Kupplung einstellen

      Meverick schrieb:

      Der einzige Wermutstropfen. Mir ist beim Vorziehen der Gumimatte, um an die blöde Klappe zu kommen, die selbige gebrochen.
      Nachher ist man zwar immer schlauer - aber für Mit-Leser:
      Vielleicht hilft es, die Gummimatte mit ArmorAll vorher einzusprühen und einen Tag wirken zu lassen
      Leider wird Gummi eben nach 50 Jahren etwas hart und das lässt sich nicht rückgängig machen.
      Der Senior-Typreferent für P-Rekord in der AltOpelInteressengemeinschaft *119
      Hallo Frank!
      Willst Du die alten Gummis wieder einbauen?
      Der Druck den Du über den Bolzen im Radlauf einstellen kannst muss sich ja auf beide Gummipuffer gleichmäßig verteilen, es sei denn der Bolzen an dem Du das Spiel einstellst steht innen an der Welle an und drückt die Welle nur zum Getriebe hin, so das der Puffer zum Radlauf gar nicht belastet wird.
      Hoffe Du kommst klar wie ich das meine.
      Wir leben Autos "Opel der Zuverlässige" :wink:
      Vielleicht so formuliert: im WHB (6-88) steht, dass der Bolzen an der Karosserie so einzustellen ist, dass die Gummibälge bis auf ein Mass von 12 mm zusammengedrückt gehören.
      Das setzt voraus, dass die Welle in den beiden Zapfen frei verschiebbar ist und nicht irgendwo verkantet. Nur dann kann das o. g. Mass eingestellt werden.
      Der Senior-Typreferent für P-Rekord in der AltOpelInteressengemeinschaft *119

      Harry B. aus O. schrieb:

      Vielleicht so formuliert: im WHB (6-88) steht, dass der Bolzen an der Karosserie so einzustellen ist, dass die Gummibälge bis auf ein Mass von 12 mm zusammengedrückt gehören.
      Das setzt voraus, dass die Welle in den beiden Zapfen frei verschiebbar ist und nicht irgendwo verkantet. Nur dann kann das o. g. Mass eingestellt werden.


      Schön formuliert und völlig richtig!
      Wir leben Autos "Opel der Zuverlässige" :wink:

      Rennfox schrieb:

      Hallo Frank!
      Willst Du die alten Gummis wieder einbauen?
      Der Druck den Du über den Bolzen im Radlauf einstellen kannst muss sich ja auf beide Gummipuffer gleichmäßig verteilen, es sei denn der Bolzen an dem Du das Spiel einstellst steht innen an der Welle an und drückt die Welle nur zum Getriebe hin, so das der Puffer zum Radlauf gar nicht belastet wird.
      Hoffe Du kommst klar wie ich das meine.


      Ok das muss ich nochmal überprüfen. ich habe die Welle mit den neuen Gummis nur mit mühe in die Halterung bekommen. Da muss ich wohl nochmal in den sauren Apfel beißen und die Prozedur mit der blöden Revisionsklappe noch mal durchspielen. Weil so wie es im Moment aussieht hält der neue Kommipuffer nicht lange stand
      Der Frank aus 49356 Diepholz 8)
      www.opel-rekord-p1.de
      Hallo zusammen,

      um das Thema Kupplungshilfswelle noch einmal aufzugreifen:

      Nachdem wir unseren P1 im Oktober gekauft hatten, haben wir ihn zwecks Wechsel der Stirnräder in eine "Fachwerkstatt" gebracht, wo auch gleich die
      verschlissenen Buchsen sowie der Lagerzapfen der Kupplungshilfswelle ausgetauscht werden sollten. Nach jetzt gefahrenen 1100km stellt sich leider
      wieder das gleiche Schadensbild ein, die Seite zum Radlauf OK, die andere Seite völlig zusammengepresst. Die Kupplung war auf dem besten Weg bald nicht
      mehr zu trennen, ein Einstellen am Pedal ist nicht mehr möglich, da ausgeschöpft, ich habe mir das auch ehrlich gesagt nach dem Abholen aus der Werkstatt
      nicht mehr großartig angesehen, da ich am Opel andere Sachen erledigt habe.

      Es fehlen, wie es aussieht - auch die im WHB bemerkten Scheiben vor den Buchsen

      Ich habe das nun für die in dieser Woche noch zurückzulegenden ca. 100km provisorisch geflickt (Unterlegscheiben an Gabel/Druckstange), nun haben wir wieder ca. 3cm "Luft" bevor die Kupplung kommt.

      Was mich etwas wundert ist - und ich meine das wäre von Anfang an so gewesen - ist die Stellung des Lagerzapfens, dieser bildet mit der Hilfswelle keine "Flucht" sondern wirkt nach unten etwas abgewinkelt,
      ist das normal ? Ich hoffe ich kann die Thematik einigermaßen mit Worten verständlich darstellen.

      Hier ein paar Bilder vom Ist-Zustand:



      Die Ersatzteile habe ich schon bestellt und werde den Krempel dieses Mal selber einbauen...

      Schönen Gruß von Jochen
      Viele Grüße aus Opladen

      Rekord P1 - 1959 - 2 Türer
      Hallo,

      das ist ein altbekannter Schwachpunkt beim P1 und P2. Auch ich hatte bei meinem ersten P2 Anfang der 80er ständig den gleichen Ärger. Bei den Opel-Werkstätten war das Problem noch in guter Erinnerung und es soll Kunden wie Werkstattleute regelmässig zur Verzweiflung gebracht haben.

      Dabei sind gar nicht immer die Buchsen der Kupplungshilfswelle Schuld, sondern der Befestigungsbock am Rahmenlängsträger. Dieser wird vor allem bei häufigen Stadtfahrten derart beansprucht, dass er sich verbiegt und schliesslich ganz abbricht. Bei mir passierte das innerhalb von weniger als 10 TSD KM mindestens drei mal, wobei selbst mehrfach aufgeschweisste Verstärkungen der Belastung des ständigen Kupplungstretens nicht standhielten. Opel bot später eine verstärkte Ausführung dieses Haltebocks an, was aber ebenfalls nichts half. Ein oft durch Inwändigen Rost geschwächter Rahmenlängsträger verschärft dieses Problem zusätzlich, weil der neu einzuschweissende Haltebock dann kaum mehr Halt findet. Abgesehen davon macht kein Schweisser diese Arbeit gern, weil man kaum herankommt und dennoch der Radkasten ca. 20 x 20 cm aufgerissen werden muss, was hinterher nicht schön aussieht.

      Entscheidend für den dauerhaften Erfolg einer Reparatur scheint zu sein, dass hinterher Hilfswellenbefestigungspunkt an besagtem Haltebock und der gegenüberliegende Dorn am Motorblock exakt fluchten müssen. Doch welcher Schweisser bekommt das schon hin? Man sieht ja nicht, wie hinterher die Hilfswelle sitzen wird. Voraussetzung sind ebenfalls einwandfreie Motoraufhängungen, um einen korrekten Ausgangspunkt für die Position des Motorblocks zu haben. Mit verschleissenden Motoraufhängungen, die ebenfalls eine Krankheit waren, sackt der Motorblock im Laufe der Zeit wieder ab und das Problem beginnt von Neuem.

      Mich wundert schon ein wenig, dass in Alt-Opel-Kreisen dieses Problem nicht viel öfter zur Sprache kommt. Entweder sind die Autos sehr unterschiedlich dafür anfällig oder deshalb, weil sie heute überwiegend Langstrecke gefahren werden. Ich habe zum Schluss nicht mehr repariert, sondern nur noch einen dicken Gummiklotz zwischen Längsträger und Hilfswelle geklemmt. Mit dem Effekt zwar, dass sich danach der ganze Motorblock mit jedem Kupplungstritt einen cm anhob, aber das war mir wurscht, zumal ich das Auto bald verkauft habe. Mit meinem P1 habe ich zwar nicht mehr das Problem gehabt, vielleicht weil er nur so selten bewegt wird, aber der Vorbesitzer hat auch schon an dieser Stelle repariert.

      Am besten du fragst mal Old Harry B. aus O. den ehemaligen Typreferenten.

      Tschüss
      Klaus
      Hallo Klaus,

      vielen Dank für Deine Ausführung / Hilfestellung, ich hatte mir auch einen Befestigungsbock bei matz bestellt, ich hoffe an einem der nächsten Abende
      mal Zeit zu haben, dann werde ich die Revisionsklappe innen öffnen und mir alles einmal in Ruhe ansehen. Ja an dem Punkt ist die Statik wohl nicht so
      ausgelegt, wie sie sein sollte, da kommt doch einiges an Kräften an.

      Ach ja, ich hoffe der P1 Typrefent kommt heute Anbend zum Stammtisch, dann werde ich Ihn höflich bitten ggf. einmal einen Blick zu riskieren...

      Nochmals, Danke und schönen Gruß von Jochen
      Viele Grüße aus Opladen

      Rekord P1 - 1959 - 2 Türer
      Bei mir war die alte Kupplung so hart zu treten (in Folge von Verschleiß) dass ich mal die Aufnahme links ausm Rahmen getreten habe...
      Ich habe dass dann geschweißt, aber so richtig gefluchtet hat das bei mir auch nie, weshalb ich Theater mit den Werksseitigen Buchsen hatte.
      Mein Kumpel (damals hatte ich noch keine eigene Drehbank) hat mir dann 2 Messingbuchsen mit nem halben Millimeter Spiel gedreht, reichlich fett rein und fertig.
      Seit dem Kuppelt die Kiste wie sie soll (über 40.000km in den letzten 13 Jahren).
      ...Du meinst die Probleme mit der kleinen Industriemechanikerin aus'm Osten???
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"
      ...das Luder!
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"