Beiträge von pat...

    Auch hier mal wieder neues aus der Werkstatt:

    Wischeraufnahmen Nummer eins sitzt bereits, Nummer zwei ist eine etwas größere Herausforderung. Aber auch hierfür finden wie eine Lösung.

    An sonsten habe ich die Front soweit zusammen gesetzt. Ich habe es über die letzten Jahre geschafft, ausnahmslos alle zierteile in NOS zu beschaffen.

    Der Grill war sogar noch im originalen Karton ;)

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    Ja, das ist so ziemlich die letzte konstruktive Herausforderung, aber davon gab es am ganzen Wagen mehr als genug :popo:


    Man hätte es wahrscheinlich auch einfacher lösen können aber ich mag nunmal keine halbherzigen Lösungen...

    Hier das versprochene Update zu dem ominösen, doch recht großen Loch zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube:

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    Bei unserer ursprünglichen Variante haben wir aufgrund der Platzproblematik die Wischerarmlager weiter Richtung Motorhaube gesetzt. Was wir damals nicht bedacht hatten, ist dass die Scheibenwischer logischerweise parallel im Winkel zur Windschutzscheibe stehen müssen. Dadurch waren sie jedoch im Winkel zur Scheibe so steil, dass sofort als wenn man gewischt hat die Scheibenwischer sich aufgestellt bzw aufgeklappt haben. Das macht natürlich wenig Sinn. Daher musste eine Lösung her.

    Nach einigem rum probieren zeigte sich zuallererst, dass für die ganze BMW Wischermechanik absolut kein Platz ist. Die Mechanik vom Rekord fällt auch aus, da diese ja an der Spritzwand befestigt ist. Hier ist beim BMW ebenfalls kein Platz.

    Nach ein wenig Recherche bin ich in UK fündig geworden. Dort haben verschiedene Hersteller wie Landrover oder Rover Mini eine ganz andere Antriebsart. Es handelt sich um einen Motor, welcher eine Welle antreibt. Diese bewegt ganz simpel über jeweils ein in dem Wischerlager befindlichen Zahnrad den entsprechenden Arm vor und zurück. Vorteil an dem ganzen System ist, dass es unheimlich platzsparend ist und relativ flexibel in der Anwendung und Positionierung.

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    Dann bleibt jedoch weiterhin das Problem der unheimlich schlechten Zugänglichkeit.

    Beim Überlegen ist mir eingefallen, dass beim Rekord C das Windleitblech entfernbar ist. Es ist nur unter der Scheibendichtung eingeklemmt und wird vorne Richtung Spritzwand mit einigen wenigen Schrauben befestigt.

    Nach einiger Suche habe ich über Facebook das begehrte Blech aus einem Schlachter erhalten. Sieht leider aus wie so ziemlich alle Rekord A in dem Bereich:

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    Leider wurde es auch ein wenig grob aus getrennt, aber immerhin hatte ich etwas womit ich arbeiten könnte:

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    Damit habe ich mich dann einige wenig vergnügliche Stunden beschäftigt und die Schweißpunkte zwischen Deckblech und der Unterkonstruktion ausgebohrt.

    Neben dem Deckblech habe ich mir auch noch aus der Unterkonstruktion zwei großzügige Stücke inklusive der Wischer Durchführungen links und rechts aufgehoben. Diese werden später verschweißt und bleiben mit Wischerlagern und Antrieb dauerhaft im Wagen. Das Deckblech hingegen kann zu Wartungszwecken entnommen werden.


    Die kleinen Aufnahmebleche habe ich etwas in Form gebracht und zu Stabilisierungszwecken die Kanten mit einer absetzzange abgesetzt so entsteht eine Versteifungskante. Zusätzlich wurden noch einige tiefgeprägte Löcher eingebracht.

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    Derzeit beschäftige ich mich mit dem richten und einpassen des Deckbleches, sitzt im groben schon ganz passabel:

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    Als nächstes werden die Aufnahmebleche eingeschweißt und die Mechanik angepasst.

    Die Zierleiste, die Dichtung und die Scheibe auf einmal ausbauen. Im ausgebauten Zustand alles zerlegen und reinigen wie Mark schon erwähnt hat. Danach alles außerhalb des Fahrzeugs wieder zusammenbauen und als ein Paket wieder ins Auto einbauen. Alles andere ist absolut unmöglich. Google mal Bilder der scheibenzierteile dann wird es sich dir erklären. Diese sind nicht einfach nur gesteckt sondern haben eine Art Z-Profil, das exakt in die Dichtung eingeführt werden muss. Das klappt schlicht und ergreifend nicht, wenn diese unter Druck steht im eingebauten Zustand.

    Hi Olli bei dem Scheibenausbau bekommst du die Zierleiste auf gar keinen Fall vorher raus. Die bekommst du erst aus der Gummidichtung wenn das Glas nicht mehr in der Dichtung sitzt. Wenn du alles einfach zusammen lässt würde ich auch behaupten es ist ein recht einfache Angelegenheit.

    Kleiner Typ von mir: zum Ausbau alle 10 bis 15 cm die Dichtung innen anheben und eine Wäscheklammer an der inneren Falz der Dichtung setzen. Somit bleibt diese quasi 90 Grad nach innen gewinkelt und die Scheibe lässt sich relativ leicht entnehmen.

    Einbau dann wie üblich mit Spüliwasser und Schnur. Dichtmasse im Anschluss nicht vergessen.

    Hey Phil, auch hier noch einmal meine herzlichsten Glückwünsche zur bestandenen Eintragung.

    Bei mir ist auch wieder bisschen was passiert. Der Wagen wurde von den restlichen Massen am Spachtel befreit:

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    Anschließend gab es eine Lage 2K Epoxy Grundierung um das Blech vor Korrosion zu schützen:

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    Nun ist der Wagen versiegelt und entspricht erst mal dem Wunsch meines Prüfers, das er zum Eintragen zumindest in einer einheitlichen Farbe sein sollte.

    Die Karosserie benötigt vor der Lackierung noch etwas Arbeit, aber ich bau ihn nun erst mal so zusammen.

    Wenn dann alles dran ist werde ich im Frühjahr ebenfalls den ersten Anlauf zur Eintragung unternehmen.

    Bezüglich des großen Loches zwischen Motorhaube und Frontscheibe gibt es in nächster Zeit noch ein Update ;)

    So, mal wieder neues aus der Gruft ;)

    Heute hab ich mich mal der Beifahrertüre angenommen. Bereits vor Jahren als ich das Auto gekauft habe war offensichtlich, dass die Tür komplett mit Spachtelmasse überzogen ist. Ich war mir leider nicht im Klaren darüber, wie dick das ist - es war jedoch abzusehen dass es nicht unbedingt wenig sein wird.

    Heute habe ich mir ein Herz gefasst und das ganze Zeug runter geschliffen. War eine unfassbare Sauerei und im Nachgang ist mir auch klar warum dlso viel Material aufgetragen wurde.

    Fundstücke des Tages:

    - Streifschaden über die ganze Länge (sehr gut zu erkennen an dem Strich unterhalb der gürtellinie des Fahrzeuges)

    - eine Delle im vorderen unteren Bereich

    - diverse blechfrösche über die ganze Tür verteilt.

    Da eine neue Tür nicht verfügbar ist und eine Gebrauchte wahrscheinlich auch nur bedingt besser sein wird als die jetzige werde ich wohl oder übel lernen müssen, wie man so etwas richtet... Ich bin gespannt und halte euch auf dem laufenden.

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    Den hab ich vor ein paar Jahren vom Schrott gerettet. Hab die Liste dann gereinigt, innen und außen einiges gerichtet und repariert...

    Aufgrund Platzmangel hab ich ihn dann an Siggi verkauft von dem du ihn dann wahrscheinlich gekauft hast 😉

    Sah so aus als ich ihn abgeholt habe:

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    Bisschen reinigen, alles raus geräumt sah die Welt schon besser aus:

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    Bin gespannt was du daraus machst.