Motorlager P2

      … war doch keine so gute Idee mit der Nordschleife?

      Nein, keine Erfahrungen (nur diese unqualifizierte Bemerkung).
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

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      Ich habe nachgefertigte montiert und die sind sch...e . Der grund für den wechsel , war das zwischen ölwanne und vorderachse gerade mal ein blatt papier platz gehabt hat . Mit den neuen ist es nicht wirklich besser und alle befestigungslöcher musste ich auch nacharbeiten . Ich werde zur verbesserung kleine hartgummistücke zwischen bügel und chassisholm legen , so das der motor höher kommt .

      Es ist seid jahren das selbe . Nachfertigungen für alte Opel sind nicht wirklich toll , mit wenigen ausnahmen . Ich frag mich , wieso das bei anderen marken klappt...

      Gruss aus der Schweiz , Kurt Huber
      Wohnort : 5108 Oberflachs / Schweiz

      div. P2`s und anderes Alteisen
      Also ich möchte niemand das Geschäft kaputtmachen und bin auch nicht sicher ob alle Händler sich aus dem gleichen Topf von Reproware bedienen aber ich kann sagen das ich bei meinen Wagen ganz sicher keine Repromotorlager verbaue...einige andere hier kennen das Problem auch. Die Lager haben nicht die ausreichende Shorehärte und stehen zudem noch im falschen Winkel...dann zeigt sich nach einiger Zeit das Problem das die Ölwanne fast oder auf der VA liegt und die mittlere Spurstange ebenfalls gefährlich nahe an der Ölwanne vorbei läuft,selbst ein "höher" legen mit einem Scheibenpaket oder angefertigtem Flachmaterial bringt wenig da die Gummis nach wenigen Tagen wieder auf dem Rahmen aufliegen und nachgeben da zu weich. NOS verbaut und schon war genug Platz zwischen Ölwanne und VA sowie Spurstange. Also ich würde lieber nach guten gebrauchten Originalen oder eben NOS schauen auch wenn die evtl. schwerer zu kriegen oder teurer sind. Hatte ich jetzt bei drei P2´s in Folge ist also wohl keine Eintagsfliege.

      Gruß aus WZ Stephan
      en eschte Hessebub fäärt immer Obbl :modo:
      Stimmt...eben vergessen der Kurt hat recht...die Löcherachsen passen auch nicht...die Repros sitzen damit zu weit vorne was den Winkel ebenfalls beeinträchtigt. Die Frage habe ich mir auch gestellt...warum haben die die Nachfertigung genauso gemacht wie das Original ?? Sollte doch die gleiche Arbeit/Aufwand sein ? VErmutlich sitzen die Ausführenden wieder mal ganz weit weg kriegen so gut wie kein Geld da es nur um Profit und nicht um prima Ware geht...kann schon nerven das Ganze.

      Gleiches Problem hatte ich die Tage mit Reprogummidichtungen aus PU...die Dinger sind aus nicht ölfestem Material gefertigt...gehen auf wie Schwamm nach kurzer Zeit..sind nur zum dichten von wasserführenden Teilen geeignet...macht manchmal wirklich keinen Spaß. Und prima Reprobremstrommeln von einem sehr bekannten Händler hatten wir schon unter den Fittichen...also so´n Schrott habe ich ja lange nicht gesehen...und wenn man sie darauf anspricht heißt es nur du bist der einzige der damit Probs hat...alles nur verarsche.

      Gruß aus WZ Stephan
      en eschte Hessebub fäärt immer Obbl :modo:
      Hallo Freunde,
      so ähnlich sind meine Erfahrungen auch, habe davon schon berichtet. Die Motorlager der P1 / P2 Modelle sind konstruktiv so ausgelegt, dass sie
      überwiegend auf Schub belastet sind. Das ist an sich schon äußerst heikel (als Konstruktionsprinzip). Um das über eine akzeptable Einsatzdauer
      zu einwandfreier Funktion zu führen, sind m.E. eine Menge Tricks und Kniffe in der Fertigung angewendet worden. Ziel der Entwicklung war offenbar
      eine sehr gute Isolation der Motorschwingungen und der damit einhergehenden Geräusche. Das ist sehr gut gelungen (Respekt), leider hat die
      Langzeitstabilität schon in Serie aber nicht das übliche Ziel erreicht. Nach einigen Jahren setzen sich die Schubgummis > Spaßende.
      Solche Teile können zu erschwinglichen Konditionen nicht nachgefertigt werden, weil das Know-How fehlt.
      Die Originalteile sind hier eindeutig überlegen (Setzverhalten, physikalische Eigenschaften)….aber auch nicht so problemarm, wie moderne
      Gummi-Metall-Elemente. Eine Adaption passender Teile aus neuer Fertigung ähnlich belasteter Gummis ist eine Alternative, aber etwas arbeitsaufwendig.
      Nachdem ich für meinen 57ger Lager gekauft und vermessen habe (70 Sh statt 40 Sh) nehme ich Abstand von Lager-Nachfertigungen und baue selbst.
      Das ist nicht die einzige Baustelle, die mir aufgestoßen ist.
      Nix dagegen, jeder kann seine Erfahrungen machen, so oder so. Meine sind abgespeichert.

      p.s. Teile aus PU sind leicht zu fertigen und werde oft im Prototypenbereich eingesetzt, weil sie schnell und ohne große Werkzeugkosten hergestellt werden
      können. Ihr Nachteil ist : Sie "setzen" sich. Ihr Vorteil ist: Sie sind sehr verschleißfest und in beliebigen Härtegraden einstellbar. Daraus kann man ableiten,
      dass PU für dauernd vorgespannte Anwendungen (Dichtungen) nicht so recht geeignet sind. Für Gelenke (KUGELHÜLSEN) ist das ein geeigneter Stoff, weil
      abriebfest, mit guten Gleiteigenschaften + in ausreichender Härte darstellbar.

      Bremstrommeln (Stephan) sind auch eine unendliche Geschichte, Opel hatte grundsätzlich Blechbodentrommeln verwendet, das ist eine Bauart die den "Boden" aus
      hoch vergütetem Material besitzt, der "Reibring" ist aus Gußeisen. Diese beiden Materialien sind konzeptionell exakt auf ihre jeweiligen "Aufgaben" abgestimmt.

      Ob das je ein Nachfertiger begriffen hat, weiß ich nicht. Es gibt und gab Beispiele für die gegenteilige Annahme.

      Das Haupt-Augenmerk würde ich deswegen auf Originalteile legen.

      Gruß und allzeit eine gute Motorlagerung,

      Alfred. H.
      Hallo zusammen,

      ich habe um 1987 die Motorhalter aus der damaligen Nachfertigungsaktion von B. Harry aus O. eingebaut und die haben bis heute gehalten.

      Am Besten fragt Ihr mal ihn, wie das damals gemacht wurde. Evtl. sind ja noch welche aus dieser Serie übrig oder bestimmt läßt sich auf Erfahrungswerte zurückgreifen, wie die Nachfertigung damals ablief und inwieweit die Bedenken von @alfred miteingeflossen sind.

      Tschüß
      Klaus
      Variante zwei:

      entsprechende Halter fertigen, so dass modern Hydrolager verwendet werden können. Muss ich mir mal am Auto angucken.

      danke für die ehrlichen Antworten. Es wäre ärgerlich 100€ auszugeben und dann eine schlechtere Lösung als jetzt zu haben.

      ann würde ich eher die alten noch „unterbauen“ und auf die richtige warten.

      Motorlager / Getriebelager

      Hallo P2 Rheinberg,

      ja, die Gewinde sind M8. Diese Motorlagerprobleme an den P´s und 53-57 sind weit verbreitet und immer wieder Thema, hier im Forum und auch im richtigen Leben.

      Das Lagerkonzept taugt nicht, deshalb haben nahezu alle Opels und auch andere Fahrzeuge "Dachlager" bekommen, hier wird Schub und Druck überlagert, das ist haltbarer.

      Meine beiden Wagen sind mit BMW-Lagern versehen worden, wie das geht, habe ich hier in mehreren Beiträgen geschrieben:

      Motorlagerung mit Fremdteilen....

      Vorstellung Alfred. H.


      Im Anhang noch ein paar Bilder zum Vergleich:

      erstes Bild: Links das BMW-Lager, rechts ein neues Originalteil, das BMW-Lager ist etwas niedriger, das ist gut, denn Du mußt (im Falle, dass) eine Aufnahmeplatte anfertigen

      zweites Bild: andere Ansicht

      Das dritte Bild zeigt links nochmal die vordere Motoraufhängung, rechts ist die getriebeseitige Lagerung zu sehen.

      Oben: P1/P2 (Schubgummi), Mitte das seit Rekord C an allen CIH-Viergang-Opels angewendete Lagerprinzip (Dachlager)

      Unten: Adaption der CIH-Bauteile in den Halterahmen des 57gers

      Bilder 1331 und 1332 zeigen noch einmal, wie das CIH-Getriebelager in den Rahmen des 57gers eingesetzt wurde. Beim P1/P2 ist das einfacher, der Rahmen bietet etwas mehr Platz.

      Nach langer Alt-Opel-Fahrerei laufe ich nicht mehr hinter seltenen Teilen her oder kaufe irgendetwas, die Zeit ist besser in eine
      angemessene Lösung investiert.

      Das BMW-Lager wurde seinerzeit u.a. von Metzeler gefertigt, daher habe ich auch Kennungen und Maße bekommen. Jetzt liegt ein
      Exemplar von Hutchinson vor mir, Nr.: 594221, mit der Nummer bekommst Du auch die BMW-Nummer heraus. Hutchinson kostet so um 10,-€

      Viel Spaß bei der Lagerei !

      Alfred. H.
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      Als erste Abhilfe werde ich mal mit Silentblöcken (Shore 45) schaffen, ich will, nachdem er so toll läuft, fahren und nicht die Karosserie weichvibrieren....;)

      bei Ei der Gelegenheit werde ich mal genau vermessen und mich an die fräse setzen. Derzeit tendiere ich zu modernen Hydrolagern.... aber abwarten
      Nützt Euch nix, was ich hier dazu zu sagen habe: damals habe ich ausgelutschte Lager eingesammelt, den Gummi verkokt, die Blechteile sandstrahlen lassen, die Blechteile mit Grundierung und Primer versehen, in der Gummibude zwei mal eine Schicht gefahren mit einem Werkzeug, welches AOIG von Conti erwerben konnte. Der Ingenieur aus der Gummibude hat mir die Härte exakt eingestellt nach dem Original. Diese Arbeit kann heute keiner mehr machen wollen und das Werkzeug gibts nicht mehr.
      Der Senior-Typreferent für P-Rekord in der AltOpelInteressengemeinschaft *119