Aktuelles Marktgeschehen

      Jörg_250SE schrieb:

      dass man für einen neuen Golf mit ein bisschen Austattung 20...25.000 € auf den Tisch legt


      Das zeigt ein Bisschen unser Kopf-Problem.
      Man müsste die Kaufkraft des Geldes mit einbeziehen. :denk1:

      Eine Ente gab es damals für knapp unter 10.000,-DM neu.
      Restauriert heute kosten die über 10.000,-EURO - das kann für mich im Kopf nicht richtig sein.

      Aber was hat damals ein Brötchen gekostet? Wie teuer war ein Eigenheim?
      Was bist du los geworden, wenn du mit der Familie ins Kino gegangen bist?
      Und was kostet das heute alles? :hmm:

      Sind die alten Opels vielleicht gar nicht teuer?
      Unsere subjektive Empfindung ist eventuell anders - geht mir ja auch so.
      Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen.
      Irgendwer hat doch hier (sinngemäß) einen Spruch mit "sinnlos Zeit und Geld verschwenden = Hobby" drunter stehen.
      Es zwingt uns ja keiner. :zwinker1:
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C
      @Venus Verena, danke für den kleinen "Sprachkurs". Ich dachte eh daran, mal 1-2 Semester schwedisch an der VHS zu belegen. Nachdem ich mal unseren schwedischen Freund in Södertalje besuchte fand ich Gefallen an Land und Leuten, und zumindest gehen unsere Überlegungen in Richtung Wohnmobil und ausgedehnte Skandinavientouren, wenn Marion ebenfalls im Ruhestand ist.

      @Alfred. H. danke für Deinen wieder mal sehr informativen und hilfreichen Beitrag.

      Wenn ich bezüglich meiner Überlegungen mal etwas ausholen und Euch begeistert erzählen und teilhaben lassen darf.....

      Der Hintergrund ist in der Tat, KM sparen. Da Marion und ich bekanntermaßen zwei getrennte Wohnsitze haben, und ich bereits im Vorruhestand bin, pendel ICH mit meinem Auto. Ein neuer Sorento mit 7 Jahren/150tkm Garantie, nach 2 Jahren habe ich durch die Fahrerei schon 60tkm runter, Garantie nach 5 Jahren also erledigt, (teure) Inspektion jährlich statt alle 2 Jahre wenn das so weitergeht. Ein rollender Computer ohne Garantie, schreckliche Vorstellung, so wie sich das Teil bisher eingeführt hat, ich war kurz vor der Wandlung, hatte bisher schon mehr (hauptsächlich elektronische) Probleme als manche ihr ganzes Autoleben lang. Also, ich will versuchen, das Teil möglichst lang zu fahren, und dabei nicht auf Garantie verzichten müssen. Auf Langstrecken (bei mir 600km) ist der unschlagbar, zuverlässig und komfortabel und vergleichsweise sparsam.

      Darf ich mal meine Gedanken zu meiner Rechnung teilen mit dem Versuch, das Milchmädchen rauszulassen?

      Mal die nur in der nordischen Heimat gefahrenen KM notiert, spare ich im Jahr 8-10000km mit einem Daily Driver. Und bei einem KM-Preis von mindestens 0,40 Euro für mein Neufahrzeug mit Wertverlust, mal den Sprit mit 0,10/km draussen gelassen, 3-4000 Euro im Jahr. Ein vernünftiger Daily-Driver hat, gut gewartet und gepflegt, praktisch keinen Wertverlust, und kostet mich ganz grob überschlagen 0,20 pro km.

      Hinzu kommt, ich bin was Autos angeht absoluter Nostalgiker, Purist, konservativ, ich brauche 4 Räder, Motor, Lenkrad, Licht und Platz für meine 2 grossen Hunde. Ich brauche nicht das ständige Gepiepe wenn ich die Spur wechsel, meinem Vordermann zu nahe kommend ausgebremst werde, oder das Angebot "Soll ich für Dich einparken", ich will Auto fahren, das Auto hören und spüren, zumindestens wenn ich nicht die 600km am Stück fahre. Und wissen dass die Kiste auch nach 7 Jahren noch läuft und nicht wie bei meinem Alltagsauto in 7 Jahren plus X denken, da ich nach Ablauf der Garantie bestimmt keinen Mechatroniker auf teure Fehlersuche schicken werde. Wenn das Ding nicht mehr einparken sollte oder Tempomat oder LWR spinnen fährt der trotzdem, den Mist lasse ich dann aber so wie er ist.

      Ein einfacher, grosser Kombi ohne Schnickschnack, das sollte es werden, ein Auto mit Charakter und kein Lifestyle aus dem Windkanal.

      Und IHR seid nicht ganz unschuldig daran, dass es WIEDER ein alter Opel sein soll :thumbsup:

      Ich bin mir jetzt nicht sicher ob es nicht zu früh ist über den aktuellen Stand der Dinge zu berichten, und es ist auch kein P, A oder B und passt nicht hier rein, aber im Moment habe ich einen Rekord D im Visier, und schon die Lesebrille aufgesetzt. Problem, der ist in Serbien, und Serbien ist nicht in der EU, also aufwendig herzuholen und zulassen erst wenn ich in Sachen Zollrecht dissertiert, sprich die hochkomplizierten Formulare ausgefüllt habe. Ich werde vermutlich, ich muss mir das mit dem Teil noch überlegen, an einem Tag hin- und wieder zurück fliegen, um mir den anzuschauen sollte investiert werden. Weil, ein Auto von da unten MUSSSSSSS man vor Ort überprüfen - aaaber, laut Auskunft des (bereits 40 Oldtimer besitzenden und fachkundigen? ) Eigentümers ein sehr rares Exemplar. Ein ganz früher D-Recke Caravan aus den ersten Baumonaten, Lenkradschaltung, keinerlei Extras, 2-Türer, wohl 17S, original 56000 auf der Uhr (anscheinend belegbar), erste Hand, in der Garage immer zusätzlich abdeckt, war das "Kind" vom Opa. Nie geschweisst, keinerlei Rost (von mir jetzt mal angenommen), kein Spachtel und für die Bilder keine Kosmetik, vor 20 Jahren mal neu lackiert, Patina, aber keine Defekte und komplett... naja.... und der vorab erst mal hypothetisch ausgehandelte Preis ist "vergleichsweise" lachhaft

      So die Aussagen vom Verkäufer, die ich - wenn - vor Ort überprüfen werde.... wenn das stimmt (ich machte bereits 2 mal mit Vertretern aus dem Balkan Auto - Geschäfte und bin hochmotiviert, mich DIESES MAL nicht reinlegen zu lassen), Teil herholen, nachträglich hohlraumkonservieren und fahren... ich weiss der 17 oder 17S ist nicht der Brüller, auch von der Haltbarkeit her, aber wenn der mal... den 2,0N mit paar mehr PS verträgt das Auto locker und der ist nach eigenen Erfahrungen unkaputtbar.

      Den 72er Rekord 1700 Limo mit unglaublichen 66PS hatten wir von 73 bis 79 als Familienauto, da stecken Erinnerungen drin....

      So würde ich mir meinen Daily Driver vorstellen, und ich ahne, dass ich da bald eine Entscheidung treffe......

      Nachtrag wegen SCH..... DSGVO: Bildrechte liegen beim Verkäufer Slobodan in Serbien
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      Was den Kaufpreis, die Wertentwicklung von Oldtimern angeht, gerade von niederpreisiger damaliger Massenware, das wird sich meiner Einschätzung nach sowieso in einigen Jahren bis Jahrzehnten relativieren. Von den jetzigen Oldtimern werden noch an paar ins Nirvana gehen, Unfälle, Schlachtungen da nicht mehr reparabel oder keine Ersatzteile mehr, das wird sich einpendeln, wie dann auch die Marktpreise.

      Die Flut an heutigen Neuzugängen mit H-Kennzeichen, nächstes Jahr sind die 1990er dran wie Audi 100 B4, VW Bus T4, 3er BMW etc, das wird bald aufhören, weil keiner mehr die immer aufwendigere Elektronik und Features reparieren kann. Diese ganzen Sicherheitssysteme, wer will die bei einer Restaurierung reprogrammieren? Zig Karrosserievarianten und ellenlange Listen an Zubehör. Autos ab der Jahrtausendwende sind dadurch zu Wegwerfartikeln geworden, und ich wage zu behaupten, dass bis vielleicht auf wenige Ausnahmen in den Händen von Herstellern und Museen keine Oldtimer jenseits des Baujahres 2000 zu finden sein werden, ausser man baut vor legt sich ein Sammelsurium an ausgebauten und noch funktionierenden Steuergeräten hin
      @alfred H

      Das sind ja alles Opel-Modelle quer durch etliche Epochen! Nur, wieviele Opel-Liebhaber gibt es denn, deren gleiche Wertschätzung so viele Baureihen überspannt, vom Oly-51 bis zum Rekord E?

      In der Regel ist es doch so, dass man meist einer bestimmten Baureihe, vielleicht noch ihrer Vorgänger- oder Nachfolgetypen den Vorzug gibt, aber wer z.B. sich einen Ponton-Rekord wünscht, der wird sich bestimmt keinen Ascona B als Alternative empfehlen lassen, auch wenn der längst nicht so rostempfindlich sein mag. Da würde es dann eher Sinn machen, die Opels den gleichaltrigen Konkurrenten von damals gegenüberzustellen, z. B. dem Ponton-Rek einen 15M- Weltkugeltaunus oder einem Ascona B den Audi 80.

      Und wer es sich leisten kann, die Opels quer durch alle Baujahre und Hubraumklassen zu sammeln, für den dürften Preisfragen und andere nüchterne Erwägungen nicht so entscheidend sein.

      Tschüss
      Klaus

      cbxmicha schrieb:

      ausser man baut vor legt sich ein Sammelsurium an ausgebauten und noch funktionierenden Steuergeräten hin


      Dat funzt leider auch nicht. Die Ekeltronik geht wohl auch ohne im Auto verbaut zu sein kaputt.
      Es gab schon Fälle, wo Neuteile (frisch aus dem Regal) leider kaputt waren (wurde mir von BMW berichtet).
      Gründe dafür können vielleicht die Elektronik-Kenner wie @Gartetalbahn hier erklären.

      Allerdings gibt es auch schon Firmen, die sich auf Steuergeräte-Reparatur spezialisiert haben. Das weiß ich zumindest für aktuell herumfahrende Autos. Das Spektrum reicht hier von Motorsteuergeräten bis zur verteufelten SBC-Bremse von Mercedes. Ich vermute allerdings, dass auch hier die Experten für bestimmte Sachen mit steigendem Fahrzeugalter weniger werden. Geld verdient man halt mit der Masse und nicht mit ein paar Exoten.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C
      Interessante Frage: Wie sieht der Oldtimer von morgen aus?

      Doch Elektronik im Auto gibt es nicht erst seit gestern. 1967/68 war es der biedere VW Typ 3, der als erster Serien-PKW mit einer elektronisch gesteuerten Einspritzung angeboten wurde. Kurz darauf 1969 folgte Opel mit dem 2,8 E-Motor im Admiral B und im März 1970 der Commodore A GS/E. Bisher ist mir nichts über Probleme bei der Einspritzelektronik dieser Autos bekannt. Entweder ist diese sehr dauerhaft oder Ersatzkomponenten sind problemlos erhältlich. Das ist zwar nicht vergleichbar mit dem Elektronikwust jüngerer Fahrzeuge, aber vielleicht ein Anhaltspunkt.

      Also doch keine Panik?

      Tschüß
      Klaus
      Moin Foristi,
      hier schlagen ja die Wellen teilweise hoch.
      Ich erkenne in den meisten Bemerkungen den Markt wieder, in einigen gar nicht.
      Zunächst muss jedem klar sein, dass sich der Markt erheblich verändert hat. Fahrzeuge, die wir früher im gutem Zustand für einen überschaubaren Betrag kauften, gibt es heute nicht mehr.
      Will man heute für etwa denselben Betrag einen Oldie, so muss man sich nach Fahrzeugen umsehen, die da heißen Ascona C, Omega A, und dann sind es Standartmodelle. Stärkere Motorisierungen und mehr Ausstattung waren schon immer etwas teurer.
      Denken wir an Rekord C, Ascona A, Manta A, sogar P1 oder P2 im guten Zustand, dann kostet schon der mittlere Zustand Geld.
      Als Beispiel: Ich suchte seit einiger Zeit nach einem P1 in gutem Zustand. Länger als ein Jahr wurden die Angebote bis 20.000€ wurden von mir durchforstet. Scheinbar gute Wagen, entpuppten sich letztlich als zu schlecht im Verhältnis zum Angebotspreis.
      Einige werden sich erinnern, dass ich auch hier im Forum eine Suche startete. Vergebens. Viele Wagen sehe ich auch immer noch im Netz. Manche verschwanden, tauchten aber wieder auf. Selber Inserent, anderer Preis.
      Mittlerweile ist die Suche erfolgreich beendet. Aber erst wenige Tage.

      Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die den Preis treiben.
      Allgemein ist das Interesse an den Fahrzeugen deutlich gestiegen. Also auch die Nachfrage.
      Gesuchte teurere Fahrzeuge sind extrem im Wert gestiegen. In diesem Strudel hat das auch zum Teil Brot und Butter Fahrzeuge mit hochgezogen.
      Die H-Zulassung macht den Unterhalt heute finanziell erträglicher.
      Kredite sind heute nicht mehr so Teuer, viel mehr Fahrzeuge werden heute nicht mehr aus dem Sparstumpf bezahlt
      Oldtimer können bei Selbstständigkeit auch geleast werden, und dienen dann der Abschreibung.
      Viel mehr Händler sind heute mit von der Partie, daher sind echte Schnapper auch meistens schnell weg. War der Markt früher eher ruhig, so brennt er heute förmlich.
      Auch beobachte ich immer wieder, dass Fakeanzeigen mit überteuerten Fahrzeugen gesetzt werden, um im Laufe der Zeit bestimmte Modelle preislich hochzutreiben. Passiert dann natürlich eher bei den gesuchten Fahrzeugen. Um mal bei unserer Marke zu bleiben, Diplomat A Coupé und Diplomat B.
      Als "Konsument" hat man da einfach weniger Chancen. Schließlich geht man arbeiten, hat Familie, usw. Meiner
      einer verbringt den größten Teil der Zeit mit Fahrzeugen, der Suche nach ihnen, und dem Verkauf. Klar, dass ich dann schneller bin. Das geht aber oft schon nicht mehr ohne Netzwerk.
      Und durch das Internet haben viel mehr Menschen Zugriff auf alle Märkte.
      Nach und nach nivelliert sich das Preisgefälle aber zusehens, sodass auch ein Eldorado wie früher Dänemark, oder Schweden nicht mehr so viel hergibt.
      Ich kann nur jedem Raten, der sich einen Wagen zulegen möchte, die Suche deutlich zu intensivieren, denn der Zufall kommt einem immer weniger zur Hilfe.
      Der Markt ist im Wandel, ob wir es wollen, oder nicht. Und für manchen wird ein schöner Oldtimer immer weniger machbar sein.
      Mehr denn je: Ruhe bewahren, besonnen handeln, suchen bis Bauch und Kopf zufrieden sind, kaufen.
      Gruß, shanky.
      Butter bei die Fische!
      oder
      Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange an, wenn die Süße des Preises längst verflogen ist...
      Ich gebe "shanky" grundsätzlich Recht, und doch glaube ich, dass der Markt sich beruhigen wird und die Preise mittelfristig sogar eher fallen werden. Die Wirtschaft wird nicht weiter so wie in den vergangenen Jahren wachsen, es werden Arbeitsplätze abgebaut werden. Wir stehen überhaupt vor einem großen Wandel, eigentlich weiß doch keiner so genau, in welche Richtung es in Zukunft gehen wird. Das wird sich auch auf den Oldtimermarkt auswirken.
      Gruß Jochen

      Wohnort : Ostallgäu
      Fahrzeug: 1955 Oldsmobile Super 88 Coupé


      Moin,

      aus meiner Sicht besteht zudem die konkrete Gefahr, dass der Druck aus Richtung Umweltschutz unser gemeinsames Hobby in nicht allzu ferner Zukunft in Frage stellen kann.
      Fahrverbote, erschwerte Zulassung und verteuerte Steuern sind aus meiner Sicht zu erwarten. Solche Autos nur auf Transportern bewegen zu können oder in Vitrinen zu stellen, wird das Hobby kippen. Der Wert der "normalen" Oldtimer wird dann gegen Null gehen.
      Um dieses Szenario real werden zu lassen, brauchen wir nur die "richtige" politische Konstellation.
      Getrieben wird das Ganze noch durch "Sparfüchse", die meinen mit daily drivern auf H-Basis Kosten zu sparen und auch noch Umweltzonen auszuhebeln. Solches Tun hat ja nach Zahlen zugenommen und wird sich (aus meiner Sicht) negativ auf unser Hobby auswirken.

      Gruß aus Werl
      Rudi
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,

      shanky schrieb:

      Oldtimer können bei Selbstständigkeit auch geleast werden, und dienen dann der Abschreibung.


      So ähnlich läuft es demnächst bei meinem P2. Im Übrigen gebe ich Shanky Recht, mir ging es mit meinem Ponton genau wie beschrieben, nicht ganz billig aber dafür sofort fahrbereit und gut in Schuß............dachte ich. Bis ich leider eines Besseren belehrt wurde und weitere teure Reparaturen in Kauf nehmen mußte.
      Besonders schlimm ist es mittlerweile bei den Kapitänen geworden. Ein guter Bekannter hat mir geraten davon die Finger wegzulassen. Gut restaurierte Kapitäne sind zwar manchmal zu haben, aber viiiiel zu teuer. Der Rest sind meistens abgebrochene Restaurationen und ebenfalls viiiel zu teuer, sind ja nicht aus Spass abgebrochen worden. Wenn man nix selber gebacken kriegt: Finger weg vom Kapitän.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
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      Bald: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
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      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
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      Koralle60 schrieb:

      Moin,

      aus meiner Sicht besteht zudem die konkrete Gefahr, dass der Druck aus Richtung Umweltschutz unser gemeinsames Hobby in nicht allzu ferner Zukunft in Frage stellen kann.
      Fahrverbote, erschwerte Zulassung und verteuerte Steuern sind aus meiner Sicht zu erwarten. Solche Autos nur auf Transportern bewegen zu können oder in Vitrinen zu stellen, wird das Hobby kippen. Der Wert der "normalen" Oldtimer wird dann gegen Null gehen.
      Um dieses Szenario real werden zu lassen, brauchen wir nur die "richtige" politische Konstellation.
      Getrieben wird das Ganze noch durch "Sparfüchse", die meinen mit daily drivern auf H-Basis Kosten zu sparen und auch noch Umweltzonen auszuhebeln. Solches Tun hat ja nach Zahlen zugenommen und wird sich (aus meiner Sicht) negativ auf unser Hobby auswirken.

      Gruß aus Werl
      Rudi


      Tja, ich fahre im Sommer auch mal mit dem Oldtimer zur Arbeit und ich fahre auch mal zum Einkaufen, weil das Auto sonst wochenlang steht und ich kein Freund von sinnlosem Rumcruisen bin, nur damit der Wagen bewegt wird. Veranstaltungen fahre ich nur noch sehr wenige an, ich glaube ich war in den letzten gut 25 Jahren schon auf zu vielen Oldtimertreffen.

      Ob der Druck in Sachen Umwelt- bzw. Klimaschutz schon bald so hoch werden wird, dass Fahrverbote drohen, glaube ich nicht unbedingt, schließlich ist der Anteil an Altfahrzeugen mit H-Kennzeichen im Hinblick auf den Gesamtfahrzeugbestand geradezu winzig, es waren zum Stichtag 01.01.2018 477.386 Fahrzeuge. Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind, machen in Deutschland etwa 1 % des Gesamtfahrzeugbestandes aus, da gibt es wahrlich noch andere Baustellen in der Industrie oder bei der Stromerzeugung (Stichwort Braunkohle). Trotzdem kann es sein, dass irgendwann in der Zukunft tatsächlich Schluss ist mit dem Fahren von Oldtimern, das wird auch davon abhängen, wie sich der Klimawandel weiter entwickelt und hat nicht nur mit evtl. in Zukunft regierenden Parteien zu tun.

      Im Übrigen halte ich Klima- und Umweltschutz für äußerst wichtig.
      Gruß Jochen

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      Wenn es um Klima - und Umweltschutz geht, werden immer zuerst die schwächsten Opfer genommen, nämlich die, die keine Lobby haben und womit kein Geld mehr zu verdienen ist. Aktuell die Gaslaternen - siehe Berlin und Frankfurt, in Düsseldorf wurde erfolgreich gekämpft.

      Es geht nie um wahre Schädlichkeiten wie Schadtoffausstoss etc., sondern einzig und allein um Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Profit. Die Bürgen wird von den Politikern unter dem Vorwand von Umweltschutz vorgegaukelt, sie würde etwas dafür tun, indem sie so tun als ob.

      Solange an der Erhaltung von möglichst viele Firmen verdienen und Arbeitsplätze erhalten bleiben, wir auch unser Hobby nicht in Gefahr sein. Unter diesem Aspekt können steigende Preise von Oldtimern von Vorteil sein. So kann niemand mehr behaupten, es sei alles nur Schrott.

      Tschüss
      Klaus

      bavaria-blue schrieb:

      da gibt es wahrlich noch andere Baustellen in der Industrie oder bei der Stromerzeugung (Stichwort Braunkohle



      Tempo 130 und Verbot von Billigstflüge wären da sinnvoller
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




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      Wilm schrieb:

      bavaria-blue schrieb:

      da gibt es wahrlich noch andere Baustellen in der Industrie oder bei der Stromerzeugung (Stichwort Braunkohle



      Tempo 130 und Verbot von Billigstflüge wären da sinnvoller


      "Tempo 130" finde ich auch gut, und das mit der Fliegerei ist natürlich auch Thema, aber die deutschen Braunkohlekraftwerke sind schon enorme Dreckschleudern. Größter CO2-Verursacher ist in Deutschland die Energieerzeugung, auf Platz 2 folgt die Industrie, auf dem dritten Platz der Verkehr (in Bezug auf den Flugverkehr werden hierbei nur Inlandsflüge berücksichtigt) vor der sogenannten Gebäudewirtschaft (alles, was mit dem Betrieb von Gebäuden zusammenhängt) und der Landwirtschaft.
      Gruß Jochen

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      Ich will nicht vom Thema abgleiten,aber die Landwirtschaft erzeugt unser Futter. Da sollte man entweder besser bezahlen oder besser unterstützen, aber sicherlich keine weiteren unerfüllbaren Auflagen auf die Augen drücken.
      Ich hatte einiges mehr geschrieben, aber gehört hier nicht hin.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




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      Lieber Wilm, ich habe mit meiner Aufzählung in keinster Weise gewertet, es ist einfach die Faktenlage, dass die Landwirtschaft beim Ausstoß von CO2 in Deutschland an fünfter Stelle steht. Und hier ist nur von CO2 die Rede, nicht von Methan (25 mal klimaschädlicher als CO2), das ja gerade in der Landwirtschaft (Rinderzucht/-Haltung) auch ein Thema ist. Aber Du hast Recht, es gehört HIER nicht hin.
      Gruß Jochen

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      Hallo

      Ein wenig zurück zum Thema. Das mit den Preisen ist nicht nur bei Fahrzeugen so. Suche doch mal ein stabiles Schlafzimmer z.B. Hülsta. Unter 10.000 läuft da nix, und du hast dann noch ,zwar hochwertige aber , Spanplattenmöbel. Gehe mal mit der Hälfte in einen guten Antikladen, da gibt es massive sehr gute Schlafzimmer für das Geld, ebenso Ess bzw. Wohnzimmer. Man muß es halt mögen.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




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