Opel Kapitän 1956-57 nach Getriebeinbau zweiter Gang macht starke Geräusche

  • Hallo

    Nach dem der Motor und getriebe wieder eingebaut wurde macht das getriebe im zweiten Gang Geräusche als wenn die Zahnräder nicht richtig greifen . Der kapitän ist von mein Kumpel. Weiter hatte er wo gelesen das das getriebe vom kapitän 56-57 nach dem Einbau eingestellt werden soll. Leider haben wir kein werkstattbuch wo wir dies nachlesen können . Könnte den jemand was dazu sagen oder wo könnte man das nachlesen .

    Mfg. Klaus58

    • Offizieller Beitrag

    Da gibts nix ein zu stellen.
    Das die Getriebe teilweise im 2. Gang jaulen, das ist ganz normal und ergibt sich aus unterschiedlichen Passungen bei der Fertigung. Das bekommt man in der Regel auch nicht "behoben".

    Es gibt dazu ne Opel Anweisung, in der steht dass das kein Mangel ist sondern der erste und zweite Gang nur beschleunigungsgänge sind und im 3. gefahren wird.

    Die Frage ist halt, ob es "normales" Jaulen ist oder wirklich was kaputt, das sollte man aber klären können wenn man den Deckel abnimmt und rein schaut. Aber vorsicht, da kommt einem ne Arretierungsfeder und n Druckstück bei entgegen...

  • Wir wollen das morgen aufmachen ( Deckel abnehmen) und schauen ob was zu sehen ist . Also ein jaueln ist das nicht , es ist dann recht laut als wenn dann Zahnräder miteinander kratzen und dadurch den Gang ganz schnell wieder raus nimmt . Ich hatte hier gelesen das beim kapitän 56-57 die schaltung wieder eingestellt werden sollte . Es ist nur eigenartig das alles gut lief bevor wir den Motor mit getriebe rausbekommen haben zum abdichten und neuer kupplung . Und nach dem Einbau dies Geräusch im zweiten Gang so stark zu hören ist .

    Mfg.klaus

  • Das getriebe wurde nach motorausbau getrennt wegen neuen Lager tauschen ( geschlossenes) und dann wieder angeflanscht . Getriebeöl war auch das richtige und auch Menge. Laut Bedienungsanleitung 1,120 l soweit ich weiß.

  • Die lagernadeln waren auch schon mal früher rausgegangen aber alle wieder drinnen. Mir der gewölpen Scheibe hatte er drinnen aber es hatte sich wohl schwerer geschaltet. Daher hatte er ein geschlossenes Lager genommen und die Scheibe nicht wieder eingebaut.

  • Haben heute den Deckel abgemacht aber es ist nichts zu sehen an den Zahnräder auch keine Späne im Öl. Haben das Geräusch aufgenommen aber ich weiß nicht ob ich das kurz Video einstellen kann . Es hört sich an als wenn zwei Zahnräder beim einschalten vom zweiten Gang mit einander reiben ,anders kann ich das nicht darstellen.

    • Offizieller Beitrag

    Leider kann die Forumssoftware nur Fotos, keine Videos. Was funktioniert, ist die Verlinkung zu YouTube-Videos.

    .

    Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!

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    Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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    Motto: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"

  • Mal wieder eine Info

    Das getriebe hatten wir wieder eingebaut und auch die ölscheibe oder ablenkscheibe wieder vor das Lager gesetzt und das Geräusch war weg im zweiten Gang. Probefahrt war gut gelaufen und am nächsten Tag war wieder eine ölpfütze da . Momentan ist er sehr gefrustet da es im Liegen unter dem Auto sehr schlecht geht um das getriebe auszubauen . Werde berichten was wir dann machen .

    Mfg.klaus

  • Hallo Leidensgenossen, habe bei meinem 56r ebenfalls ärger mitÖlverlust am Getriebe. Habe es bereits 2x aus und eingebaut, beim erstenmal den Simmerring auf der Hauptwelle getauscht und die Dichtung zwischen Getriebe und Kupplungsglocke. Wieder Ölverlust nach der Probefahrt unten an der Getriebeglockenabdeckung. Motorseitug, also hinter dem Schwungead ist alles trocken, somit kann es nicht die Dichtschnur am letzten Kurbelwellenlager sein. Ausserdem fehlt immer Öl im Getribe. Dann nochmls ausgebaut wieder einen neuen Simmerring rein ebenso den von der Schaltwelle. Die dünne Papierdichtung an der Ausrücklagerführung ebenfalls neu! Probefahrt und wieder Öl unten am Loch der Wanne! Für diesjahr reicht es, muss dann nächstes Jahr nochmal ran, einstweilen leb ich damit!! Die Umweltapestel mögen mir verzeihen aber so viel fahr ich eh nicht!

    Wenn jemand noch ne Idee hat an was es liegen kann bitte schreiben...

  • Das gleiche haben wir auch bei mein Kumpel. Haben das getriebe raus und neuer simmerring drauf , getriebe wieder rein und wieder Öl am nächsten Tag. Das gleich nochmal alles raus neuer simmerring und dichtung und wieder eingebaut und das alles im Liegen unterm Auto . Und wieder Öl da wo getriebe angeflanscht wird . Jetzt habe ich mich nochmal mit den dichtung befasst und finde dichtung 54-56 oder ab 57 die unterschiedlich aussehen. Diese gibt es auch für rekord wohl bis 56 und ab 57 sehen die Dichtungen auch unterschiedlich aus .

    Klaus

  • Die Papierdichtung 288 hatte ich damals aus Unwissen nicht eingebaut. Nach jedem Stop tropfte Oel aus dem Getriebe. Wäre das bei euch möglich?

    Dateien

    Grüße von Günni aus Hagen :wink:

    Opel Rekord P2 4TL 1700ccm EZ 1962

    Opel Corsa A
    NSU Fox 125ccm Bj 1951
    NSU Fox 125ccm Bj 1952
    Demm Ping Pong 50ccm Bj 1976
    Rapido Confort Matic Bj 1982
    Hymer B544 Bj1996
    Wohnort: 58099 Hagen

  • Danke für den Tip aber diese Dichtung habe ich eingebaut und hab davon sicher noch drei Stück! Deshalb versteh ich auch nicht wo da noch Öl rauskommen soll. Bin schon so weit um das Getriebe kommendes Jahr wieder auszubauen und auf "Haarrisse" zu untersuche!?

  • Die Lagerungen der Wellen sind in Ordnung?

    Wenn die Wellen Radialspiel haben, nützt der beste Simmering (Radialwellendichtring) nix.

    Schöne Grüße

    Dirk "Tausi" :wink:

    aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
    "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

    • Offizieller Beitrag

    Also die Papierdichtung vorne am Getriebe sollte schon die richtige sein. Das sieht man aber wenn man sie an der Kupplungsglocke auflegt. Dann muss die Führungshülse zur Kupplung richtig abgedichtet sein, da gibts auch ne Papierdichtung wobei ich die lieber mit Motorsilikondichtmasse einklebe und dann muss natürlich auch der Simmering vorne richtig in der Führungshülse sitzen und abdichten und DA ist meistens das Problem.

    Der Simmering dichtet IN der Ausrücklagerführungshülse ab und die ist meistens kaputt. Die meisten Leute bauen das Getriebe aus in dem sie es "rausziehen", dabei ziehen sie die Eingangswelle dann aus dem Pilotlager und der Kupplungsscheibe und die knallt dann in die Führungshülse und da ziehen sie dann eine Riefe rein.

    Das Getriebe muss unbedingt vorsichtig raus gehoben werden, damit genau das nicht passiert. Meistens ist es aber schon irgend nem Vorbesizter passiert.

    Lösung: Ausrücklagerführungshülse erneuern / ausdrehen / polieren und mal aufs Getriebe stecken und gucken dass der Simmering genug Vorspannung in der Hülse hat.

    Dann muss natürlich auch die richtige Federscheibe richtig herum eingebaut werden, eine Führungshülse die Spiel hat wird nicht dicht...

    Und wenn man das alles richtig gemacht hat, dann werden die Getriebe vorne auch 100%ig Öldicht.

    Die Motoren verlieren hinten eigentlich immer nen Tropfen Öl, das ist halt konstruktiv so.
    Ob das Motor oder Getriebeöl ist, das riecht man ja...

    Hinten hängt an den Getrieben auch immer ein kleiner Tropfen Öl dran, das ist normal und liegt daran dass der Längenausgleich das quasi raus pumpt... Wichtig ist, bei der Inspektion drauf zu achten dass etwas Öl/Fett am Schiebestück ist und kein Rost. Wenn das Auto viel steht kann sich da Rost bilden und wenn man dann mal mit der Hinterachse richtig durchfedert, zerstört das den Simmering.

  • Danke für den Tip, dann werde ich beim kommenden Getriebe ausbau mir die Ausrücklagerführung mal genau ansehen und ggf. eine neue reintun! Hinten ist mein Getriebe ordentlich dicht und es tropft nicht.

    Schönes WE.