6V Scheinwerferbirnen nach kurzer Zeit hinüber

  • Hatte auch mal so einen Fall mit vertauschten Kabeln.

    Beim Einschalten des Abblendlichts leuchtete bereits die blaue Kontrollleuchte für das Fernlicht.
    Beim Einschalten des Fernlichts erlosch dann die Kontrollleuchte.

    Die Anschlüsse 56a und 56b für Fern- und Abblendlicht (bei mir PASS und DRIVE) waren damals vertauscht.

    Gruß Peter

    Habe jetzt erstmal (falls ich, warum auch immer, in der Dämmerung fahren müsste - 12 V Bilux rein). Neue 6V sind bestellt. bevor ich die einbaue messe ich mal was wo ankommt. Vielen Dank für die Tipps, mal sehen ob da auch was falsch ist.
    VG, Michael

  • Genau das hatte ich auch schon mal, hab ewig nach dem Fehler gesucht und bestimmt 20 Bilux Lampen verballert. Der Anschlußstecker für die Bilux Lampen war falsch, das heist seitenverkehrt angeschlossen, da ist die Masse immer über den Glühfaden gekommen. Einfach mal überprüfen, ist bestimmt derselbe Fehler.

    ist dies dem Glühfaden nicht egal, wo + und - angeschlossen sind ?

  • Beim Astra G glaube ich, gab es eine Technische Information von Opel bei verstärktem Glühbirnen verschleiß. Es wurde Masseseitig ein Wiederstanskabel im Braunen Kabel dazwischen gelötet, hat geholfen, aber wie hoch der Wiederstand war, keine Ahnung mehr.

    Gruß Ingo aus 71083 Herrenberg/Württemberg , Opel Rekord PII Limo L 4 Türig mit Faltdach.

  • Vor vielen Jahren sind bei meinen Rekord A gleichzeitig die Glühbirnen in beiden Scheinwerfern kaputt gegangen.

    Es wurde ein neuer Regler eingebaut. Seitdem habe ich keine Glühbirne in der Scheinwerfern mehr erneuern müssen.

    Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
    Ha-Jo

    Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

    nicht: was lange währt, wird endlich gut,
    sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!

    Ein Opel ist nie gebraucht oder alt,
    sondern nur eingefahren.....

  • Was mache ich falsch.....? :rofl:  :ironie002:

    Du musst ab und zu das Licht anschalten und auch mal blinken und auch mal bremsen.:zwinker1:

    Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
    Ha-Jo

    Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

    nicht: was lange währt, wird endlich gut,
    sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!

    Ein Opel ist nie gebraucht oder alt,
    sondern nur eingefahren.....

  • Tja vielleicht liegts daran!! Bin aber auch schon von Nürnberg nach München in der Nacht gefahren und ebenso bei strömendem Regen und eigentlich blinke ich immer wenn ich abbiege und beim Bremsen geht immer hinten das Birnchen an, schon seit über 20 Jahren. Hatte wohl einfach ganz viel Glück mit meinen alten NOS Lämpchen! Drücke allen die Daumen das sie ebnsolche noch ergattern können! Viele Grüße, der "erleuchtete" aus Bayern! :pleasantry:

  • ist dies dem Glühfaden nicht egal, wo + und - angeschlossen sind ?

    Das mag bei einer einfachen Lampe richtig sein, bei einer Bilux muss die Masse bei seitenverkehrter Belegung, wenn 56a und 31 vertauscht sind, dann immer über den Fernlicht-Glühfaden laufen, das macht der aber nicht lange mit.

    Wir leben Autos "Opel der Zuverlässige" :wink:

  • Er wird Zeit für ein bisschen Klarheit in diesem Thema :alt002:

    Einem Glühfaden ist es völlig egal an welcher Seite + oder - angeschlossen wird.

    Beide Fäden liegen an einem Pol. Bei unseren Autos der - Pol weil wir im Auto meist den + Pol schalten.

    Also + and den Kontakt für Fahrlicht oder eben an den Kontakt für Fernlicht.


    Werden nun die Anschlüsse + und - getauscht z.B. vom Fahrlicht, leuchtet das Fahrlicht.

    Wird bei dieser Konstellation das Fernlicht geschaltet wird sowohl der Fernlichtfaden als auch der Fahrlicht fader vom Strom durchflossen und beide leuchten oder besser, glimmen entsprechend ihres Widerstands etwa gleich. Die Spannung teilt sich entsprechend !!!
    Abhilfe hieße in diesen Fall, es müsste Minus geschaltet werden !


    Warum gehen den nun die Lampen kaputt ?

    Allgemein dazu:

    - Vibrationen

    - Schlechte Gasatmosphäre die den Glühfaden umgibt ( Leckage / mind. Qualität )

    - Schlechte Verarbeitungsqualität

    Warum den nun einige Glühlampen ewig halten während andere schon nach kurzer Zeit aufgeben ließe sich wohl nur im Labor aufwändig ermitteln.

    Durch umdrehen der Pole sicher nicht :wink:

    Liebe Grüße

    Göran

  • Warum den nun einige Glühlampen ewig halten während andere schon nach kurzer Zeit aufgeben ließe sich wohl nur im Labor aufwändig ermitteln.

    Moin Göran,

    ich sehe das auch so wie Du es hier beschreibst und es gibt sicherlich noch einige weitere Ursachen.

    Allgemein gilt, dass 6V-Birnen besonders empfindlich sind und viele alte 6V-Anlagen (z. B. mit Magnetzündung) keinen modernen Spannungsregler besitzen.

    Einfach erklärt: Die Spannung wird oft nur durch die Last der Birnen selbst im Zaum gehalten. Wenn die Birne nur glimmt (Reihenschaltung), "verbraucht" sie weniger Strom, als das System erwartet. Bei einfachen Lichtmaschinen ohne Regler führt diese fehlende Last dazu, dass die Systemspannung im restlichen Bordnetz massiv ansteigt. Sobald die Spannung über den Sollwert (ca. 7-7,2V bei laufendem Motor) steigt, verdampft der Wolfram-Faden extrem schnell.

    Schon 10% mehr Spannung können die Lebensdauer einer Glühbirne halbieren.

    Viele Grüße

    Olli

    Opel Rekord A 1965 4-Türer 1.5 Ltr. ** GM Buick Special Eight 4 Door - 1940 ** W116 280 S - 1976 ** W123 300 D USA - 1983 ** W126 300SE - 1986 ** GM Buick Roadmaster 5.7 V8 - 1992 ** GM Chevrolet Tahoe LT 4WD 5.7 V8 - 1997 ... u.a. lustige Sachen :zwinker1:

  • Moin Olli,

    meinst du unsere Systeme " erwarten " dass wir mit Licht fahren um die Bordspannung im Zaum zu halten?

    ... nunja, bisher brennen ja die 6 Volt Leuchtmittel (bei mir zumindest) nicht im ausgeschalteten Zustand durch :lol002: und für einen alten 6 V-Regler bleibt ja dann (wenn Licht aus) nur noch etwas zu tun, indem er die Batterie am Kochen hindert, die LiMa vor Überhitzung schützt und als Rückstromschutzschalter fungiert. Mehr fällt mir momentan nicht ein, was der arme 6 - Volt Regler in unserem elektrischen Gesamtsystem zu tun hätte. :denk1:

    Kurz gesagt: Das System „erwartet“ eine Last (also die Kombination aus dem Widerstand der Glühfäden und dem daraus resultierenden Stromverbrauch), die groß genug ist, um die Spannung durch Eigenbelastung auf das gewünschte Niveau zu drücken.

    Wenn da dann etwas nicht passt, führt es zum beschriebenen und beklagten Phänomen. Und "Zack" ist es dunkel und keiner will es gewesen sein.

    Kannst aber gern auch mit Licht fahren ... :zwinker1:

    Viele Grüße

    Olli

    Opel Rekord A 1965 4-Türer 1.5 Ltr. ** GM Buick Special Eight 4 Door - 1940 ** W116 280 S - 1976 ** W123 300 D USA - 1983 ** W126 300SE - 1986 ** GM Buick Roadmaster 5.7 V8 - 1992 ** GM Chevrolet Tahoe LT 4WD 5.7 V8 - 1997 ... u.a. lustige Sachen :zwinker1:

  • Also das Licht hat augenscheinlich richtig funktioniert Abblend und auch Fernlicht. Nach kurzer Nachtfahrt waren die Lampen dann wieder durch und innen weiß, wie wenn Milch drin angetrocknet wäre. Hatte immer nur Marenware entweder NOS Osram oder Hella aus neuer Fertigung, immer dasselbe. Dachte auch lange das es an den Bilux Lampen liegen würde, musste mir auf einem Treffen sogar mal vom Ingo 2 Stück ausleihen weil ich meinen Notvorrat verbraucht hatte. Seit die Leitungen richtig angeschlossen sind kann ich wieder problemlos stundenlang bei Nacht fahren und habe kein Problem mit der Lichtausbeute der 6V Lampen.

    Hallo, also nachdem ich jetzt mal vom Schalter, zum Fußschalter und nach vorne durchgemessen habe, waren scheinbar auch bei mir die Anschlüsse falsch. Habe andere Farben (Masse braun, Fernlicht weiß, Abblend gelb). Ich habe die jetzt (Stand 18:25 Uhr, bald dunkel und Batterie leider leer, weil Licht beim letzten Mal angelassen) mal umgeklemmt, die Kontakte gehen ja easy aus den Fassungen raus. Warte jetzt auf volle Batterie und den umtimativen Test. Aktuell habe ich zum testen noch 12V Birnen drin, tausche die dann natürlich gehen 6V aus. Ich berichte ...
    VG, Michael

  • Ich hatte das selbe Phänomen bei meinen 55er Rekord...

    Voller Freude neue Leuchtmittel zugelegt in der Hoffnung, die halten dann lange.

    Pustekuchen.

    Unabhängig vom Hersteller sind die alle nach ein paar Stunden im Eimer gewesen. Elektrische Anlage ist definitiv nicht der Grund, denn das läuft perfekt.

    Mit alten Opel Birnchen geht es jetzt die ganze dunkle Saison durch. Hell genug für die Zeit und sie leuchten einfach. Nach 70 Jahren.


    Denke die Fertigungstoleranzen sind heute einfach andere. Wieviel wurde damals noch nach dem Motto: Bissel mehr hilft mehr gebaut und konstruiert. Heute ist alles an technischen Dingen kurz vor berechnet "hält gerade so bis zum Ablauf der Garantie"

  • Geht es hier nur um 6V-Bilux-Lampen oder sind auch 12V-H4 davon betroffen?

    Gute Frage.

    Hatte mit 12V H4 nie Probleme. Hatte Sie aber auch nur in meinem Golf 3 gür 10tkm. Der Rest hat(te) 12V Bilux oder mein Rekord 6V Bilux. (Die 12V Bilux wurden aber zeitnah gegen H4 LED ausgetauscht)

    Beim Ibiza hatte ich bis zum Umbau auf H4 LED die originalen Bilux drin (so 30tkm) -> Abgesehen von der Helligkeit leine Probleme.

    Die H3 100W sind aber anfällig 😄 (Die ich natürlich NICHT verbaut habe)

    Grüße aus dem Allgäu :wink:

    Max

    Kadett B Caravan '69 (1.1N)
    Kadett B Limousine '71 (1.2N)
    Rekord A Limousine 4-türig '64 (1.7N 4-Gang)
    Seat Ibiza 021A '89 [EZ '90] (0.9l 44PS 5-Gang)

  • H4/H1/H7 Lampen sind ja konstruiert worden dass sich möglichst viel der Verdampften Glühwendel wieder auf die Wendel zurück setzt, deshalb das Halogengas im Inneren. Bis auf wenige Chargen halten diese Lampen wohl auch deshalb sehr lange. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und von 1991 bis jetzt genau eine dieser Lampen ersetzt. (> 1 Mio km)

    Gruß
    Johannes