Die Möglichkeit des Umbau auf 12 Volt, wie von "P1-Caravan" erklärt, finde ich gut. Mich hat, bis jetzt, das Problem mit dem Wischermotor, Gebläsemotor und der Tankuhr von einem Umbau abgehalten. Werde jetzt nochmal darüber nachdenken. Hauptsächlich wegen dem schnellen Startvorgang. Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen umgebauten Käfer, bei dem der 6 Volt Starter noch verbaut war. Der Anlassvorgang dauerte lediglich 1 bis 2 Sekunden und wenn der Vergaser leer war evtl. 7 bis 8 Sekunden. Davon kann ich mit meinem 6 Volt P1, bis jetzt, nur träumen....
Rekord A 12-V Umbau
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Aua, das braucht kein Mensch. Ist nicht der erste abgebrannte Kadett B. Wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen wenn Du diese Info im Vorfeld gehabt hättest.
Im Zuverlässigen, Heft 288, 6/2024 berichtet Dirk Diebäcker über dieses Vergaserproblem beim Kadett B.
Wenn Du das Heft möchtest kann ich Dir das gerne überlassen.
Viele Grüße aus Ulm
Günther
Hallo Günther,
Das war wie Ben ( SaveOldCars) erwähnt hat nicht mein Auto. Ich habe Ihn erst nach dem Abbrennen gekauft und einige brauchbare Teile geschlachtet (Stoßstange, Frontblech, Achsen, paar Kleinteile)
Der Vorbesitzer wurde von mir schon informiert über das Problem mit dem Vergaserröhrchen. Bei mir ist in den Kadetten das geschraubte Vergaserrohr verbaut, welches man auch über Dirk oder direkt beim Kadett B & Olympia A Club (bei Morten Mengke) beziehen kann.
Das ist auf jedem Fall wichtig und richtig und kann jedem Kadett Fahrer empfohlen werden -> sämtliche mit dem besagten Solex, betrifft somit auch andere Hersteller.
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Die Möglichkeit des Umbau auf 12 Volt, wie von "P1-Caravan" erklärt, finde ich gut. Mich hat, bis jetzt, das Problem mit dem Wischermotor, Gebläsemotor und der Tankuhr von einem Umbau abgehalten. Werde jetzt nochmal darüber nachdenken. Hauptsächlich wegen dem schnellen Startvorgang. Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen umgebauten Käfer, bei dem der 6 Volt Starter noch verbaut war. Der Anlassvorgang dauerte lediglich 1 bis 2 Sekunden und wenn der Vergaser leer war evtl. 7 bis 8 Sekunden. Davon kann ich mit meinem 6 Volt P1, bis jetzt, nur träumen....
Genau, mir geht es auch hauptsächlich um das Orgeln.
Aber dadurch bieten sich auch andere Vorteile.
Keine Widerstandsprobleme mehr, Anhängerbetrieb mit modernen Anhängern, problemlose Starthilfe, Mehr Leistung für viele Verbraucher bzw. keine Probleme mit Kabelstärken.
Bei mir gibt es aber durch die Pfuscherei einer der Vorbesitzer einen neuen Kabelbaum.
Beim langen Starten kann man auch das von Kai Uwe beschrieben in folgendem Beitrag machen:
BeitragRE: Bleiersatz Opel P1
Wie gesagt, unsere OHV-Motoren sind zu alt für Blei. Wenn es klingelt oder sie nach langer Standzeit nicht sofort anspringen, hat das andere Gründe, doch ganz bestimmt nicht wegen fehlendem Bleiersatz!
Noch 1963 bewarb Aral seinen Sprit als schön umweltfreundlich bleifrei.
altopelfreak21. August 2025 um 13:06 Oder hier am Beispiel eines Kadett A (Wobei der Spritfilter falsch rum ist)
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Helft mir bitte mal auf die Sprünge. Was für ein Vergaserproblem?
Heft 288 habe ich scheinbar verschlonzt, zumindest finde ich das nicht. Liegt vielleicht im Wohnmobil.Oder sagt mir, dass der C-Kadett (1,2er von meinem Sohn) das Problem nicht mehr hat.
Dann wäre mir "das Problem" erstmal egal. Einen B-Kadett haben wir gerade nicht. -
Oder hier am Beispiel eines Kadett A (Wobei der Spritfilter falsch rum ist)
Guten Morgen,
warum Spritfilter falsch rum eingebaut?
Der Pfeil zeigt doch bei diesen Feinfiltern immer zu der breiten Seite, zum breiten Bund, in Richtung Vergaser? Wenn ich mich nicht irre

Gruß Peter
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Der Pfeil zeigt doch bei diesen Feinfiltern immer zu der breiten Seite, zum breiten Bund, in Richtung Vergaser? Wenn ich mich nicht irre

Neee stimmt schon so, haste schon Recht Max, wie ich jetzt in einer Großaufnahme besser sehen kann

Erst mal einen Kaffee

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Ist diese Brandgefahr beim Kadett B durch das herausrutschende Messingröhrchen am Solex-Vergaser eigentlich ein Phänomen, das erst in jüngerer Zeit vermehrt aufgetreten ist oder war das schon immer bekannt?
Ich kann mich zwar an ein paar ausgebrannte Kadett B in den 70er und frühen 80ern erinnern, doch angesichts des damals noch hohen Anteils dieses Typs im täglichen Strassenverkehr prozentual nicht überdurchschnittlich öfter als bei anderen Autos. Der ADAC hat seinerzeit auch nichts darüber berichtet. Eher galten die Heckmotor-Typen von NSU wegen abrutschender Benzinschläuche als besonders feuergefährlich und noch früher der Victoria-Spatz.
Sollte es wirklich eine regelrechte "Alterserscheinung" unabhängig vom KM-bedingten Verschleiss sein, wäre dies -abgesehen vom Rost- ein bei Oldtimern recht seltener Fall.
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Es gab vor ca. 20 jahren schon mal ein bericht im Zuverlässigen zu den messingröhrchen an den Solex vergasern .
Auch an meinem Manta A ist das röhrchen mal rausgeflutscht in den 80ern . Er hat aber einfach abgestellt
. Wieder draufgesteckt und nach hause gefahren , dort mit Loctite eingesetzt und gut war .
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Ist diese Brandgefahr beim Kadett B durch das herausrutschende Messingröhrchen am Solex-Vergaser eigentlich ein Phänomen, das erst in jüngerer Zeit vermehrt aufgetreten ist oder war das schon immer bekannt?
Ich kann mich zwar an ein paar ausgebrannte Kadett B in den 70er und frühen 80ern erinnern, doch angesichts des damals noch hohen Anteils dieses Typs im täglichen Strassenverkehr prozentual nicht überdurchschnittlich öfter als bei anderen Autos. Der ADAC hat seinerzeit auch nichts darüber berichtet. Eher galten die Heckmotor-Typen von NSU wegen abrutschender Benzinschläuche als besonders feuergefährlich und noch früher der Victoria-Spatz.
Sollte es wirklich eine regelrechte "Alterserscheinung" unabhängig vom KM-bedingten Verschleiss sein, wäre dies -abgesehen vom Rost- ein bei Oldtimern recht seltener Fall.
Es war wohl früher nicht so häufig hab ich gehört, was aber natürlich subjektive Wahrnehmungen sind.
Damals waren aber auch mehr Kadetten auf der Straße und noch kein Internet für die Verbreitung solcher Neugikeiten/Informationen.
Ich habe einen Bekannten der seit über 10 Jahren B Kadetten im Alltag fährt -> er hatte schon mehrfache losere / sich langsam lesende, hat Sie aber regelmäßig geprüft.
Ich denke auch, dass es unter anderem Alterungserscheinungen und nicht perfekte Wartung sind. Bspw. nicht mehr ganz so gute Motor-/Getriebelager, nicht so perfekt eingestellter Motor etc -> mehr Vibrationen, gerade auf Kilometer gesehen und somit die Wahrscheinlichkeit des Lesens höher.
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Helft mir bitte mal auf die Sprünge. Was für ein Vergaserproblem?
Heft 288 habe ich scheinbar verschlonzt, zumindest finde ich das nicht. Liegt vielleicht im Wohnmobil.Oder sagt mir, dass der C-Kadett (1,2er von meinem Sohn) das Problem nicht mehr hat.
Dann wäre mir "das Problem" erstmal egal. Einen B-Kadett haben wir gerade nicht.Hups, ganz übersehen.
Das Messingröhrchen im Vergaserdeckel ist genau das gleiche beim C Kadett. Ggf. an anderer Position falls der Vergaser mal gegen einen vom Quereinbau getauscht wurde (da ist das Rohr seitlich am Vergaser)
Die sind von Werk nur eingepresst und lösen sich gern.
Geht um folgendes Röhrchen:
Screenshot_20251119_002846_Adobe Acrobat.jpg
Kann dir gerne eines zukommen lassen, habe noch ein paar auf Lager. Alternativ über die Kadett B & Olympia A IG oder direkt bei Dirk Diebäcker.
Beim Tausch zieht man das alte einfach raus (geht meistens erschreckend einfach). Dafür am besten den Vergaerdeckel runter und Schwimmernadelventil raus. -> Am besten im Vorfeld neue Dichtung besorgen (Achtung: Es gibt 2 Versionen, Deckel mit 5 und einen mit 6 Schrauben -> den mit 5 eigentlich nur beim B Kadett, man weiß aber nie)
Dann wird in das Loch ein M7 Gewinde geschnitten, dann saubergemacht und das Röhrchen mit Loctite reingeschraubt.
Man kann auch einfach wie Kurth schreibt mit Loctite einkleben. Alternativ mit Madenschraube und Loctite.
Beste Lösung bleibt aber unbestritten das Röhrchen mit Gewinde.
In dem Zuge kann man mal den Schwimmer rausnehmen, prüfen ob das Blech noch hält oder schon die Vollplastik-Version verbaut ist. Dann mal die Schwimmerkammer auf Dreck prüfen -> ggf. Ablassschraube raus und mal mit Bremsenreiniger o.ä. reinigen.
Hier mal noch Bilder:
Screenshot_20251119_004451.jpg
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Super, danke Max. Das muss ich mir mal anschauen, wenn der Sohn das Auto mal wieder raus holt.
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"Klassisches" Solex-Problem, die Messingröhrchen sind nur verpresst. Hatte ich mehrfach beim VW.
Sinnvoll und simpel: Dünnen Draht an/um die Schelle die den Schlauch am Röhrchen hält, und mit Zug eine weitere Schlinge um eine der Vergaserdeckelschraube (diese leicht lösen und wieder befestigen). Röhrchen rutscht nicht mehr raus.
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Max
Haben diesen vergaser schon die ollen Römer benutzt....
?Tolle lösung mit dem M7
Gruss Kurt
.
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"Klassisches" Solex-Problem, die Messingröhrchen sind nur verpresst. Hatte ich mehrfach beim VW.
Sinnvoll und simpel: Dünnen Draht an/um die Schelle die den Schlauch am Röhrchen hält, und mit Zug eine weitere Schlinge um eine der Vergaserdeckelschraube (diese leicht lösen und wieder befestigen). Röhrchen rutscht nicht mehr raus.
Oder so.
BMW sind mein ich auch davon betroffen. Was sonst noch die Solex hat weiß ich nicht.
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Max
Haben diesen vergaser schon die ollen Römer benutzt....
?Tolle lösung mit dem M7
Gruss Kurt
.
Der war nur zum testen des Einbaus des Röhrchens 🤣🤣
Wurde auch nicht im Auto verbaut, der war fertig.
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Ich wünsche viel Glück mit dem Umbau!
Also wenn sich meine Peggy erstmal wieder überreden lässt sich auch in den Rückwärts- und Ersten Gang schalten zu lassen, werde ich ihr wohl zur Belohnung eine 6V DrehstromLiMa gönnen.

Ich habe damit bei meinem P5 Hardtop und dann dem P4 Coupé sehr gute Erfahrungen gemacht. Zwei Kabel sind umzuklemmen und bei Bedarf ist das ganze ohne Spuren zu hinterlassen rückbaubar.
Auch der gemütliche "6V-Character" bleibt an sich erhalten, die Batterie ist aber immer zu 110% geladen und es gibt keine Sorgen wegen "zu vielen" Verbrauchern unterwegs.
(Ich hatte neben dem Blaupunkt Köln noch ein zeitgenössisches Blaupunkt Snob Kasettengerät eingebaut. Und das zog nicht gerade wenig Strom)
Beim 12V Umbau bitte den Dimmer für die Instrumentenbeleuchtung nicht vergessen!
Mein P5 hat nach 12V Umbau nämlich genau da an zu brennen begonnen!!!
Ob der Dimmer aber nun einfach generell zu alt war (bröselige Vergussmasse), oder die 12V nicht vertrug, weiß ich allerdings nicht genau. Trotzdem würde ich den ganz genau Prüfen und evtl. sogar still legen.
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"Klassisches" Solex-Problem, die Messingröhrchen sind nur verpresst. Hatte ich mehrfach beim VW.
Sinnvoll und simpel: Dünnen Draht an/um die Schelle die den Schlauch am Röhrchen hält, und mit Zug eine weitere Schlinge um eine der Vergaserdeckelschraube (diese leicht lösen und wieder befestigen). Röhrchen rutscht nicht mehr raus.
Wunderbar! (Wobei ich natürlich nix gegen die "Gewindelösung" sagen kann)
Um mal aus "Die Abfahrer" zu zitieren:
"Das Volk ist Doof, aber gerissen"
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Ich wünsche viel Glück mit dem Umbau!
Also wenn sich meine Peggy erstmal wieder überreden lässt sich auch in den Rückwärts- und Ersten Gang schalten zu lassen, werde ich ihr wohl zur Belohnung eine 6V DrehstromLiMa gönnen.

Ich habe damit bei meinem P5 Hardtop und dann dem P4 Coupé sehr gute Erfahrungen gemacht. Zwei Kabel sind umzuklemmen und bei Bedarf ist das ganze ohne Spuren zu hinterlassen rückbaubar.
Auch der gemütliche "6V-Character" bleibt an sich erhalten, die Batterie ist aber immer zu 110% geladen und es gibt keine Sorgen wegen "zu vielen" Verbrauchern unterwegs.
(Ich hatte neben dem Blaupunkt Köln noch ein zeitgenössisches Blaupunkt Snob Kasettengerät eingebaut. Und das zog nicht gerade wenig Strom)
Beim 12V Umbau bitte den Dimmer für die Instrumentenbeleuchtung nicht vergessen!
Mein P5 hat nach 12V Umbau nämlich genau da an zu brennen begonnen!!!
Ob der Dimmer aber nun einfach generell zu alt war (bröselige Vergussmasse), oder die 12V nicht vertrug, weiß ich allerdings nicht genau. Trotzdem würde ich den ganz genau Prüfen und evtl. sogar still legen.
Also meine 6V Lichtmaschine war noch top

Die hatte schöne 7,2V und ist laut den Unterlagen auch mal überholt worden.
Dir wünsche ich mit deinem Getriebe auch noch viel Erfolg!
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Das ist aber noch kein elektronischer Dimmer an der Instrumentenbeleuchtung gewesen, sondern ein ganz simpler Widerstand.
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Das ist aber noch kein elektronischer Dimmer an der Instrumentenbeleuchtung gewesen, sondern ein ganz simpler Widerstand.
Ja. Beim P5 ist es halt so eine Drahtwendel, teilweise in Vergussmasse eingebettet.
Die hatte es auch zerbröselt. WARUM es dann da zu brennen angefangen hat, weiß ich nicht. Es war aber kurz nach Umrüstung auf 12V, also...
(Alles ganz "vorschriftsmäßig" gegen 12V P7 Bauteile ausgetauscht. Kein Pfusch mit Spannungwandlern oder so)
Ich hab ihn dann stillgelegt, und das ganze vorsichtshalber auch bei einem anderen P5 gemacht, den ich auf 12V umgerüstet hatte.
Man müsste mal die Teilenummern von Rekord A und B Dimmschaltern vergleichen. Die arbeiten sicher nach dem gleichen Prinzip. Könnte mir vortellen, das die unterschiedlich sind und die 6V Drahtwendel durch 12V dann evtl überhitzt und durchbrennt, so wie eine Glühlampe?
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