Thermostatgehäuse zerlegen

      Thermostatgehäuse zerlegen

      Hallo Leute,
      habe heute mal u.a. mein Thermostatgehäuse abgebaut. Nun würde ich es gerne mal komplett vom Wagen trennen,#weiss aber nicht wie ich das abgebildete Kabel abkriege?
      Zum einen: die Mutter darum ist seehr fest, aber ich denke die muss ab?
      Und vor allem: Was ist das für ein seltsames Kabel, das da abgeht? Reiner Kupfer irgendwie, ohne Ummantelung,
      und abgezoegen kriege ich es auch nicht, würde es aber gerne ersetzen.
      Wer hilft mir mit Tipps beim Zerlegen?
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      • 20190203_133923.jpg

        628,73 kB, 2.960×1.953, 17 mal angesehen
      Das ist der Temperatur Fühler.
      Ich drücke die Daumen, aber meist sind die Dinger so fest oxidiert, dass i.d.R. das Gehäuse bzw. zumindest das Gewinde dabei drauf geht.

      Ist aber nicht schlimm, CIH Teile sind recht gut zu bekommen. Bei Krause Rennsporttechnik gibt es für kleines Geld sogar nagelneue, Formschön als Frästeil :)
      Wer später bremst ist länger schnell...

      1963 Opel Rekord A 2TL auf E36 Chassis (im Aufbau)
      1986 BMW E28 525e
      @der Barny, da kann ich nur Pat zustimmen.
      Ich würde einen Ringschlüssel nehmen, der eine kleine Öffnung hat. Diese gibt es im Autozubehör. Diese Schlüssel packen die Schraube richtig und machen die nicht rund wie bei einem Maulschlüssel.
      Du solltest das Gehäuse auch fest einspannen. Hätte diese Schraube gelöst am Motor, weil du mehr Kraft auf die Schraube bringen kannst.
      Der Ringschlüssel heißt glaube ich offenen Ringschlüssel.
      Vielleicht hast du auch die Möglichkeit den Schlüssel über die Gegenseite zu stülpen.
      Viel Glück.
      Gruss HK
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      • rps20190203_154351.jpg

        15,1 kB, 576×576, 14 mal angesehen
      Opel Olympia Rekord 1956 Ponton, 1,5 L Motor
      Frank Kaenders
      ponton.kaenders.net/

      Gebhard 61 schrieb:

      Der Barny ,Das Komische Kabel ist ein Kapilarrohr ,Vorsicht nicht knicken und nicht Abschneiden !
      Denn sonnst ist es nur noch Schrott

      Hallo Gebhard,
      Das kabel ist schon recht geknickt ich denke ich werde es ersetzen müssen. Mal sehen, wo ich so was kriege. Und danke für die anderen Tips, ich werde das Teil dann eben wieder am Motor fest schrauben zum Mutter lösen...
      Barny,

      wie schon hier geschrieben ist: Das ist kein Kabel und Du kannst es nicht ersetzen.
      Es ist fester Bestandteil des Meßinstrumentes. Einerseits endet es in einer kleinen "Bombe",
      die ist mit der Überwurfschraube in das Thermostatgehäuse verschraubt.
      Die andere Seite ist mit einem "Dehnkörper" verbunden, der den Zeiger der Temperaturanzeige bewegt.
      Das ist zwar ein Temperaturmesser, arbeitet aber wie ein Manometer. Wenn der Inhalt der "Bombe" sich dehnt,
      setzt sich der Druck durch das Kapillarrohr fort und bewegt den Zeigermechanismus.
      Gib acht! Das Thermostatgehäuse hat bei den alten Kisten ein Gewinde von M16x1,5mm; eben gemessen.
      Neue Versionen haben nur M10x1 für den elektrischen Geber.
      Von alt nach neu:
      1) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M16 x 1,5, mit Dichtsitz, Dehnstoff-Messsystem
      2) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M16 x 1,5, mit Dichtsitz, elektrisches System (sollte auch für 1) passen)
      3) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M10 x 1, konisches Gewinde, elektrisches System
      4) Version mit 2 Befestigungsschrauben zum Kopf, M10 x1 konisches Gewinde, elektrisches System
      5) Version mit 2 Befestigungsschrauben zum Kopf, ohne separaten Auslauf (Kadett-Thermostat), ab ca. 1980
      Das sind die Vergaservarianten, Einspritzer und Rekord C Sprint habe noch andere Versionen.

      Versuche unbedingt, die Überwurfschraube heile herauszubekommen, die alten Teile mit 14x1,5 gibt es nicht an jeder Ecke

      Gruß + viel Glück,

      Alfred. H.

      Alfred. H. schrieb:

      Barny,

      wie schon hier geschrieben ist: Das ist kein Kabel und Du kannst es nicht ersetzen.
      Es ist fester Bestandteil des Meßinstrumentes. Einerseits endet es in einer kleinen "Bombe",
      die ist mit der Überwurfschraube in das Thermostatgehäuse verschraubt.
      Die andere Seite ist mit einem "Dehnkörper" verbunden, der den Zeiger der Temperaturanzeige bewegt.
      Das ist zwar ein Temperaturmesser, arbeitet aber wie ein Manometer. Wenn der Inhalt der "Bombe" sich dehnt,
      setzt sich der Druck durch das Kapillarrohr fort und bewegt den Zeigermechanismus.
      Gib acht! Das Thermostatgehäuse hat bei den alten Kisten ein Gewinde von M14x1,5mm (meine ich)
      Neue Versionen haben nur M10x1 für den elektrischen Geber.
      Von alt nach neu:
      1) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M14 x 1,5; Dehnstoff-Messsystem
      2) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M14 x 1,5, elektrisches System (sollte auch für 1) passen)
      3) Version mit 3 Befestigungsschrauben zum Kopf, M10 x 1, elektrisches System
      4) Version mit 2 Befestigungsschrauben zum Kopf, M10 x1 elektrisches System
      5) Version mit 2 Befestigungsschrauben zum Kopf, ohne separaten Auslauf (Kadett-Thermostat), ab ca. 1980
      Das sind die Vergaservarianten, Einspritzer und Rekord C Sprint habe noch andere Versionen.

      Versuche unbedingt, die Überwurfschraube heile herauszubekommen, die alten Teile mit 14x1,5 gibt es nicht an jeder Ecke

      Gruß + viel Glück,

      Alfred. H.



      Hallo Alfred,
      habe es mir noch mal genau angeschaut, eigentlich sieht das Kapillarrohr zwar gammelig, aber ungeknickt und ganz aus. da ich das Gehäuse nur abgebaut hatte, da es bei der Demontage des Auspuffkrümmers im Wege war, werde ich es erst mal unzerlegt lassen und so wieder einbauen. Warum Probleme machen wo keine sind.
      danke für die Tipps
      ….und ich muß mich verbessern, das größere Gewinde ist M16x1,5
      Hatte eben Zweifel und hab´s schnell nachgemessen und im Beitrag korrigiert. Kannst Du das Zitat
      bitte auch abändern (unter bearbeiten), dann steht hier nichts falsch im Raum.
      Die alten Kadetten hatten M14x1,5; irgendwie habe ich das verwechselt (das Alter...).

      Gruß,

      Alfred. H.
      Genau dasselbe sch...ß problem habe ich auch gerade. Die schraube vom kapilarband habe ich vom gehäuse problemlos abbekommen.
      nur ist der fühler so dermaßen mit dem innen gewinde vereint bzw verkantet, das ich ihn nicht herausbekomme.
      das ich nicht wie ein bekloppter am band rum wackle oder ziehe ist mir klar. Einmal ab oder gerissen, ergibt ein sehr großes und teures weiteres problem.
      nun werde ich wohl das gehäuse vorsichtig aufschneiden um besser am fühler ran zu kommen. Ersatz Thermostat Gehäuse liegt schon parat.
      27321 Thedinghausen. Opel Rekord P1 (12/57)
      Hallo Marco, sehe gerade Deine Frage..

      Du kannst die kleine Bombe rückwärts rausdrücken, Ziehen hilft nicht.

      Baue dazu das Thermostat aus, dann siehst Du den Fühler in das Gehäuse ragen, mit einem

      geeigneten Werkzeug kannst Du ihn rausdrücken /raushebeln. Kriechöl hilft, auch einige zarte

      Schläge mit einem kleinen Hammer von unten gegen den Einsteckbereich.

      Viel Spaß und lasse das Gehäuse heile !

      Alfred. H.


      Hallo alfred,

      Ich restauriere gerade meinen a rekord und da ist soweit von motor bis eigentlich alles ausgebaut.
      Nur mein kapilarband hängt noch am gehäuse. Natürlich habe ich da schon caramba reingesprüht. Half bis jetzt noch nix. Auch von innen rausdrücken war bisher erfolglos geblieben. Rein theoretisch kann ich das teil auch drinnen lassen und sobald der motor wieder rein kommt und an der neuen wapu anschließen. nur das dauert wegen der karosserie arbeiten noch eine weile. Mich nervt das nur, das da so ein gewicht an meinem kapilarband im leeren motorraum dran hängt und dort rumliegt. Es ist mir auch schon beim dengeln auf dem boden gefallen. Zum glück nix passiert. Ich will das band auch nicht mit knick irgendwo befestigen. Ich weiß ja, wie brüchig so ein kapilarband sein kann.
      Werde aber nicht aufgeben und erstmal ohne zerschneiden probieren.
      Danke für den tipp.
      27321 Thedinghausen. Opel Rekord P1 (12/57)
      Um Stahlteile von Alu zu trennen,die festgeschraubt sind, hat sich das erhitzen mit einem ,,Brenner,, gewährt.

      Also einen Versuch ist es wert würde ich sagen, wenn die Teile so oder so günstig zu bekommen sind.

      Zur Not biete ich dir meine Hilfe an, falls das Gewinde stirbt,dann schweiße ich das etwas zu und schneide ein neues Gewinde ein ;)
      Fahrzeuge
      Astra H Caravan schwarz 2009

      Kadett C Signalgrün 1979
      Commodore A coupé silber 1967
      Rekord P1 2 türig,Faltdach ,Koralle/Alabastergrau Bj 1957

      Simson Schwalbe Rot/weiß 1985
      Kreidler Florett silber/beige1966
      DKW Hummel Standartblau 1957
      Hallo Gebhard,
      Das kabel ist schon recht geknickt ich denke ich werde es ersetzen müssen. Mal sehen, wo ich so was kriege. Und danke für die anderen Tips, ich werde das Teil dann eben wieder am Motor fest schrauben zum Mutter lösen...


      Do kannst einen Topf mit Kochend Heisem wasser nehmen ,und das Komplette gehäuse Da rein legen ,
      wenn sich dann deine temperaturanzeige an dienem Instrument bewegt ,allso die temparatur anzeigt !
      Dann ist das Kapilarrohr noch Funktionsfähig !
      Gruß Gebhard


      P2 Caravan BJ 1961
      Ponton BJ 1956
      Rekord E1 2,0 E BJ 1981
      Dennis,
      wenn man diese Teil mit einem Brenner erwärmt, dann wird es zerstört.
      Die erhöhte Temperatur wird sicher den Ausbau ermöglichen, leider aber auch das
      eingeschlossene "Dehnmaterial" so erhitzen, dass es sehr wahrscheinlich das Instrument zerstört.
      Bei abgebautem Thermostatgehäuse läßt sich aber der Fühler auch mit einem passenden Dorn
      herausschlagen, von der Anschraubseite zum Zylinderkopf. Das MUß gehen.
      Ob das Teil überhaupt noch funktioniert, dazu hat Gebhard schon eine gute Anregung gegeben.

      Gruß,

      Alfred. H.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alfred. H.“ ()

      Erwärmen auf max 100 grad würde evtl klappen. Mit nen Brenner auch, nur dann ist das kapilarband futschikato oder in den Ewigen Jagdgründen, schrott usw.
      Thermostate habe ich schon oft mit schwiegermutters suppenthermostat aufgekocht. Funzt wunderbar. Fühler geht natürlich auch damit.
      Ich versuche, da mit dem dorn ranzukommen. Ohne Schraubstock nicht einfach zu machen.
      Ich gebe nicht auf.
      27321 Thedinghausen. Opel Rekord P1 (12/57)

      Alfred. H. schrieb:

      Dennis,
      wenn man diese Teil mit einem Brenner erwärmt, dann wird es zerstört.
      Die erhöhte Temperatur wird sicher den Ausbau ermöglichen, leider aber auch das
      eingeschlossene "Dehnmaterial" so erhitzen, dass es sehr wahrscheinlich das Instrument zerstört.
      Bei abgebautem Thermostatgehäuse läßt sich aber der Fühler auch mit einem passenden Dorn
      herausschlagen, von der Anschraubseite zum Zylinderkopf. Das MUß gehen.
      Ob das Teil überhaupt noch funktioniert, dazu hat Gebhard schon eine gute Anregung gegeben.

      Gruß,

      Alfred. H.


      Achso, ich wusste nicht, das es ein Dehnteil ist.

      Ok, dann muss man das anders angehen.....evtl Heißluftföhn durch das Aluteil das es warm wird und sich etwas ausdreht und dann versuchen es herrausdrehen ?
      Fahrzeuge
      Astra H Caravan schwarz 2009

      Kadett C Signalgrün 1979
      Commodore A coupé silber 1967
      Rekord P1 2 türig,Faltdach ,Koralle/Alabastergrau Bj 1957

      Simson Schwalbe Rot/weiß 1985
      Kreidler Florett silber/beige1966
      DKW Hummel Standartblau 1957
      Glaube das wird hier falsch verstanden. Dehnteil deswegen, weil dort eine Flüssigkeit drin ist. So ähnlich wie ein Thermometer.
      Somit nicht heiss machen, es ist schon bei einem Heisluftfön schnell kaputt. Man kann das nicht kontrollieren!
      Meine Empfehlung nun, kriechöl und das über Tage. Oder das ganze Gehäuse einweichen also in eine Flüssigkeit legen.
      Da die Schraube nicht tief drin ist, sollte diese mit dem schon aufgeführten Schlüssel eigentlich ohne Probleme zu lösen sein.
      Gruss HK
      Opel Olympia Rekord 1956 Ponton, 1,5 L Motor
      Frank Kaenders
      ponton.kaenders.net/

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