Hallo zusammen
Der ein oder andere hat ja die ungeplante Überarbeitung meines Kapitän im letzten Herbst/Winter mitverfolgt und viele haben mit Tipps und Rat geholfen.
Nun hat die Kupplung über die Winterpause nicht geklebt oder festgehangen, so dass ich das als Erfolg werte.
Einzig der Pedalweg der Kupplung scheint mir noch nicht optimal.
Die Kupplung kommt erst recht spät, quasi auf dem letzten Drittel des Pedalwegs.
Kupplung, Reibscheibe und Schwungscheibe sind neu und daher ohne Verschleiß.
Wie kann ich das einstellen, so dass ich das Ganze etwas weiter in die Mitte des Pedalwegs bekomme? Und auf was gilt es zu achten, damit die Kupplung oder das Ausrücklager nicht ungewollt schleifen?
Viele Grüße!
Thomas
Kupplung (Pedalweg) beim Kapitän PL einstellen
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Hab ne Hydramatic, kann dir da nicht helfen.
Steht denn nix im Werkstatthandbuch?
Kann doch eigentlich nicht so schwierig sein.Ich habe nur im Hinterkopf, dass das Kupplungspedal sowas
wie einen Servo-Effekt haben soll (Kniehebel mit Feder, oder so?).
Vielleicht ist dieser Punkt das was dich irritiert, oder diese Feder fehlt.Aber ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung habe wie das aussieht.
Vor paarunddreißig Jahren habe ich mal einen Schaltwagen geschlachtet.
Ich weiß nur noch, dass ein Schlüsselloch-Fahrer die Mimik des
Kupplungspedals haben wollte, weil er gesundheitliche Probleme hatte.
Ziel war es, das Kupplungspedal leichter betätigen zu können.Hilft dir aber wahrscheinlich jetzt alles nichts.

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Da muss ich Dirk recht geben, steht eigentlich alles im WHB gut beschrieben! Hast du eines? Sonst könnte ich die Seite abfotografieren und dir senden oder wenns nicht eilt, eine Fotokopie zukommen lassen.
Gruß Peter
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Hallo zusammen
Ich habe das "Technische Grundbuch Motor und Kupplung" zu dem Thema studiert, dort aber nichts zur Einstellung gefunden.
Suche ich an der falschen Stelle?
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Hi,
das wird im Werkstatthandbuch/ Fahrwerk-Triebwerk für den PL behandelt.
Gruß aus BS
Thomas
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Oh! Das habe ich gar nicht.
Ich dachte die Technischen Grundbücher wären hier quasi als Werkstatthandbuch vorgesehen.
Gibt es das Werkstatthandbuch als digitale Version/PDF, mit dem mir jemand aushelfen kann?
Oder gerne auch erstmal nur die Seiten, die für die Kupplungseinstellung relevant sind.
Viele Grüße
Thomas -
Musste anlässlich dieser Frage feststellen, dass ich gar kein WHB für den Kapitän P besitze. Das Technische Grundbuch beschreibt die Vorgänge ja nur allgemein und nicht typspezifisch. Gab es bei Opel auch nur von ca. 1960-64. Danach wurde wieder alles auf die jeweiligen WHBs verteilt.
Ich glaube aber, dass für eine solch einfache Arbeit gar kein WHB erforderlich ist. Die Einstellung des Pedalspiels dürfte im Prinzip nicht wesentlich anders sein als beim Panorama-Rekord. Wegen dieser Pedalkrafthilfe muss man lediglich aufpassen, die Stellmuttern im Gestänge nicht zu verwechseln, da sie nach meiner Erinnerung - eine für Einstellung der Schnappfeder, die andere für das Pedalspiel- gleich aussehen. Ich schau nachher mal im ET-Katalog nach, wo die Gestänge-Teile einzeln abgebildet sind.
Evtl. gibt es in den Technischen Nachrichten von 1959-60 eine umfassende Beschreibung des P 26-Pedalgestänges. Muss ich aber erst raussuchen.
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Oh! Das habe ich gar nicht.
Ich dachte die Technischen Grundbücher wären hier quasi als Werkstatthandbuch vorgesehen.
Gibt es das Werkstatthandbuch als digitale Version/PDF, mit dem mir jemand aushelfen kann?
Oder gerne auch erstmal nur die Seiten, die für die Kupplungseinstellung relevant sind.
Viele Grüße
ThomasDu hast eine PN
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Also wenn schon, dann für alle!
Hier ist die komplette Beschreibung.
Zunächst der grundsätzliche Vorgang am Beispiel des Kapitän P 2,5:
Und hier die ergänzende Information unter Berücksichtigung der beim P 26 neu eingeführten Pedalhilfe mit der Überspringfeder:
Aus den Technischen Nachrichten vom Juni 1958 und September 1959.
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Moin
Danke Euch!
Genau diese Dokumente fehlten mir.
Ich habe die Technischen Grundbücher für das WHB des Kapitän gehalten. Dort kann man zwar auf 20 Seiten über das Auswuchten des Kupplungszusammenbaus lesen, findet aber kein Wort zur konkreten Einstellung
Ich werde mich jetzt mal dran versuchen. -
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Pedalspiel messen bedeutet immer am Pedal selbst. D, h. Lineal oder Zollstock auf die Schräge im Fußraum stützen und das andere Ende neben die Pedalkappe halten und dann den Abstand der Pedalkappe ablesen, der sich beim Herunterdrücken von Hand ergibt, bis sich Widerstand bemerkbar macht. Ist natürlich immer etwas schwammig und kann nur ein ungefährer Wert sein.
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Danke Dir
Ich bin aktuell eher bei 25-30mm.
Nach meinem Verständnis muss ich nun also die Betätigungsstange unten am Ausrückhebel über das Gewinde verlängern.
Sobald ich eine neue Rückzugfeder habe, versuche ich mich daran.
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Ich gehe von 2. aus. Ist das korrekt?
Jawoll
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Und anschliessend noch in gleicher weise die Schleppstange von der Überspringfeder neu einstellen.
In einem der ersten Testberichte über den damals neuen P 26 beklagten die Autotester, daß diese Servoeinrichtung beim Testwagen ab Werk nicht korrekt eingestellt war und zu spät ansprach, so daß die Kupplung bereits trennte, bevor der Servoeffekt wirksam werden konnte.
Eingeführt wurde dies, um wegen der beim Kapitän P 26 eingeführten Kupplung mit höherem Anpreßdruck den höheren Fußkraftbedarf auszugleichen. Später tauchte diese Pedalhilfe nochmal im Rekord A-6 wieder auf, nachdem die Nachfolgemodelle Kapitän- / Admiral A mit hydraulisch betätigter Kupplung erschienen waren. Bei den Rekord-6-Modellen verschwand sie irgendwann wieder, vermutlich nach dem Aufbrauch von Restbeständen.
Wenn jemand ein solches Pedalgestänge mit Servohilfe übrig hat, evtl. aus einem Schlachtfahrzeug, hätte ich Interesse daran.
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Beim PL 2,6 soll man die Stange so einstellen, dass das Pedal grade so wieder zurück zum Pedalanschlag kommt und dann 1,5 - 2 Umdrehungen spannen.
Da funktioniert bei mir (noch) nicht allzu gut. Das Pedal kommt nicht freiwillig bis zum Anschlag zurück.
Ich habe eine neue Feder für diesen Rückzugmechanismus hier liegen.
Wenn die neue Rückzugfeder für den Kupplungsausrückhebel da ist, werde ich beide verbauen und dann hoffen, dass es damit geschmeidig geht.