Unterwegs auf Traumstraßen in Norditalien

      Nachdem wir das Timmelsjoch und das Passeiertal hinter uns gelassen hatten ging es gleich in Richtung des nächsten Passes, dem Jaufenpaß/Passo Giovo 2094m weiter.

      Die Ortschaft Walten kurz vor dem Jaufenpaß.

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      Bilder vom Jaufenpaß

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      Die Alpenrosenblüte war am Jaufenpaß in vollem Gange.

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      Die Paßhöhe

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      Ort: 89165 Dietenheim bei Ulm/Alb-Donau-Kreis
      - Rekord P2, 2TL, 1700, Bj. 63
      - Rekord P2 Coupe, 1700 S, mit Golde SKD, Bj. 62
      - Rekord A, 4 TL, 1700 mit Golde SKD, Bj. 65
      Fährt man immer geradeaus die Paßstraße entlang kommt man direkt nach Sterzing. Doch wir wollten ja keinen Städtetrip machen sondern Pässe fahren und bogen kurz vor Sterzing rechts ab Richtung Penser Joch. Bei unserer Pässefahrt 2015 unter der Führung von Hajo war ich das erste Mal auf dem Penser Joch und ich muß sagen daß dies einer der beeindruckendsten Momente in meinem Leben war als ich das erste Mal den einsam auf den Gipfeln thronenden Alpenrosenhof sah. Einfach gigantisch. Danke Hajo für dieses Erlebnis!!!

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      Hier im Alpenrosenhof auf 2211m ist noch Vieles wie in den 60er/70er Jahren. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein Geheimtip für Alle die eine Zeitreise machen möchten.
      Doch Ihr solltet Euch sputen. Die derzeitigen Besitzer des Alpenrosenhofs, die Fam. Leitner möchte sich aus Altersgründen von der Liegenschaft trennen und hat den Alpenrosenhof bereits zum Verkauf ausgeschrieben. Sollte sich ein neuer Besitzer finden wird mit Sicherheit ein Stück Geschichte für immer unwiderbringlich verloren gehen.

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      Tagsüber ist auf dem Penser Joch/Passo Pennes richtig was los. Motorräder, Autos, Fahrräder.........., doch wenn die Schatten länger werden und der Tag zu Ende geht kehrt dort oben Stille und Ruhe ein. Nachts wohl einer der einsamsten Plätze die man mit dem Auto erreichen kann. Rundherum gibt es nur ein paar kleine Almhütten, ansonsten gibt es nur Berge, egal in welche Richtung man schaut.
      Man steht oben auf dem Paß, schaut in die Ferne, atmet tief durch und genießt die Einsamkeit. Ein herrliches Gefühl das man mit Worten nur schwer beschreiben kann. Es ist wie Welten von der Zivilisation und deren Hektik entfernt.

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      .....und dort wo die Alpentour 2015 zu Ende ging, werden wir Morgen früh die Reise fortsetzen. Das Penser Joch hinunter Richtung Sarntal, Bozen mitten in das Herz der Dolomiten. Gute Nacht!

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      Hallo Günther,

      ich freue mich sehr darüber, dass Dir das Kennenlernen und die Übernachtung im Alpenrosenhof bei unserer
      Drei-Länder-Pässefahrt im Juli 2015 so gut gefallen und bleibende positive Eindrücke bei Dir hinterlassen hat,
      dass Du dort wieder übernachtet hast.
      Beim Betrachten Deiner Fotos werden Erinnerungen wach und es kommt mir vor, als wären wir letzte Woche
      erst dort gewesen.

      Ich hatte ja auch schon drei Mal zuvor im Alpenrosenhof übernachtet und war so begeistert, dass ich mich
      entschloß, im Rahmen einer von Renate und mir organisierten Ausfahrt dorthin zu fahren und dort
      in der von Dir zutreffend geschilderten einmaligen "Einsamkeit" im Stil der 60er zu übernachten.

      Ich hatte den Alpenrosenhof nur durch Zufall bei einer großen -spontan durchgeführten- Cabriotour durch
      Österreich und Südtirol entdeckt.
      Hoffentlich wird der Alpenrosenhof nicht zu "modern".
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo
      Rekord A LZ 1,5l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      OPEL: feine Marke
      Moin

      Alleine schon Stroopwaffeln aussuchen dauert länger, und drum schrieb ich ja auch Rundfahrt.
      Wenn man hier so liest wie schön die Routen sind und die passenden Bilder dazu sieht kommt man schon auf Gedanken............. Mal sehen wie ich das irgendwann mal hinbekomme.Das ist wie bei einem Langstreckenläufer, langsam aufbauen. Da tun sich noch andere Hindernisse auf.Jupp ist da das kleinste Problem. Ich würde ihm allerdings ein Paar Wanderschuhe besorgen, mit den Schläppchen die er drauf hat stellt er sich schon hier bei Regen dusselig an.Wenn ich den Museumsbesitzer mal freundlich frage könnte es auch sein das er mir ein passendes Fahrzeug zur Verfügung stellt.
      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Nach einer ungewöhnlich ruhigen Nacht und einem ausgedehnten Frühstück machten wir uns am frühen Morgen des 15.06.2017 (Fronleichnam) auf um unsere Reise fortzusetzen.

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      Majestätisch thront der Alpenrosenhof auf dem Penser Joch auch bei der Abfahrt in Richtung Sarntal.

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      Um ein Naturschauspiel der besonderen Art zu erleben war mit ein Grund daß wir hier her gekommen waren - die Alpenrosenblüte am Penser Joch ab Anfang/Mitte Juni. Ganze Berghänge erstrahlen im Rot der Alpenrosen.

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      Wir durchquerten das Sarntal........

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      .....und die Sarner Schlucht tauchte vor uns auf.

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      Hallo Günther,

      das nächste Mal mußt Du nach Wangen-Ritten abbiegen. Das ist eine tolle, von mir schon inspizierte Strecke mit einer sehr schön gelegenen kleinen, teilweise
      sehr steilen, Straße (Strada Provinciale 135, Lengmoos, Lengstein und Barbian).
      Und im Anschluß daran gibt es eine super Strecke, die ich mit dem Cabrio schon abgefahren bin. Habe ich mal im Köcher,
      für die Zukunft, wenn mich die Organisation einer Riesen-Pässe-Ausfahrt wieder einmal reizt und ich genügend Zeit dafür haben werde.

      Ich bin froh, dass ich bei Deiner Silvretta-Tour 2018 schön hinterher fahren werde und alles genießen, Fotos machen und filmen kann.
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo
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      Ja Hajo, genau mit dieser Straße haben wir Bekanntschaft auf dem Rückweg von den Dolomiten zurück zum Penser Joch gemacht. Was für eine Odysee, schrecklich, bei einem heftigen Gewitter mit Starkregen und schlechter Sicht. Obwohl wir schon vor Bozen waren haben wir gewendet weil wir uns eine Abkürzung versprachen und Bozen im Feierabendverkehr doch umgehen wollten. Wir waren durch die miserablen Sichtverhältnisse wegen des Gewitters und der einsetzenden Dämmerung eine gefühlte Ewigkeit unterwegs und die Köchin vom Alpenrosenhof hatte bereits offiziell Feierabend als wir wieder ankamen. Das war wirklich eine Gurkerei dort oben mit x Steilpassagen und noch mehr Kurven und ein paar mal Verfahren. Wenn man Zeit und schönes Wetter hat mag die Straße bestimmt schön sein aber wenn Dir die Zeit im Nacken sitzt und das bei übelstem Wetter ist das ein wahrer Höllentrip. Wenn wir da mit dem P2 unterwegs gewesen wären wären wir wahrscheinlich erst mitten in der Nacht auf dem Alpenrosenhof wieder angekommen.
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      Tja lieber Günther,

      bei den von Dir geschilderten Wetter- und Zeitverhältnissen möchte ich diese Strecke wirklich nicht fahren.
      Das ist eine super Strecke bei schönem, sonnigen Wetter mit herrlicher Aussicht auf dem Plateau und vielen
      Fotostationen, die man nur ohne Zeitdruck genießen kann.

      So sieht es bei schönem Wetter aus:

      google.de/search?q=Wangen+Ritt…767#imgrc=s61FYn_FnZIVmM:
      google.de/search?q=Wangen+Ritt…767#imgrc=fNvsVZYVEZAWCM:
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo
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      Hi Günther,

      hier war ich 2012 mit Renate quasi auf unserer Vortour, erkennst Du die Stellen?
      Foto 1: Unsere spätere Picknickstelle vor dem Timmelsjoch
      Foto 2: Unser späterer Fotostop kurz nach dem Timmelsjoch
      Foto 3: Nach dem langen Tunnel
      Foto 4 und 8: "Unser" Penserjoch
      Fotos 5 bis 7: habe ich -bei schönem Wetter- auf dem Plateau bei Wangen-Ritten gemacht.
      Dateien
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      Ha-Jo
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      Hi Günther,

      rate mal wo diese Fotos entstanden sind, wo wir ggf hinfahren werden:
      Dateien
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      Ha-Jo
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      Ui, von der Pasterze am Großglockner auf der Franz Josephs Höhe ist aber nicht mehr viel übrig geblieben. Die Pasterze kenne ich noch ganz anders. Ist aber allerdings auch schon fast 30 Jahre her als ich von Heiligenblut aus 1 Woche lang auf der Großglockner Hochalpenstraße mit meinem Rekord E, 2.2 i, Caravan unterwegs war. Damals durfte man auf dem Gletscher noch rumlaufen. Ob das heute wohl noch möglich bzw. erlaubt ist?
      Hajo dann mach mal hinne mit der Tourenplanung bevor die Pasterze ganz weggeschmolzen ist. Ich bin dabei!
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      Als Südbadener und seit über 30 Jahren Oly-Fahrerer ging's mir auch so, dass ich mal was 12%-Steigung-Langstrecken-Taugliches wollte. So habe ich meinen Opel-Fuhrpark um einen Lancia ergänzt. Technisch damals extrem innovativ und tolle Qualität. 140km/h Langstrecke auch kein Problem und überraschend viel Platz, hat ja auch gleiche Aussenmaße wie der P2. Klar, fahre ich auch mit dem P2 in die Alpen, Vogesen, Schwarzwald. Aber seine Stärken hat der aP2 auf der Kurzstrecke. Aber die Alpentour mit euch würde ich auch gerne im P2 mal mitmachen!
      Dateien
      • IMG_0131.JPG

        (62,56 kB, 20 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Hallo Hendrik,

      vielleicht solltet Du einmal mit Günther Kontakt aufnehmen, er hat meines Wissens noch einen
      -den letzten- Startplatz frei bei der Silvretta-Tour vom 4.7. bis 7.7.2018.
      Schau einmal hier unter ( siehe erster Beitrag in rot):
      Silvretta Tour 2017 - Panoramagruppe Allgäu-Schwaben v. 13.07. - 16.07.2017
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      Ha-Jo
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      Hallo Hendrik, :wink:
      ich würde mich sogar riesig freuen wenn ich Dich und Deine Frau mal auf einer meiner Ausfahrten als Teilnehmer begrüßen dürfte. Wir haben uns ja bereits bei Deinem P´Treffen am Kinzigstrand in Biberach kennengelernt. Du bzw. Ihr wärt nicht mal die einzigen Badener Teilnehmer an der Silvretta Tour 2018, auch der Gebhard kommt aus Baden, allerdings Region Bodensee/Illmensee.

      Zum momentanen Stand der Silvretta Tour v. 04.07. - 07.07.2018:
      Momentan sind 20 Personen, 9 Paare und 2 Alleinreisende mit insgesamt 11 Alt-Opel zur Tour angemeldet. In unserem Quartier, dem Alpengasthof Zeinisjoch zeinisjoch.com stehen uns insgesamt 12 Zimmer zur Verfügung - 9 große DZ und 3 kleine DZ. Die großen Zimmer sind bereits alle an die Paare vergeben. 2 kleine DZ haben die Alleinreisenden gebucht. D.h. es steht nur noch 1 kleines DZ zur Verfügung. Die Übernachtung pro Person incl. überaus reichhaltigem Frühstück und 5-Gänge-Menü am Abend kostet 57,20 Euro incl. aller Abgaben (Ortstaxe). Evtl. EZ-Aufschlag???
      Jedoch Hendrik, solltest Du ein großes Zimmer benötigen liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Alpengasthofs Zeinisjoch noch die Pension, Haus Zeinisjoch pension-galtuer.at , also wirklich nur ein paar Meter vom Alpengasthof entfernt. Auch hier waren bei der Tour 2017 Teilnehmer untergebracht. Die Zimmer sind modern eingerichtet, alles sauber und o.k., jedoch nur mit Etagendusche, dafür etwas günstiger. Die Übernachtung ist hier, meine ich, mit oder ohne Frühstück buchbar.
      Es besteht also die Möglichkeit, mit den Anderen im Hauptquartier zusammen zu Frühstücken, Preis müßte ich dann noch abklären. Gleiches gilt natürlich für das Abendessen, hier lag der Preis im letzten Jahr für das 5-Gänge-Menü bei 20 Euro p.P.
      Ein Raum für lange Nächte zum Durchklönen etc. steht für Alle in unserem Hauptquartier zur Verfügung.
      Auch besteht direkt bei der Pension, Haus Zeinisjoch die Möglichkeit zu Campen auf dem hauseigenen Minicampingplatz. Auch geeignet für Wohnmobile und dem P` z.B. im Schlepptau. Die Temperaturen können unter Umständen hier oben nachts auf 1800m jedoch bis in den einstelligen Bereich fallen.
      Bei beiden Unterkünften ist die Gästekarte (Silvretta Card) im Preis enthalten. Mit der Gästekarte sind sämtliche Seilbahnen, Museen im Paznaun und vor allem die Benutzung der mautpflichtigen Silvretta-Hochalpenstraße, die wir mehrmals befahren werden kostenlos.
      Du kannst mich gerne unter guentherp2@hotmail.de oder der Tel.Nr. 07347/2196 abends kontaktieren.



      Gleiches gilt wer sonst noch Interesse an einer Teilnahme hätte. Da ich die Tour in der Zwischenzeit im Schlaf fahren kann macht es mir nichts aus wenn 2 - 3 Autos mehr dazustoßen. Jeder hat nun noch die Chance sich einen der letzten Startplätze zu sichern. Keiner soll nachher sagen man hätte es nicht angeboten!!!

      Viele Grüße aus Ulm
      Günther

      @RA63: Gut eingefädelt Hajo :daumen1:
      @Wilm: Auch Du kannst es Dir noch überlegen. Kannst ja mit dem Stephan und den Anderen aus der Region Braunfels/Solms im Konvoi anreisen. Aber die Karre muß laufen!!!
      Ort: 89165 Dietenheim bei Ulm/Alb-Donau-Kreis
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      Hallo Günther

      Laufen will er mein Jupp ,besteht nur die Frage wie ihm die Steigungen liegen.Mit dem Termin würde es auch hinhauen, einzig bleibt meine körperliche Verfassung eine Frage. Noch bin ich nicht wieder richtig fit, ich hoffe das es in den nächsten Monaten wieder kommt.In der vergangenen Woche bin ich mal wieder 200 KM am Stück gefahren, das war aber auch schon an der Grenze. Ich weiss auch noch nicht ob es noch eine Reha gibt. Ich will niemandem zur Last fallen und werde mich wohl noch ein Jahr länger gedulden müßen die Bergtour mitzumachen.
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      Nun sind wir aber weit vom Thema abgeschweift. Zurück zur Dolomitentour.

      In der Sarner Schlucht mit ihren steil aufragenden Porphyrwänden (einst durch aufsteigendes Magma entstanden (Bozener Porphyrplatte)) angekommen, ging es durch eine Vielzahl Tunnels, immer am Fluß Talfer entlang.

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      Dieser Felszahn war bereits in prähistorischer Zeit bewohnt, heute steht dort oben ein kleines Kirchlein. Leider hatten wir von dieser Stelle keine Sicht auf das Kirchlein.

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      ....und weiter der Talfer entlang.

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      Am Ende der Schlucht taucht plötzlich ganz imposant auf einem Berg gelegen Schloß Runkelstein auf.

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      Die Schlucht weitet sich und man fährt in wenigen Minuten in eine ganz andere Klimazone. Weinberge rundum - man spürt förmlich das mediterane Klima Bozens.

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      Ein Rückblick in die Sarner Schlucht mit Schloß Runkelstein.

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      Bald schon lag Bozen, die Hauptstadt der Provinz Südtirol/Alto Adige vor uns.

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      Über die Talferbrücke ging es nach Bozen hinein. Von hier aus grüßten bereits die ersten Felszacken der Dolomiten (siehe rund um den Turm).

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      Da ich bis heute ein entschiedener Gegner von Navigationsgeräten bin und lieber meinen Grips anstrenge und nach Karte fahre hatten wir mächtig zu tun uns in Bozen zurechtzufinden. Nicht ein einziges Hinweisschild welches die Richtung zu den Dolomiten anzeigte.
      Nach einer kleinen unfreiwilligen Stadtrunde durch das geschäftige Bozen fanden wir dann endlich das Tor zu den Dolomiten, die Eggenschlucht.
      Als wir diese befuhren war die Enttäuschung groß. Vor ca. 30 Jahren als ich schon einmal durch die Eggenschlucht (ebenfalls zur Bozener Porphyrplatte gehörend) gefahren bin war das ein tolles Erlebnis. Eine sehr imposante, bedrohlich wirkende Schlucht. Heute komplett verbaut, Tunnels, zähfließender Verkehr in beide Richtungen, Schwerlastverkehr - schrecklich. Man merkt gar nicht daß man sich in einer Schlucht befindet. Im Internet hatte ich zwar schon auf den betreffenden Bikerseiten, wo ich u. a. immer die Touren plane gelesen daß die Durchfahrung der Eggenschlucht nicht mehr erstrebenswert sei, doch allen Unkenrufen zum Trotze wollte ich es nicht wahrhaben. Heute würde ich als Weg in die Dolomiten vom Eisacktal ausgehend ins Tierser Tal abbiegen und entlang der Rosengarten Gruppe über den Nigerpaß anreisen.

      Die Eggenschlucht hinter uns gelassen fuhren wir durch das Eggental, auf den Bildern kurz vor Welschnofen/Nova Levante, Richtung Karer Paß/Passo Costalungo. Die Felsspitzen der Latemar Gruppe türmten sich mächtig vor uns auf.

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      Zu unserer Rechten die Latemar Gruppe näherten wir uns unserem ersten Ziel - dem Karersee/Lago di Carezza.
      Der Karersee, ein Naturjuwel allererster Güte gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Ich finde es gut daß die UNESCO ein wachendes Auge über dieses Idyll hat. Naturschutzmaßnahmen werden hier strengstens umgesetzt.

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      Günther, danke für die schönen Aufnahmen! Es ist einfach wunderschön da unten und wenn man bei trüben Novemberwetter die Bilder betrachtet, freut man sich schon jetzt auf den kommenden Frühling.

      Deine Einstellung zum heute allgegenwärtigen Navi teile ich. Ich liebe es, nach Karte zu fahren und mir die Touren bereits zu Hause anhand von Kartenmaterial und Atlas zusammen zu stellen. Ich habe auch im Alltagsauto kein Navi und bin bisher noch überall hin und auch wieder zurück gekommen.
      Gruß Jochen

      Wohnort : Ostallgäu
      Fahrzeug: 1955 Oldsmobile Super 88 Coupé