Bremssättel überholen

      Ja genau! Ich wollte ebenfalls noch hinzufügen, daß man diese Schrauben besser nicht lösen sollte.

      Letztes Jahr wollte ich auch meine Bremssättel bei einem entsprechend spezialisierten Fachbetrieb prüfen und überholen lassen, was selbst dieser ablehnte! Scheint also definitiv keine Arbeit für Selbstschrauber zu sein.

      Tschüß
      Klaus
      ...und nicht nur Alfred. T. macht das. Die Fa. Budweg (Odense, Dänemark) arbeitet Bremszangen aller Art
      in industriellem Maßstab auf, auch noch für den alten Kaptän / Admiral 2,6l ! Siehe Internetauftritt + Katalog.
      Teves hat mir in der Vergangenheit ebenfalls einige Gefallen getan, am besten: Direkt Kontakt zur Firma suchen.
      Leider habe ich keine persönlichen Verbindungen mehr.

      Gruß + viel Spaß,

      Alfred. H.
      Moin,
      Bremssättel kann man z.B. bei O.T.R, Krause Rennsporttechnik, Matz oder der Altopelhilfe aufarbeiten lassen. Ich habe eine alte Opel Unterlage in der die Zerlegung der Bremszangen und der Schraubenanzug beim Zusammenbau beschrieben wird. Die Verschraubung (Schraube, Mutter etc.) soll nach jeder Demontage erneuert werden. Es gibt eine vorgeschriebene Anzugsreihenfolge und entsprechende Drehmomentvorgaben. In einer neueren Unterlage wird auf das Verbot der Demontage hingewiesen. Da es die Sättel nicht mehr neu gibt, bleibt nur eine verantwortungsvolle Instandsetzung.

      Gruß

      Michael

      Kapi schrieb:



      Thema einfach schliessen weil einem die Meinungen/ Erfahrungen anderer nicht passt ist auch eine Art.


      Ist doch bei dem jenigen nichts Neues. Gibt nur SEIN Schema F und sonst NICHTS!

      Was wären wir nur alle ohne diesen (auch für seine netten und höflichen Umgangsformen bekannten) Moderator? :D :D :D
      Wer später bremst ist länger schnell...

      1963 Opel Rekord A 2TL auf E36 Chassis (im Aufbau)
      1977 Opel Kadett C 2TL (im Aufbau)
      Nach anerkannten Regeln der Technik ist es nun einmal verboten, die Dinger zu zerlegen und wieder zusammen zu setzen.
      Es gibt Zertifizierte Fachbetriebe die das machen, die entsprechende Schrauben haben, entsprechende Messeinrichtungen und die Sättel hinterher wieder abdrücken können und so in der Lage sind, einen Bremssattel fachgerecht zu zerlegen, auf zu arbeiten und wieder zusammen zu setzen.

      Dem Hobbyschrauber ist das so nicht möglich und daher nicht erlaubt.
      Die Herstellervorgaben von Opel und sämtlichen Bremsenherstellern sowie Automobilherstellern sind da eindeutig und haben nichts mit meiner bescheidenen Meinung zu tun.

      Da die Fahrzeuge hier im Forum in der Regel alle im Straßenverkehr bewegt werden und damit der STVZO unterliegen, halten wir uns bitte an eine ordentliche und fachgerechte Instandsetzung der Fahrzeuge und brauchen nicht darüber diskutieren, wie man um die letzten paar Euros zu sparen sich selbst den Hals bricht und dritte Gefährdet. Die Vorgegebenen Mindeststandards sind für alle Teilnehmer am Straßenverkehr ein zu halten und in letzter Konsequenz ergibt sich daraus, dass wir keine Bremssättel selber zerlegen, bzw. vor allem zusammen bauen, dass wir keine Veränderungen an Bauteilen wie Beleuchtung, etc. dessen Beschaffenheit vorgeschrieben ist, vornehmen, die zum Verlust der Betriebserlaubnis führen und dazu schon gar keine Anleitungen in dieses Internetforum stellen, welches ich als KFZ Meister betreibe...

      So lange ich hier zumindest in Teilen verantwortlich für den Inhalt dieser Veranstaltung bin, werde ich ob meines Berufsstandes auch weiterhin Anleitungen dessen Umsetzung zum Verlust der Betriebserlaubnis führen oder die Verkehrssicherheit gefährden, aussortieren.

      gut. :trinken1:
      mein letzter senf dazu, mit dem ich hier auch mal die seite zumatsche: :haue003:

      wenn ich daran denke, was ich an schrottreifen und zusammengebastelten :hammer2: oder schlecht gewarteten bremsanlagen :kruecken002: in den 30 jahren meines schraubens so gesehen habe :kaktus: , was in weitaus grösserem mass die sicherheit anderer gefährdet hat,
      sehe ich die überarbeitung einzelner bremssättel von leuten, die sich vorher damit befassen, als geringstes risiko.

      einen stümper werden auch gute oder weniger gute ratschläge und wichtige hinweise nicht abhalten, er wird auch ohne basiswissen an solche arbeiten ran gehen. durch informationen von erfahrenen leuten wird der stümper bei seiner arbeit dann möglicherweise doch zu einem guten ergebnis kommen und damit weniger risiko für andere sein.

      die schrauben, sodenn man sie lösen kann, sind in der regel danach ohnehin schrott. diese in der richtigen festigkeit, länge und passendem kopf sowie die dichtringe der hälften sind auch nicht so einfach zu bekommen,
      insofern bleibt ein derart geringer kreis von leuten, die sich tatsächlich daran machen und denen ausreichend verantwortung ihres handelns zuzutrauen ist, das richtige an ihren max. 70 PS- autos mit Vmax von etwa 120km/h, zu tun. :auto1:

      den restlichen senf schmier ich mir aufs brötchen.
      mahlzeit. :get-up002:


      @modderattor :tapfer002: :

      kannste schliessen. danke .
      Ich kann Mark hier nur Recht geben.
      Es ist egal ob 2 PS, 50 PS oder 250 PS, wenn sicherheitsrelevante Arbeiten ohne Fachkompetenz durchgeführt werden, kann das alles ausreichen sich selbst und schlimmer noch Unbeteiligte vom Leben zum Tod zu bringen.
      So viel Einsicht und Verantwortung sollte jeder in sich tragen und sich an den Paragraphen 1 der StVO erinnern.
      Gruß aus Werl
      Rudi
      Liebe Freunde,
      diese Diskussion ist ziemlich kontrovers und wird in der Sache nicht weiterführen.
      Unstrittig ist, dass Arbeiten an sicherheitsrelevanten Fahrzeugteilen fachmännisch
      ausgeführt werden müssen, das ist immer so.
      An dieser Stelle kann ich Mark´s Bedenken verstehen und unterstützen, verstehe aber
      andererseits auch die Reaktionen auf das kommentarlose Schließen der Diskussion.
      Das geht besser (höflicher + mit Erläuterung).

      Unstrittig ist aber auch, dass jeder mit seinem Hab und Gut tun und lassen kann,
      was er will, weder Teves, noch Bendix, noch Girling kann dem Käufer ihrer Produkte
      verbindlich vorschreiben, was sie damit tun sollen oder nicht.
      Es gibt kein Gesetz und damit keine rechtliche Handhabe, die das erlaubt. Das ist
      so, der Käufer bestimmt über den Kaufgegenstand, wenn er in seinen Besitz
      übergegangen ist, ohne jede Einschränkung. Das muß nicht zwingend in eine
      kritische Bastelei führen, kann es aber, wenn nicht sachgerecht gearbeitet wird.
      Ich verstehe auch, dass das nicht jedermanns Beifall oder Unterstützung findet.

      Aber: Was ist die Alternative zur Selbsthilfe, wenn es alte Teile nicht mehr gibt ?
      Diese Antwort lassen ATE + Co. offen. Gibt es vordere Radzylinder vom Kadett A ?
      Auf Nachbauzylindern für P1 / P2 stehen nicht einmal Herstellerstempel ?? (BLANKO)
      Versucht mal, vordere Bremszangen für einen Kadett B zu bekommen (Kadett B-Produktion
      war ca. 2,8 Mio !!!)
      Wie ist denn dann der Rat der so um die Sicherheit besorgten Hersteller, Teile haben sie nicht:
      Auto wegwerfen neu kaufen ??? Löst das das Problem ??
      Verbieten, untersagen, für nicht statthaft erklären (Opel Vokabular) ist immer schnell gemacht,
      wird aber nur akzeptiert, wenn eine Alternative aufgezeigt wird. Daran hapert es, speziell
      im Haus Opel und daraus entstehen viele unserer Probleme. Das ist meine Erfahrung nach
      42 Jahren mit alten Opels. Besserung ist nicht in Sicht.
      Pragmatisch:
      Eine Möglichkeit, die ganzen Probleme sauber zu lösen ist: Altteile bei Teves oder
      (z.B. Budweg) aufarbeiten zu lassen, das klappt im Regelfall...aber nicht immer.

      Gruß + bitte um respektvollen + höflichen Umgang (weiterhin)

      Alfred. H.




      Mark schrieb:

      Nach anerkannten Regeln der Technik ist es nun einmal verboten, die Dinger zu zerlegen und wieder zusammen zu setzen.
      Es gibt Zertifizierte Fachbetriebe die das machen, die entsprechende Schrauben haben, entsprechende Messeinrichtungen und die Sättel hinterher wieder abdrücken können und so in der Lage sind, einen Bremssattel fachgerecht zu zerlegen, auf zu arbeiten und wieder zusammen zu setzen.

      Dem Hobbyschrauber ist das so nicht möglich und daher nicht erlaubt.
      Die Herstellervorgaben von Opel und sämtlichen Bremsenherstellern sowie Automobilherstellern sind da eindeutig und haben nichts mit meiner bescheidenen Meinung zu tun.

      Da die Fahrzeuge hier im Forum in der Regel alle im Straßenverkehr bewegt werden und damit der STVZO unterliegen, halten wir uns bitte an eine ordentliche und fachgerechte Instandsetzung der Fahrzeuge und brauchen nicht darüber diskutieren, wie man um die letzten paar Euros zu sparen sich selbst den Hals bricht und dritte Gefährdet. Die Vorgegebenen Mindeststandards sind für alle Teilnehmer am Straßenverkehr ein zu halten und in letzter Konsequenz ergibt sich daraus, dass wir keine Bremssättel selber zerlegen, bzw. vor allem zusammen bauen, dass wir keine Veränderungen an Bauteilen wie Beleuchtung, etc. dessen Beschaffenheit vorgeschrieben ist, vornehmen, die zum Verlust der Betriebserlaubnis führen und dazu schon gar keine Anleitungen in dieses Internetforum stellen, welches ich als KFZ Meister betreibe...

      So lange ich hier zumindest in Teilen verantwortlich für den Inhalt dieser Veranstaltung bin, werde ich ob meines Berufsstandes auch weiterhin Anleitungen dessen Umsetzung zum Verlust der Betriebserlaubnis führen oder die Verkehrssicherheit gefährden, aussortieren.


      Mark hat MEHR als Recht !!!
      WIR haben mit dem verbastelten Mist irgendwelcher Hobbyschrauber dauernd zu tun, verteiben bekanntlich seit mehr als 10 Jahren u.a. auch Bremssättel im Austausch.
      Es hat gute Gründe, warumm es solche Vorschriften gibt, alleine schon wg der Haftung! Ich wünschte mir mehr Gutachter bei Unfällen mit Oldtimerbeteiligung, da würden Einige ganz schön kotzen...
      Wer nicht genau weiss, was er tut, MUSS in meinen Augen die Finger von ALLEN sicherheitsrelevanten Bauteilen lassen.
      Wir könnten ALLE passenden Schrauben bieten für diese Sättel, aber das machen wir aus gutem Grund eben NICHT.

      Bremssättel Kadett B ? Null Problem, aktuell 6 Sätze am Lager, Altteile schicken, 2 Tage später sind einbaufertige Sättel mit Garantie da !

      Im Übrigen können wir fast ALLE Sättel von 1964 - 1980 im Austausch anbieten, überhaupt kein Thema. Fast alle sind ständig am Lager, das nur mal nebenbei als kleine Eigenwerbung! Die wenigen, die nicht mehr regenrierfähig sind, sind in 9 von 10 Fällen welche, an denen Hobbyschrauber rumgebastelt haben. Wir nehmen so etwas nicht an oder behalten das Pfand ein, wenn wir so etwas bekommen. VOR ALLEM, weil keiner den Hintern in der Hose hat, VORHER mal mit uns zu sprechen, wenn an den Sätteln schon "gearbeitet" wurde. Da schickt man uns lieber Schrott mit abgerissenen Aufnahmeaugen oder "linksgedrehten" Entlüfternippeln...typisch Deutsch eben: ICH, ICH, ICH ,nach MIR die Sintflut !!Daher gibt es bestimmte Teile eben auch nur noch gegen Altteil vorab. Matz hält das schon ewig so. Sind die Dinger vermurkst = kein Austausch! Sind Sie völlig verrostet, aber unberührt = Austausch, DANN tragen wir auch das Risiko, dass mal einer nicht mehr regenerierfähig ist.

      Daneben:
      Radbremszylinder Kadett A vorn? Problemlos lieferbar, seit Jahrzehnten kein Problem....

      Ausserdem:
      Etliche Leute hier aus dem Forum haben z.B bei uns Radzylinder (und andere Bremsteile) gekauft und die Reklamationsrate ist bei 0,....! Und das, obwohl kein Herstellerstempel drauf ist...

      ALSO:
      Sättel und andere sicherheitsrelevante Bauteile bitte NUR überholen, wenn man WIRKLICH weiss, was man tut !!!

      Und nicht immer drüber schimpfen, dass z.B ATE/Tevez Teile nicht mehr anbietet. DAS, was die anbieten, ist oft extrem teuer und kommt trotzdem aus derselben Maschine wie die billigen Teile von anderen Herstellern...

      Am Ende des Tages seid Ihr alle als Altopelaner in einer kompletten Komfortzone, Unmengen Teile werden noch angeboten und wir und andere Anbieter lassen unter UNSEREM finanziellen Risiko immer wieder Teile nachbauen, damit EURE Autos am Leben erhalten werden !!! Kauft euch doch mal einen Ford....viel Spass bei der Ersatzteilsituation dort...
      Ja Mensch, ich muss dem Mark schon wieder Recht geben!
      Ihr glaubt gar nicht, was wir in unserem (teilweise unbeliebten und gerne mal falsch verstandenen) Job so alles sehen. Es gibt so viele Vollkoffer auf dieser Welt, dass es manchmal weh tut.
      Wenn man durch die Felge auf dem neuen Bremsklotz lesen kann:
      "diese Folie vor Montage entfernen",
      fällt einem da einfach nix mehr zu ein...

      Mich wundert es mehr, dass hier mal ein Problem mit den Umgangsformen auftaucht. :|
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C
      die schrauben, sodenn man sie lösen kann, sind in der regel danach ohnehin schrott. diese in der richtigen festigkeit, länge und passendem kopf sowie die dichtringe der hälften sind auch nicht so einfach zu bekommen,
      insofern bleibt ein derart geringer kreis von leuten, die sich tatsächlich daran machen und denen ausreichend verantwortung ihres handelns zuzutrauen ist


      Nein, das geht Erfahrungsgemäß so aus:
      - Die Sättel werden zerlegt, es wird auf den Planflächen rumgeschmirgelt und mit den alten Schrauben nach Gefühl oder mit irgendwelchen gerne auch umgefeilten Schrauben wieder zusammen gebaut, mit alten Dichtungen oder mit irgendwelchen Wasserhahndichtungen da sowohl in Sachen Kenntnis zur Materialverträglichkeit, als auch über einen passenden Drehmomentschlüssel bis hin zur Theorie der festigkeitsklassen von Schrauben keine Ahnung vorhanden ist und anschließend wird dass dann irgendwie zusammen gebastelt, festgestellt dass es "bremst" und wenn der TÜV noch n Siegel drauf klebt, so lange gefahren bis der Bremsflüssigkeitsbehälter leer ist und das Bremspedal durch fällt und nix mehr bremst. So sieht dass bei den meisten Bastlern dann leider in der Praxis aus.

      Das Thema kann man natürlich noch viel weiter spinnen, wie oft überholen Leute Ihre Radbremszylinder und die werden trotzdem nicht -lange- dicht... Aber, bei den Sätteln, bei denen es ein konkretes Reparaturverbot gibt, ist irgendwo mal Feierabend. Wenn jemand seine Radbremszylinder falsch überholt, ist mir das egal, aber bei Bremssätteln ist meine Schmerzgrenze überschritten...

      kann dem Käufer ihrer Produkte
      verbindlich vorschreiben, was sie damit tun sollen oder nicht.
      Es gibt kein Gesetz und damit keine rechtliche Handhabe, die das erlaubt. Das ist
      so, der Käufer bestimmt über den Kaufgegenstand, wenn er in seinen Besitz
      übergegangen ist, ohne jede Einschränkung.


      Da irrst du dich. Da gibt es eine ganze Menge vorschriften...
      Du darfst z.B. als Privatmann nicht an deiner Airbaganlage arbeiten, dass ist verboten.
      Das Anzünden eines Autos z.B. verstößt sicherlich gegen irgendwelche Umweltschutzvorschriften, ebenso ist es verboten es in die Luft zu sprengen (Gibts auch n Gesetz gegen) und vor allem ein ganz konkretes Gesetz gibt es:
      §19 STVZO: Die Betriebserlaubnis erlischt, [...] wenn Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen wurden, von denen eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist. Und genau dass ist eben der Fall, wenn man ein Fahrzeug entgegen der Herstellervorgaben und entgegen den anerkannten Regeln der Technik (VDI Normen) repariert.
      Mark, ...wir sind in den technischen Dingen durchaus einer Meinung !

      Natürlich haben die Freiheiten jedes Einzelnen gesetzliche Grenzen.

      Meine Sichtweise auf das technische Problem ist allerdings etwas anders:

      - Der (die Hersteller), Opel / ATE / FAG u.a. untersagen eine umfängliche Reparatur der Bremssättel
      mit Trennung, weiß ich, ist schon lange so.
      - selber reparieren sie diese Teile, ist o.k.
      - es kommt der Tag (bei Opel schnell), an dem der Opel-Mann sagt: Haben wir nicht mehr !

      Da ist die Geschichte denn auch schon zu Ende (im Hause Opel, jahrelang hatte man mit Originalteilen
      geworben, der Qualität, der Fachmannschaft und anderem Trallalla)

      - dann gibt es noch eine Zeit lang Teile von ATE (zum Beispiel)
      - und irgendwann sind die auch aufgebraucht
      - und jetzt ???

      Was mich stört: Man kann ja als Hersteller formale Standpunkte beziehen > Reparatur darf nicht ! (ist o.k.)
      Dann muß man aber auch eine Alternative anbieten: Was denn nun ???
      Eine Alternative kann natürlich die Nennung eines geeigneten Reparaturbetriebs sein (nie erlebt).
      Wenn es diese Alternative seitens der Hersteller nicht gibt, ist die letzte Konsequenz
      bei Beachtung der Vorgaben: Auto verschrotten oder selber instandsetzen.
      Und, meine Meinung: Es gibt Leute, die verstehen die Sache und bekommen das hin (Reparatur).
      Murks gibt es leider auch, allerdings nicht nur aus privater Regie, das kann aber nicht der Maßstab sein.

      Die Diskussion hat denn auch Hinweise auf Quellen gegeben, das sehe ich als positiven Effekt.

      Die Liste notwendiger und sicherheitsrelevanter Bauteile, die es bei Opel nicht mehr gibt (und für die
      ggf. Alternativlösungen gefunden werden müssen, ist mühelos erweiterbar: Bremsbeläge, Bremsenteile
      aller Art, Elektrik 6V, radführende Teile, Scheinwerfer, Blinkleuchten, Gläser.....und vieles mehr.
      Das ist gelebte Praxis. Formale Betrachtungen helfen einfach nicht.

      Murks gibt es auch bei Nachfertigungen, hier schon öfter diskutiert.

      Und jetzt: Muß ich mich meinem Garagendach widmen, hat ein Fachbetrieb gebaut, es tropft aber dennoch
      auf meinen P1 und das werde ich jetzt abstellen. Prognose: Klappt ! Ich bin zwar nicht vom Bau, vermutlich
      reichen meine Kenntnisse und Fähigkeiten dennoch aus...

      Gruß + munter bleiben !

      Alfred. H.

      Es ist an allem etwas dran. Trotzdem finde ich, daß man für unsere Opels inzwischen wieder alle erforderlichen Teile bekommen kann, um die Fahrbereitschaft herzustellen. Als ich im Jahr 1980 mit meinem ersten P2 anfing, waren die Möglichkeiten ungleich schlechter.

      Oder versuche mal für einen Borgward oder Glas gesuchte Teile zu finden. Mal einen Tag über die Veterama laufen und was finden? Is nich!
      Ohne Connections zu Borgward-Clubs hast du da gar keine Chance. Und die überlegen sich sehr genau, wen sie in ihren elitären Kreis aufnehmen! Wenn du dann noch sagst, du hättest 35 Jahre alte Opels gesammelt und interessierst dich jetzt für eine Arabella, da schütteln die nur den Kopf!

      Tschüß
      Klaus