Aktuelles Marktgeschehen

      Aktuelles Marktgeschehen

      Moin,

      ich denke zur Zeit über einen günstigen und zuverlässigen Daily-Driver für unseren Wohnsitz im Norden nach, und verfolge z.B. den Post "Viele Opel im Angebot" mit Interesse, und stöbere auch gerne in den einschlägigen Verkaufsportalen. Nachdem das vor 14 Jahren für mich abgeschlossene Thema "Oldtimer" mit dem Erwerb unseres 1955er Opels im Mai überraschend wieder zu einem Thema wurde, könnte es denn nun wieder ein Opel werden (falls nicht würde ich mich auch nicht mehr hier ins Forum trauen).

      In grauer Vorzeit mit Kadett B, Ascona A + B sowie Rekord D, sowie von klein auf in P2, B und D "gross" geworden und auch mit ersteren eigene + intensivere Schraubererfahrungen gemacht, soll es nun Richtung A-B-C-D Rekord oder A-B-C Kadett / bevorzugt Kombi gehen, also auch Ascona A Voyage, sicherlich patinös, aber technisch in Ordnung und strukturell gesund.

      In der von mir aufgerufenen Preisklasse 2-5000 Euro fallen mir die vielen abgebrochenen Restaurationen auf. Aus welchen Gründen auch immer, Ruinen, die für, für meine Begriffe, Mondpreise angeboten werden. Das hat wiederum den Effekt, dass viele "vernünftige" Fahrzeuge ebenfalls zu hoch bepreist sind, da deren ahnungslose Verkäufer, viele davon aus dem Ausland, sich am hiesigen Markt orientieren, fälschlicherweise allerdings am theoretischen Markt für Mond-, und nicht für praktisch erzielbare und realistische Preise.

      Sicher, der Markt bestimmt den Preis, und ich sehe hier so einige Kandidaten wieder, die ich bereits aus der Zeit vor unserem "Heinz" kannte, also Inserate älter als ein halbes Jahr. Diese könnte man wohl als "Standuhren" bezeichnen, obwohl viele davon es nicht verdient haben, weil recht interessant, ausser dem Preis.

      Was habt IHR denn für eine Meinung zum Markt des eher unteren bis mittleren Preissegments, und falls Ihr mal auf einen überteuertes, aber schon länger beobachtetes Exemplar trefft, das Ihr Euch gut vorstellen könnt, habt Ihr ein Patentrezept gegen widersprüchliche Phrasen wie "trenne ich mich von meinem heissgeliebten...." und "kein Notverkauf, brauche aber den Platz wegen Hallenkündigung" und "Scheidung angedroht" ?

      Handelt Ihr und fahrt Ihr ohne Auto wieder nach Hause, wenn der Verkäufer Vorstellungen jenseits der Realität hat und davon nicht runter kommt?
      Ich denke das manche Anbieter ihr Auto nicht wirklich kennen,sich an Preisen von aufwendig und mit Liebe Restaurierten "Gegenstücken" auf Ebay orientieren und diese auf ihre Preisvorstellungen übertragen.Schau mir auch fast täglich Angebote an,und manche Anbieter haben solch dumme Anzeigen mit Beschreibungen reingetsellt,das ich mich manhmal nicht beherrschen kann,und eine Sarkastische Nachricht schreiben muss.Wie neulich einer,der schrieb,das vor 1500Km der Tacho kaputt ging!!!Wie will er denn wissen,das er vor 1500Km kaputt ging,wenn er KAPUTT ist?
      Hab mir auch schon häufig Autos angeschaut,die sicher Spaß gemacht hätten,sie wieder auf die Straße zu bringen,aber wenn man schon für den Kaufpreis einer ziemlich durchgeranzten Kiste ein Vermögen hinlegen soll,und dann noch überlegt was alles hineinzustecken ist...
      Sicher ist es nicht immer leicht,wieder zu fahren,aber dann muss man sich selbst auf den Hinterkopf schlagen,um den Verstand über Herz und Leidenschaft siegen zu lassen(Vielleicht auch einfach mal seine Frau mitnehmen,die haben vom Verstand manchmal etwas mehr ab bekommen)
      Grüße Dich,

      bei mir ist das so. Das Bauchgefühl spielt eine ganz große Rolle. Wenn ich ein bestimmtes Teil oder Auto haben möchte, schaue ich mit ganz genau den Markt an oder frage hier im Forum die Akten Hasen nach deren Meinung. Teile schaue ich mir immer nur auf Bilder an und entscheide sofort. Auch wenn das dann vielleicht zu teuer eingekauft wurde. Ich bin krein Pfennigfuchs und jeder sollte das bekommen was die Oldis wert sind.
      Ich nutze niemals eine Notsituation aus, das mache ich nicht und werde ich auch niemals machen.
      So habe ich dann immer ein gutes Gefühl und kann jeden in die Augen schauen.
      Bin gespannt auf die Auskünfte der anderen Foristen.
      Gruss HK (Frank K.)
      Opel Rekord. P2 Bj. 1962 1,7 L
      Frank Kaenders
      p2.kaenders.net/
      Mit der Zeit wird man ruhiger.
      Früher wurde schnell mal was gekauft, was günstig erschien.
      Früher hatte ich aber auch noch die Zeit das mit Mehrarbeit auszugleichen.
      Was man nicht so egalisieren konnte musste dann zugekauft werden.
      Zum Schluss kostet der Billige dann oft genau so viel, wie am Anfang ein teureres Exemplar gekostet hätte.
      Nur, dass man mehr Zeit und Arbeit aufgewendet hat.

      Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen:
      Das bessere Auto ist (für mich) die bessere Wahl.

      Ja, das ist wahrscheinlich erstmal auch teurer. Hier ist dann Geduld gefragt.
      Zur Besichtigung ist es dann von Vorteil einen "Bremser" dabei zu haben.
      Der Kumpel, der auch Ahnung hat, aber nicht gerade dieses Modell selber haben will, ist objektiver.
      Dann lässt man das eine oder andere Fahrzeug nämlich auch stehen.
      Kommt Zeit, kommt Auto. Irgendwann ist der richtige Augenblick dann da.

      Wenn so ein Ding länger drin steht, heißt das komischerweise oft gar nix.
      Manchmal war nicht ein Mensch gucken, obwohl das Auto gut ist.
      Auch kann es sein, dass der (private) Verkäufer mürbe wird und froh ist wenn der Wagen vom Hof ist.

      Dummerweise hilft aber immer nur: hinfahren und angucken
      Also, dran bleiben.
      Viel Glück
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

      cbxmicha schrieb:

      Patentrezept gegen widersprüchliche Phrasen wie "trenne ich mich von meinem heissgeliebten...." und "kein Notverkauf, brauche aber den Platz wegen Hallenkündigung" und "Scheidung angedroht" ?


      Meine Reaktion darauf :grins1: :grins1: :grins1: :grins1: :grins1:
      Am geilsten finde ich immer wieder die Aufforderung. Letztes Angebot, sonst geht er/es auf den Schrott.

      Einen Oldtimer gebrauche ich nun keinen mehr und für den Daily Driver verlasse ich mich auf meinen Autodealer der immer irgendwie das passende Fahrzeug zufällig vorrätig hat.Farbe und Ausstattungen sind mir überwiegend egal, da fällt die Auswahl leichter
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      Bald: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1

      Wilm schrieb:

      Am geilsten finde ich immer wieder die Aufforderung. Letztes Angebot, sonst geht er/es auf den Schrott.
      Leider ist das oft keine leere Drohung, sondern bittere Realität! Ich kenne aus meinem Umfeld mehrere solcher Fälle. Irgendwann muß das angebotene gute Stück dann ganz schnell weg, etwa weil der Garagenplatz für den Neuwagen der Ehefrau oder das neue Wohnmobil gebraucht wird. Dann redet man sich die Illusion ein, mit dem Verkauf in Einzelteilen ja einen höheren Erlös zu erzielen. Also wird hektisch ausgeschlachtet, wobei noch ein großer Teil guter Teile zu Bruch geht und die Restkarosse kommt in die Schrottpresse!

      Was für den angebotenen Preis nicht weggeht, kommt doch eher in die Schrottpresse als daß es verschenkt wird!

      Oder habt ihr schon mal eine Bucht-Anzeige gesehen "Verschenke Restaurationobjekt bzw. Teile an Liebhaber" ?

      Tschüß
      Klaus
      Also ich schaue mir den Markt schon seit Jahren genauer an weil ich immer einen P2 oder P1 haben wollte und immer dem Irrtum aufgesessen bin das so was mit 3 -4 Tausend Euro zu machen ist bis mich die vielen enttäuschenden Besichtigungen und die hilfsbereiten Foristen in die Realität zurück holten.Die Schnäppchen Zeit für Oldies ist vorbei außer man hat mal richtig Glück. Ich persönlich habe mich für nen mittelpreisigen Entschieden wohlwissend das noch zu tun ist und spare halt durch selber Schrauben ein wenig und habe noch Spaß an den selbst erreichten Erfogen .Aber es geht halt doch einiges Geld für Teile und Experten drauf muss man auf dem Zettel haben. Egal wie man es machen möchte ob fertig Kaufen oder noch was machen unter 10000 € kommt man nicht Weg für einen gescheiten Oldtimer.
      Danke für das bisherige Feedback und die interessanten Meinungen.
      In der Tat musste ich vor 14 Jahren meine Oldtimer praktisch verschenken, um sie los zu werden, umso mehr wundert es mich, dass für zerlegte Brot & Butter Autos gefühlte Unsummen verlangt werden, zumal eine Weiter-Restaurierung in keinem Verhältnis zum erwartenden Wert liegt, wenn man Teile PLUS die Zeit in die Rechnung mit aufnimmt - das hat bei solchen Autos - und den meisten unserer Opels - wohl grösstenteils mit ideellen Werten zu tun.

      Daher teile ich auch Dirk @Tausi s Meinung, dass das bessere Auto die bessere Wahl ist.

      @Venus Verena, Du wirst lachen, ich hab schon nach Skandinavien rüber geschielt, allerdings komm ich noch nicht so ganz mit den dortigen Tools klar. Da ich ja kurz vor der dänischen Grenze beheimatet bin, und noch 2 Freunde in Südschweden wohnen, die ggf. bei einer Vor-Besichtigung aushelfen könnten, bin ich durchaus nicht abgeneigt, bei den Wikingern zu stöbern. Ich bin ja noch am überlegen ob sich das für mich rechnet, und recht spontan, falls sich eine wirkliche Gelegenheit bieten sollte. Wenn Dir mal ein Hundefreundlicher Altopel aus dem von mir oben genannten Portfolio, also möglichst Kombi unterkommen sollte, wäre ich für eine kurze Nachricht dankbar.
      Ich möchte mal meine Sicht als Verkäufer von schon einigen Oldtimern darstellen. Wenn man einen Wagen fair beschreibt und ebenso fair bepreist, dann verkauft man ihn auch zügig. Ich bin so noch nie auf einem Auto sitzengeblieben. Echte Gewinne (abgesehen von eventuellem Wertzuwachs des Gefährts) lassen sich so natürlich nicht erzielen. Als Verkäufer muss man sich auch von der Vorstellung verabschieden, alles, was man vielleicht über Jahre ins Fahrzeug investiert hat, inklusive Garagenmiete wieder raus zu bekommen, so läuft das nicht. Vom Zustand schlechte Fahrzeuge ohne TÜV werden meines Erachtens oft für zu hohe Preise angeboten und bleiben dann natürlich stehen. Aber auch die bekommt man verkauft, wenn man realistische Preise ansetzt. So ging es zumindest mir bisher immer. Nicht zuletzt ist nicht jedes Fahrzeug zu jeder Zeit in gleichem Maße gefragt. So denke ich, dass etwa die Ponton-Rekorde derzeit eher weniger gefragt sind, C-Rekorde und A-Commos aber z.B. gleichzeitig im Preis ziemlich hoch gehandelt werden.
      Gruß Jochen

      Wohnort : Ostallgäu
      Fahrzeug: 1955 Oldsmobile Super 88 Coupé


      Es geht doch gar nicht mehr um faire Preise, sondern einfach um die Tatsache, dass dieses besch.. ebay die Preise und die Verkaufsmoral der Leute verdorben hat.

      Während früher in seriösen Oldtimer-Zeitschriften die Inserate verglichen wurden, gilt heute nur noch die "eins-zwei-drei-meins"-Masche! Das ist auch mit allen anderen Antiquitäten etc. so!
      Es wird gar nicht überlegt, ob das angebotene Zeug sein Geld wert ist, nicht einmal, ob ich das angebotene Teil überhaupt gebrauchen kann, sondern es geht nur noch darum, dass es mir kein anderer wegschnappt. Und wenn es doch ein Reinfall war? Was solls, dann wird es eben wieder zur Versteigerung angeboten und der nächste Dumme, den ich bescheissen kann, findet sich bestimmt.

      So läuft das heute! Die Folge ist, dass es sich gar nicht mehr lohnt, wie einst über Flohmärkte zu schlendern und mit den Anbietern zu verhandeln. Der einzige Vorteil ist, dass manche, sehr spezielle Raritäten, die früher aus Unkenntnis gleich weggeschmissen wurden, heute in die Bucht gestellt werden und somit eine Chance haben, in die richtigen Hände zu gelangen. Wenn auch meist zu einem entsprechenden Preis.

      Tschüss
      Klaus
      Moin
      Also wegen der Schweden kann ich hier ein kleines Wörterbuch machen und oben gibt es ja noch einen link. Vielleicht hilft es dir.

      Fordon- Fahrzeuge
      Bilar-Autos
      Filtera-Filtern also suche anpassen
      Årsmodell bzw Modellår-Baujahr
      Plats-Ort bzw Bundesland
      Angränsande Län- Nachbar Bundesländer
      Typ av annons- Zu verkaufen anzeigen
      Annonsör-Verkäufer also Firma oder Privat
      Märke&modell- Hersteller und Typ
      Ich schreibe da immer nur Opel
      Begangnadförsäkring- kein Häkchen,weil das wäre ne Gebrauchtgarantie
      Miltal-Km
      Hästkräfter-PS
      Växellåda- Getriebe
      Drifthjul-Antriebsachse also bak bak bak
      Drivmedel-Spritsorte
      Pris-Preis
      Färg-Farbe
      Typ av bil-Form
      Privatleasing-...
      Gratis Fordonshistorik- kostenlose Infos zum Vorleben
      (Nicht wählen)

      Also das wären die Möglichkeiten.
      Sinnvoll ist :märke,årsmodell,pris und im schlechtsten Fall ort einzustellen.
      Je mehr du wählst,desto weniger Chancen auf einen Fund

      Opf1703 schrieb:

      (...) weil ich immer einen P2 oder P1 haben wollte und immer dem Irrtum aufgesessen bin das so was mit 3 -4 Tausend Euro zu machen ist


      Für 3...4 tausend Euro bekommt man immer noch richtig gute Autos, die sind dann aber zwischen 20...30 Jahren alt. Über 50 Jahre alten Autos sind eben deutlich teurer. und wenn man bedenkt, dass manche dieser Fahrzeuge (je nach Fabrikat und Aussttung) 100.000 DM und mehr gekostet haben, ist das für mich durchaus ein Schnäppchen. Wohlgemerkt, ich rede von den guten! Schlechte oder mittelmäßige Exemplare aus den 90ern bekommt man mit Rest-TÜV für wenige hundert Euro.

      Das war aber vor 30 Jahren nicht anders, da gab es für 3...4 tausend DM eben die Rekords, Kapitäne, Heckflossen usw. in gutem Zustand.

      Und wenn man sieht, dass man für einen neuen Golf mit ein bisschen Austattung 20...25.000 € auf den Tisch legt, der dann nach 2...3 Jahren nur noch die Hälfte wert ist, dann kaufe ich mir für das "verbrannte" Geld (10...12.000 €) doch lieber 'nen schicken Oldtimer. Der ist dann nach 2...3 Jahren immer noch 10...12.000 € wert, und ich habe immer noch die anderen 10...12.0000 € übrig. ;)

      Könnte man also durchaus noch als "Schnäppchen" bezeichnen. Ich bin sogar der Meinung, Oldtimer sind immer noch zu billig. Insbesondere im Opel-Segment. Und warum sollte ein Verkäufer für 3...4.000 € seinen P1/P2 hergeben, wenn man sieht dass Fahrzeuge für den doppelten Preis weggehen?

      Es gibt immer noch Autos, die unter Wert verkauft werden, aber da muss man eben in der heutigen Zeit noch schneller sein als früher. Ich erinnere mich an meine Schulzeit vor über 30 Jahren, da haben wir uns vor der Schule die Zeitungen mit den kostenlosen Inseraten gekauft (in unserer Gegend waren das "SperrMüll" und "Inserat"), in den ersten zwei Schulstunden den Automarkt durchgeackert, in der großen Pause an der Telefonzelle telefoniert, und wenn sich was ergeben hat, gleich hingefahren und auf den restlichen Schultag verzichtet...
      Hallo Verena

      Da doppelt bzw. ist einiges ähnlich mit unserem Plattdeutsch.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      Bald: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Micha,

      möchte gern zu Deiner Anfangsüberlegung einen Beitrag leisten. Daily-Driver hört sich ja gut an, was willst Du damit machen ?

      Leider ist es so, bei Opel: Wenn der Rost einmal angefangen hat, dann geht das relativ schnell und erbarmungslos weiter.

      Ein "gutes" Auto kannst Du auch in späten Jahren noch konservieren. Eine Rostbude nicht.

      Ob es "gute" Autos in dem genannten Preisspektrum gibt, glaube ich (meine Einschätzung) eher nicht.

      Du hattest die Kadetten angesprochen: Sie sind mit dem kleinen Motor sparsam und günstig zu fahren, Kadett B und C

      sind mit dem 12S heute auch noch gut zu bewegen und fahren agil. Schwachpunkte: Allgemeiner Rost + Getriebe.

      Der Kadett A ist ein Sorgenfall. Getriebe und Rostanfälligkeit sind eine klare 6.

      Ascona A / Manta A sind ausgesprochene Rostbuden, gute (anständige Exemplare kosten 5-stellig), der einzig angemessene

      Motor ist 1,9lS, die anderen Motorisierungen sind halbe Sachen.

      Diese Modelle rosten so umfänglich, dass man sich ausschließlich ein sehr gutes (ungeschweißtes) Exemplar kaufen sollte...

      Die Rekorde C/D haben auch Ihre Probleme, sind aber in punkto Rost nicht so hoffnungslos wie die Ascona / Manta A (dafür sind sie größer...)

      Beim Ascona B wird´s langsam besser, hier hat Opel einige Konzeptänderungen und Detailoptimierungen vorgenommen,

      die sich günstig auswirken, der Rost hält sich (im Vergleich zu anderen Opels) in Grenzen (meine Langzeiterfahrung mit einem 2,0 S = 353.000km)

      Die Rekorde ab E (z.B. 2.2I ) haben mit Abstand den besten Motor und die beste Mechanik, Rost ist auch hier das Problem.

      Es gibt aber Leute, die haben die alte Kiste (als sie neu war) hohlraumkonservieren lassen, das ist eine andere Nummer.

      Mein letzter Opel: Rekord E2 2,2 I hatte das und war außerordentlich langlebig.

      Kritisch bei den alten Kisten: Radlauf hinten rostig, übergeschweißt, gespachtelt...das wir dann nix mehr...

      Die Mechanik bekommt man immer in den Griff, Rostschäden sind nur mit großem Aufwand reparabel.

      So meine Erfahrungen...

      Gruß + viel Spaß bei der Suche,

      Alfred. H.