Kapitän P2.6 auf Scheibenbremsen umrüsten

      Kapitän P2.6 auf Scheibenbremsen umrüsten

      Hallo Gemeinde,

      ich wollte nachfragen wer von euch den Kapitän auf Scheibenbremsen (vom KAD A) umgebaut hat.

      Ich würde gerne die Einkreisbremse gegen eine Zweikreis tauschen.

      Jetzt gestaltet es sich trotz plug and play als schwierig wegen dem Schweizer TÜV.


      Mir wäre massiv geholfen wenn jemand von euch das getüvt hat und mir eine Kopie mailen könnte.
      Das würde hier die Abnahme erleichtern.

      Hoffe jemand hätte da was.
      Hecktriebne Gruess
      Randall

      :elvis:

      Gut Ding braucht Weile:
      78‘ Rallye 2.0
      Ich beabsichtige (auch) dies zu tun. Ich habe da einen Spezialisten an der Hand. TÜV werde ich deswegen nicht extra machen lassen, da es früher öfter gemacht wurde und ich mich auf "das war schon so, als ich ihn gekauft habe" berufen werde. MFK ist da vermutlich strenger...sorry hilft Dir jetzt nicht so richtig, gell?
      Roland vom Bodensee mit seinem P2 und neuerdings auch Kapitän PL
      Kannst du die Bremsen nicht nur prüfen lassen beim TÜV ohne den Rest?

      Das Problem ist, dass ich die eintragen will. Dazu brauch ich nen TÜV Bericht.
      So rum fahren und dann auf den Vorbesitzer verweisen genügt hier leider nicht.

      Kennst du jemanden der den Umbau schon getätigt und geprüft hat?
      Hecktriebne Gruess
      Randall

      :elvis:

      Gut Ding braucht Weile:
      78‘ Rallye 2.0
      Da isser. TÜV war beim Kapitän eines Freundes noch weniger als kein Problem: geprüfte Serienbauteile, noch dazu original Opel, sicherheitstechnische Verbesserung, es musste nichts selbst angefertigt werden - bei so etwas sind die TÜV-Prüfer völlig entspannt und umgänglich. Hat nicht mehr gekostet als beispielsweise einen Spoiler oder Alufelgen eintragen zu lassen. Am besten fragst Du mal bei Jens Cooper von Opel Classic nach. Die haben für vieles die Freigaben und entsprechende Papiere dazu. Und Jens Cooper ist sehr sehr nett, zugänglich und hilfsbereit. Es gibt ja auch Gerüchte, so sagte es Eckhart Bartels mir mal, dass zum Ende der Bauzeit der Kapitän mit Scheibenbremsen zu haben war - analog zum Rekord A.
      Ich würde Dir meine Papiere fotokopieren, aber ich war mit meinem Kapitän noch nicht beim TÜV. Das dauert noch etwas. Möglicherweise kann Dir auch Dieter Brand aus Bad Mergentheim weiterhelfen, der hatte einen P 2.5 mit 14-Zoll-Rädern und Scheibenbremsen. Wer Dir definitiv helfen kann, ist der Opel Kapitän Club. da wurden etliche Wagen umgerüstet, auch der von Peter Ruoff. Allerdings ist die Kontaktaufnahme zum Club seit dem Tod von Franz Dorsch, der das alles zusammengehalten und sich um alles gekümmert hat, etwas schwierig geworden. Gib mir ein, zwei Tage Zeit, dann such ich Dir das Nötige raus und vielleicht habe ich dann auch den ultimativen Link, der Dich vor den gestrengen Herren der schweizerischen Kraftfahrzeugüberwachung bestehen lässt.
      Beste Grüße
      vom Harry

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      ex-p2-fahrer schrieb:


      Harry, bist du dir sicher, daß Dieter Brands Kapitän Scheibenbremsen hatte, ich meine der hatte nur die Trommeln vom 2,6er drin gehabt, bin mir aber nicht sicher.
      Grüße Dieter
      Genau das war auch mein erster Gedanke! Aber auch ich weiß es im Moment nicht, kann ihn aber fragen.

      Aber mal ehrlich, welchem Prüfer würde den wissen, daß es den Kapitän P 2,6 nicht mit Scheibenbremsen gab? Das wäre schon wirklich ein ganz dummer Zufall, wenn doch. Aber in der Schweiz kann das ja alles ganz anders sein als bei uns.

      @Big Harry
      .Im Kapitän-Buch drückt sich E.B. jedoch anders aus, nämlich daß es keinen Anhaltspunkt dafür gibt, daß es Scheibenbremsen zum Schluß gab. Doch auch das muß nicht der Weisheit letzter Schluß sein, zumindest im Hinblick auf Auslandsmontagen Biel oder Antwerpen.

      Ich würde dennoch die Trommelbremsen drin lassen und mich auf die Nachrüstung eines Zweikreissystems beschränken. Denn sonst bräuchtest Du auch einen BKV und da tauchen dann noch ganz andere Fragen und Probleme auf: Z. B.ob nur vorderer Kreis mit ATE T50 (kaum zu bekommen) oder das spätere System mit BKV am HBZ -> Platzprobleme etc.

      Tschüß
      Klaus
      Harry, bist du dir sicher, daß Dieter Brands Kapitän Scheibenbremsen hatte, ich meine der hatte nur die Trommeln vom 2,6er drin gehabt, bin mir aber nicht sicher.

      Jop, bin mir sicher. Dieter war ja mehrfach auf meinem Panoramatreffen, u.a. auch mit dem umgerüsteten Schlüsselloch-Kapitän. Zum einen habe ich ein wirklich sehr gutes Gedächtnis, zum anderen hat er mir den Umbau gezeigt, weil ich wegen der 14-Zoll-Felgen und der Kapitän P 2.6 Radkappen gefragt hatte. Und nicht zuletzt ist es mir deshalb in Erinnerung, weil er mir erzählte, dass man solche Umbauten in den USA als "mildly customized" bezeichnet und wir über diese Bezeichnung noch oft gelacht haben.
      @altopelfreak: Du hast meinen Post mal wieder nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass Eckhart mir erzählte, dass es Gerüchte über 2.6er Kapitäne mit Scheibenbremsen gegen Ende der Bauzeit gegeben habe. Gerüchte sind keine Anhaltspunkte. Von daher verstehe ich Deinen Einwand nicht.
      Zum Umbau selbst: T 50 HBZ - direkt vergessen! Der ist, wenn überhaupt, nur zu Kursen zu bekommen, der einem die grünen Pickel ins Gesicht treiben. Wir haben mit einem HBZ vom Commodore B mit Trommelbremsen hinten gearbeitet, dazu Scheiben und Sättel vom Senator A - und das auch nur, weil die Senatorteile - noch - günstiger zu haben sind, als die für den Commo. Im Prinzip hat der Kapitän also eine Commodore-B-Bremsanlage mit den originalen hinteren Trommeln. Das funktioniert einwandfrei. Der TÜV-Prüfer war regelrecht begeistert. Kein Witz! Das Auto bremst wie ein Wagen aus den 80er Jahren und das ist bei der Fahrweise, die man solch einem Methusalem angedeihen lassen sollte, mehr als ordentlich.
      Also: Noch ein wenig Geduld, ich suche das Richtige raus.
      Beste Grüße
      vom Harry

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      Hallo Harry,

      ja der Jens Cooper, der will eben leider nicht so wie er eigendlich sollte :popo:

      Mir wurde gesagt das die Kad A Bremse eins zu eins passt. Auf die wollte ich gehen. Allso komplett Achsschenkel, Zangen, Scheiben + und HBZ sowie HBV.

      Was hast du den alles vom Commo B übernommen, HBZ Sättel mit Halter? Achsschenkel auch?
      Bremsschläuche auch Commo B oder die vom Kapitän?

      Ich denke mit dem TÜV Bericht sind meine Probleme gelösst. Wenn du mir was besorgen könntest, wäre dis wunderbar.
      Damit hättest du mir sehr geholfen.

      Ich Danke dir schon jetzt :)
      Hecktriebne Gruess
      Randall

      :elvis:

      Gut Ding braucht Weile:
      78‘ Rallye 2.0
      So Randall, dann mal auseinanderklamüsert: Achsschenkel von KAD A und B (!) passen 1:1 an die Kapitän-Vorderachse. Das ist einer der Gründe, warum sich der Spruch "Bei Opel passt alles - wie Lego" so hartnäckig hält. Er stimmt nicht zu 100 %, aber es ist ein wahrer Kern drin. Es passen aber nur die Achsschenkel von den beiden KAD-Reihen!
      Wenn Du die Achsschenkel montiert hast, bist Du bei der Auswahl der Scheiben und Sättel ziemlich frei: Commodore A / B, KAD A / B, Senator / Monza. Aber sie sollten schon zueinander gehören. Wenn Du die komplette Bremsanlage eines KAD A adaptierst, bist Du natürlich auf der sicheren Seite. Die Bremsenteile für die A.-Modelle sind allerdings ganz schön teuer geworden. Ich geb´s nur zu bedenken. Auf die Commo- und Senator-Teile sind wir gekommen, weil mein Kumpel ein Geiz-Gonzo vor dem Herrn ist. Kapitän fahren, aber .... Na, Du weißt schon.
      Bremsschläuche und den Hauptbremszylinder samt Bremskraftverstärker haben wir vom Commo mit Trommelbremsen hinten genommen, und dazu - wie erwähnt aus Kostengründen - Scheiben und Sättel vom Senator A, und die Kapitän-Trommeln hinten haben wir gelassen. Wenn Du Dir das leisten kannst bzw. willst, ist natürlich die von Dir angepeilte Lösung komplett aus KAD-A-Teilen die sauberste. Dann kannst Du auch vom 2.6er Kapitän / Admiral A den Krümmer mit dem Unterdruckanschluss nehmen und musst nicht in den Graugusskrümmer bohren. Dann ist es sogar - eigentlich - original.
      Also: Sobald ich was für Dich habe, schicke ich Dir eine PN. Alles klar?
      Grüße von Rhein und Mosel
      Harry
      P.S.: Ich würde meinen P II CarAVan liebend gern auf Scheibenbremsen umrüsten. Da ist es ungleich schwerer, weil es keine passenden Achsschenkel gibt. Wenn Du mal Lust auf Gruseln hast, dann geh mal auf die Homepage eines Anbieters von Ersatzteilen für britische Fahrzeuge aus dem äußersten Zipfel von Rheinland-Pfalz. Er fängt mit "L" an... Dort sind Umbausätze von Trommel- auf Scheibenbremsen und von Blatt- auf Schraubenfedern zu finden, da bekommst Du eine Gänsehaut, die vier Wochen anhält. Die Limeys sind da, was sowas anbelangt, völlig schmerzfrei.
      Hallo Harry, mein Held ;)

      ja das hat mir Kurt gesagt dass das passt.
      Ich denke für die MFK hier wäre das am einfachsten.
      Die Teile haben ihren Preis, aber es ginge alles im selben und wäre auch später am einfachsten damit kein Durcheinander und Fehlbestellungen entstehen.

      Ich kann ein Pakett haben (Occ. ), Bremskraftverstärker mit Zylinder und Querlenker mit allem drann (Schenkel, Blech, Zangen, Halter).
      Das mit dem Krümemer wäre ja genial :thumbup: so einer wird der vermutlich auch noch haben denke ich.


      Ich danke dir für die ausführliche Erläuterung und warte gespannt auf die PN :D
      Hecktriebne Gruess
      Randall

      :elvis:

      Gut Ding braucht Weile:
      78‘ Rallye 2.0
      Hallo zusammen,
      bzgl des Umbaus :
      -wenn nur Zweikreisbremse gewünscht, reicht der Hauptbremszylinder von KAD A ( bis Fgst) , der hat den Schmetterlingsflansch( 4-Loch) und den Kolbendurchmesser wie der P 2.6. Umbau der HBZ-Aufnahme ist dann nicht notwendig und es müssen nur die Bemsleitungen angepasst, verlegt werden.
      -wenn Scheibenbremse : dann bitte nicht wild zusammenkaufen. Die A-Serie kennt Bremse bis/ ab Fgst und ausserdem noch die V8- Version. Da hat es 3 unterschiedliche Scheibendurchmesser. Darum ist nicht alles frei tauschbar. Ausserdem kommt erschwerend hinzu, wenn ich mich recht erinnere, das die "große Bremse" auch 15-Zoll Felgen braucht. Was beim P2.6 zu weiteren Problem führt.Zu beachten ist auch der Lochkreisdurchmesser der Scheiben.
      In jedem Fall gilt : die PL-Felgen müssen min. vorne gegen die Vom KAD A ( 14 " ) getauscht werden ( wg. Einpresstiefe, sonst passen die Sättel nicht rein)
      Ich muß mal nachsehen, ob ich meine alte Einkaufsliste für den Umbau wiederfinde. Ich fahre schon 11 Jahre mit dem großen Umbau.
      Ich möchte nicht den Spielverdeber bezüglich der Zulassung machen, aber : mit dem Umbau erlischt die ABE des Wagens. Ein TÜV-Gutachten kostet , im Verhältnis zum Teileeinkauf und der Arbeit ein paar wenige Euro plus Eintragung in die Zulassungspapiere. Das sollte dann noch drin sein. Entscheidet aber natürlich jeder für sich.

      Noch ein Satz zum "Opel Kapitän Club", da Harry diesen erwähnt hat. Franz Dorsch hatte jahrelang einen Vize, der dann die Leitung übernommen hat. Im Jahr von Franz seinem Tod bekam der neue "Chef" ebenfalls eine üble Arztdiagnose. Von den Mitgliedern wollte keiner in den Vorstand eintreten, bzw gewählt werden. Somit hat der Verein seine Auflösung beschlossen und vollzogen. Das Guthaben ging an einen gemeinnützigen Verein ( für krebskranke Kinder ) in Frankfurt/M. Soweit die Geschichte.
      Grüße
      Thomas

      Big Harry schrieb:

      Harry, bist du dir sicher, daß Dieter Brands Kapitän Scheibenbremsen hatte, ich meine der hatte nur die Trommeln vom 2,6er drin gehabt, bin mir aber nicht sicher.

      Jop, bin mir sicher. Dieter war ja mehrfach auf meinem Panoramatreffen, u.a. auch mit dem umgerüsteten Schlüsselloch-Kapitän. Zum einen habe ich ein wirklich sehr gutes Gedächtnis, zum anderen hat er mir den Umbau gezeigt, weil ich wegen der 14-Zoll-Felgen und der Kapitän P 2.6 Radkappen gefragt hatte. .....
      @altopelfreak: Du hast meinen Post mal wieder nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass Eckhart mir erzählte, dass es Gerüchte über 2.6er Kapitäne mit Scheibenbremsen gegen Ende der Bauzeit gegeben habe. Gerüchte sind keine Anhaltspunkte. V


      Sooo, Ihr Scheibenbremsen-Fans: Den Umbau auf komplette Admiral-A-Mechanik am Schlüsselloch hat aber nicht Dieter B. selbst vorgenommen, sondern bereits der Vorbesitzer Anton Karasch oder so ähnlich. Das mit dem E.B.-Zitat habe ich schon richtig verstanden. Es ist auch verständlich, daß er sich als Autor nicht auf Gerüchte berufen will. Doch nicht immer wurden technische Änderungen in den Technischen Nachrichten mitgeteilt. Manchmal erfolgte dies per Rundschreiben an die Opel-Vetragswerkstätten und solche sind selten überliefert.

      Ob es evtl. eine ABE für einen P 2,6 mit Scheibenbremsen gibt, müßte sich beim KBA klären lassen. Schon ein grauer Pappbrief vom späten P 2,6 könnte einen entsprechenden Hinweis liefern, wenn dort auf der letzten Seite ABE-Nachträge genannt werden. Sollten solche Fzge. regulär ausgeliefert worden sein, ist davon auszugehen.

      Es ist ja interessant, daß sich die komplette Bremsanlage des Kaptän/Admiral A in den P 2,6 1:1 umsetzen läßt. Bleibt aber die Frage, mit welchem BKV. Und, ob ggfs. für den späteren BKV (ATE T51 ?), direkt am HBZ beim 2,6 ausreichend Platz ist.

      Alle anderen Mixturen von Opel-Bremsenteilen aus Senator, Commo etc., die hier genannt werden, erscheinen mir doch ein wenig bedenklich. Umsomehr wundere ich mich über die Begeisterung des TÜV-Prüfers! Denn eines muß gewährleistet sein: Die Hinterachse darf nicht überbremst werden, sonst würde sich die Karre im Fall einer Notbremsung schnell quer stellen, wenn die HA früher als die VA blockiert. Der Einbau eine Bremskraftreglers oder - begrenzers kann notwendig werden und die Kolbendurchmesser von HBZ und RBZ müssen korrekt aufeinander abgestimmt sein, zusätzlich in Abhängigkeit davon, ob der BKV nur vorne wirkt oder auf beide Bremskreise. Doch wie will der Prüfer das von außen nachmessen? Nur den Angaben des Besitzers vertrauend würde ich an dessen Stelle keinen Segen dafür geben. Die Frage ist aber, ob ein solcher Bremsenumbau überhaupt eingetragen werden muß, sofern er überhaupt bemerkt wird. Trotzdem, mein (inzwischen) Vorposter dürfte Recht haben, daß in diesem Fall die Betriebserlaubnis erlischt. Zusätzlich kann es im Schadenfall viel Ärger mit der Versicherung geben, wenn die dahinterkommt.

      Trotz unbestrittener Vorzüge einer Scheibenbremse frage ich mich dennoch, ob sich der ganze Aufwand rechnet. Und nur weil andere das gemacht haben, ist ja noch lange nicht gesagt, ob damit in jedem Fall im Endeffekt ein Sicherheitsgewinn erreicht wird. Trommelbremsen haben immerhin der Vorzug ihrer selbstverstärkenden Wirkung, die einen BKV erübrigt. Scheibenbremsen benötigen mehr Fußkraft, was z. B. beim Rek. A (wenn kein BKV eingebaut) durch einen Stufen-HBZ mit unterschiedlichen Kolbendurchmessern erreicht wird.

      Ich würde mich auf die Nachrüstung einer Zweikreisanlage beschränken. Ein passender Tandem-HBZ mit gleichgroßen Kolben dürfte sich auch viel leichter finden lassen.

      Tschüß
      Klaus
      Klaus, ich danke dir dafür, dass nicht immer ich den Miesepeter geben muss. Alles richtig erklärt, sehe ich ganz genau so.

      Wenn es übrigens um einen grünen Schlüsselloch-Kapitän geht, heisst der Mann Reiner (Reinhard?) mit Vornamen. Wenn ich mich da noch richtig erinnere, steckt da eine komplette Como-Hinterachse drin - aber gepaart mit nem 100PS-A-2,6er unter der Haube. Als er immer mehr Rückenprobleme bekam, hat er noch ein Kupplungspedal aus einem Schlacht-2,6er von mir eingebaut. Soll sich leichter treten lassen. Da kann ich aber nicht mitreden, hab ne Hydramatic.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C
      Na super! Und genau diese Kupplungspedalhilfe mit Servowirkung suche ich jetzt auch für meinen B-6!
      Sie wurde nämlich nach Ende der P 2,6-Bauzeit and den Rekord-6 weitervererbt bis die Teile aufgebraucht waren, so daß die letzten Rekord-6 keine mehr bekamen.

      Die Rückenprobleme machen mir beim Schrauben auch zunehmend zu schaffen. Der Mann hieß tatsächlich Reinhard Karasch und nicht Anton. Ich habe wohl wieder mal zu sehr an meine Lieblingsmusik gedacht:


      Tschüß
      Klaus
      Nochmal Hallo......
      Auch wenn es scheinbar fertig diskutiert ist : Die Frage nach dem Bremskraftverstärker ist unbeantwortet. Viele Umbauten haben einen nachrüstbaren BKV in den Bremskreis der Vorderachse eingebaut. Somit wird nur der Bremsscheibenkreis verstärkt. Auch bei den KAD A-Typen waren nicht alle BKV an den HBZ angeflanscht.
      Wichtig ist nur, das der BKV eine brauchbare Übersetzung hat, damit der Kreis vorne weder Unter-noch Überbremst wird.
      Ob der Umbau sinnvoll ist ???? Sicher eine Frage die sich so gut beantworten lässt wie Bleiersatz fahren oder nicht.
      Wer nur 1000 Km in Jahr fährt, das vielleicht nur um den heimischen Kirchturm, der braucht den Umbau wohl nicht. Ich fahre meinen Kappi häufig. Nicht im Alltag, aber zu Treffen usw.
      Ich habe den Umbau nicht bereut. Keine schiefziehende Bremse mehr, Einstellen der Bremse vorne fällt weg und der Bremsweg ist kürzer. In meinem ersten Post zu dem Thema hatte ich es schon geschrieben : der Umbau auf Zweikeis ist sicher sinnvoll und mit überschaubarem Aufwand machbar. Das große "Update" eine Frage der persönlichen Einstellung und Möglichkeiten.
      In diesem Sinn : allen eine unfallfreie Saison !
      Grüße
      Thomas
      Ich finde ja auch...das sollte man handhaben wie man es braucht..oder eben gern hätte..
      ich hab mit solchen bremsen mix Geschichten schlechte Erfahrungen..das hat mich einen von 28 gebauten Kadett GSi 16v für den fc Bayern gekostet...der auf dem Dach liegen geblieben ist..