Beiträge von Jörg_250SE

    Gäbe es Probleme, das Auto auf 07er zu bewegen ?

    Naja, Du hast zunächst die Einschränkungen der Nutzung: An-/Abfahrten/Teilnahme an Veranstaltungen, Fahrten zur Wartung/Reparatur, Probefahrten, Überführungsfahrten.

    Der Halter des Fahrzeugs ist veranwortlich verantwortlich, dass das Fahrzeug in einem vorschriftsmäßigen und verkehrssicheren Zustand ist, wenn es in Betrieb genommen wird.

    Letzteres ist bereits problematisch. Du hast ja genau das Gegenteil vor: Der Wagen ist mit dem starken Motor eben nicht vorschriftsmäßig, deshalb willst Du ihn mit 07er-Nummer fahren. Bei einer Kontrolle oder bei einen (auch unverschuldeten) Unfall könnte das Ärger geben.

    Keine Sorge, ich kenne mich gut genug mit dem 07er aus, und weiß auch, WAS alles damit rumfährt. Mit der ein oder anderen Kiste könnte man sich die Fahrt zur Prüfstelle definitiv sparen. Die VW-Szene ist - was auch Tuning angeht - sehr "fortschrittlich"...

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    Am liebsten wäre es uns selbstverständlich, wenn wir Frankenstein einen topfitten, überholten Austauschmotor spendieren könnten. Da reden wir aber über ca. 2500€ denke ich.

    Als Mercedes-Fahrer kann man von solchen Preisen nur träumen...

    Für Zwofünf bekommt man - mit etwas suchen und verhandeln - immerhin den Zylinderkopf überholt...

    Nochmals zur Erinnerung: "Bilux" ist die Osram-eigene Bezeichnung für zwei Glühfäden in einer Glühlampe. Auch eine H4-Lampe ist "Bilux".

    Die klassischen/gängigen H4-Lampen haben 12 Volt mit 60/55 Watt und einen P43t Sockel.

    Die alten "runden" Glaskolbenlampen mit Wolframfäden die unsere Fahrzeuge serienmäßig hatten, haben einen P45t-Sockel und 45/40W (6V oder 12V).

    Die Sockel P43t und P45t sehen ähnlich aus, die "Birnen" passen aber nicht wechselseitig. Wer mit verschiedenen Leuchtmitteln experimentieren will, muss unbedingt auf den Sockel achten. Auch bei irgendwelchen LED-Lampen.

    Die von mir erwähnten Osram Haloroad 45/40W Halogenlampen mit dem "schmalen" Kolben (leider nur in 12V) haben also die geringere Wattzahl der "Kugellampen", geben aber (dank Halogen) besseres Licht. Und haben (so wie ich Osram verstehe) eine Straßenzulassung.

    Die in der Ursprungsfrage von Zimbo genannten Bilux-H4 Leuchtmittel mit 6V und 60/55 Watt mit Sockel P45t gibt es auch schon länger auf dem Markt (und auch deutlich billiger als im ebxx-Link), passen problemlos in die Hauptscheinwerfer unserer alten Kisten, dürften aber nicht zugelassen sein. Der Hinweis auf die hohe Leistung ist durchaus berechtigt, statt 6,7 A (bei 40W) sind es schon 9,1 A (bei 55W) und 10 A bei (bei 60W) - "glüht" dann das Zuleitungskabel und es wird noch heller...?

    Ein Erfahrungsbericht diesbezüglich würde mich interessieren. Das war ja auch Zimbis Frage!

    Die LED-Lösung ist daher durchaus charmant, aber wer "ungeprüft" irgendwelche chinesischen LED (egal ob die über Spanien oder sonstwo angeboten werden) verbaut, sollte sich durchaus bewusst sein, dass eine Blendung des Gegenverkehrs nicht auszuschließen ist. Meistens geht es ja gut, aber WENN was passiert, und man mit dem entsprechenden Vorwurf konfrontiert wird oder sogar in die Haftung genommen wird, dann wirds "haarig".

    Schönes Wochenende euch 😊

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    ES IST NUNMAL NICHT ERLAUBT. H4 geht nur mit H4 Streuscheibe, und die gibt es im Gegensatz zum Rekord C für unsere Autos nunmal nicht.

    So pauschal stimmt das nicht. Osram (Bilux ist übrigens deren geschützter Markenname für Zweifadenlampen) hat vor rund 20 Jahren mit der "Osram Bilux-Haloroad 12V 45/40W" eine Halogenlampe mit Straßenzulassung herausgebracht, die (so wie ich das verstanden habe) in die alten Scheinwerfer mit "runden" Streuscheiben eingebaut werden darf, da die Glühfäden an gleicher Stelle sitzen.

    Ich fahre die im Mercedes seit vielen Jahren, und ja: das Licht ist "gefühlt besser".

    Die Haloroad gibt es aber nicht für 6V.

    Ich habe in mehreren 6V Fahrzeugen das elektronische eingebaut. In den P1 vor 2 Jahren, als der GTÜ-Prüfer mit Licht an und Uhr in der Hand im Leerlauf die Blinkfrequenz zählte... 😅 Im Prinzip hatte er Recht.

    Ich musste mir noch Adapterstecker basteln, da das originale Relais Rundstecker hatte.

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    Ab 1. Januar 26 bin ich bei einer anderen Versicherung, die so eine unsinnige, starre Regelung nicht hat.

    Es ist immer schwierig, allgemeingültige Regelungen zu finden, da es höchst unterschiedliche Fahrprofile gibt. Eine "Alltagswagenpflicht" suggeriert ja ein entsprechend geringeres Risiko aufgrund niedrigerer Kilometerleistung.

    Jeder hat andere Prioritäten. "Alltagsauto" ist mir egal, da vorhanden. Dafür ist mir wichtig, dass auch meine Kinder (20 + 22) die Oldies uneingeschränkt fahren dürfen. Für viele andere ist sowas unwichtig.

    Ich war 25 Jahre bei der Albingia = jetzt AXA. Da waren die Kinder auch gegen Mehrpreis nicht versicherbar. Also habe auch ich die Versicherung gewechselt.

    Oldie-Vielfahrer (wie Peter und Hajo) haben ja tatsächlich ein höheres Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden, als beispielsweise ich, der manches Auto "gar nicht" im Jahr fährt, oder vielleicht einmalig 300km.

    Dafür sind bei mir die Kinder ein höheres Risiko, und tatsächlich hat der ältere letztes Jahr die 1600 TL-Heckschleuder von 1966 nachts bei Regen in den Graben gesetzt und einen Vollkasko-Schaden verursacht... 🙄 Aber "Erfahrung" kommt eben von "erfahren" 😃

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    Problem bei den Batterien ist halt immer die Säurefüllung, wenn die Online geliefert werden ist keine Säure dabei.

    "Früher" wurde die Säure separat geliefert. Trocken vorgeladen hatte den Vorteil, dass man Batterien nahezu "ewig" stehen lassen konnte.

    Heute ist das wieder anders: die Batterien können auch mit Säure gefüllt über DHL und andere Dienstleister verschickt werden. Es sind dann "auslaufsichere" Stopfen montiert, die man vor Inbetriebnahme gegen mitgelieferte "Stopfen mit Loch" tauschen muss.

    Bezüglich der Kapazität tut es auch die kleinere 66 Ah Batterie. Üblicherweise entfällt ja bei unserer Nutzung der 5km-Arbeitsweg 2x am Tag im Stopp und Go Verkehr mit Licht und Scheibenwischer an. Der Anlassvorgang (auch wenn man mal länger orgeln muss) "verbraucht" kaum Strom.

    Für eine lange Lebensdauer gilt: immer schön voll halten (und nie tiefentladen). Ich hänge meine Oldtimer-Batterien 2-3x im Jahr an den Kleinlader, so sind 10 Jahre Haltbarkeit (auch bei No Name Batterien) Minimum. Praktiziere ich auch bei den Alltagsautos (da meistens 1x im Jahr im Spätherbst ans Ladegerät).

    Ein Nachteil bei den Oldtimer-Versicherungen ist natürlich, dass sie ohne Rabattsystem laufen. Angeblich kannst du einen SFR zwar für bis zu 7 Jahren darauf "parken", aber die Prozente wachsen nicht weiter an.

    Da dieser Thread gerade wieder neu aufpoppt:

    Obige Aussage ist prinzipiell falsch, das Gegenteil ist der Fall. Ich habe 2007 den Mercedes von 1967 zugelassen, H-Kennzeichen und Oldtimerversicherung.

    Die Prämie der Oldtimerversicherung wird nicht rabattiert, aber im Hintergrund laufen die "SF" (schadenfreie Jahre). Das habe ich genutzt, indem ich letzten Monat die 18 schadenfreien Jahre auf ein Alltagsauto übertragen habe. Der Mercedes ist jetzt wieder auf "SF0" (aber ohne Konsequenzen, die Prämie bleibt gleich) und der Alltagswagen beginnt gleich mit SF18. Mit entsprechenden "Prozenten".

    Weiß halt kaum jemand.

    Und noch was: die Oldtimerversicherung ist bei den Versicherungen die ich kenne nicht ans H-Kennzeichen gebunden. Sondern ans Fahrzeugalter. Und (manchmal) an ein erforderliches Gutachten ("mindestens Zustand 3") und/oder an einen Mindestfahrzeugwert (zB 5.000€ - erreiche ich mit dem ehemaligen Fahrzeug meiner Mutter, ein Corsa B von 1996 mit originalen 40tkm nicht).

    Aber da haben die Verschlechterungen durchaus unterschiedliche Maßstäbe und Bedingungen.

    Pack' eine Suchanzeige in die gängigen Portale (Kleinanzeigen, Willhaben, ...) und auch in die Oldtimer-Markt.

    Du wirst Dich wundern, wie viele Fahrzeugangebote Du bekommst von Autos, die (noch) nicht im Netz stehen.

    Die kann man dann in Ruhe besichtigen.

    Ich war (wie immer) drei volle Tage auf der Veterama in Mannheim. gefühlt war es am Sonntag so leer wie in den letzten 30 Jahren nicht.

    Keine Schnäppchen, kaum gute Teile - die "guten Sachen" gehen über Auktionen oder so sonstwo im Internet weg. An den Ständen viel Schrott und - tatsächlich - "Müll".

    Mein Fazit: das Wochenende hätte ich sinnvoller verbringen können.

    Andererseits: viele Bekannte getroffen, nette Gespräche 😊

    "Klassisches" Solex-Problem, die Messingröhrchen sind nur verpresst. Hatte ich mehrfach beim VW.

    Sinnvoll und simpel: Dünnen Draht an/um die Schelle die den Schlauch am Röhrchen hält, und mit Zug eine weitere Schlinge um eine der Vergaserdeckelschraube (diese leicht lösen und wieder befestigen). Röhrchen rutscht nicht mehr raus.

    Richtig stylisch ist ein Tachowellenschalter für die Rückfahrscheinwerfer. Dann gehen die Dinger an, wenn das Auto einen halben Meter rückwärts fährt (oder rollt). Welcher Gang drin ist, ist egal.

    Habe ich bei diversen VW drin. Sorgt beim TÜV regelmäßig für ein Lächeln und nette Gespräche. Meistens... 😅

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    Wenn ich jeden Tag Ware ausliefern müsste, dann würde ich da auch nicht mit einem 50er Jahre Auto fahren, vor allem im Regen, im Dunkeln mit Teelichtbeleuchtung, im Berufsverkehr mit 4 Trommelbremsen, Komfort der 50er Jahre, keine Klimaanlage, keine Sitzheizung, keine Automatik, etc.

    Wie so oft: alles Ansichtssache. Manchem macht genau das eben Spaß, und dann nimmt man die "Unannehmlichkeiten" in Kauf.

    Och, ein Oldtimer lässt sich durchaus "wirtschaftlich" über eine Firma betreiben. Die Anschaffungskosten kann man über die Jahre ebenso abschreiben wie bei einem modernen Wagen, eventuelle Reparaturen (die beim Oldtimer häufiger auftreten) sogar "sofort".

    Steuer und Versicherung sind günstig (und ja, das funktioniert auch alles mit dem H-Kennzeichen). Den Sprit zahlt (umsatzsteuerfrei) ebenso die Firma.

    Und der Chef freut sich über die 1%-Versteuerung der Privatnutzung, da der damalige (!) Neupreis des Fahrzeugs angesetzt wird...

    Und wer leasen möchte: Oldtimerleasing wird auch angeboten.