Tankgeber undicht

      Tankgeber undicht

      Hallo liebe Leute,

      mein Tankgeber ist undicht und es "stinkt mir gewaltig"
      :)

      Ich hatte den Wagen vor drei Wochen in der Werkstatt.
      Wegen dem undichten Tankgeber wurde mir mitgeteilt, dass es Probleme bei der Beschaffung von den "speziellen" Kupferdichtung für den Tankgeber gäbe.

      Ich habe jetzt mal im Ersatzteilekatalog (Bild 2) geschaut und ich sehe da nur die 6 Schrauben mit den Scheiben und die Korkdichtung.

      Da hat man mir wohl einen Bären aufgebunden, so wie bei der Fernlichtkontrollleuche. Da hieß es nämlich, dass da der Kabelbaum erneuert werden müsste, obwohl nur die Kabel falsch angeschlossen waren.

      Auf dem Foto ist der Tankgeber trocken, weil der Tank nur noch ca.ein Drittel voll war. Es riecht aber trotzdem stark nach Benzin.
      Bei vollen Tank schwimmt oben alles. Das sieht man auch am Lack.


      Beim Öffnen des Kofferraumdeckels kommt mir dann auch gleich eine kräftige Benzinwolke entgegen.
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      Gruß Peter :wink:
      war bei meinem P1 auch so. Ich habe bei Ebay für ein paar Euro so eine Korkdichtung gekauft, diese auf beiden Seiten, zusätzlich, mit benzintauglicher Dichtungsmasse eingeschmiert u. eingebaut. Fertig. Der Mangel war sofort verschwunden, hält bis zum heutigen Tag, das ganze ist ca. 2 Jahre her :thumbsup:
      Hallo Wiku,

      das hört sich gut an !
      :daumen1:

      Die Dichtung hat auch der Matz.
      Dann vielleicht noch was brauchbares dazu bestellen, damit die Versandkosten nicht höher sind als der Artikel
      ;)

      Was ist das für eine benzintaugliche Dichtungsmasse?
      :search: Ich kenne da nur noch Atmosit.
      Die ist elastisch, glaube ich? Und was gab es da noch? Curil, oder so ähnlich hieß die damals?
      Zum Abdichten von Gehäusen.

      Nicht dass mir der Wagen noch um die Ohren fliegt
      ?(
      Gruß Peter :wink:
      Wichtig ist, dass du beim Ausbau der alten Dichtung seeehr vorsichtig bist.
      Mir (und unzähligen anderen Leuten) ist damals ungesehen ein kleines Stück Kork in den Tank gefallen.
      Das Resultat war eine wochenlangen Fehlersuche warum der Wagen nach ein paar Metern aus ging (Korkteil ist vor den Auslass im Tank gerutscht und hat diesen verstopft. Somit fuhr Dr Wagen noch mit dem Sprit der in der Leitung war und ging dann aus)
      Wer später bremst ist länger schnell...

      1963 Opel Rekord A 2TL auf E36 Chassis (im Aufbau)
      1986 BMW E28 525e
      Hallo und Danke für Euere Antwort.

      Die Schellen zwischen Einfüllstutzen und Tank sind fest.
      Vorne (in Fahrtrichtung) am Tank, ist noch ein dünnerer Schlauch.....für die Entlüftung?
      Dort scheint aber auch alles in Ordnung zu sein.

      Ich bestelle jetzt mal die Korkdichtung und tausche die aus.

      @pat. . . ich werde beim Ausbau sehr vorsichtig sein, dass mir nichts in den Tank fällt.

      Was die richtige, Benzinresistente Dichtungsmasse angeht. Da gibt es im Netz widersprüchliche Meinungen.
      Da lobt jeder Bauer nur seine Kartoffeln.

      Deshalb frage ich Euch bitte: Welche Benzinfeste Dichtungsmasse habt Ihr genommen?
      Gruß Peter :wink:
      Hallo zusammen,

      Undichtigkeit am Tank ist wie vieles anderes eigentlich beim Oldie normales Tagesgeschäft.

      Zur Frage der Dichtmasse frage ich mich immer wieder, auch bei Ventildeckeldichtungen, ölwannen etc, warum zusäztlich zu einer Kork- oder Gummidichtung diese eigentlich notwendig sein soll.
      Und wenn ja, wo schmiert man sie am besten hin? Ganz an den Rand, in die Mitte, ein- oder beidseitig?

      Rein technisch gedacht, müsste sich doch die Dichtwirkung im Zusammenspiel mit der vorgeformten Dichtung wieder verschlechtern, da diese ja gar nicht mehr an den Dichtflächen zur Anlage kommt. Also verwende ich entweder eine Kork- oder Gummidichtung oder ich entscheide mich für die Dichtmasse und lasse die Dichtung ganz weg. Aber beides zusammen macht genau genommen keinen Sinn.

      Wie wurden denn die Motoren im Werk zusammengebaut? Bei Zylinderköpfen und Wasserpumpen sind ja auch keine zusätzlichen Dichtmassen üblich.

      Wenn also bei bestimmten Dichtungsfällen die gemeinsame Verwendung von Dichtung u n d Dichtmasse von Vorteil sein soll, dann möge mir das bitte mal jemand ingenieurswissenschaftlich plausibel machen.

      Tschüss
      Klaus
      ingenieurwissenschaftlich kann ich das nicht erklären. Aber : Fluid-D Universal Gehäusedichtung VR 410 von Teroson wirkt Wunder und schadet nicht. So meine Erfahrung.
      Auch auch meine Korkdichtung, beidseitig, ganzflächig, eingeschmiert, war sofort dicht - bis zum heutigen Tag.
      Früher gab es halt solche Universalmittel noch nicht. :thumbsup:
      Klingt plausibel, was Du schreibst Klaus.

      Wenn ich mich richtig daran erinnere ( ist 40 Jahre her ) haben wir beim VW-Bus, oder beim Käfer keine Dichtungsmasse z.B. auf die Venitldeckeldichtung getan.

      Die wurden nur leicht eingefettet, damit sie sich wieder leicht abnehmen lassen.
      Das wäre beim Tank nicht notwendig.

      Die Korkdichtung müsste sich doch eigentlich beim Anziehen an jede, auch noch so kleine Unebenheitet anpassen.
      Gruß Peter :wink:

      P2_Peter schrieb:

      wäre beim Tank nicht notwendig.

      Die Korkdichtung müsste sich doch eigentlich beim Anziehen an jede, auch noch so kleine Unebenheitet anpassen.

      Ja Peter so ist das. Habe das nur bei mir zur Vorsicht gemacht, weil ich keine Lust mehr hatte den Tankgeber noch einmal auszubauen. Beim nächsten mal mache ich das auch ohne Dichtmittel. Hatte zuvor keine "Neue" Dichtung neommen und es war wieder Undicht. Man lernt auch noch im hohen Alter.
      Gruss und viel Glück.
      Frank K.
      Opel Rekord. P2 Bj. 1962 1,7 L
      Frank Kaenders
      p2.kaenders.net/
      :thumbsup:

      pat... schrieb:

      Wichtig ist, dass du beim Ausbau der alten Dichtung seeehr vorsichtig bist.
      Mir (und unzähligen anderen Leuten) ist damals ungesehen ein kleines Stück Kork in den Tank gefallen.
      Das Resultat war eine wochenlangen Fehlersuche warum der Wagen nach ein paar Metern aus ging (Korkteil ist vor den Auslass im Tank gerutscht und hat diesen verstopft. Somit fuhr Dr Wagen noch mit dem Sprit der in der Leitung war und ging dann aus)


      Hallo,
      interessant und ich dachte immer daß Kork schwimmt, na ok., vieleicht nicht in Benzin.
      Gruß BtS. :thumbsup:
      Ich bevorzuge auch neue Dichtungen ohne zusätzliche Dichtpampem wenn die Dichtflächen Ordendlich Plan und sauber sind wird meistens alles perfekt dicht ist ja in neu Zustand auch so vorgesehen. Wenn ich sehe wie bei manchen Abdichtversuchen die Pampe zwischen den Bauteilen rausquillt muss ich würgen
      @P2 Peter würde glaube ich mal die Werkstatt wechseln entweder überspielen die ihre Unfähigkeit oder sie versuchen dich zu bescheissen
      Also, das mit den Kupferscheiben ist richtig ( Werkstattaussage). Original sind es kleine Aluscheiben unter den Schrauben, faulen aber im laufe der zeit weg. Daher siehst du keine Scheiben unter den 5 Schrauben, Federringe oder Stahl Unterlegscheiben bringen nichts. am besten sind kleine Aluscheiben oder weiche Kupferringe. Der Sprit kommt zwischen dem Schraubengewinde und dem Deckel raus. Glaub mir, den Fehler schon zig mal gehabt. Unter die Schrauben kommen kleine Aludichtscheiben. Frag bei Opel nach, die gab es noch sehr lange auf Lager. Verbaut an allen Stahltankpendeln oder Stahlpumpen die am Tank angeschraubt sind.
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      Gruß Ingo aus 71083 Herrenberg/Württemberg , Opel Rekord PII Limo L 4 Türig mit Faltdach.

      Ingo schrieb:

      Original sind es kleine Aluscheiben unter den Schrauben, faulen aber im laufe der zeit weg.


      Das wären dann diese Unterlegscheiben: 5 Stück 5,2x8,5x0,15mm) - Nr: 12 54 326

      Fiber, Alu, oder aus Kupfer ausgeglüht.

      Die habe ich natürlich in der Hosentasche
      :)

      Vielleicht hat die der WÜRTH, gleich bei mir um die Ecke?
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      Gruß Peter :wink:
      Dann versuche ich jetzt mal, mir selbst eine Antwort zu geben:

      Bei Dichtflächen zwischen Gehäuseteilen, die beide aus Gußwerkstoffen bestehen und konstant, verzugsfreie plane Flächen haben, ist zusätzliche Dichtmasse mit Sicherheit nicht nötig. Anders sieht es wohl bei Teilen aus gepreßtem Stahlblech aus, die sich im Laufe der Zeit verziehen, durch Hitze, Vibrationen, Materialermüdung und zu oft und zu ungleich angezogene Schrauben. Also Ventil- Stößelkammer- und Getriebedeckel. Hier kann offenbar die Kork- oder Gummidichtung die unterstützende Wirkung durch eine Dichtmasse vertragen. Doch auch dann würde ich diese nur am äußersten Rand entlangschmieren und nicht zu dick, damit immer noch ein wesentlicher Teil der Dichtung ohne Masse dazwischen auskommt und nicht regelrecht in dieser "schwimmt".

      Ich erinnere mich, daß ich vor über 20 Jahren beim Commo A auch die leidvolle Erfahrung machen mußte, daß die neue, originale Opel-Dichtung nach dem Getriebeölwechsel vollständig versagte und der gesamte Inhalt von 1 Liter SAE 80 sich schon nach einer Stunde in einer großen Pfütze auf dem Garagenboden wiederfand.
      Die Opel-Gehäusedichtmasse "Opel Grün" löste das Problem dauerhaft.

      Im konkreten Fall mit dem Tankgeber würde ich es einfach mal ohne Masse versuchen und die Sache nach behutsamem Volltanken im Auge behalten.

      Tschüß

      Klaus
      Klaus, Du hast natürlich recht, es gibt Fälle, wo Dichtmasse hilft. In meiner Ausbildung musste ich überall Curil und Atmosit hinschmieren, weil meinem Meister das gefallen hat. Und auch irgendwann wieder wegmachen. Deshalb hasse ich das Zeug heute noch.

      Die Dichtringe gibt es auch in kleinen Mengen bei Lelebeck.de
      Viele Grüße
      Günther :daumen1: