• Die Lutherkirche wurde inzwischen auch abgerissen.

    Der weiße Porsche mit den Belüftungen an den Blinkern scheint das neuere Modell zu sein, weist jedoch seltsamerweise noch eine geteilte Frontscheibe auf. Ausserdem fehlen die Stoßstangenhörner. Wer kennt sich damit aus?

  • Du wolltest das (warum auch immer) also wirklich herausfinden.

    Ich dachte du weißt es schon und das wäre ein Suchspiel für uns
    das man vielleicht mit den alten Kennzeichen hätte lösen können.

    Schöne Grüße

    Dirk "Tausi" :wink:

    aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
    "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

  • Hallo Tausi,

    das mit dem Ratespiel können wir ja beim nächsten Mal gern so machen. Da ich dieses Problem öfter habe, könntet Ihr mir damit eine Menge Arbeit ersparen. Ich wollte nämlich in erster Linie wissen, in welcher Stadt die Gaslaterne auf diesem Bild gestanden hat, die hier -wie wir nun wissen- den Dinslakener Kirchenbesuchern heimleuchten sollte:

    Rech Modern konkav auf Guß m Porsche Käfer Lutherkirche 1956.jpg

    Weil jedoch der Hintergrund hier nicht so prägnant erscheint wie auf der anderen Aufnahmeperspektive mit dem Klinkerhaus und den Schornsteinen, habe ich mich für das andere Bild entschieden.

    Doch ohne dein Hinweis von Dieter auf die weiteren Facebook-Bilder, hätte ich keine Chance gehabt.

    Ein Gaslicht-Kollege aus der Käfer-Szene, der diese Bilderserie überhaupt erst aufgetan hatte, ist gleichzeitig mit mir zum selben Ergebnis gekommen, wenn auch durch eine etwas andere Methode.

    Es ist schon erschreckend, wie radikal sich selbst kleinere Städte in 70 Jahren verändern und auch ohne Kriegszerstörungen kein Stein auf dem anderen bleibt.

    Der weiße Porsche gibt mir weiterhin Rätsel auf: Obwohl es sich um das jüngere Modell der Serie 356 A handelt, die ab 1955 gebaut wurde, weist er noch eine geteilte Frontscheibe auf, während der ältere grüne 356er bereits serienmäßig die ungeteilte Scheibe mit dem Knick in der Mitte hat.


    Tschüß

    Klaus

  • Moin Klaus,

    Obwohl es sich um das jüngere Modell der Serie 356 A handelt, die ab 1955 gebaut wurde, weist er noch eine geteilte Frontscheibe auf, während der ältere grüne 356er bereits serienmäßig die ungeteilte Scheibe mit dem Knick in der Mitte hat.

    es wird sich wohl um ein sogenanntes Übergangsmodell handeln. Früher haben ja die ersten Modelle einer neuen Serie teilweise noch Merkmale der Vorserie gehabt. Bei meinem W123 200 D (ganz frühes Modell) wurden teilweise noch W115 Teile verbaut. Vielleicht ging es Porsche bei den auf Lager liegenden Karosserien ebenso. Porsche hat ja bei Reutter in Stuttgart bis 1962 Karosserien fertigen lassen (in größeren Chargen); und die mussten wohl erst aufgebraucht werden... :denk1:

    Viele Grüße

    Olli

    Opel Rekord A 1965 4-Türer 1.5 Ltr. ** GM Buick Special Eight 4 Door - 1940 ** W116 280 S - 1976 ** W123 300 D USA - 1983 ** W126 300SE - 1986 ** GM Buick Roadmaster 5.7 V8 - 1992 ** GM Chevrolet Tahoe LT 4WD 5.7 V8 - 1997 ... u.a. lustige Sachen :zwinker1:

  • Zur damaligen Zeit war es nicht unüblich die Fahrzeuge an die neueren Modelljahre anzupassen, anlässlich Unfall, Neulack etc., sieht man auch hinlänglich in alten Auto Motor Sport Leserzuschriften und Anzeigen aus der Zeit.

    Es gab noch unzählige Facharbeiter und Karosseriebetriebe nicht nur namhafte, die sowas ökonomisch vertretbar fertig brachten. Bin auch kein 356 Fachmann, die Front hat m.E. von den Kotflügeln her auch nicht die 356a Linienführung, vermute die wurde mit Stoßfänger Emblemen u. Blinkern aufgepeppt. Eine Produktion eines 356 A mit geteilter Scheibe, die wohl so um 1952 wegfiel halte ich für praktisch undenkbar.

    Das neue Foto zeigt einen Champion, später ua auch bei Maico gebaut und dort auch noch als 4-Sitzer verlängert und den MB 319 Transporter.

  • Champion von 1951/52. Den Mercedes-Kastenwagen kennen sicher noch viele, aber wer merkt sich schon die genaue Typbezeichnung?

    Und wo? Evtl. Maisach bei München, der Weg zum Flugplatz Fürstenfeldbruck?

  • "Ratebild"

    ... der Kleine ist ein Champion 400 (deutscher Kleinstwagen) aus den frühen 1950er Jahren und der Mercedes Transporter ist ein Typ L 319 (Bauzeit: 1955–1968).

    Viele Grüße

    Olli

    Opel Rekord A 1965 4-Türer 1.5 Ltr. ** GM Buick Special Eight 4 Door - 1940 ** W116 280 S - 1976 ** W123 300 D USA - 1983 ** W126 300SE - 1986 ** GM Buick Roadmaster 5.7 V8 - 1992 ** GM Chevrolet Tahoe LT 4WD 5.7 V8 - 1997 ... u.a. lustige Sachen :zwinker1:

  • Um darauf nochmal zurückzukommen:

    es wird sich wohl um ein sogenanntes Übergangsmodell handeln. Früher haben ja die ersten Modelle einer neuen Serie teilweise noch Merkmale der Vorserie gehabt. Bei meinem W123 200 D (ganz frühes Modell) wurden teilweise noch W115 Teile verbaut.

    Das scheint bei Mercedes öfter vorgekommen zu sein. Was mir besonders in Erinnerung blieb, dass Mitte 1965 beim Übergang der Heckflosse 190 zum 200, noch eine Serie des 200 D mit den Rücklichtern und der Heckgestaltung des bisherigen 190 c ausgeliefert wurde, zudem ohne die Zwangsentlüftung in der C-Säule, aber schon die Blinker vorn in den Zusatzscheinwerfern integriert, anstatt der Warzen auf den Kotflügeln. Das können kaum Einzelfälle gewesen sein.

    Auch bei Opel soll so etwas vorgekommen sein. Z.B. Kadett B "ab-Fg,-Nr.", die noch vereinzelt die verschweißten Vorderkotflügel der vorherigen "bis"-Serie aufwiesen, obwohl das nicht hätte sein sollen.

    Zur damaligen Zeit war es nicht unüblich die Fahrzeuge an die neueren Modelljahre anzupassen, anlässlich Unfall, Neulack etc., sieht man auch hinlänglich in alten Auto Motor Sport Leserzuschriften und Anzeigen aus der Zeit.

    Es gab noch unzählige Facharbeiter und Karosseriebetriebe nicht nur namhafte, die sowas ökonomisch vertretbar fertig brachten. Bin auch kein 356 Fachmann, die Front hat m.E. von den Kotflügeln her auch nicht die 356a Linienführung, vermute die wurde mit Stoßfänger Emblemen u. Blinkern aufgepeppt. Eine Produktion eines 356 A mit geteilter Scheibe, die wohl so um 1952 wegfiel halte ich für praktisch undenkbar.

    Das ist gut möglich. Andernfalls müsste dieser Porsche mit der geteilten Frontscheibe von 1950-52 gleich zwei Modellwechsel übersprungen haben.

    Es gibt zu diesem beschriebenen Phänomen ein sehr schönes Buch von Paul Simsa, Titel "Das alles fuhr auf unseren Straßen"

    Doch es gibt auch weniger extreme Beispiele, wie. z.B. Brezel- und Ovalkäfer, die das große Heckfenster nachgerüstet bekamen und die großen Zweikammer-Rückleuchten ab 1961 sowieso. Das ging im damaligen Straßenalltag völlig unter.

    Einmal editiert, zuletzt von altopelfreak (31. Januar 2026 um 22:57)

  • Neulich habe ich von einem Freund aus Berlin (!) das Bild einer Ansichtskarte von Köln bekommen…

    IMG_5941.png


    63er Kapitän P2,6L Hydra-Matic, Servo, Nebels, AHK. Dach: Granitgrau 116, Wagen: Alabastergrau 103, Kammgarn schwarz mit Lurexfaden, Code PE020, Exportmodell aus Toulouse, Frankreich

  • Huch?! Das kenn‘ ich doch, ist im Nachbar-Vorort Köln-Rath. Also Kapitän gesattelt und nix wie hin 😁

    IMG_5942.png


    63er Kapitän P2,6L Hydra-Matic, Servo, Nebels, AHK. Dach: Granitgrau 116, Wagen: Alabastergrau 103, Kammgarn schwarz mit Lurexfaden, Code PE020, Exportmodell aus Toulouse, Frankreich

  • Ich finde die heutigen PKW-Fahrzeugbeleuchtungen viel zu grell. Das ist mehr Sicherheitsrisiko durch lästige Blendung als vielleicht eine durch Kupferwum zu dunkel geratene Lichtleistung. Ein Oldie mit 6-Volt-Anlage fällt immer noch mehr auf als die vielen Radfahrer ganz ohne Licht, dazu noch mit dunkel lackierten Rahmen.

    Besonders unangenehm und erst richtig gefährlich sind die in Mode gekommenen blitzartigen LED-Lichthupen im Dunkeln. Da verreißt man vor Schreck das Steuer!

  • Ich finde die heutigen PKW-Fahrzeugbeleuchtungen viel zu grell. Das ist mehr Sicherheitsrisiko durch lästige Blendung als vielleicht eine durch Kupferwum zu dunkel geratene Lichtleistung. Ein Oldie mit 6-Volt-Anlage fällt immer noch mehr auf als die vielen Radfahrer ganz ohne Licht, dazu noch mit dunkel lackierten Rahmen.

    Besonders unangenehm und erst richtig gefährlich sind die in Mode gekommenen blitzartigen LED-Lichthupen im Dunkeln. Da verreißt man vor Schreck das Steuer!

    Das Schlimmste ist dieses Matrix-LED
    Erkennt auch meinen Kadett oft nicht oder sehr spät, trotz H4-Led....

    Grüße aus dem Allgäu :wink:

    Max

    Kadett B Caravan '69 (1.1N)
    Kadett B Limousine '71 (1.2N)
    Rekord A Limousine 4-türig '64 (1.7N 4-Gang)
    Seat Ibiza 021A '89 [EZ '90] (0.9l 44PS 5-Gang)