Ölfilter Nachrüstung

      Ölfilter Nachrüstung

      Hallo,
      unser Kapitän P 2.6 Motor ist platt und zur Zeit beim Motorinstandsetzer. Leider hat dieser Motor keinen Ölfilteranschluss. ich weiß, mit einfachen Mitteln aus dem Opelregal ist die Nachrüstung eines Ölfilters nicht möglich und Motoren mit Ölfilteranschluss wachsen leider nicht auf den Bäumen. Deswegen meine Frage, ob jemand schon mal einen Ölfilter bei einem Opelmotor nachgerüstet hat. Hauptstrom- oder Nebenstromfilter. Es sollte doch mit etwas Aufwand möglich sein. Bei Citroën HY und Gangsters wurden solche Umbauten erfolgreich gemacht, also sollte doch auch ein Opelaner sowas auf die Reihe kriegen, oder? Erwarte Euren kreativen Input.
      LG Stephan
      Es gab vor Jahren einmal einen Bericht in der Oldtimer-Markt über die Nachrüstung auf einen Nebenstrom Ölfilter. Am Beispiel eines Ponton Rekord? Braust jetzt nur noch das Gesammtinhaltsverzeichnis durchstöbern. Viel Erfolg.
      Sollte es eine Möglickeit geben unsere Motoren auf Hauptstom umzurüsten habe ich Interesse an Berichten.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn
      Hallo Stephan,
      unser P1 hat einen Nebenstrom-Ölfilter bekommen, kann Dir gern Fotos vom Einbau und den Einzelteilen hier einstellen.
      Ein Hauptstromfilter ist technisch bestimmt möglich, ich schätze aber, die Kosten werden dann über einem neuen Motor mit
      Ölfilteranschluß liegen.

      Die interne Ölführung unterscheidet sich stark, zwischen den Motoren mit / ohne Ölfilter. Bei Motoren ohne Filter pumpt die
      Ölpumpe das Drucköl direkt in die "Galerie", von dort wird es an die Lagerstellen verteilt. Wenn Du im Hauptstrom filtern willst,
      mußt Du in diese Verbindung ein Filter einschleifen. Das geht technisch bestimmt....wird aber einiges an Gehirnschmalz +
      Kosten verursachen: Von der Pumpe > aus dem Motor raus > durch den Filter (mit Umgehungsventil) > wieder zurück in den
      Motor (Hauptölkanal).

      Opel hat das bei den Motoren mit Ölfilter ziemlich verwegen gelöst. Das Öl wird am Filteranschluß rausgepumpt, läuft durch das Filter,
      und in den Motor zurück, mit Trick: Die Rücklaufbohrung mündet in einen Ringkanal um das Nockenwellenlager 1, läuft dort herum
      in die Versorgungsbohrung für KW-Lager 1 und von dort in die Galerie. Ist eine ziemliche Bohrerei und eine ausgesprochene Notlösung.
      Der Motor muß dafür "gemacht sein", nachträglich geht diese Lösung praktisch nicht.

      Eine Nebenstromfilterung ist leicht zu realisieren, das Filter kann sehr fein gewählt werden, wir haben beim P1 ein Filter vom
      Turboladerkreislauf eines alten Audi genommen, (damals gab es zwei Filter, 1x für den Hauptkreislauf
      und 1 x für den Lader selbst) das ist bezüglich der Filterqualität ausgezeichnet. Im Rücklauf liegt ein Ölkühler.
      Die Anordnung funktioniert gut und läuft nicht leer.

      Der Durchfluß durch das Nebenstromfilter wird dem Hauptstrom entnommen. Bei warmem Öl und niedriger Drehzahl führt das zu Druckabfall,
      bei höheren Drehzahlen hat die Pumpe viel Überschuß-Leistung. Die "richtige" Entnahmemenge wirst Du in ein paar Versuchen ermitteln müssen,
      so, dass bei warmem Motor und Standgas noch ausreichend Öldruck im Hauptkreis ansteht.
      (Bohrungsgröße der Entnahmebohrung).
      Eine gute Position zum Abzapfen ist der Anschluß für den Öldruckschalter.
      Eine gute Position für den Rücklauf ist die Ölablassschraube.

      Wenn es morgen wieder hell wird (das wird wohl so kommen)… mache ich Dir Fotos, einige Einzelteile und Teilenummern kann ich
      Dir auch fotografieren / angeben.

      Gruß,

      Alfred. H.

      Wenn Du Alfreds Lösung umsetzen möchtest: man kann der Ölpumpe noch ein wenig Beine machen; dann gibt es weniger Probleme mit dem Druck.

      Viele Grüße,
      Marcus
      Marcus Schaper aus 31855 Groß Berkel, aber oft auch in 31457 Loccum

      61er Rekord P2 2TL mit Frisur, 62er Kapitän PL 2,6 Hydramatic, 58er Kapitän 2,5 L, mehrere rekord P1 CarAvane und diverse Baustellen anderer Marken
      Wie es aussieht scheint das Thema Ölfilter Nachrüsten doch den ein oder anderen hier im Forum zu interessieren. Ein Hauptstromfilter wäre für mich die favoritisierte, aber wie Alfred H. Schon richtig feststellte die aufwändigste Lösung. Hier ein Link der zeigt wie die Citroën Jungs das gelöst haben andre-citroen-club.de/forums/t…lter-zum-nachr%C3%BCsten/
      ist zwar nicht sooo elegant, scheint aber zu funktionieren.
      @alfred H. ... Junge Junge Du scheinst ja wirklich das wandelnde Opel Technik-Lexikon zu sein. Ganz vielen Dabk für die präzisen Infos. Allerdings ist mir nicht klar warum die Kosten für einen Haupstromfilter über den Kosten für einen Motor mit Filter liegen sollten. So wie die Franzosen-Jungs die Sachen angehen scheint das nicht sooo teuer zu werden.
      @Opelfahrer - an einem Scan des Berichtes aus Markt hätte ich Interesse. vorab Danke!
      LG an Alle, ob mit oder ohne Ölfilter, Stephan
      Genau das - aber das bringt bei dieser Pumpe ziemlich viel. Die Räder in der Ölpumpe sind die gleichen wie beim CIH. Dafür gitb es auch einen verlängerten Satz. Wollte ich mal machen; mir war dann aber die Verlängerung des Pumpengehäuseses in der P-Ölwanne zu kniffelig.

      Die Franzosen-Lösung könnte klappen, aber für die Anschlüsse an Pumpe und Block hast Du beim Opel OHV viel weniger Platz. Die Ölpumpe sitzt direkt unter der Hauptölgasse. Da gibt es keine solch langen Rohre wie der 11CV offensichtlich im Original hat.

      Viele Grüße,
      Marcus

      PS: im anderen Thread habe ich was zu günstigen gebrauchten Motorteilen geschrieben. Neue Lager und Kolbenringe könnte ich auch noch haben.
      Marcus Schaper aus 31855 Groß Berkel, aber oft auch in 31457 Loccum

      61er Rekord P2 2TL mit Frisur, 62er Kapitän PL 2,6 Hydramatic, 58er Kapitän 2,5 L, mehrere rekord P1 CarAvane und diverse Baustellen anderer Marken
      Hallo Stephan,
      vielen Dank für die Info zu den Citroen-Kollegen und deren Lösung. Das kann man so machen. Meines Wissens haben die alten Zitronen eine Aluwanne,
      die recht stabil ist, eine Blechwanne ist leider immer etwas labil und müßte bei einem Durchtritt mit einem exakten Teil gestützt werden.
      Geht auch, ohne Frage.
      Ein paar Dinge muß man beachten, wie ich teuer lernen mußte: Die Ölfiltereinheit (Hauptstromfilter) sollte nahe am Motor sitzen. Opel fährt traditionell niedrige
      Öldrücke, die Pumpe regelt bei 2,5 bar(ca.) ab, danach tritt eine Steigerung des Öldrucks nur über interne Durchflußwiderstände
      der Abregelstrecke in der Pumpe selbst ein.
      Bei kaltem Motor pumpt die Pumpe zwar nach Leibeskräften (Druck), sie muß aber auch hohe Strömungswiderstände überwinden.
      Das kann zu paradoxen Verhältnissen führen.
      Bei meinem 57ger (Ölfiltermotor aus dem Rekord A) paßt die Ölfiltereinheit nicht an den vorgesehenen Platz. Deshalb habe ich sie
      weggebaut, hinter die vordere Stoßstange. Der Fließwiderstand durch die Verschlauchung ist bei kaltem Öl allerdings so hoch, dass
      nur ca. 1,8bar erreicht werden. Warm sieht das besser aus.
      Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ein Hauptstromfilter immer motornah anzubringen. Ein Umgehungsventil ist ebenfalls Pflicht.
      Die Citroen-Lösung mit Übergabestellen an der Ölwanne hat sicher einen gallischen Charme, solide Schottverschraubungen im
      Motorgehäuse selbst wären eher eine teutonische Konstruktion. Spaß beiseite: Beim 4-Zylinder könnte man versuchen, die
      Ein + Austrittskanäle an den Halterungen für die Motortragarme unterzubringen. Das ist M10, bei Vergrößerung auf ca. M14 könnten
      entsprechende Querschnitte realisiert werden, habe mir das eben angesehen. Das wäre (in meinen Augen) eine angemessene
      Lösung des Problems, bei der Bewertung entsprechender Detailarbeit in Konzeption und Ausführung wird das aber nicht billig, eher: Teuer.
      Wo eine geeignete Übergabestelle am 6-Zylinder ist /wäre, kann ich Dir nicht sagen, ich habe (leider !!) schon lange keinen Kapitän mehr.
      Die anderen Punkte betrachte bitte sinngemäß.

      Gruß + viel Spaß,

      Alfred. H.

      Warum den Aufwand...wenn es damit getan wäre alle 3000 - 4000 km einen Ölwechsel zu machen, also in etwa 1 mal im Jahr würde ich nicht so ein Fass aufmachen. Aber hin und wieder (jedes 2. oder 3. Mal? ) muss halt die Ölwanne runter um die Sedimente rauszukratzen. Alleine was sich nach einem Jahr und 2500km da schon abgesetzt hatte, au Backe! Und besonders bei einem frisch gemachten Motor wird sich da einiges an Abrieb absetzen, was ich nicht gerne in meinem Motor hätte. Wie gesagt ich gehe auch lieber den einfachen Weg, aber die Ölwanne abschrauben ist bei der Kiste wirklich kein Vergnügen. Und deswegen Frage ich mich, was ist jetzt weniger Aufwand, einen Ölfilter Nachrüsten, oder gleich nach der Einfahrphase und dann alle 2 bis 3 Jahre die Ölwanne zu demontieren.
      Hallo Stephan,
      Du hast in einem anderen thread zu dem Motorproblem geschrieben, dass Dir ein Rumpfmotor mit Ölfilter für 5000€ angeboten wurde.
      Bei aller Rechnerei wirst Du diese Kosten bei Revision und Umbau des Altmotors auch ca. erreichen.
      Dazu den von Dir beschriebenen Aufwand alle 2-3 Jahre?
      Kauf den überholten Rumpfmotor und Du hast hoffentlich Ruhe. Event. kannst Du den Kaufpreis noch etwas beeinflussen.
      Ansonsten wäre der von Marcus (schaper) aufgezeigte Weg der günstigste, aber ohne Ölfilter.
      Gruß aus Werl
      Rudi
      Meine Meinung dazu:

      bei einem fachmännisch überholten Motor kann sich nicht so viel absetzen.
      Wenn man nach der Einfahr- und Ölwechselvariante von Harald Bläser den überholten Motor in Betrieb nimmt, braucht man eigentlich keinen Riesen Aufwand wegen einem nachträglichen Ölfiltereinbau betreiben. Jedes Jahr oder max. nach 3.000 km neues Öl 15W40 vom Baumarkt im 5 ltr. Kanister für Euro 15.- und alles bleibt gut. Dann gönnt man sich noch den Luxus einer magnetischen Ölablaßschraube und fertig.

      Gruß Horst
      Orginale Rekord P1 / P2 und Kapitän Ersatzteile unter
      panorama-teile.de
      Erstmal vielen, vielen Dank an Alle für Eure Mitwirkung und hilfreichen Tips. Bin kurz davor Projekt Ölfilter ad Acta zu legen. Will mir ja auch nicht völlig die Karten legen, wenn es auch einfach geht. Mit dem Ölfilter scheint es sich wie mit Kondomen zu verhalten...besser is mit...schöner is ohne. Bin halt ein verweichlichter Mercedes Lümmel.

      @Horst
      wo finde ich denn näheres zur Einfahr- und Ölwechselvariante von Harald Bläser? Und... wer ist Harald Bläser? Jetzt doch wieder 15w40, und da hielt ich mich für schlau, dass ich wußte, dass man bei einem Motor ohne Ölfilter unlegiertes Öl benutzen muss. Wir wollten ja sowieso mal telefonieren. Wann kann ich Dich erreichen?
      LG Stephan
      Hallo Stephan,

      das Thema Öl ist in allen Foren ein Riesen Thema, da muss jeder das machen, was er für richtig hält.

      Ich mache es so und möchte meinen "Glauben + Philosophie" kundtun:

      ein modernes Öl verfügt über Additive, die bei den modernen Motoren die geforderte Eigenschaft haben, den abgelagerten Dreck in dem Ölfilter zu transportieren.
      Füllt man ein modernes Öl in einen "verschlammten" Motor ohne Ölfilter , so wird mit der Zeit der Ölschlamm gelöst und mit dem Öl durch den Motor zu den Lagerstellen transportiert. Das mögen die Lagerschalen nicht so arg. Deshalb wird hier ein unlegiertes Öl empfohlen, welches keine Reinigungs-Additive beinhaltet.

      Ein überholter Motor sollte sauber sein, bedeutet, dass alle Ölschlammverkrustungen entfernt wurden => hier verwende ich das angesprochene Baumarkt Öl, da es ja keinen Ölschlamm im Motor mehr gibt.

      Diese Vorgehensweise mit gleichzeitigem Verbau einer magnetischen Ölablaßschraube hat sich in meinem Fall schon bei sehr viele Motoren bewährt.

      Harry´s und meine Vorgehensweise decken sich: nach Motorüberholung 100 km fahren, dann Ölwechsel, dann nach 500 km + 1.000 km nochmals.

      Gruß Horst

      P.S. heute Abend um 20Uhr bitte anrufen
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      Nebenstrom - Ölfilter, Einbausituation / Bauteile

      So, wie versprochen ein paar Fotos zum Einbau eines Nebenstromölfilters, so realisiert an unserem P1.

      Die Bilder 1053 + 1054 zeigen die Einbausituation, im Motorraum vorn rechts.

      Bild 1055 zeigt die Entnahmestelle, an dem Gewinde für den Öldruckschalter (wir haben einen Druckgeber montiert)

      Bild 1056 zeigt eine Übersicht über verwendbare Teile / das Konzept

      So kann man das machen:

      1) Hohlschraube M14x1,5mm und Ringnippel (Banjo mit Schlauchanschluß) am Gewinde so kürzen, dass sie ohne Komplikationen
      in die Gewindebohrung am Block (Öldruckschalter) paßt

      2) Kopf der Hohlschraube auf 9mm durchbohren und Gewinde M10x1 schneiden

      3) einen neuen Öldruckschalter besorgen, mit M10x1-Gewinde und passendem Schaltdruck, z.B. Volkswagen

      4) geeigneten Ölfilterbock aussuchen, verbaut ist bei uns ein Teil aus den Kadett-OHV-Motoren, das Bild 1056 zeigt auch andere
      Varianten: Oben > Mercedes ??; unten links > Rekord OHV, unten rechts > Kadett, wie verwendet. Alle Typen haben ein Umgehungsventil,
      ein Nebenstromfilter braucht das nicht, die Teile werden aber seriell im Hauptstrom eingesetzt, dort ist das notwendig. Die Kadett-Teile sind
      leicht zu bekommen und haben das alte Standardgewinde 3/4" UNF, es paßt zum Audi-Filter. Das war früher üblich, die beiden anderen
      Ölfilterböcke sind ebenfalls mit dem Standardgewinde ausgerüstet.

      5) Adapterplatte anfertigen, haben wir aus Alu gefertigt, Lochbild zur Befestigung anbringen, Ölkanäle bohren und Anschlußgewinde schneiden.
      M12x1,5 reicht aus, 6mm oder 8mm Schläuche gibt es im Hydraulikladen, bei Hansaflex oder Parker....die Kollegen dort crimpen die Schläuche auch fest.
      Wichtig: Die Ringnippel an den Verschraubungen müssen für den gleichen Schlauchdurchmesser ausgelegt sein, nicht alle Kombinationen von
      Hohlschrauben und Schlauchabgängen sind erhältlich.

      6) geeigneten Ölfilter auswählen, wir haben den abgebildeten Typ W712/20 genommen, das ist ein Spezialfilter für die Ölversorgung des Turboladers an
      alten Audis, er filtert sehr fein

      7) auf der Zulaufseite muß eine Drossel angebracht werden, um den Durchfluß zu begrenzen. Das kann man im Abgang des Ringnippels am Motor realisieren
      (nicht in der Schraube selbst, dann mißt der Druckschalter nicht korrekt), oder man integriert die Drossel in den Alublock. Zur Abstimmung kann man
      z.B. Vergaserdüsen verwenden, wie das werden soll, ist vorher zu überlegen (Stufenbohrung, Gewinde....).
      In meiner Erinnerung war die Drossel so 1....1,5mm gebohrt, bitte selbst ausprobieren. Geeignete Vergaserdüsen gibt es
      preiswert im Zweiradbereich, Simson oder MZ...

      8) bei unserem P1 läuft das Öl nach dem Filter durch einen Ölkühler (nicht abgebildet) und von dort über die Ölablassschraube zurück in die Ölwanne.
      Die Ölablassschraube hat genug Fleisch, um hier auch wieder eine Hohlschraube mit Banjo einzusetzen.

      Unten rechts im Bild sieht man eine Ölablassschraube mit eingesetztem Magnet (Horst schrieb davon), das Ding ist in der Einlaufphase nützlich, weil es
      den in der Einlaufphase entstehenden Abrieb (eisenhaltig) ganz gut festhält. Kann man machen, in Verbindung mit einem Nebenstromfilter muß man sich dann
      einen anderen Rücklaufort aussuchen, da geht irgendwas, vielleicht über eine hohle Spezialschraube an der Benzinpumpe oder anderswo. Für kreative Lösungen
      hat Opel viel Raum gelassen....

      Wenn der Motor so viel Dreck sammelt, wie Stephan das beschrieb, dann lohnt u.U. auch einmal ein Blick auf das Luftfiltersystem. Der Luftfilter ist bei unseren
      alten Autos ein echter Sorgenfall, er ist mit Drahtgespinst gefüllt, das rostet gern mal oder ist total verdreckt...und verdient den Namen "Filter" m.E. nicht.
      Ein Papierfilter hält Staub + Dreck aller Art wesentlich besser zurück. Das ist gut, denn der zurückgehaltene Dreck kann den Motor nicht intern schmirgeln und
      braucht dann auch nicht im Verein mit dem dabei entstandenen Abrieb aus dem Öl gefiltert zu werden.

      So kann man das machen, muß man natürlich nicht:

      - jeder ist seines Glückes Schmied
      - viele Wege führen nach Rom
      - jeder soll nach seiner Fasson selig werden
      - was den einen die Uhl, ist dem anderen die Nachtigall

      Sind so alte Weisheiten....

      Viel Spaß und munter bleiben,

      Alfred. H.


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