Erste Fahrstunde in dritter Generation

      Erste Fahrstunde in dritter Generation

      Hallo Ihr Lieben,

      ich freue mich riesig.

      Gestern ist mein Sohn Ha-Jo III zum ersten Mal meinen Rekord A gefahren. Damit ist er der erste Fahrzeugführer der dritten Generation
      nach meinem Onkel (Erstbesitzer und Neuwagenkäufer) und seinem Bruder -meinem Vater (Ha-Jo I)- der ersten Generation
      und mir (Ha-Jo II) -zweite Generation-.

      Hat er alles in allem sehr gut und zu meiner besten Zufriedenheit absolviert.
      Anschließend hat er eingeräumt, dass es etwas ganz anderes ist, solch ein altes Auto zu führen. Angefangen über die Lenkradschaltung,
      das Bremsverhalten, die Beschleunigung bis zur Straßenlage.

      Aber er hat festgestellt, dass es einen riesen Spaß macht, mit so einem alten Opel zu fahren. Allein das Anfassen des -im Verhältnis zu heutigen
      Lenkrädern- großen und filigranen Bakelitlenkrads sei schon Klasse, abgesehen vom Sitzen auf der Sitzbank ohne Seitenhalt, was sich in den Kurven bemerkbar machte.
      Auch den Schalter für das Abblendlicht fand er "cool".

      Ha-Jo III ist fest entschlossen, meinen Rekord A einmal zu übernehmen und so im Familienbesitz zu belassen und freut sich schon auf die nächste Fahrt mit dem alten Opel.
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo

      Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut,
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      Opel: Feine Marke


      Moin HA-JO

      Da liegt die Vermutung nahe das in Zukunft das ein oder andere Oldtimermodell zusätzlich die Einfahrt schmücken wird. Oder bist du schon bereit zu einer Übergabe und dann Altersruhe ?
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      hoffentlich demnächst: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      @Wilm

      Hi Wilm,

      mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich möchte noch lange nicht in die "Altersruhe" bezüglich
      des Alt-Opel-Fahrens.
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo

      Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut,
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      Opel: Feine Marke


      Hallo

      Müßen die Jungs sich das Familienauto später teilen? Es stehen noch einige schicke A Coupes bei Mobile rum.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      hoffentlich demnächst: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Na denn HaJo, der Anfang ist gemacht. Dann wünschen wir euch viele weitere gemeinsame Lehr- und Ausfahrten und vielleicht lernen wir ja bald HaJo III bald mal persönlich kennen!
      97650 Fladungen/Rhön - Opel Rekord P2 Coupe 04/1962 - AOIG #4509
      Das Leben ist hart, aber ein Opel Rekord P 2 ist härter !!!
      Jürgen mit Diana
      :thumbup: :saint:
      Es wäre eine Sünde wenn dieses Auto, welches immer in Familienbesitz war irgendwann verkauft würde. Meine Meinung - Hajo III ist sogar in der Pflicht diese Tradition zu bewahren.
      Möchte nicht wissen wie viele unserer Opel Schätze nach unserem Ableben verscherbelt werden und im Nirvana verschwinden.
      Ort: 89165 Dietenheim bei Ulm/Alb-Donau-Kreis
      - Rekord P2, 2TL, 1700, Bj. 63
      - Rekord P2 Coupe, 1700 S, mit Golde SKD, Bj. 62
      - Rekord A, 4 TL, 1700 mit Golde SKD, Bj. 65
      ...Genau, Ha-Jo II, gib dein Auto an Ha-Jo III weiter, dann wird´s auch was mit dem Kapitän......... :D
      Das Familienoberhaupt darf ja schließlich auch das gediegenste Auto fahren.
      LG aus Diez,

      Lutz

      Rekord P2 Coupe SZ 1,7S (im Aufbau)
      Rekord P2 1,7S LVL
      Rekord P2 1,5 LZ
      Kadett D Berlina Automatik 1,3S
      Kadett D C20LET
      Das habe ich letztes Jahr auch gemacht. Meine Tochter hat ihre damals etwa 2-monatige Fahrpraxis um die Erfahrung mit meinem P2 erweitert und kam sofort mit der Lenkradschaltung und dem Schaltschema zurecht. Auch sie war sehr angetan vom direkten Kontakt zur Außenwelt, den diese Fahrzeuge noch vermitteln und vermisste kein elektronisches Helferlein... - tauschen würde sie aber den Rekord gegen ihr Cabrio nicht...
      Sie hat damit ihre vorhandene Affinität zu altem Blech (tja, wenn man öfter mal zu entsprechenden Events mitgeschleift wird) um die erste praktische Erfahrung ergänzt und das hat ihren Willen bestärkt, sich irgendwann nach der Ausbildung ein schickes Auto zuzulegen (wenn auch wahrscheinlich eher etwas Amerikanisches).
      Meine Unterstützung hat sie...

      Gruß

      Peter
      Guten Morgen liebe Kollegen,

      das sich Eure Söhne und Töchter zumindest teilweise für die alten Kisten interessieren finde ich klasse. Da macht es ja auch zusätzlichen Sinn die Autos zu pflegen und zu erhalten.
      Leider ist mein Sohn ein bekennender AUDI-Fan und damit für alles ohne Fahrassistenzsysteme verdorben.
      So ein Auto der 50er und 60er fällt für Fabian in die Kategorie motorisierte Seifenkiste. Leider...

      Gruß aus Werl
      Rudi
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,
      Hallo Ha-Jo. Finde es auch sehr gut, dass der Spross Freude an dem A Rekord hat und diesen übernehmen möchte. Das macht diesen A Rekord so wertvoll, im vergleich zu einem 300 sl. Super :thumbup: :thumbup:
      Fahrzeuge:
      1. Opel Olympia Rekord B / 1,7s , Olymat, Bj. 1965, 2 Tür Limousine , Standard, Erstlack, ungeschwei. , Originalzustand
      2. Opel Olympia Rekord Modell 56 / 1,5 / Bj. 1955, 2 Tür Limousine, Exportmodell für die Schweiz über GM Biel, Erstlack, ungechwei. , Originalzustand
      + 10 Oldtimer 2 Räder (Moped/Motorrad/Roller), + 6 Oldtimer Fahrräder................. und mehr altes unnütz Zeuch .. ;)

      Wohnord: 41751 Viersen
      Hallo zusammen,

      wir versuchen gerade, unseren Jüngsten (19 Jahre) für die Oldteimerei an sich und für Opel, natürlich unser P2 Coupè, zu begeistern. Er macht gerade sehr erfolgreich eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker und hat auch am Opel schon ein paar Kleinigkeiten erledigt (Räder gewechselt, Bremsen kontrolliert, Zündspule gewechselt). Wir haben extra ab 2019 unseren Versicherer gewechselt, um unseren Söhnen das Fahren mit dem Opel zu ermöglichen (die Württembergische lässt auch Fahrer unter 25 Jahren zu). Unseres Erachtens gelingt die Sensibilisierung und die Motivation für Oldtimer am besten übers (Selber-) Fahren und langfristig natürlich nur über Erlebnisse und Abenteuer, die man mit dem Opel bewältigt hat und nicht zu vergessen, die persönlichen Kontakte und Freundschaften mit Gleichgesinnten. Aus diesem Grund sollte jeder daran mitwirken, junge Leute für dieses Hobby (für manche auch Lebenseinstellung) zu begeistern. Da können wir alle hier im Forum, aber auch die AOIG oder andere Clubs und Organisationen bestimmt noch eine ganze Schippe drauflegen. In diesem Sinne, geh`n mers an!
      97650 Fladungen/Rhön - Opel Rekord P2 Coupe 04/1962 - AOIG #4509
      Das Leben ist hart, aber ein Opel Rekord P 2 ist härter !!!
      Jürgen mit Diana
      :thumbup: :saint:
      Bin dabei! Unsere Tochter werde ich zwar nicht zum fifties- oder Rock'n'Roll-Fan umbauen können (das muss auch nicht sein), aber sie hat Spaß daran, über die Zeit einiges zu wissen und auch nachzuvollziehen, wie sich manche Dinge entwicklet haben. Sie hat Respekt vor alten Dingen und steht dem "betreuten Fahren" recht kritisch gegenüber, so nach dem Motto: Erleichterungen schön und gut, aber man sollte in der Lage sein, auch ohne Helferlein klarzukommen. Erst gestern hat sie im Rahmen der Einarbeitung ihrer Bufdi-Nachfolgerin einen Disput über Sinn und Unsinn von Rückfahrkameras gehabt - der Transit, den sie fährt, hat keine (und keinen Pieper, kein Rückfenster...) und die Nachfolgerin ist wohl schon in der Fahrschule von Rückfahrkameras abhängig gemacht worden und traut sich jetzt NIX zu.
      @Jürgen: ich gebe dir recht - lasst sie ran, fahren, schrauben, alles, was sie wollen! Auch wenn sie später keinen Oldie fahren, ist das Wissen bzw. das Sich-Rantrauen niemals völlig für die Katz!

      Gruß

      Peter
      Moin Ihr Lieben !

      Never change a winning team !

      Der Familienvater fährt nunmal traditionell einen schönen roten Rekord A und zwar am besten so lange, bis er zum Großvater geworden ist und es einen neuen Familienchef einer eigenen Familie gibt, die wiederum den Traditionserhalt sichert.

      Warum sollte man denn diese Tradition verfrüht brechen und allen Zauber entwerten ?

      Irgendwann in der Zukunft, wird die richtige Zeit
      für HaJo kommen, den Wagen an die nächste Generation zu übergeben.

      Bis dahin kann der Nachwuchs erstmal lernen, sich um einen eigenen Wagen zu kümmern, fahren und pflegen üben ... z.B. mit einem chicen Kadett A oder B, vielleicht sogar mit Vattern gemeinsam einen Wagen wieder in Schuss bringen und dann ein eigenes altes Auto bewahren lernen und sich darauf freuen, Vaters Rekord selbst einmal zu besitzen.
      Ein seltenes Kadett Coupé hat auch nicht jeder in der Garage stehen.
      Die meisten Menschen haben nicht mal eine Garage.

      Solange der Nachwuchs diese elementaren Fähigkeiten noch nicht erworben hat, macht eine Übergabe des wertvollen Rekord gar keinen Sinn, dann wäre das Auto langfristig verloren und der HaJo wird schlau genug sein, das zu wissen.

      (Ausserdem wage ich zu hoffen und zu schätzen, daß er mit dem Kapitel Rekord A noch längst nicht abgeschlossen hat und uns deshalb noch lange als Rekordfahrer und Typgruppenkollege erhalten bleibt)

      Wenn HaJo III es dann eines Tages zu den nötigen Skills, einer eigenen Garage und Familie gebracht hat und sich auch ein kleiner "HaJo IV" dazugesellt hat, der das schöne rote Auto vom Großvater bereits kennen und lieben gelernt hat, dann wäre ein guter Zeitpunkt gekommen, dem neuen "Familienoberhaupt" auch den adäquaten Wagen zu übergeben und vielleicht sogar den Kadett für HaJo IV beiseite zu stellen.

      Zeit für Grandpa's Kapitän bleibt HaJo II dann immer noch genug und vielleicht lässt sich auf diese Weise die (Alt)Opel-Tradition in der Sippe sogar noch um weitere Fahrzeuge ausbauen.

      Der Großvater fährt dann Kapitän, der Vater den roten Rekord A, der junge Sohn einen Kadett und immer wenn ein Großvater diese Welt verlässt, der nächste Vater zum Opa wird, und der Enkel zum Familienvater aufrückt, dann wechseln Rekord und Käpt'n die Besitzer und für den nächsten erwachsen werdenden Sohn steht wieder der Kadett bereit.

      Eine traumhafte Vorstellung ... !

      Warum sollen denn auch die Eltern neuerdings immer möglichst gleich abdanken, sobald der Nachwuchs den Führerschein in der Tasche hat, Ihnen alles vererben und selbst nicht mehr am Leben teilnehmen ?

      Lasst die Kinder doch erstmal da hin kommen, die Dinge wertzuschätzen ....

      Ein Bewusstsein für Werte zu entwickeln und sich etwas Eigenes zu erarbeiten - das sind wertvolle Erfahrungen, die man seinen Kindern ermöglichen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat ....

      Das hilft, Werte und Traditionen zu bewahren und heranwachsende Generationen einzubinden.

      Amen !

      :D :D :D
      Moin Klaus

      Schön erzählt.
      Aber ich vermute das der HA-JO mit einem Kadett erstmal weniger weit käme.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      hoffentlich demnächst: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
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      Hyundai H1
      ich freue mich sehr, dass Ihr den Schritt getan habt und HaJo III Spass daran gefunden hat und hoffentlich nicht verlieren wird. Aber das glaube ich nicht. Er ist sehr gerne in unsere Runde mit aufgenommen :thumbsup:

      Ich bin ja bekanntlich selbst ein geprägtes Kind und Tochter von einem Papa, der Oldtimer liebt. Ich bin damit aufgewachsen, bei Treffen überall mit dabei gewesen. Heute fahre ich unsere Lieblinge teilweise selber. Als Kind habe ich es bereits genossen mitzufahren und das hat sich nicht geändert außer, dass man endlich selbst mal fahren kann :D

      Ich könnte nichts hergeben, weil die Liebe zu den Autos, die Arbeit, die Erinnerungen, das ist einfach unbezahlbar.
      Für einen Papa bedeutet das sicher ganz viel, dass die Liebe zum Auto auch weitergegeben wird und ankommt. Das ist es ja wohl!

      Tja, Du musst für mobilen Zuwachs sorgen, damit HaJo III immer mitfahren kann!
      Also ich habe jetzt damit angefangen, weil ich und auch Ha-Jo III möchten, dass er ganz in Ruhe
      bei nun regelmäßig stattfindenden Fahrten erst einmal mit dem Rekord A und seiner Technik
      und den Fahreigenschaften (Choke, Kühlerjalousie, Schaltung, Fußablendschalter,
      Diagonalreifen u.s.w.) langsam aber sicher vertraut wird.

      Damit kann er dann ohne weiteres, wenn der Zeitpunkt der Übernahme z.B.wegen Tod oder Gebrechlichkeit
      gekommen ist, den Wagen ohne Probleme direkt fahren, ohne sich erst eingewöhnen zu müssen.
      Dann könnte ich ihm auch während der Fahrt keine Ratschläge mehr erteilen. Deshalb fahren wir lieber jetzt schon zusammen
      und haben gemeinsam Spaß.

      Ha-Jo III will den Rekord A auch nicht jetzt übernehmen sondern zu einem späteren Zeitpunkt, -wie
      von Klaus zutreffend dargestellt- zu dem er auf das sichere Fahren mit unserem Alt-Opel vorbereitet sein möchte.

      Sollte Ha-Jo IV das Licht der Welt erblicken ......, ja dann schaun wir mal, ob ich so vorgehe, wie Klaus es
      oben sehr schön beschrieben hat.

      Aber es gilt:
      Erst einmal abwarten und hoffentlich gesund bleiben.
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo

      Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut,
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      Opel: Feine Marke