Starthilfegerät 6 Volt

  • Es gibt aktuell wieder 6 Volt-Starthilfegeräte auf dem Markt, nachdem lange nichts verfügbar war.

    Derzeit gibt es eines von Limora (Limora Oldtimer GmbH & Co KG in Buchholz) für 238,- Euro

    Starthilfegerät kaufen | 532353 | Limora Oldtimer
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    www.limora.com

    und eines für 150,- Euro bei ebay, das auf mich aber keinen sehr guten Eindruck macht und inzwischen auch schon wieder ausverkauft ist.
    https://www.ebay.de/itm/376435763520

    Das Limora kam heute an und macht einen wertigen Eindruck.
    Technisch prüfen kann ich es vorerst nicht, da mein P1 für einige Wochen zum Verschönern in einer Werkstatt steht.

    Viele Grüße aus GE
    Christoph
    _______________________________________________
    Opel Rekord P1 - 1700 S - Limo 2-türig royalblau / alabastergrau - EZ 1960
    Heinkel Tourist 103-A2 - 175 ccm - atlantisblau / alabastergrau - EZ 1961

  • Danke für den Hinweis auf das Limora-Gerät.

    Das ebay-Teil hatte ich hier. Kompletter Schrott. Auch das zweite Austauschgerät funktionierte nicht, weil der Akku offensichtlich völlig überlagert und bereits aufgebläht war.

    Kostete da auch noch 65, statt 150 Euro.

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    - Kapitän PL | 2.6 | 3-Gang Lenkradschaltung | Rivagrau | 09/1962
    - Admiral B | 2.8S | 4-Gang Schalter | Silbermetallic | 06/1972
    - Rekord D | 2.0S | 4trg Limo | Lindgrün | 03/1977 | Klorolle auf Hutablage

  • Puuhhh, 238,- Schleifen. Wenn man das Ding braucht, kann man davon auch ne neue Batterie kaufen und hat auch wieder ein paar Jahre Ruhe. Schwierige Entscheidung...
    Für Leute mit mehreren 6V-Autos bestimmt nützlich.
    Ich habe aber nur einen 6V-Brummer. Und die glückliche Lage mit Strom in der Garage. Da hilft im/nach dem Winter auch ein (preiswertes) Ladegerät.
    Muss ich wirklich jedes Werkzeug haben? Schwierig, schwierig...

    Trotzdem Danke Christoph
    Ich setze das mal auf meinen Wunschzettel, is ja bald Weihnachten. :weihnacht1:

    Schöne Grüße

    Dirk "Tausi" :wink:

    aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
    "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte mal eines in 12V und auch kein billiges und das hats bei unseren 12V Autos kaum gebracht. Da konntest n Opel Corsa grade so mit starten, wenn die Batterie nicht ganz voll war, aber kein Auto. (Wir haben nur Autos mit minimum 100AH Batterien).

    Bewährt hat sich einfach n 2. Mann mit 12V Batterie / Auto zum überbrücken. Beim Starten kurz 12V drauf geben, dann ist son Opel an...

  • Hallo Mark,

    das hab ich jetzt schon ein paar Mal hier gelesen. Klar, da ist ja eigentlich nichts was kaputt gehen kann ( der Anlasser soll das ja kurz aushalten können), aber was ist mit den 2 Kontrolleuchten? Nehmen die keinen Schaden?

    Schönen Gruß von der Mosel

    Martin

    Opel Olympia Rekord P1 1,5 Bj: 1959

  • Und wenn ... so was hat man doch im Vorrat.

    Außerdem sinkt im Augenblick des Startvorganges die Gesamtspannung auf den Wert, der sich durch die Belastung durch den Anlasser ergibt. Danach natürlich die 12 V baldmöglichst wegnehmen.

    Der Senior-Typreferent für P-Rekord in der AltOpelInteressengemeinschaft *119
    YouTube Kanal: Heini Humbug (LauxTonbildschau(OPEL),

  • Sind ja nicht nur die Kontrollleuchten. Auch Tankuhr, Zündspule, Regler, Lima sind im Stromkreislauf.

    In der Regel scheint das aber zu funktionieren, wenn der 2. Mann schnell genug abklemmt.
    Den hab ich nur nicht immer dabei. Da ist so ein Gerät (wenn auch echt teuer) schon beruhigend.

    Viele Grüße aus GE
    Christoph
    _______________________________________________
    Opel Rekord P1 - 1700 S - Limo 2-türig royalblau / alabastergrau - EZ 1960
    Heinkel Tourist 103-A2 - 175 ccm - atlantisblau / alabastergrau - EZ 1961

  • Ich habe das schon mehrfach gemacht, also einem 6V Auto mit 12V Starthilfe gegeben. Das hat immer prima geklappt und da ist nichts kaputt gegangen. Teilweise wurde recht lange georgelt und die 12V Batterie wurde auch nicht sofort abgeklemmt. Man muss ja erstmal aussteigen ...

    Im übrigen leuchten auch 6V-Glühlampen noch eine ganze Weile an 10V (oder was da noch ankommt).

    Elektrotechnische Grüße
    Christian

  • Tankuhr, Zündspule, Regler, Lima sind im Stromkreislauf.

    Das sind robuste Teile, die können eine Zeit lang Überspannung ab, bis die so warm werden, dass ein Lackdraht schmilzt (oder idealerweise die vorgeschaltete Sicherung).

    Was halt nicht geht sind Elektronikbauteile. Aber die gibt es bei den alten 6V-Möhren original ja nicht, es sei denn man hat auf elektronische Zündung oder Regler umgerüstet.

  • Hallo Mark,

    das hab ich jetzt schon ein paar Mal hier gelesen. Klar, da ist ja eigentlich nichts was kaputt gehen kann ( der Anlasser soll das ja kurz aushalten können), aber was ist mit den 2 Kontrolleuchten? Nehmen die keinen Schaden?

    Schönen Gruß von der Mosel

    Martin

    mit meinem Spatz hatte ich nach dem Wiederaufbau Probleme mit dem Motorlauf, weil ich Schlaumeier den Zündverteiler falsch eingestellt hatte. Ein bekannter Opelschrauber aus OWL hatte mir damals geholfen. Dabei haben wir auch eine 12V Batterie benutzt,. War ein sch...gefühl, aber ist nix kaputt gegangen.

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    Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung! :alt002:
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    Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
    Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau
    Opel Olympia Rekord P1 Cabriolet von Autenrieth, EZ1959, rot

  • Dann ist ja alles gut 👌 Ich hab auf jeden Fall immer ein Starthilfekabel dabei und denke, dass ich mir so eine teure Starthilfe sparen kann ( die dann vielleicht auch leer ist, wenn man sie braucht 😁)

    Danke für eure Antworten

    Schöne Grüße von der Mosel

    Martin

    Opel Olympia Rekord P1 1,5 Bj: 1959

  • Ich habe ja manchmal Autos, die 4 oder 5 Jahre stehen. Die starte ich regelmäßig mit 12V.

    Früher habe ich das so gemacht, dass ich die 6V eingebaut hatte, und mittels Starthilfekabel die 12V auf die 6V daraufgeklemmt habe. Nach dem anspringen habe ich dann die Starthilfekabel einfach abgezogen. Da geht keine Kontrolleuchte kaputt. Üblicherweise klackert der Regler, aber das sind ja nur ein paar Sekunden.

    Funktionierte 20 Jahre problemlos. Im 21. Jahr bekam ich nach dem "Drüberklemmen" einen Handyanruf, das Telefonat dauerte so 7...8 Minuten. Aufgelegt und den Motor angelassen:

    Mit einem Riesenschlag ist die 6V Batterie explodiert. Leider war es ein VW mit Batterie unter der (ausgebauten) Rückbank. Hatte zur Folge, dass sowohl die Rückenlehne als auch mein Gesicht und die Arme völlig mit Batteriesäure bespritzt waren. Mein Nachbar hat mir dann geholfen, da konnte ich mich waschen.

    Den Nachmittag verbrachte ich dann damit, die originale, perfekt erhaltene Innenausstattung von 1962 mit Natronlauge in der Badewanne zu "neutralisieren" (das gute Kaiser-Natron aus der Apotheke). Tatsächlich ist weder mir noch der Innenausstattung was passiert, keine Löcher in den Polstern, und beide Augen noch mit ordentlich Sehkraft, keine Verätzungen auf der Haut. Seitdem habe ich einen Heidenrespekt vor Autobatterien, Batteriesäure (habe früher meine trocken vorgeladenen Akkus selbst gefüllt) und elektrischen Experimenten und benutze Schutzbrillen.

    Ich starte immer noch 6V Autos mit 12V, aber nie mehr mit "Drüberklemmen".

    Versuch macht kluch...

  • Au weia, das ist ja nicht so schön Jörg. Gut, dass dir keine bleibenden Schäden zugefügt wurden.

    Ich habe bisher nur eine Batterie mit Funkenflug beim Flexen hoch gejagt. Die hing rechts auf der Werkbank am Ladegerät (natürlich die Verschlüsse offen wegen der bekannten Gasentwicklung) und ich habe links auf der Werkbank rumgeflext. Zum Glück stand ich mit dem Rücken zur Batterie. Als das fürchterlich gerummst hat, wusste ich sofort was Sache ist und habe nur die Augen zu gemacht. Als dann irgendwo in der Halle die komplette obere Fläche des Batteriegehäuses gelandet war, habe ich mich getraut mal zu gucken. Zum Glück ist sonst nix passiert.

    Zurück zum Thema: Hat der P1 noch eine mechanische Uhr? Der Kapitän hat schon eine elektrische Zeitansage. Die hat nach einem 12V Starthilfeschock gar nichts mehr gesagt.

    Schöne Grüße

    Dirk "Tausi" :wink:

    aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
    "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

    • Offizieller Beitrag

    Den 12V Uhren passiert eigentlich auch nichts, die haben ja nur nen Aufzugsmagnet, der verträgt das problemlos.

    Natürlich sollte man die 6V Batterie nicht dauerhaft überbrücken, dass die einem dabei um die Ohren fliegen kann sollte eigentlich klar sein.

    Wenn man die Autos mit 12V überbrückt, dann sollte man das wirklich nur ganz kurz zum starten machen, also Anlasser betätigen, 12V drauf und fertig. Das geht praktisch nur mit 2 Personen.

  • genau das ist mir vor viele Jahren passiert. Habe damals 12 Volt mit 24 Volt überbrücken wollen. Beim Anklemmen ist eine Batterie explodiert. Mein Gehör brauchte mehrere Tage bis es sich wieder normalisiert hatte und der Nagel meines rechten Ringfinger ging ab, da durch die Explosion meine Hand irgendwo dagegen geschleudert wurde. Da ich mich sofort meiner Kleidung entledigen und duschen konnte, blieben von der Batteriesäure keine Spuren zurück....

  • Meinereiner hätte einfach schon viel zu viel Schiss, dass er etwas kaputt machen könnte... An Explosions- und Verletzungsgefahr hätte ich vermutlich noch nicht mal gedacht.

    Ich bewundere Euren... nennen wir es Pioniergeist und Zuversicht (klingt besser als Narretei und Leichtsinnigkeit). Aber mit euren Frauen/Müttern möchte ich in der Hinsicht nicht tauschen :lol:

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    Kaum eine Antwort kann so böse sein wie das, was man sich schlimmstensfalls ausmalt. Fragen kostet meist nur Überwindung, mehr nicht.

    Beste Grüße einer Rekordhalterin.

    Wagen: 57er Opel Olympia Rekord P1 - namens Betty (Tante Lisbeth)