schöne alte Fotos

      tolle aufnahme. früher waren die häuser und strassen viel schöner. heute... eher weniger.

      aber es scheint so, als ob die häuser oberhalb eines hanges liegen,
      das haus in zweiter reihe scheint so, als läge es deutlich tiefer.
      so eine höhenentwicklung kenne ich von z. B. wuppertal
      hat es in/ um dortmund denn etwas hügeliges?
      gruss
      Hallo in die Länder am Sonntagnachmittag,

      da hier in den Alpen stellenweise "etwas" Schnee fällt (bei mir nicht, da zu warm und zu tief, regnet nur), suche ich wieder mal im Keller herum und bin auf das Bild im Anhang gestoßen. Diese Collage ist im November 1988 entstanden. Ich war zu der Zeit in einer Luftwaffenausbildungskaserne in Budel/Niederlande als "unfreiwilliger" Wehrpflichtiger untergebracht. Das war natürlich logistisch vollkommener Quatsch von den Akademikern der Bundeswehr, uns Jungs aus dem tiefsten Oberbayern dorthin zu beordern. Jedes Wochenende mind. 23 Stunden in Bussen, S-Bahnen und ICEs verschwendet, um nach Haus und wieder dorthin zu kommen. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen Kameraden aus Freilassing, der in Salzburg (A) zum Zug gebracht wurde, um in Budel (NL) seinen Wehrdienst für den deutschen Staat abzuleisten. Von 12 Kompanien in dieser Kaserne (erbärmlichstes Essen) waren wir die einzige Kompanie mit Kameraden aus dem gesamten Süddeutschen Raum. Die norddeutschen Insassen begrüßten uns abends im Mannschaftsheim stets im Chor: "Wir hauen den Bayern die Schädeldecke ein..." Erst nach und nach kamen wir dahinter, dass der Grund für diese Liebesbekundungen Fußball war... Diese Sportart ging mir schon vorher komplett am Arsch vorbei und das ist bis heute so geblieben. Aber ich schweife ab....
      Nun, jetzt aber zur Entstehung des Bildes. Ich war mit einem meiner Kumpels "krank auf Stube". Er, weil er an einer seltenen Krankheit "litt", die er sogar fachärztlich belegen konnte und alsbald den Hut nehmen durfte. Er konnte nachweisen, dass die niedrigen Temperaturen bei Außeneinsätzen seiner Gesundheit abträglich waren. Ich hingegen war "pumperlgsund", wie man in Oberbayern zu sagen pflegt. Der Trick war, sich krank zu melden und dann ging man im Trainingsanzug zur Sanitätseinheit. Dort, egal an welchem Gebrechen man litt, wurde erstmal Fieber gemessen (ist im Moment auch wieder so ;) Man bekam also einen Fiebermesser in die Hand gedrückt und den musste man unter die Achsel schieben. Wenn die fürsorglichen niederländischen Krankenschwestern nicht herschauten, habe ich das Ding warmgewichst. Übertreiben durfte man das aber nicht, da ab 38,5° "krank auf Station" drohte, was ja keiner wollte. Aber nach einigen Malen hatte ich Übung und war richtig gut!

      Wir hatten auf der Stube eine Menge Autozeitschriften und auch andere Produkte einschlägiger Magazinverlage. So entstand die Idee, eine Collage zu machen. Zeit hatten wir ja genug und pennen durften wir ja nicht im Stockbett. So ist das entstanden. Wem es gefällt, der darf es ausdrucken, scannen, kopieren oder was auch sonst noch....ich erhebe keine Urheberansprüche, versprochen!

      Beste Grüße, Birra
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      Birra schrieb:

      Hallo in die Länder am Sonntagnachmittag,

      ... Ich war zu der Zeit in einer Luftwaffenausbildungskaserne in Budel/Niederlande als "unfreiwilliger" Wehrpflichtiger untergebracht. Das war natürlich logistisch vollkommener Quatsch von den Akademikern der Bundeswehr, uns Jungs aus dem tiefsten Oberbayern dorthin zu beordern. Jedes Wochenende mind. 23 Stunden in Bussen, S-Bahnen und ICEs verschwendet, um nach Haus und wieder dorthin zu kommen...
      Beste Grüße, Birra


      Lieber Birra,

      eine schöne Collage, die Du da in der Wehrdienstzeit erstellt hast.
      Dein Beitrag erinnert mich an meine eigene Zeit in Budel. Ich war im Sommer 1985 für 3 Monate da und habe die Zeit als ziemlich unsinnig in Erinnerung. Damals hatte ich zwar das Glück schon in einem festen Gebäude einquartiert zu sein, während andere die teils noch vorhandenen Holzbaracken bewohnten. Die waren natürlich extrem brandgefährdet, so dass wir regelmäßig Feuerlöschübungen zu absolvieren hatten. Wir liefen dann mit einer von Hand gezogenen Wasserspritze durch die Kaserne. Hätte es tatsächlich mal gebrannt, wäre damit nichts auszurichten gewesen. Anders als Du habe ich die kurze Anreise von ca. 50 km mit dem Bus sonntags um 22:00 Uhr ab Bhf Mönchengladbach im Kopf verbunden mit doppeltem Sold aufgrund des Auslandsaufenthalts. Da wäre ich gerne die ganzen 15 Monate geblieben, aber das Glück hatte ich nicht. Ich wurde ins Wachbataillon nach Siegburg versetzt.
      Beste Grüße vom
      G-Klaus

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      Nettetal (ganz weit im Westen)

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