Rotes Lämpchen = Explosionsgefahr oder nicht so wild?

  • So, nach der reißerischen Überschrift, schwächen wir mal gleich wieder ab.

    Auf meinem 2,5 stündigem Weg letzten Freitag nach Leipzig fing etwa bei der Hälfte der Fahrt das rote Lämpchen an zu flackern. Immer mal wieder, ging aber auch immer wieder aus. Irgendwann merkte ich, dass es beim Anfahren im 1. und 2. Gang und bei "zügigem um Kurven Fahren" geschieht. Das Lämpchen begleitete mich so das ganze Wochenende über. Ich bin zwar gut nach Hause gekommen, aber Sorge hatte ich natürlich trotzdem. Schlau, wie ich nunmal bin, hatte ich natülich auch mein Handbuch nicht dabei. Mittlerweile weiß ich, dass das die Ladekontrollleuchte ist. Sie leuchtet auch jetzt noch nicht permanent (nach dem Starten) und auch nicht immer beim Anfahren, aber sie flackern immer mal wieder auf. Keilriemen ist nicht gerissen und sitzt "normal fest", Lichtmaschine scheint auch nicht zur Gänze defekt zu sein, denn im dritten Gang auf gerader Strecke hat sie sich nie gemeldet.

    Nun sagte mir ein Kumpel, die Kohlen könnten runter sein. Damit kann ich leider so gar nicht anfangen.

    Ich will eigentlich nur wissen, 1. sollte ich den Motor jetzt bloß nicht mehr starten, bis eine neue Lichtmaschine drin ist? Oder 2. ist das semi-schlimm, denn die Batterie wird ja offenbar noch immer geladen? Hätte ich Zeit, die Lichtmaschone überholen zu lassen oder 3. sollte ich mir ne neue Lichtmaschine besorgen?

    Gibt es dazu Erfahrungswerte hier?

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    Kaum eine Antwort kann so böse sein wie das, was man sich schlimmstensfalls ausmalt. Fragen kostet meist nur Überwindung, mehr nicht.

    Beste Grüße einer Rekordhalterin.

    Wagen: 57er Opel Olympia Rekord P1 - namens Betty (Tante Lisbeth)

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    Ich würde erstmal schauen das an der Lichtmaschine und am Regler (Sitzt vorne links auf dem Radhaus) alle Kabel fest sind.
    Und nicht die Kapilarleitung vom Fernthermometer auf den Klemmen vom Regler baumelt und nen Kurzschluss verursacht

    Die Lichtmaschine wirst du überholen lassen müssen, neue gibt es nicht.
    Du kannst aber mit den Autos relativ weit fahren, auch wenn die Batterie nicht geladen wird. Die Zündung selbst braucht wenig Strom. Kaputt geht da auch nichts...

  • Ich vermute, das hintere Lager der Lichtmaschine ist wegen Mangelschmierung abgenutzt und der Rotor wird deswegen nicht mehr sauber geführt.

    Das hintere Lager ist bei diesen Limas ein Gleitlager und muss turnusmäßig geölt werden. Dazu ist ein keiner Öler am Lager verbaut.

    Wenn das nicht gemacht wird, ist das Lager irgendwann Schrott....frag nicht woher ich das weiß ;)

    In meinem Fall konnte Alfred schnell und kompetent Ersatz liefern. Er ist aber hier nicht mehr aktiv.

    Gruß

    Frank

  • Ab Rekord A hatten die LiMas hinten keine Öler mehr. Die Kugellager hinten wurden aber erst während der Bauzeit vom Rekord C eingeführt, sofern noch mit Gleichstrom-LiMa.

  • Tach ,

    der A-Rex hat, an der Stelle wo die P Lima ihren Öler hat, einen Kunststoffstopfen den man herausziehen muß wenn man die Lima abölen will. Ein paar Tropfen reichen.

    Gruß Rolo

  • Also ich würde nicht den Teufel an die Wand malen und erstmal die Kohlen prüfen &/ tauschen.

    Wenn man das will geht das auch ohne große Kenntnisse selber.
    Batterei abklemmen, Kabel fotografieren, abklemmen, Lichtmaschine abbauen.

    Wenn die wie bei meinem A-Rekord ist (Hatte erst die gleichen Symptome und da waren die Kohlen runter) muss man nur hinten das Band lösen, Kohlen raus -> rein.

    Gibt es günstig auf eBay: https://www.ebay.de/itm/121534780673

    Grüße aus dem Allgäu :wink:

    Max

    Kadett B Caravan '69 (1.1N)
    Kadett B Limousine '71 (1.2N)
    Rekord A Limousine 4-türig '64 (1.7N 4-Gang)
    Seat Ibiza 021A '89 [EZ '90] (0.9l 44PS 5-Gang)

  • Vielen Dank für eure Ratschläge. Ich werde mal für's Wochenende anpeilen, mir da Anleitungen zu suchen.

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    Kaum eine Antwort kann so böse sein wie das, was man sich schlimmstensfalls ausmalt. Fragen kostet meist nur Überwindung, mehr nicht.

    Beste Grüße einer Rekordhalterin.

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