Hallo zusammen,
wenn mein P2 eine Woche lang nicht gestartet wurde, springt er nicht mehr an. Nach mehreren Startversuchen ist dann noch nicht einmal Benzingeruch im Vergaser wahrzunehmen. Kann es sein, dass der Anlasser zu langsam dreht und deshalb die mechanische Benzinpumpe beim Start kein Benzin fördert? Eine geringe Menge Benzin in den Vergaser geschüttet und er springt sofort an.
Wer kennt dieses Problem und kann mir weiterhelfen? Würde eine neue Benzinpumpe (kostet bei den Holländer € 60,00) mein Problem lösen?
Gruß Edgar
Mein P2 springt nach einer Woche Stillstand nicht mehr an
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Hallo Edgar!
Hast Du schon mal in der beschriebenen Situation die Spritleitung am Vergaser abgemacht und dann beim Betätigen des Anlassers kontrolliert, indem die Leitung in einen Behälter gesteckt wird, ob Benzin gefördert wird?
Wäre mal der Erste Schritt um Rückschlüsse ziehen zu können.
Gruß
Bernd
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Also wenn mein P1 etwas länger gestanden hat, braucht er auch ein bisschen bis Benzin kommt (da muss ich schon ein paar mal orgeln lassen), aber dann springt er an.
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- Offizieller Beitrag
Kenn ich. Ich glaube, bei meinem ist die Benzinpumpe etwas schadhaft. Das Rohr von Pumpe zum Vergaser ist dann leer.. Wenn der Rest im Vergaser nicht reicht, um den Motor zu starten, kommt nichts mehr nach. Ich muss dann immer das Rohr verfüllen und dann kommt er. Ich denke, wenn die Pumpe "oben" trocken ist, kann sie unten nicht mehr ansaugen. Der Förderdruck wird ausreichend sein, wenn Simon erstmal nass ist.
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membran.jpg
Benzinpumpen kann man zerlegen, putzen und mit neuen Dichtungen wieder zusammenbauen.
Wozu einen andere alte kaufen.
Die hat am Ende denselben Fehler
Oben das Innenleben, links alt - rechts neu -
Gibt es da nicht ein Ventil, was das Zurücklaufen des Sprits in den Tank verhindern soll?
Daran wird es hauptsächlich liegen. Die Spritpumpe auf Zack zu bringen, ist aber trotzdem ratsam. Nach einer Woche Standzeit springt mein P1 noch klaglos an, obwohl ich das Problem mit dem Rücklaufen auch habe.
Nach längeren Standzeit (ab zwei Monaten) empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Zündkerzen raus, Kabel von der Zündspule abziehen und den Motor mit dem Anlasser so lange drehen, bis die Öldruckleuchte ausgeht. Das kann schon mal 10 Sekunden dauern. Aufgrund der fehlenden Verdichtung ist das für den Anlasser keine Tat. Dann befindet sich wieder Öl in den Lagern und an der Nockenwelle, und es ist auch wieder Sprit im Vergaser. Kerzen wieder rein, Kabel an die Zündspule, starten und gut. So vermeidet man den mega Kaltstartstress für Anlasser und Motor, weil das Öl eben schon dort ist, wo es hingehört.

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Ein Schnapsglas voll Sprit oben in den Vergaser - oder Bremsenreiniger/Startpilot, und er Motor tuckert wieder nach langem stehen. Da brauche ich keine Krezen rausdrehen - aber mein Anlasser ist ja 12V, da mag es etwas anders sein als mit nur 6V orgeln
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Es ging nicht um die Tatsache, dass der Motor anspringt, sondern darum, erst einmal Öldruck aufzubauen nach langer Standzeit.
Die Verbrennungsdrücke, die beim Anspringen des kalten Motors entstehen, belasten die Kurbelwellenlager ungemein. Jetzt stell' Dir mal vor, wie die evtl. schon brüchigen, dünnen Lagerschalen darauf reagieren, die rund 55 Jahre alt sind und zumeist schon mit leichten Einlaufspuren versehen.
Früher waren die Fertigungstoleranzen eh' grösser als heute. Mein Vater hatte einen Fuhrbetrieb. Er sagte immer, ein Kaltstart verursacht im Motor so viel Verschleiß wie 1000 Autobahnkilometer. Darum halten Motoren, die viel Langstrecke bekommen, länger und schaffen oft dreimal so viele km wie der Kadett zum Brötchenholen..
Da nehme ich die Kerzen gerne mal raus, orgele bis Öldruck da ist und starte den Motor dann erst.
Nach nur einer Woche Standzeit ist das natürlich unnötig.
Aber jeder, wie er will.
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Also bei einer Woche Standzeit oder mehr muss ich auch länger starten.
Ich orgle da aber nicht gnadenlos bis der Motor läuft. Ein paar Sekunden Starten dann pause, nochmal mit dem Gaspedal pumpen. Dann der nächste Startversuch und da zuckt er dann meistens schon oder kommt gleich zum Laufen.
Schon beim ersten Startversuch geht die Öldruckkontrolle aus, so das beim ersten Zucken der Öldruck schon da ist.Die Prozedur mit Kerzen raus mache ich nur bei Motoren die wirklich sehr lange gestanden sind oder nach einer Komplettüberholung vor dem ersten Start.
Gruß
Bernd
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Ich gehe da zu 100% mit Rennfox kondom!
Der Öldruck ist auch bei meinem (ok, andere Marke) ganz fix da. -
Ich hatte damals dem Motorenspezi geholfen, seinen P2 zum laufen zu bekommen. Dabei viel mir auf, dass er so eine Art Blasebalg vor dem Vergaser montiert hatte. Damit konnte er den Kraftstoff vorpumpen und der Wagen sprang dann immer gleich an.
Vielleicht kennt die hier jemand und weis, wo man die bekommt.
Viele Grüße, shanky. -
Blasebalg zum Spritfördern ist bei Booten mit Außenborder üblich. Heißt Pumpball, kostet so EUR 5..10,--
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Da bin ich ja jetzt schon gespannt wann dieses Problem auf uns zukommen wird.
Ulrike -
- Offizieller Beitrag
Huhu :p