). Tatsächlich ist weder mir noch der Innenausstattung was passiert, keine Löcher in den Polstern, und beide Augen noch mit ordentlich Sehkraft, keine Verätzungen auf der Haut. Seitdem habe ich einen Heidenrespekt vor Autobatterien, Batteriesäure (habe früher meine trocken vorgeladenen Akkus selbst gefüllt) und elektrischen Experimenten und benutze Schutzbrillen.

    Ich starte immer noch 6V Autos mit 12V, aber nie mehr mit "Drüberklemmen".

    Versuch macht kluch...

    Es geht Dir ja um Legalisierung, und da kann ich die Zurückhaltung der Fachleute verstehen. Wenn "was auch immer" passiert, wird ein Schuldiger gesucht, und dann geht es meistens um (viel) Geld.

    Wenn Deine Hinterbliebenen, vom Rechtsanwalt bestärkt, klagen "das hätte nie eingetragen werden dürfen, und dann hätte Papa sich auch nicht totgefahren", wird wahrscheinlich der Prüfer nicht persönlich belangt (weil Erfüllungsgehilfe des Landes oder einer Organisation), macht aber trotzdem keinen Spaß.

    Und wer (heutzutage) Verantwortung übernimmt, wird selten gelobt, bekommt aber ordentlich zwischen die Hörner, wenn nicht alles glatt läuft...

    Zitat

    Batterie wird im Winter ausgebaut und während der Standzeit mit 6 Volt Ladegerät geladen oder eine 6 Volt Birne als Verbraucher angeschlossen.

    Zyklische Entladungen und Ladungen sind eigentlich nicht gut für die Batterie. So sind auch diese "Akkujogger", die vor 20 oder 30 Jahren gelobt wurden, kaum noch erhältlich.

    Ich lade "richtig voll". Nach dem Kleinladegerät, was üblicherweise NICHT richtig voll lädt weil es zu früh abschaltet (auch das so hoch gelobte "Tsetäck", was mir nur in einem Punkt gefällt: nämlich die hervorragende, aggressive und erfolgreiche Werbestrategie) kommt nochmals ein paar Tage lang ein Konstantspannungslader ran.

    Und dann lasse ich den Akku einfach in Ruhe.

    Beim TÜV geht's doch immer darum ein Dokument zu haben, dass irgendetwas bestätigt. Und wenn ich ein Dokument vorweisen kann, dass es einen P1 mit 120 PS gab, dann ist der Prüfer aus dem Schneider und ich krieg das Ding zugelassen... so einfach!

    Diese Denkweise halte ich für reichlich naiv, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Was hat ein "P1 mit 120 PS" mit einem Frankenstein-Mini-Zombie zu tun?

    Viel Erfolg...

    Wir sind vor Ort und hier ist NIX.

    Aber wir sind nicht die Einzigen, die das scheinbar falsch verstanden haben. Von niederländischen Rentnern auf m E-Bike (er hat n MG und n Fiat), bis zu nem Clubmitglied (der beim Aufbau helfen wollte) der seinen eigenen Club nicht findet, ist alles dabei.

    Also:

    Samstag ist wohl nur die Ausfahrt und die startet nicht hier. Mit viel Glück schlagen wenigstens die Teilnehmer hier nachmittags auf.


    Interessehalber habe ich mal den Link zur Veranstaltung geöffnet. Da steht dick und fett in der Überschrift

    20. & 21. September 2025 am Klostergut Wöltingerode

    Da wäre ich auch davon ausgegangen, dass am Samstag was vor Ort ist. Denn weiter steht

    20.09.2025 Alt-Opel-Klassiker-Tour zum Saisonabschluss

    ...und nur im Kleingedruckten: "Start: ca. 9:30 Uhr - Ort noch geheim, irgendwo im Raum Goslar..."

    "Ort geheim" hatte ich noch nie auf 'Nem Treffen. :chor002:

    Ich hatte meinen P1 aus Österreich importiert, mit österreichischen Papieren.

    Dem TÜV Hessen war es sehr hilfreich, dass ich einen alten, deutschen braunen Fahrzeugbrief mit gleicher Motorisierung und ähnlicher Erstzulassung dabei hatte (kurz vorher für 5€ auf dem Rüsselsheimer Teilemarkt gekauft).

    Da konnte er problemlos die technischen Daten übernehmen (und mit den österreichischen Papieren abgleichen).

    Vielleicht hilft das auch bei euch, und jemand hier im Forum hat "passende" Briefkopien.