Das könnte alles so einfach sein....

      Frank sagt 36er Durchmesser.
      Das gibt's mit 25,4 Innendurchmesser nicht.

      Die von Dir angegebenen 35er Durchmesser gibt es aber durchaus mit 25,4 Innendurchmesser.
      Beispielsweise im agrolager.de
      Thomas
      - Kapitän PL | 2.6 | 3-Gang Lenkradschaltung | Rivagrau | 09/1962
      - Admiral B | 2.8S | 4-Gang Schalter | Silbermetallic | 06/1972
      - Rekord D | 2.0S | 4trg Limo | Lindgrün | 03/1977 | Klorolle auf Hutablage
      Der Wagen hält manche Überraschung bereit, einige rühren daher das Spezialisten es in der Vergangenheit offensichtlich nicht allzu genau genommen haben...

      Beispiel:
      Ich hatte mich ja am Anfang schon gewundert warum sich am Vergaser bei Betätigung des Gestänges bis zum Anschlag die Drosselklappe nur halb öffnet.
      Den Vergaser hab ich daraufhin zerlegt, überholt und anhand der von mir vorher geschossenen Fotos wieder zusammengebaut. Siehe da...die Drosselklappe geht immer noch nur halb auf.
      Da das Gestänge jetzt spielarm läuft, kann der Fehler dort nicht liegen. Da hat tatsächlich mal jemand das Verbindungsgestänge zur Drosselklappenwelle falsch herum montiert, das führt dazu das sich die beiden Gestänge auf halbem Weg gegenseitig blockieren und nur Halbgas gegeben werden kann.

      20230215_184522.jpg

      Und so ist es richtig
      Quelle: Ebay Kleinanzeigen, Anzeigen-ID 1436724074

      72b63e42-f337-4b2f-9c96-3a257c4eaf76.jpeg

      ...und ich hatte mich bei der Probefahrt schon über die bescheidene Motorleistung gewundert, bei etwa 100 km/h war Schluss und bis dahin hat es gefühlte 2 Minuten gedauert...

      Gruß
      Frank

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Frankyboy379“ ()

      Den Fehler hast Du also gefunden!
      Ich habe das Thema mit Interesse mitverfolgt. Kleine Ursache, große Wirkung. Nur muss man solch einen Fehler erstmal finden!

      Das Zerlegen des Vergasers steht mir auch noch bevor.
      Thomas
      - Kapitän PL | 2.6 | 3-Gang Lenkradschaltung | Rivagrau | 09/1962
      - Admiral B | 2.8S | 4-Gang Schalter | Silbermetallic | 06/1972
      - Rekord D | 2.0S | 4trg Limo | Lindgrün | 03/1977 | Klorolle auf Hutablage
      Hab da ein WHB von 1939, da ist das zerlegen des Vergasers schön und detailgenau mit aussagekräftigen Fotos dargestellt!! Besser als in den neueren WHB! Die Vergaser sind ja vom Aufbau immer gleich bis auf die Düsenbestückung und die Lufttrichterdurchmesser! Werd das mal ablichten und ggf. hier einstellen! Vielleicht hilfts dem einen oder andern ein wenig!

      Alt Opel Fan schrieb:

      Hab da ein WHB von 1939, da ist das zerlegen des Vergasers schön und detailgenau mit aussagekräftigen Fotos dargestellt!! Besser als in den neueren WHB! Die Vergaser sind ja vom Aufbau immer gleich bis auf die Düsenbestückung und die Lufttrichterdurchmesser! Werd das mal ablichten und ggf. hier einstellen! Vielleicht hilfts dem einen oder andern ein wenig!


      Das würde natürlich sehr helfen! Ich hatte nur bruchstückhafte Infos von Ruddies und einige eingescannte Infos aus dem Netz.
      Man meint ja, der Zusammenbau wäre selbsterklärend. Ohne meine vorher gemachten Fotos hätte ich mich nach 2-3 Wochen, die seit dem Zerlegen vergangen waren, aber manchesmal am Kopf gekratzt.
      Einen Solex EEIT für einen Ford V6 baue ich auch einfach so zusammen...habe ich aber auch schon öfters gemacht.

      Gruß
      Frank
      Hallo zusammen

      Damit ich meinen senf auch noch dazu geben kann , war ich mal im lager und hab den repsatz 16 09 004 ausgegraben . Ist zum das lenkgetriebe revidieren vom P2 . Der dichtring ( simmerring ) hat die nummer 9 02 683 . Es ist ein einlippiger ring , aussen auch gummi . Nebst dem Opelauge hat es noch die zahlen 25 36 7 drauf . Klugscheissermodus aus...

      Gruss Kurt
      Wohnort : 5108 Oberflachs / Schweiz

      div. P2`s und anderes Alteisen

      dä Huäbär schrieb:

      Hallo zusammen

      Damit ich meinen senf auch noch dazu geben kann , war ich mal im lager und hab den repsatz 16 09 004 ausgegraben . Ist zum das lenkgetriebe revidieren vom P2 . Der dichtring ( simmerring ) hat die nummer 9 02 683 . Es ist ein einlippiger ring , aussen auch gummi . Nebst dem Opelauge hat es noch die zahlen 25 36 7 drauf . Klugscheissermodus aus...

      Gruss Kurt


      Das würde ja bedeuten, ich kann Matz gar keine Vorwürfe machen, Opel höchstselbst hat dann das Maß von 25,4 auf metrische 25 geändert, damit wird das dann ein 08/15 Teil.
      Ärgerlich ist halt, Matz berechnet ~10€ für das Teil, das Vierfache wie Normteilehändler...

      Gruß
      Frank
      So, guten Morgen! Hier die versprochenen Bilder aus dem alten WHB. Sind nicht so toll geworden aber ich hoffe man kann was erkennen.
      Kann auch gerne die Bilder per e-mail senden oder wenn nötig auch Kopien machen und per Post!
      Einfach melden!
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      @'Alt Opel Fan', danke für dieses tolle Dokument ! Hab nur mal so reingeguckt und gleich 2 interessante Sachen gelesen:

      - dem Schwimmernadelventil billigt Opel nur eine einwandfreie Funktion über 15.000 km zu, dann sollte es präventiv gewechselt werden

      - der Dichtverband unter dem Vergaser neigt zum Setzen, während der ersten 1.000 km soll man ihm besondere Aufmerksamkeit widmen
      und ggf. nachziehen....

      Das ist zwar ein Vorkriegsbuch, Opel hat da aber über Zeit eine gewisse Konstanz gezeigt, was die Teile angeht....

      Gruß,

      Alfred. H.
      Weiter geht es mit dem „Fernschaltrohr“…der Begriff gefällt mir irgendwie..
      Im Forum hier existieren schon Beiträge und auch Fotos wie die Enden der beiden Schaltrohrstützen geformt sind. Offensichtlich wurde dieses mehrfach geändert.Bei meinem Wagen ist auf beide Enden eine zylindrische Metallhülse gepresst, die ziemlich genau 8mm Durchmesser hat und 8mm lang ist. Diese Hülsen waren bestimmt mal mit Kunststoff überzogen denke ich. Gefunden habe ich davon aber nichts mehr.
      20230303_164817.jpg

      Für den Neubelag dieser Hülsen wollte ich möglichst Normteile verwenden die sich nach Verschleiss schnell wechseln lassen. Am Einfachsten schienen mir O-Ringe zu sein. Ich habe so einen Setkoffer mit O-Ringen zu Haus, konnte also herumprobieren.Je 2 gedrehte Messingringe von 2mm Breite bilden einen Einbauraum für die O-Ringe.
      20230303_174514.jpg

      Die Ringe habe ich zusammen mit Welle-Nabe Verbindungkleber auf die Enden aufgepresst, das sollte halten… Das Innere der Schaltrohrenden ist quasi spiegelglatt, mit aufgezogenen O-Ringen und etwas Fett flutscht das Fernschaltrohr zwischen den beiden Schaltrohrstützen weich und fast spielfrei hin und her. Ich bin selbst gespannt ob das dauerhaft funktioniert.
      20230303_160747.jpg
      20230304_175126.jpg

      Diese Kugelhülse im unteren Ausleger des Schaltrohres habe ich auch aus POM auf der Drehbank hergestellt, das war ein ganz schöner Akt weil mir die Messinstrumente fehlen um eine Innenkugel messen zu können. Mit Rantasten ging es auch, das dauert aber natürlich. Am Ende hat es geklappt. Fotos folgen…

      Gruß
      Frank

      Johannes_P2 schrieb:

      Ich bin mal gespannt wie lange die O-Ringe im Fahrbetrieb halten, eine Rückmeldung beim nächsten Wechsel wäre super.


      Da bin ich tatsächlich auch gespannt. Ich denke oben am Lenkrad wird das nicht so das Problem sein weil die Schmierung da lange erhalten bleibt.
      Unten allerdings ist ja alles offen. Hat mal jemand versucht die Öffnung unten im Lenkrohr bis zum Vierkantkopf dieses Kugelhebels mit einem Faltenbalg zu verschließen ?
      Damit würde die ganze Mimik da unten vermutlich viel länger halten...

      Gruß
      Frank