Beiträge von gmsuisse

    Ich hab einfach den Farbton aufgegriffen, den ich in diversen Originalinstrumenten vorgefunden habe.

    Ob die Originalfarbe einfach vergilbt war oder schon immer so, kann ich gar nicht sagen.

    Auch hier ist die Farbwiedergabe des Fotos deutlich verfälscht.

    In Natura ist es viel weißer und man sieht den Elfenbeineinschlag kaum.

    War schon eine Weile her, als ich den letzten Tacho zerlegt habe, ich meine das könnte alabastergrau gewesen sein. Ab Werk waren die Gehäuse wohl häufiger unzureichend zur Lackierung vorbereitet, hatte schon mehrmals Tachos, wo die Farbe großflächig abblätterte und dann auf der Trommel klebte, die die Geschwindigkeit anzeigt, optisch für manchen inklusive mir recht störend.

    Auch die Entwässerung über die Abläufe prüfen, ob die nicht verstopft sind; auch mit intakten Velvetleisten sind diese Dächer nicht vollständig wasserdicht, das was in den Rahmen hineingerät muss problemlos über die Röhrchen/Kanäle ablaufen können.

    Einfachste Lösung, die ich in dem Fall auch immer mache und wie z.T. schon beschrieben, nach NOS Wischerarmen und Blättern Ausschau halten, tauchen immer noch des Öfteren in den Kleinanzeigen zu moderaten Preisen auf, die NOS Gummis ersetzte ich in der Regel gleich durch neues Gummi, das ich zurechtlänge und dann einsetzte, das Gefummel ist noch überschaubar.

    Waren welche (Arme) in Kleinanzeigen kürzlich, Satz um die 30 EUR, finde sie aber grad nicht mehr, evtl. schon wieder weg.

    Ich hatte bisher noch keine Instrumentenbeleuchtung, die nicht durch Säuberung der Kontakte und neue Birnen völlig zufriedenstellende Leserlichkeit der Instrumente wiederherstellte. Dimmer ist allerdings bei den Funzeln unnötig, habe da immer volle Spannung auf der Beleuchtung. Sollten die hier sein:

    Birne 1,2W 6Volt
    www.opel-classic-parts.com
    hr Retro | hessenschau : IAA 1961 - Autotest Rekord Coupe - hier anschauen
    Opel stellt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) als einzige Neuerung das Rekord Coupe vor. Durch einen tiefer gelegten Schwerpunkt ist die…
    www.ardmediathek.de

    Mit den schmaleren meinte ich nicht die 25 mm, da gab es noch eine Zwischengröße ca. 45 mm, die ich auf dem Coupe Ersatzrad habe und ich würde sagen dieses Coupe im Test hat die auch; auch schwer zu erkennen, aber ich meine das hat einen 140 kmh Tacho und nicht den 160er der Serie, möglicherweise noch ein Vorserienfahrzeug ?

    Maxxis waren nach meiner Erfahrung auf einem Alltags BMW E21 schon neu schlecht bei Nässe, man kann sicher mit leben, fahre aber auf den P-Modellen schon immer Diagonalreifen und bei dem etwas schnelleren Commodore A GS die Michelin XAS mit Originalprofil der damaligen Werksauslieferung, das ist selbst mit jetzt bald wieder fälligen Reifen von fast 10 Jahren ein deutlicher Unterschied zu den Maxxis, die ich hatte.

    Bei den Opel Olympia Rekord Fahrzeugen waren die 60mm Weißwandreifen bis zum Opel Rekord A von 1963 original. Erst ab 1964 (auch Wechsel des Opel Emblems) waren die schmalen Weißwandreifen mit 25 mm Weißwand auf den Opel Rekord A montiert. Dazu muss man sich nur die Bereifung in den original Opel Prospekte für Opel Olympia Rekord P2 und Opel Olympia Rekord A von 1963 und Opel Olympia Rekord A von 1964 anschauen.

    Bis einschließlich 1963 waren die Bilder in den Prospekte auch gezeichnet. Ab 1964 gab es in den Prospekten Fotografien.

    Beim P2 Coupe und P2 L kamen wohl schon die schmäleren Ringe zum Einsatz soweit ich das an der Literatur und dem vermutlich originalen Ersatzrad an meinem Coupe ersehe.

    Kontio
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    oldtimer-pneu.ch

    Dürfte in D auch keine großen Unterschiede machen. Habe jetzt auf Anhieb aber nichts in 13 Zoll gesehen. Die Gefahr, daß man sich das Kontio überzieht kann schon mal bestehen, wobei die 165er dort auch nicht sauteuer sind. :lol002:

    Ascona u. Manta A genauso, spätestens ab Herbst 71 Mod.jahr 72 bestellbar bzw. serienmäßig bei verschiedenen Sondermodellen. in den USA ab 69 gezwungenermaßen standardmäßig verbaut.. Und der GT hatte ja die hohen Rückenlehnen.

    Integrierte Kopfstützen waren ab 1-1-69 in den USA gesetzlich vorgeschrieben, daher gibt es A-Ascona, Manta und B-Kadetten und den Opel GT mit serienmäßigen Kopfstützen, ob diese optional schon 69 in D bestellbar waren weiß ich nicht, aber spätestens ab 72 gab es Sondermodelle z.B. Kadett Holiday, die Kopfstützen als Teil dieses Ausstattungspakets hatten und finden sich dann unter Adrema-Code 584 als bestellbares Zubehör.

    https://www.ebay.de/itm/325544520031?srsltid=AfmBOoqsEiJwtXjk1Lq_dBuif8JAOmX_mmLGbrTI2MDUgwfB_poQsGY2

    Es gab mal einen AMS-Artikel vom unvergesslichen Fritz B. Busch zu dem Thema Gurte in dieser Übergangszeit, als die meisten Fahrzeuge hierfür nur bedingt ausgelegt waren mit dem Titel "Wie gedenken Sie zu verunfallen ?" der sich mit verschiedensten Konstellationen gedanklich beschäftigte. Tendenziell war er damals so um 1962 noch eher skeptisch eingestellt, hat sich aber dann später mit zunehmenden praktischen Erfahrungen geändert.

    Auch wenn ich keine nachgerüstet habe, denke ich auch, dass sie insbesondere auch bei leichteren Kollisionen die körperlichen Schäden deutlich reduzieren können.

    Meines Erachtens sind die dünnröhrigen Lehnen der durchgehenden Sitzbank nicht geeignet eine Kopfstütze zu verankern, ohne festen Verbund mit der Lehne macht das auch keinen Sinn. Und: Bei einem stärkeren Aufprall knickt die Rückenlehne eh einfach ab.

    Das hieße Umrüstung auf Einzelsitze mit Beschlag wie im Coupe oder P2 L als Basis nehmen oder die ganz selten bestellten Einzelsitze für den Standard-Rekord, wie sie so ab 62 erhältich waren; diese müssten dann an der Rückenlehne zerlegt werden, um ggf. eine Verankerung anzubringen, wenn das überhaupt geht und das bedeutet auch, dass mindestens die zusätzlichen inneren Sitzböcke der Einzelsitze auch eingeschweisst werden müssten. Natürlich sollten die dann auch optisch zum Rest der Ausstattung passen, also Sattlerarbeiten nötig.

    Geschmacklose Lösung: Umbau der Sitzanlage auf Rekord D, da entfällt dann aber auch nur die Neuanbringung der Kopfstütze, der Rest müsste immer noch umgebaut werden. :doofy:

    Lediglich optische Lösung: Aufsteckkopfstützen.

    Ob dann die Kopfstützen insgesamt das Auto wesentlich sicherer machen, lässt sich drüber streiten, da würde ich eher auf MB der 60er mit Sicherheitsfahrgastzelle und ordentlichen Sitzen ab Werk umsatteln.

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    Nach den Bildern zu urteilen, hat dieses Antwerpener KFZ auch das SSD. Vielleicht bringt ein Kontakt mit dem Eigner noch was (im Zweifelsfall mieten/ausschlachten :lol002:).

    Hersteller war ich der Meinung wäre Dhollandia, die auch LKW-Anbauten herstellten/herstellen (?), nicht sicher ob das mit Webasto/Hollandia identisch ist, aber da könnte ich mich auch irren, weiß nicht mehr wo ich das aufgeschnappt hatte . Sieht für mich von der Konstruktion anders aus, hier wären einige verschiedene Webasto-Blechteile im Angebot :

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/stahlschiebedach-von-webasto-hollandia-zum-nachtraeglichen-einbau/3034445444-223-1188