Habe ich dort Einfluss drauf?

      Habe ich dort Einfluss drauf?

      Mir ist heute aufgefallen, das die Bremslichter erst spät angehen. Das heißt ich muss die Bremse stark drücken bevor diese ein Signal vom Schalter bekommen.

      Den Bremsweg (Pedal) habe ich schon eingestellt, da merke ich aber keinen großen Unterschied.
      Druck ist da und abbremsung ist gut.
      Schalter defekt?
      Bin gespannt auf euere Infos und Ratschläge.
      Gruss HK
      Opel Olympia Rekord 1956 Ponton, 1,5 L Motor
      Frank Kaenders
      ponton.kaenders.net/
      ...das ist ein Duckschalter, er sitzt am Verteilerstück (Hohlschraube) am Ausgang des Hauptbremszylinders.

      Das Gewinde ist M10x1, das ist häufig bei Bremslichtschaltern verwendet, auch z.B. beim VW.

      Hella: 6DL 003 262-001, gibt es für unter 10,-€, gib die Nummer mal bei Daparto ein.

      Schaltdruck 5 bar

      den Dichtring Cu. 10mm brauchst Du ebenfalls.

      Der Originalschalter hat Schraubklemmen, der o.a. Schalter besitzt Steckkontakte.

      Gut AUFPASSEN und niemals einen Öldruckschalter einbauen (vom Motor) !!

      Gruß,

      Alfred. H.
      Klaus,

      das ist eine konzeptionelle Frage. Druckschalter sind universell verwendbar und auch in schmutziger Umgebung einzusetzen.
      Sie halten aber nicht ewig und sind innen (Doppelkammer-Schalter) recht aufwendig gestaltet. Gute Lösung für Arbeitsmaschinen,
      landwirtschaftliches Gerät.....

      Mechanische Schalter benötigen einen "sauberen" Einbauort und eine entsprechende Anlenkung.
      Sie sind (normalerweise) robust. Man hat es aber fertig gebracht, auch diese Bauart im Lauf der Zeit so zu verkünsteln,
      dass sie ausfallen kann (selbstjustierende Schalter...). Einfache Versionen versagen nicht.

      Bei Opel hängt der Wechsel von hydraulischer auf mechanische Betätigung am Pedaleriekonzept, mit Einführung der
      hängenden Pedalerie ist die mechanische Betätigung möglich geworden und auch der Hauptbremszylinder ist aus
      dem Dreckbereich an die Spritzwand gewandert. Die vorherige Ausführung (unter dem Wagenboden, voll im Dreckbereich)
      ist im wahrsten Sinne des Wortes: Unterirdisch....

      Gruß,

      Alfred. H.
      Hallo Rüdiger,

      3 bar Schaltdruck gehen auch, wichtig ist, dass der Schaltdruck deutlich oberhalb des Vordrucks liegt.

      Trommelbremsen haben entweder ein Vordruckventil extern angebaut, oder das Bodenventil macht den Vordruckjob.

      Das heißt, auch nach Lösen der Bremse bleibt ein Restdruck im System erhalten.

      Sinn: Ein geringer Vordruck verbessert das Ansprechverhalten (auch Dichtigkeit), weil die Manschetten in den Radzylindern stets ein wenig vorgespannt sind.

      Der Vordruck ist normalerweise unter 1 bar abgestimmt, so, dass der o.a. Effekt erreicht wird, die Rückzugfedern aber noch nicht überdrückt werden.

      Aufpassen: Scheibenbremsen vertragen keinen Vordruck, deshalb sind die Hauptbremszylinder für Trommelbremsanlagen / Scheibenbremse oft unterschiedlich,

      bzw. ein extra-Teil für den Trommelbremskreis angebaut.

      Gruß + immer gute Verzögerung,

      Alfred. H.
      Frank + Rüdiger,

      natürlich reagiert ein Schalter mit niedrigerer Schaltschwelle früher. Beide Schaltdrücke liegen aber m.E. so weit unter den

      Betriebsdrücken der Bremse, dass sich der Unterschied in praxi kaum auswirken dürfte.

      In meinem Hella-Katalog (2000 / 2001) ist das Teil: 6DL 003 262-001 für Anwendungen bei:

      Audi / Ford / Opel / Porsche / Skoda und Volkswagen aufgeführt, mit Schaltschwelle 5 bar.

      So ein Ding ist in meinem 57ger verbaut > einwandfrei.

      Weitere Versuche habe ich deswegen nicht unternommen.

      Gruß + gutes Bremslicht !

      Alfred. H.
      Aktuelle Autos werden beim Bremsen mit gleichzeitiger Messung des hydraulischen Drucks in den Leitungen geprüft.
      Wenn das nur annähernd ähnliche Drücke damals waren,
      macht euch um 3 oder 5 bar keinen Kopf.
      Das entspricht beides mehr oder weniger nur einem leichten Bremse antippen.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C
      Hatte auch das Problem. Die Freunde von der Alt-Opel-Ig meinten, das sei ein normaler Alterungsprozess und beträfe alle Opel mit hydraulischen Schaltern irgendwann. Ich habe tatsächlich einen "neuen" Originalschalter
      bei Ebay gefunden, seitdem ist alles in Ordnung.
      Zur unterirdischen Lage des Teils : Mercedes hatte sich damals Gedanken gemacht und bei den Pontons ein
      Schutzblech darunter montiert. Läßt sich bei unseren Wagen natürlich auch leicht machen.
      Ich habe darauf verzichtet, weil ich schon sehen möchte, ob dort etwas feucht wird.........