Zu schnell, und weg ist er der alte Lappen

      ...in den Kosten sehe ich nicht das größte Problem. Für mich ist es einfach ein unmöglicher Vorgang,

      JETZT in Frage zu stellen und ändern zu wollen, was in der Vergangenheit liegt. AB JETZT kann man

      Bedingungen ändern, in die Zukunft gerichtet. Und, wenn jemand (so geringfügig auch immer) in meine Lebensführung eingreifen möchte,

      dann geht das (für mich) nur, wenn er / sie auf demokratischer Basis dazu gewählt wurde. Das sehe ich nicht.

      Alles andere ist Anmaßung (....die EU hat gefordert, gesagt, beschlossen, ist mir egal, mein Führerschein wurde

      von einer Deutschen Behörde nach Prüfung unbefristet ausgestellt, die Behörde ist der Landkreis Ronnenberg).

      Für mich gilt das so lange, bis der Landkreis Ronnenberg z.B. feststellt, dass ein Fehler / ein Versehen o.ä. vorlag).

      Lag aber nicht vor. Der Landkreis hat sich bei mir auch noch nicht wegen neuer Sachlage gemeldet.

      Fragen:

      Gilt mein Abi - Zeugnis noch ? (wie lange, wann muß ich das erneuern lassen ??)
      Darf ich weiter Dipl. Ing. sein, oder muß ich nach Bologna-Beschlüssen jetzt umfirmieren ????)
      Gilt meine Heiratsurkunde noch ? (oder wird die auch erneuert + befristet ???)
      Gilt der Kaufvertrag für das Haus noch (oder muß der neu und EU-gerecht geändert werden, darf ich wohnen bleiben, bis dahin, wie lange, befristet ???)

      ...kann man fortsetzen, der Anfang scheint gemacht.

      Mein Tip: AUFHÖREN mit diesem Schwachsinn !

      Ich wundere mich aber immer öfter, mit welcher Geduld die Bevölkerung diesen Quatsch erträgt.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Zitat: "Gilt mein Abi - Zeugnis noch ? (wie lange, wann muß ich das erneuern lassen ??)Darf ich weiter Dipl. Ing. sein, oder muß ich nach Bologna-Beschlüssen jetzt umfirmieren ????)Gilt meine Heiratsurkunde noch ? (oder wird die auch erneuert + befristet ???)Gilt der Kaufvertrag für das Haus noch (oder muß der neu und EU-gerecht geändert werden, darf ich wohnen bleiben, bis dahin, wie lange, befristet ???)...kann man fortsetzen, der Anfang scheint gemacht."

      Entschuldigung, aber das sind ja schon fast Verschwörungstheorien.
      Gruß Jochen

      Ostallgäu


      Die Beschäftigung mit diesen Fragen ist für die Oldtimerszene nicht neu.

      Schon vor 30 Jahren begannen die ersten Diskussionen über den Bestandsschutz von Betriebserlaubnissen unserer Fahrzeuge. Ab dieser Zeit gab es viele erbitterte Diskussionen, im Zusammenhang mit drohenden Fahrverboten, Zwangsstillegungen, KAT-Nachrüstungen und vor allem über den Status, was ein Oldtimer sein soll, der ggfs von Fahrverboten verschont bleiben könnte. Leider gab es innerhalb der Oldtimer-Szene keine Einigkeit über die Verteidigungsstrategie. Die einen wollten eine uneingeschränkte dauerhafte Festschreibung der Betriebserlaubnis, andere lediglich eine Ausnahmegenehmigung für ein paar besondere ausgewählte Oldtimer.

      Das Ergebnis war 1997 die Oldtimer-Zulassung, nach langen, zermürbenden Verhandlungen von Deuvet, CAAR und einiger wenigen sehr engagierter Interessensvertreter der Markenclubs im Bonner BMV.

      Heute alles schon längst vegessen!

      Tschüß
      Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „altopelfreak“ ()

      @bavaria-blue: Eine leichte Übertreibung macht vieles klarer, das konnte man so verstehen, oder ?

      Eine (meine Sicht) auf Unfug:

      In 1984 habe ich meine Diplomprüfung an der Universität Hannover abgelegt, als Dipl. Ing.

      Diese Berufsbezeichnung stand und steht weltweit für eine ausgezeichnete Ausbildung, "Made in Germany".

      Später dann (Bologna) hat "Irgendwer" befunden, dass eine internationale Angleichung notwendig wäre.

      Warum ???? War doch alles gut, bis dato.

      Mein Sohn hat den gleichen Studiengang absolviert, Universität Braunschweig, Abschluß: Master of Science.

      Ist jetzt eben "international verständlicher" ???? Mir gefällt Dipl. Ing. aber einfach besser und es bestand keine Handlungsnot

      zur Änderung.

      Und, wer hat´s verzapft, meine Vermutung: Irgendwelche Clowns, die ihr Politik-Studium nach 18 Semestern erfolglos

      abgebrochen haben und dann in die Politik gegangen sind (wie meine Akzeptanz dazu ist......?).

      Die "Führerschein-Angleichung" ist genau der gleiche Unfug, möglicherweise spielt hier auch noch Langeweile eine Rolle.

      Und: Wenn erstmal eine befristete Fahrerlaubnis eingeführt ist, kannst Du die Uhr danach stellen, dass eine Verlängerung

      unter Vorbehalt von Nachprüfungen gestellt wird. Das ist ganz ohne Verschwörungstheorie so sicher, wie das Amen in der Kirche.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Jaja, überall nur gendernde Clowns und unfähige Möchtegerns. Und die sogenannten Leistungsträger, also die, die den Durchblick haben, sind nicht in der Politik, sondern kommentieren das Geschehen in irgendwelchen Internetforen. Aber die haben ja auch keine Zeit, die müssen ja wertschöpfen, den heilbringenden Kapitalismus weiter bringen und für Mehrwert sorgen. Schade, schade.
      Gruß Jochen

      Ostallgäu


      bavaria-blue schrieb:

      also die, die den Durchblick haben, sind nicht in der Politik,


      Wozu auch, da wären sie ja dann so ziemlich die Einzigen mit Durchblick.
      Bevor Du mit den Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst. :hmm:




      Wilms Wohnort 48691 Vreden
      Wilms Fuhrpark
      P II Schnelllieferwagen 1700 Bj 60

      Olympia Rekord 1500 Bj 57
      Volvo B 10 M Knickgelenkbus
      VW Sharan
      Hyundai H1
      Guten Morgen @altopelfreak,

      natürlich kann man alles sachlich diskutieren und zu einem Beschluß führen / finden.

      Das macht aber nur Sinn, wenn grundsätzliche Umfänge (z.B. Betriebserlaubnis) auch anhaltenden Bestand haben,

      heißt Bestandsschutz. Wenn Vereinbarungen eingehalten werden, dann schafft das Vertrauen.

      Ob das so gelebt wird ?

      Die beiden folgenden Zitate sind zwar von einem Politiker (Jean-Claude Juncker) aber nicht politisch, sondern symptomatisch:

      1) "Wenn es ernst wird, muss man lügen." - auf einer Abendveranstaltung zur Euro-Krise in Brüssel im April 2011 dapd, zitiert nach spiegel.de

      2) "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert.
      Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde,
      dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999.

      Diese beiden Ausführungen kann man übersetzen: "Wir machen, was wir wollen, formulieren und begründen es so, dass es niemand versteht

      und setzen es dann um". "Wenn es dann ernst wird, lügen wir."

      Damit ist klar, dass die Ergebnisse aus diesem Prozess weitgehend zufällig sind, von sinnvoll....... bis sinnlos, man könnte auch würfeln.

      Dein Anspruch auf eine sachliche Diskussion hat sich (m.E.) damit erledigt.

      Das ist mein letzter Beitrag zu diesem Thema, versprochen !

      Gruß,

      Alfred. H.







      Nichts unbedingt gegen Herrn Juncker, vielleicht hatte er ja auch nur als einziger den Mut, die Dinge mal offen auszusprechen.

      Aber ich verstehe genau, was Du meinst. In den Stadtparlamenten bekomme ich das regelmäßig mit, wie auf erschreckende Weise aufgrund von Halbwahrheiten, Halbwissen und reinen Gerüchten dann politische Entscheidungen getroffen werden. Und zwar auf beiden Seiten, von Gegnern wie von Befürwortern!

      Und sei es auch nur, daß es um den Weiterbetrieb der allerletzten Gaslaternen geht. Da braucht dann nur irgendeiner aus der passenden Ecke in den Saal zu rufen "...eine Gaslaterne verbraucht ja pro Jahr so viel Energie wie ein ganzes Einfamilienhaus!" Dann der Oberparlamentarier von Partei XXP: "Oh danke, das haben wir ja noch gar nicht gewusst....."

      Und schon ist ist die Entscheidung gefallen: Gasbeleuchtung kommt weg - bitte zum nächsten Tagesordnungspunkt!

      Sorgfältig auf den Grund gegangen wird den Fakten nie. Diejenigen, die Fachwissen haben, bekommen gar kein Rede- und Abstimmungsrecht.

      Und so ist das Entscheidungsergebnis immer ein reines Zufallsprodukt. Das wird in der Landes- und Bundespolitik auch nicht besser sein.

      Tschüß
      Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „altopelfreak“ ()