Motor, Getriebe und Kupplung, fragen über fragen

      ja, Du hat Recht, die Sache mit dem Schiefstellen des Motors empfiehlt Opel auch, zwecks Dichtigkeitsprüfung. Dabei kommt natürlich auch Öl an die Dichtschnur. Meine Vermutung war ja gerade, dass schon die ersten paar Umdrehungen (wenn die Schnur noch trocken ist), zur Schädigung führen. Die Kurbelwelle hat am Lager zwar schnell Schmieröl, aber bevor das dann durch glückliche Umstände am Schleuderring vorbei an die Dichtschnur gerät, hat die schon gelitten. An dieser Stelle sollte der Friedrich mal weiter versuchen, mit vorheriger Ölung...

      Wünsche ihm viel Erfolg und das nötige Quentchen Glück, das man immer braucht!

      Gruß,

      Alfred. H.
      Hallo Frank,

      das könnte auch sein, wenn ich mich recht erinnere, hat der letzte Lagerdeckel aber unten ein Loch als Ablauf, in der Aussparung für die Schleuderscheibe, damit das Spritzöl von der Schleuderscheibe austreten kann. Das Loch muß natürlich frei sein, sonst gibt es nix abzuschleudern und das ganze Volumen füllt sich an. Das sollte Friedrich ebenfalls prüfen: Ablauf frei ? Wenn der zu ist, gibt es das von Dir vermutete Problem.
      Habe noch einmal im Werkstatthandbuch nachgesehen: Opel schreibt eine Prüfung der Dichtigkeit durch Schrägneigung des Motors vor, dabei gelangt auch Öl an die neuralgische Stelle.
      Ich schätze, eine dieser Theorien trifft zu und damit scheint das Problem behebbar.

      Gruß,

      Alfred. H.

      Borgmanndichtung

      HK-56 schrieb:

      Aber könnte auch genau so umgekehrt sein wie ich schon geschrieben habe, das das Öl nicht schnell genug abfließen kann und dadurch der Druck extrem wird und die Dichtung undicht wird.


      Ist doch genau das Szenario was ich beschrieben habe!
      Wir leben Autos "Opel der Zuverlässige" :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rennfox“ ()

      Guten Morgen,
      jetzt bin ich aus dem entspannenden Urlaub wieder zurück. Der Motorenbauer meiner Wahl war echt kompetent, er hat mir zu neuen Hauptlagern geraten und die Kurbelwelle und die Dichtfläche poliert.
      Gesagt geatan, habe jetzt neue Pleul und Hauptlager, daszu eine Dichtschnur die Wirklich mal gut aussieht.

      Im Bild links mein Einschlagwerkzeug mit den Passenden Durchmessern zum einschlagen ohne Lagerschalen, in der mitte die 8mm 4kant Dichtschnur in Grapiht 8 wie von Harzhopper beschrieben), rechts die andere Dichtschnur bereits mit Radius und ein viel feineres Geflecht, als die anderen beiden die ich bisher verwendet habe.

      Da ich mein Motor leider (im eingebauten Zustand) nicht aufstellen kann habe ich die Dichtschnur jetzt einmal in Öl eingelgt. Allerdings hatte ich die Schnur bei meinen ersten versuchen auch immer eingeölt oder eingefettet. Zusätzlich werde ich Sie diesesmal zuvor noch mit etwas Grafitfett einbauen.

      Die Ölkanäle in der KW sind frei von verschmutzung und das große Loch im 4. hauptlagerdeckel ist natährlich auch din damit das öl von der Schleuderscheibe in die Ölwanne zurück läuft :)

      Inzwischen habe ich eine Vermutung weshalb das ganze nicht dicht sein könnte... Die Dichtschnur habe ich falsch herum eingebaut, die Pfeilung auf der Dichtschnur habe ich mit der Drehrichtung eingabaut obwohl sie jain andere Richtung zeigne sollte, Villeicht war das der grund warum es die Dichtschnur so zerbrößelt hat.

      Ich denke auch ich Liebe mein Auto auch wenn es gehörig auf die nerven geht!!

      mfg
      Frieder
      Die Beziehung zu dem Wagen ist wie in einer guten Ehe. Auch wenns mal holprig zu sein scheint, käme man doch nie auf den Gedanken die Flinte ins Korn zu werfen. Die Höhen und Tiefen machen eine Beziehung aus. Zwei Schritte vor und einen zurück, aber der Trend ist entscheidend. ;)
      Friederich, du wirst sehen, daß es sich lohnt beharrlich zu sein.

      Viele Grüße aus Chemnitz
      Ina -> Opel Ascona B 16N Automatik 2-Türer EZ 02/1978
      Jens -> Opel Olympia Rekord P2 1700L 2-Türer EZ 02/1963
      Vespa V50N Spezial Rundlenker EZ 06/1973
      ​Simson SR50 CE EZ 03/1989
      So jetzt ist der Motor wieder gelaufaufen, mit dem neuen Ring, so eingebaut wie beschrieben... nach 15min hatte ich im vergleich zu den vohrigen versuchen "nur" 4 tropfen öl auf dem Boden...
      Das Öl ist nur mehr geworden als ich mehr gas gegeben hab.

      Ich weiß jetzt nicht so recht weiter, warscheinlich werde ich das ding jetzt mal kompeltt zusammen bauen und testendas Auhgho ist vorne durchaus weit aufgebockt... vllt hat es damit was zu tun.
      Auf jeden Fall habe ich jetzt keinen Nerv mehr um es nochmals zu versuchen... Bilder schick noch n paar. Ich hoffe das er nun so zumindest fast Dicht mal diesen Sommer noch zu fahren ist.

      Mfg
      Frieder
      Hallo Frieder,
      wie hast du die Ölwannendichtung verbaut und hast du einen neuen Dichtsatz verbaut? Bist du sicher, daß der Ölverlust noch immer vom Borgmanring kommt?
      Ina -> Opel Ascona B 16N Automatik 2-Türer EZ 02/1978
      Jens -> Opel Olympia Rekord P2 1700L 2-Türer EZ 02/1963
      Vespa V50N Spezial Rundlenker EZ 06/1973
      ​Simson SR50 CE EZ 03/1989
      Hallo Frieder

      Das grösste problem seh ich in der scheissdichtung . Der 4kant mist taugt nur für die tonne .
      Besorg dir orginale dichtschnur und dein problem ist vom tisch . Bin nicht sicher , aber Matz hat die glaub im angebot oder P2coupe hier im forum . Kost ne mark mehr , aber ich denke nach deinem ärger ist das gut investiert .

      Gruss aus der Schweiz , Kurt Huber
      Wohnort : 5108 Oberflachs / Schweiz

      div. P2`s und anderes Alteisen
      Hallo Friedrich,

      eine andere Möglichkeit solltest Du auch noch prüfen. Ist als Fehlerquelle nicht sehr wahrscheinlich, aber schnell gecheckt: Ist die Entlüftung Deines Motors frei ? Nimm einfach mal den Öleinfülldeckel ab und sieh nach, ob die

      Leckstelle weiter besteht. Wenn die Entlüftung zu ist, bekommst Du etwas Überdruck im Kurbelgehäuse...

      Habe ich an einem alten Rekord C mal so angetroffen..

      Gruß,

      Alfred. H.
      Guten Tag,
      ich melde mich nocheinmal wie versprochen, nach meinem letzten versuch hat die Dichtung nur noch ein ganz kleines bisschen geleckt.
      Und dann hat mir der einwand von Alfred. H. weitergeholfen, die Entlüftung war nahezu komplett dicht.
      Nachdem ich den Lagerdeckel nocheinmal abgenommen hab und mit Dichtmasse eingebaut habe, war der motor Dicht!! (mit abgenommen Öleinfülldeckel)

      Dann habe ich alles wieder zusammengebaut, den Antriebsstrang eingebaut und die neu lackierte Vorderachse zusammengebaut und Eingebaut. Und auch schon die Ersten runden gedreht.
      Die Dichtung ist nicht 100% dicht aber selbst nach mehreren fahrten ist noch nichteinmal soviel Öl ausgetreten das es zu einer Tropfenbildung gekommen ist. Endlich!!

      Dann hatte ich noch Zündaussehter, dabei habe ich aber ich den korodierten Unterbecher gefunden.

      Vielen Dank für die Hilfe!! Ohne euch hätte das nicht geklappt.
      Wenn Ihr noch paar Bilder wollt kann ich die gerne in meine Vorstellung oder auch hier noch Zeigen und villeicht sieht man ja den ein oder anderen einmal auf einem Treffen!!

      Grüße
      Frieder
      ...freue mich auch mit Dir, das war für Dich eine Odyssee mit enormem Arbeitseinsatz. Der alte Grieche hat aber auch lange (oder noch länger) durchgehalten und ebenfalls zum Schluß Erfolg verbucht.

      Noch ein freundlicher Rat: An diesen alten Kisten ist die gesamte Elektrik grenzwertig. Meist bleibt es nicht bei einem verbrauchten Unterbrecherkontakt, fast alle Teile der Zündung sind dem Verschleiß

      unterworfen, teils durch Alterung, teils durch (im Vergleich zu heutigen Wagen) schnelle Abnutzung. Bring das komplett in Ordnung, dann hast Du an dieser Front Ruhe und Dein angegriffenes

      Nervenkostüm kann sich weiter erholen.

      Gruß + viel Spaß weiterhin,

      Alfred. H.