Rekord B CarAvan

      Längsträger drin! Na ja, fast...

      Hallo,

      heute ging's weiter. Das U-Profil habe ich eingesetzt und verschweißt. Dann musste der neue Längsträger genau da abgelängt werden, wo auch die Schnittkante des Trägers am Auto ist. Mit einer Papierschablone war das aber kein Problem.
      Dann war soweit: mit einigen Hilfsmitteln wie Wagenheber und Unterstellbock konnte ich dann Träger unter den Wagenboden drücken/ pressen und an der Verbindungsstelle fixieren. Allerdings ist das Ganze nur ein Behelf um einschätzen zu können, ob alles passt und Sitz wo es hingehört.
      Also werden wir erst kommende Woche den Träger in die endgültige Position drücken, schieben und fummeln und verschweißen.

      Schönes Wochenende!
      Bilder
      • alt und neu vereint.JPG

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      • Mit Papierschablone Schnittkante abnehmen....JPG

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      • sieht ganz passabel aus.JPG

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      • und übertragen..JPG

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      • Wagenheber & Unterstellbock.JPG

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      Respekt! Sieht doch recht passabel aus!

      Aber unterm Auto "über Kopf-schweißen" wäre so gar nicht (mehr) meins.
      Als ich noch jung war - also vor rund 30 Jahren - kam ich noch schnell genug unter der Karre hervor, wenn die glühende Schweißperle sich auf dem Boden aufgeschlagen, in vielen kleinen glühenden Brocken seinen Weg durch meinen Pulli gesucht haben.
      Aber heute...
      Habe gehört, dass heutzutage sehr viel im Karrosereibau auch geklebt wird ;)

      Dann noch viel Glück beim Brutzelen!

      Gruß aus der luftigen Höhe, vom Frank
      61479 Glashütten im Taunus / OPEL Rekord B Coupé 1,7 S, Bj.66

      Längsträger drin, na ja fast! 2

      Ja Tach auch!

      Heute wurde der Längsträger dahin geschraubt, wo er hingehört.

      Nachdem alle Vorarbeiten erledigt waren, haben wir den Längsträger fixiert. Damit wir auch hinten später die richtige Position haben, wurde das neue Heckblech an der Beifahrerseite mit der Schraube für den Stoßstangenhalter angeschraubt und hatten so dann auch die korrekte Position auf der anderen Seite, ebenfalls mittels der Stoßstangenhalterschraube.
      Als nächstes musste dann der Träger an der Nahtstelle zum restliche Träger noch angepasst werden, denn hier war noch ein Spalt von ca. 3mm. Mit einem Ladungsgurt mit Ratsche und einem Rest Gewindestange, konnten wir das Ding dann mit 0 Spaltmaß zueinander ziehen. Zum Schluss musste dann der Träger an das Bodenblech rangezogen werden, was aber dann recht einfach war. Tatsächlich nachgedengelt :hammer2: werden musste dann nur der Knick im Bodenblech, wo es ans Heckblech anschließt.
      Fazit: es war heute mal umgekehrt: oft will man "nur mal eben" was machen und verbringt dann Stunden daran, heute hätten wir mit mehr Problemen gerechnet, als es dann tatsächlich gewesen ist. Die Aktion ging echt gut von der Hand und war in 2 Stunden erledigt. :thumbsup:

      Kann gerne so weiter gehen, Donnerstag ist Schweißtag! :daumen1:
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      • Blechschrauben im Bodenblech 2.JPG

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      • Blechsschrauben im Bodenblech.JPG

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      • neues Heckblech.JPG

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      • Passt auch!.JPG

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      • Passt!.JPG

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      Gun`abend an alle Interessierten! :wink:

      Ne, wir haben keine Pause eingelegt, aber eben nur hier und da was gemacht. Gestern und heute ging es dann aber ernsthaft weiter. Der Längsträger ist jetzt eingeschweißt und es ging gut von der Hand. Dazu musste das Bodenblech noch ein wenig in Form gebracht werden, nämlich wo es zum Heck hin nach oben weg knickt. Da haben wir den Winkel nicht ganz getroffen, aber mit ein bisschen zureden hat es dann gut gepasst. Wie oben auf den Bildern schon zu sehen war, passte alles gut zusammen und stellte beim Einschweißen kein großes Problem dar. Schweißpunkte verschliffen, Grundierung und Dichtmasse drauf und fertig.

      Somit ist die Fahrerseite "schweißtechnisch" quasi fertig und es fehlt nur noch das bereitliegende Seitenteil. Natürlich testen wir noch ein letztes Mal, ob sich alles an den richtigen Stellen zusammenfügt, also Spaltmaße, Übergänge und die Sicken. Zu 97,4% ist alles gut bis sehr gut, nur am "Dreiceck" Türe, Kotflügel und Schweller gibt es Minuspunkte. || Irgendwie haben wir es geschafft, den Schweller vorne an der A-Säule etwas zu biegen, ?( wahrscheinlich, damit er am selbstgebauten A-Säulenfuß anliegt. Wenn man genau hinsieht, kann man es erkennen. :saint: Fotografisch können wir das leider nicht darstellen. Insofern wird der Lackierer etwa 2-3 Spachtel auftragen müssen, damit der Übergang Schweller/Kotflügel sauber ist. Die übrigen Übergänge und Spalte sind gleichmäßig. Auch das Problem, das die rechteTürecke unten etwas absteht hat sich quasi von selbst erledigt und liegt jetzt fast zur Gänze sauber an. :daumen1:
      Morgen wollen wir dann ernst machen und das Seitenteil anschweißen, soweit ist alles dafür vorbereitet. Dann Auto drehen und andere Seite anfangen! Aber erst mal ist Ostern und Kurzurlaub angesagt.... :popkorn:
      Frohe Ostern an alle!!
      Bilder
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      • passt scho.....JPG

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      • Sicke und Übergang? Check!.JPG

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      • Nuer Längsträger ist drin! Tschacka!!.JPG

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      Hallo Ihr zwo,

      das, insbesondere die Spaltmaße, sieht doch perfekt aus :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :!:

      Weiter so :!:
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo

      Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut,
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      Opel: Feine Marke


      Moinmoin,

      nach unserem Osterurlaub auf unserem Ranch-Beauty-Wellness-Tauch- Yoga- Ayuverda -Resort mit Hochgebirgswanderung auf den Malediven, haben wir uns heute wieder den wirklich wichtigen Dingen im Leben gewidmet: "Frankensteins" Gesundung!
      Okay, das Seitenteil haben wir auch heute nicht angeschweißt, aber es ist ja nicht so, als ob es nichts anderes an dem Auto zu tun gäbe. :hammer2:
      Während Günther die Dreckarbeit machte, Lack, Rost, Gammel und ausgehärteter U-Bodenschutz im Motorraum, hab ich mich um den kürzlich erworbenen BKV und HBZ gekümmert.
      Rein äusserlich sieht der HBZ ganz vernünftig aus, alle Öffnungen wäre sorgfältig abgeklebt. Den HBZ habe ich vom BKV getrennt und musste dann feststellen, das sich der Kolben keinen Millimeter bewegen lässt. Nach gutem Zureden und einen halben Liter Rostlöser ist er jetzt aber gängig. :daumen1: Leider ist es mir aber nicht gelungen, den Kolben aus dem Zylinder zu ziehen. :?: ?(
      Glücklicher weise bin ich für morgen Nachmittag mit Werner "Rostallergie" zum Schnack und hohnen verabredet. Er hat das kleine Werkzeug um den Zylinder feinzuschleifen und vielleicht auch das große Werkzeug, um erst mal den Kolben aus dem Zylinder zu holen. :hilfe:
      Donnerstag geht's weiter und dann soll auch wirklich, ganz ehrlich das neue Seitenteil an seinen Platz. Wir schwören! :thumbsup:

      Gruß von Günther und Bernd
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      • ein ansehlicher Flicken im Innenkotflügel.JPG

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      • entspannte Arbeitshaltung, der Herr....JPG

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      Gun`Abend!
      Es ist vollbracht: das Seitenteil ist weitestgehend eingeschweißt! :hupf:

      Wir können demnach vermelden, das die Fahrerseite jetzt blechmäßig komplett fertig ist. Günther hat sich schon ausgiebig im Motorraum beschäftigt und dabei mussten wir feststellen, dass der Hohlraum unter dem Windleitblech saniert werden muss. Die Jahre unter einer Tanne haben dem Auto nicht gutgetan. Wir haben da einen halben Putzeimer Tannennadeln rausgeholt. :weihnacht1:
      Kann man sich vorstellen: der Klumpen Tannennadeln verstopft die Abläufe und wird durch Regen ständig wieder wie ein Schwamm durchfeuchtet. Daher sind die Bereiche rund um die Haubenscharniere stark gerostet und können so nicht bleiben...

      Bernd war am Mittwoch zu Besuch bei "Rostallergie"-Werner in Borchen. Vielen Dank für den freundlichen Empfang und das schöne "Benzingespräch"! Man darf sagen, der Werner ist vom Fach. Man merkt sehr schnell, das er von der Materie etwas versteht. :respekt1: Er hat sich freundlicherweise angeboten unseren kürzlich gekauften HBZ zu überholen. Besten Dank dafür! :danke1:
      Zum Abschied hat er mir noch zwei Flaschen "Pilgerbier" überreicht (wg. der Pilgerschritte bei einer unserer Schweißaktionen), ich konnte mich mit einer Anzahl Sortierdosen und Kunststoffkoffern revanchieren, ich verkaufe so was beruflich und habe "Zugriff"....

      Die beiden, übrigens leckeren Bierchen, sind bei uns nicht alt geworden und wurden anlässlich des fertigen Seitenteils geöffnet. Prost Werner! :trinken1:
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      • Lecker Bierchen zum Feierabend!.JPG

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      Schaffe schaffe Autorestaurateur (e) weiter so Jungs :)

      PS : an der Maske fehlen aber die Kunststoffschalen mit den täglich zu wechselnden Vorfiltern ^^
      Fahrzeuge
      Astra H Caravan schwarz 2009

      Kadett C Signalgrün 1979
      Commodore A coupé silber 1967
      WUNSCH = Rekord P1 2 türig ES MUSS Bj 1957 sein !

      Simson Schwalbe Rot/weiß 1985
      Kreidler Florett silber/beige1966
      DKW Hummel Standartblau 1957

      Das nächste Bitte!

      Neu

      Moin und sonnige Grüße vom Niederrhein,

      das bisher schwierigste und aufwändigste "Teilprojekt", der Längsträger hinten ist ja nun drin und jetzt können die nächsten Ecken angegangen werden. Während Bernd den "Kasten" in der Endspitze angefertigt hat, beschäftigte sich Günther, oder vielmehr wurde Günther von dem Ding beschäftigt: X(

      Gerne hätten wir das Luftleitblech unberührt gelassen, aber leider war das nicht zu machen. Wie man auf den vom Fußraum aus gemachten Fotos sehen kann, ist der Bereich stark verrostet. Jetzt könnte man das ganze ja soweit möglich entrosten und versiegeln, aber der Kram rostet von der anderen Seite aus, also dem Wasserkasten unter den Lüftungsschlitzen im Luftleitblech. Da müssen wir also ran...D.h. so etwa 50 Schweißpunkte aufbohren und bitte so,das nicht zu viel kaputt geht. :examen002: Bin mal gespannt, ob wir das wieder so hinbekommen, dass es vernünftig aussieht. Überflüssiger weise ist am Dreieck A-Säule/ Scheibenrahmen/ Luftleitblech zuvor soviel rumgeraten worden, dass sich kaum erkennen lässt, wo ein Blech aufhört oder anfängt.
      Frage an die Profis unter euch: Zuerst haben wir versucht, die Löcher mit einem 6 mm Fräsbohrer aufzubohren. Dabei bleibt aber immer wieder ein "Kranz" stehen, an dem das untere Blech festhängt. Wenn wir dann mit dem Meissel die Lagen trennen wollen, leidet und verbiegt sich die ganze zu Chose für unseren Geschmack zu sehr.
      Wenn wir einen 8 mm Fräsbohrer nehmen, geht es schon besser auseinander. Im Ergebnis aber haben wir dann aber ziemlich unschöne, große Bohrlöcher, die wieder beim späteren Einschweißen zu sein sollen.
      Sollte man die zu großen Bohrlöcher am ausgebauten Luftleitblech zuerst wieder zuschweißen, dann neue Löcher stanzen oder wie wäre die korrekte Arbeitsweise? ?( :hilfe:

      Der Kasten hinten in der Endspitze ist vergleichsweise einfach zu machen gewesen. Mit einer zuvor gemachten Pappschablone gelang das im ersten Anlauf. :daumen1:
      Dieser Kasten war bei unserem Auto gar nicht mehr vorhanden und das das Ding überhaupt dahin gehört (welche Funktion es immer auch haben sollte) haben wir beim Rekord von Chris aus Viersen gesehen und auch bei
      einem A Rekord CarAvan, der auf der TechnoClassica in Essen zum Verkauf stand (12.000€).
      Wir verzichten darauf, für das Ding das Schweißgerät anzustellen, und werden es einkleben, an allen Seiten ist der Kasten umgebördelt und liegt flach an.

      Ach ja, bitte mal im "Marktplatz" nachsehen: wir haben einiges an Rep. Blechen abzugeben....Bei Bedarf bitte melden.

      Schönes Restwochenende! :wink:
      Bilder
      • A-Säule: Scheibenrahmen: Luftleitblech.JPG

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      • Fußraum links 1.JPG

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      • Fußraum rechts 2.JPG

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      • Luftleitblech.JPG

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      • Neuer Kasten.JPG

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      JaKlaP2 schrieb:

      Frage an die Profis unter euch: Zuerst haben wir versucht, die Löcher mit einem 6 mm Fräsbohrer aufzubohren. Dabei bleibt aber immer wieder ein "Kranz" stehen, an dem das untere Blech festhängt. Wenn wir dann mit dem Meissel die Lagen trennen wollen, leidet und verbiegt sich die ganze zu Chose für unseren Geschmack zu sehr.

      Hallo Ihr Zwei
      Wenn man Schweißpunkte mit einem 6mm Bohrer austrennt muß man schon sehr zielsicher sein.
      Ein 8mm Bohrer ist da schon besser, auch wenn die Scheißpunkte später größer werden.
      Zum trennen beider Bleche benutze ich ein Stechbeitel oder eine spitz angeschliffene Feile.
      Die Feile ist etwas härter als ein Stechbeitel hat jedoch den Nachteil das diese dann schneller bricht.
      Meißel haben einen zu großen Spitzenwinkel und verbiegen dir die Bleche.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn

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      Rostallergie schrieb:

      Scheißpunkte

      :rofl:
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"

      Neu

      Sorry, bin gerade albern...
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"