Nackter Spatz

      Hallo Rüdiger,

      wegen des Stoffes hätte ich gern geholfen, mein Vorrat reicht aber nur noch für 1 Auto, deshalb möchte ich den behalten.

      Ich würde den Stoff nicht einfach kaufen, angepriesen wird viel.... Du solltest Dir das Material genau ansehen und dazu einen Autosattler
      aufsuchen. Mit Muster oder Foto der Befestigung. Der Kollege wird Dir eine Empfehlung geben und auch den Stoff verkaufen.
      Wegen der Befestigung über die Spriegel muß das Tuch bestimmte Eigenschaften (Elastizitäten) aufweisen, in Längs / Querrichtung und
      normalerweise auch gerichtet verwendet werden. Jedenfalls hat man meiner Frau + mir das so erklärt (und meine Frau hat das dann auch so umgesetzt).
      Hol Dir auch Rat, wegen Verschmutzungsgefahr. Reiner Baumwollstoff ist sehr empfindlich !

      Den Himmel selbst zu nähen geht ohne weiteres, hat meine liebe Frau schon oft getan.
      Nicht ganz so einfach ist die Querausrichtung (Zackenleiste...) und der Bereich um die Panoramascheiben....

      Wenn die Seite einmal auf die Zackenleiste aufgehängt ist, dann ist das so und eine Korrektur wird schwierig....zurück geht nicht > Löcher der Zacken werden sichtbar...
      Das ist im Prinzip alles "einfach", Du wirst aber üben müssen, an einem alten Fetzen, wie Du den Stoff auf die Zacken bringst.

      Viel Spaß dabei.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Was du alles weißt :-). Freut mich dass du im Forum bist.

      Ich hatte einen Fiat Regata. Da hab ich das Uhrwerk gegen eines mit Funk getauscht. Da die Uhr groß genug war, ging das wunderbar. Dann ein Baustein, der aus 12 Volt konsequent 1,5 Volt macht und schon ging das wunderbar. Wollte ich im A-Manta auch machen. Aber da tüdel ich jetzt nicht mehr rum.

      Kardanwelle, Längen und Durchmesser

      Hallo Rüdiger + Kollegen,

      die Koralle 60 (also Rüdiger) hatte mich angeschrieben, wegen der Kardanwellenlänge für seinen Neuerwerb. Ich antworte hier mal öffentlich, weil das u.U. auch andere Kollegen interessiert, an zweifelsfrei zugeordneten Kardanwellen habe ich diese Maße abgenommen, die Länge wurde mit dem Zollstock gemessen, von Rohrschweißnaht zu Rohrschweißnaht (annähernd mittig, nach Augenmaß, das reicht). Der Durchmesser wurde mittels Schieblehre ermittelt:

      P1 / P2 Dreigang, Länge ist ca. 1283mm, Durchmesser ist 70mm

      P2 Viergang, Länge ist ca. 1265mm, Durchmesser ist 70mm

      Rek. 57, Länge ist ca 1283mm, Durchmesser ist 65mm

      Die Welle des P1 / P2 mit Dreiganggetriebe läßt sich ohne weiteres auch im Rekord 57 verwenden.

      Die Welle der älteren Typen (53-56) hat eine zusätzliche Schutzkappe am vorderen Anschluß (Schiebestück),
      die Länge ist meines Wissens auch gleich, (messen !). Es ist lange her, mit einem 56ger.


      Gruß + munter bleiben,

      Alfred. H.

      Alfred. H. schrieb:


      Habe eben den zweiten Beitrag gelesen, die elektrische Uhr kannst Du einstellen, so dass sie korrekt geht. Auf der Rückseite ist oft eine
      kleine Stellschraube mit +- Angabe.

      Die Uhrwerke sind halt meist verharzt. Wenn es wärmer ist, wird die Uhr wieder falsch gehen weil das verharzte Fett dann wieder geschmeidiger ist. Am besten daher zu nem ganz normalen Uhrmacher bringen, der reinigt die im Ultraschallbad und ölt die wieder fachgerecht und man hat wieder viele jahre freude an einer relativ genau gehenden uhr.
      Der Olympia P1 ("Nackter Spatz") ist wirklich sehr selten. Ich kenne nicht einmal eine Handvoll davon. Es wäre ein absoluter Frevel, die Seitenteile zu durchbohren, um ihn um jeden Preis zum Rekord machen zu wollen. Obendrein erspart man sich das Problem mit dem chromblühenden Spritzguß an den Lichtern.

      Schade nur, daß keine Zeifarblackierung geht, denn die gab es nicht.

      Meist wurde diese Sparverson als Behördenfahrzeug gekauft, z. B. für die Hessische Polizei als Streifenwagen. Interssanterweise gab es den 'nackten Spatz' für ganz kurze Zeit auch noch mit 1700er- Maschine und mit Olymat ohnehin.

      Tschüß
      Klaus
      Moin

      Laut Opel Rekord Buch gab es den 1200 insgesamt ca. 68.000 Mal davon ca. 55.00 als 1,2er und 12.800 als 1,5 er

      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      hoffentlich demnächst: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Hallo Wilm
      Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen
      Der Nackte Spatz (Olympia) ist nicht der 1200er
      Die FIN haben andere Anfangszahlen.
      Karosseriemäßig ist die Vorderbaustrebe anders und daran leicht zu erkennen.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn
      Der Opel 1200 kam im Oktober 1959 als Nachfolger des Opel Olympia P raus und wurde nach meinem Wissen nicht in der Schweiz gebaut.
      Meine Neuerwerbung wurde Juni 1959 ausgeliefert, also davor gefertigt, hat einen 1500er mit 45 PS und trägt offiziell die Bezeichnung OPEL Olympia "S" . Wofür das "S" steht hat sich mir noch nicht erschlossen. Findet sich auch nur in den schweizer Unterlagen. In den deutschen Papieren steht Olympia P.

      @Alfred. H., danke für die Infos zu der Welle.

      Gruß aus Werl
      Rudi
      Moin Werner

      Danke, das wußte ich so nicht. Gibt es Zahlen oder Bilder, oder eine Geschichte? Etwas habe ich ja schon gefunden, aber der liebe Stephan schickt ja keine Bilder.
      Opel Rekord P1 und Opel Olympia Rekord P1

      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      hoffentlich demnächst: P II Schnelllieferwagen 1500 Bj 63
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Hallo Wilm,

      Es gab den Opel Olympia Rekord P nur als 2 oder 4 türige Limousine mit 1500 oder 1700.
      Der nackte Spatz wurden nur Opel Olympia P genannt, der Caravan ist der Opel Olympia P CaraVan. Beide zunächst nur mit 1500er, soweit ich weiß. Obwohl beim Caravan bin ich mir nicht sicher.
      Der 1200 wurde offiziell nie Olympia P oder Olympia Rekord P genannt. Der war schlicht Opel 1200. Im Export hatte der auch einen 1500 Motor und war dann der Opel 1500.
      Welche genaue Bezeichnung der Lieferwagen hatte hab ich gerade nicht parat.
      Das P wurde zu P1 als der P2 kam.
      @Koralle60
      Genau! Es war Bestandteil der Verkaufspolitik, daß der 1200 ein eigenständiges Modell sein sollte, unterhalb des Rekord in der VW-Käfer-Klasse. In der Modell-Codierung ist er somit auch kein "P1"!

      Die neue 1700er-Maschine gab es ab Anfang Juli 59 für alle Varianten vom P1. Der zum gleichen Zeitpunkt neu erschienene P1-Viertürer wurde anfangs nur mit der 1700er-Maschine gebaut. Ab Oktober 59 gab es den LV dann auch mit 1500er. Etwa zur gleichen Zeit verschwand der "nackte Spatz" und der 1200 erschien, ohne so nackt zu sein wie dieser. Als Notbehelf gedacht, bis zum Erscheinen des Kadett A, wurde der 1200 dann aber gefragter als es den Opel-Leuten lieb war. Mit der Folge, daß Opel-Werksangehörige auf dieses Modell verzichten mußten.

      Tschüß
      Klaus
      Hallo Rudi

      Bist du sicher das vor der fahrgestellnummer nu ein S steht ? Fahrzeuge die in der Schweiz gebaut wurden , hatten ein doppel S , also SS-1234567 bei der fahrgestellnummer . SS steht für Suplier Switzerland , zulieferer Schweiz .

      Gruss aus der Schweiz , Kurt Huber
      Wohnort : 5108 Oberflachs / Schweiz

      div. P2`s und anderes Alteisen

      altopelfreak schrieb:

      Rostallergie schrieb:

      Karosseriemäßig ist die Vorderbaustrebe anders und daran leicht zu erkennen.
      Das ist mir eine interessante neue Info! Wo genau ist der Unterschied zu erkennen und welchen Grund hat das?

      War das bei allen 1200ern so?

      Die Vorderbaustreben von P1 und P2 sind nicht identisch.
      Beim P1 ist das Deckblech U-förmig
      Beim P2 und 1200er ist das Deckblech L-förmig
      Ob das bei allen 1200er so ist kann ich nicht sagen, ich habe bis jetzt nur die L-förmigen in den 1200er-tern gesehen.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn
      Hallo Forum,

      mit Hilfe von Kurt konnte ein wenig mehr Licht in die Historie des Olympia P gebracht werden.

      Der Wagen wurde nicht in der Schweiz gebaut, sondern in Rüsselsheim und dann an GM in Biel geliefert, dort verkauft, zugelassen und bis 1975 gefahren.
      Dort bekam der Wagen dann sein Typenschild von GM Biel, zusätzlich zum Typenschild aus Rüsselsheim das ich nun auch in den Unterlagen gefunden habe.

      Gruß aus Werl
      Rudi