wo tritt Motoröl aus

      wo tritt Motoröl aus

      Hallo zusammen,

      ich habe wie einige hier im Forum das Problem, dass mein Motor im warmen Zustand ein kleines Pfützchen hinlegt.
      Nun habe ich hier mal gelesen, dass die Motorbauer nach der Regeneration den Motor 2 -3 Tage schräg nach
      unten (mit Motoröl gefüllt) aufhängen, um ihn auf Dichtheit zu prüfen.

      Zu meinen Fragen:

      funktioniert der Test also auch ohne Öldruck?

      ich habe mir gedacht, den Motor ohne auszubauen, mit mehr Öl zu befüllen (bis die Ölwanne voll ist,
      ca. 5 Liter). Es ist nur als Test gedacht, Motor wird nicht durchgedreht. 2 -3 Tage warten und schauen,
      wo das Öl austritt.
      Dann das Öl wieder auf Normalmaß 3 Liter ablassen. Könnte das zum Problem werden?
      Kommt Öl dahin, wo es nie hin sollte?

      Ich freue mich auf eure Antworten.
      Chris

      Olympia Rekord 56er Modell
      Alle haben gesagt, das geht nicht. Dann kam einer der das nicht gehört hat und hat es einfach gemacht.
      Das die Motoren beim Abstellen nen Tropfen machen ist völlig normal.
      Die Nummer mit dem "nach hinten Stellen" hat mal einer gepostet, gilt aber sicherlich nicht für "die Motorenbauer".

      In Abgestelltem Zustand nach dem Abkühlen bleibt dass Öl in der Ölwanne, wenn dass verloren geht, ist die Ölablasschraube undicht oder die Ölwanne durchgerostet. Klar kannst du auch schauen wo der Motor tropft, in dem du ihn bis zum Ventildeckel voll Öl kippst, ob dass Sinn macht ist ne andere Frage.
      Die Aktion mit dem Schrägstellen/ -hängen macht nur Sinn, wenn der Motor neu abgedichtet wurde und man die Dichtheit des Borgmannrings testen will.

      Wenn die üblichen Stellen (Ölmeßstab, Ventildeckeldichtung, Öldruckschalter..) keine Undichtheit aufweisen, und das Öl "hinten unten" raustropft, dann kannst du den unteren Teil der Kupplungsglocke abbauen und sehen, ob am Kurbelwellendichtsitz Öl rauskommt. Zumachen und weiter fahren.

      Kann aber an der Stelle auch vom Getriebe kommen, das lässt sich mit recht wenig Aufwand ausbauen und abdichten.
      Viele Grüße
      Günther :daumen1:

      Neu

      Mein P2 hat als ich ihn bekam auch etwas mehr als ein Tröpfchen im warmen Zustand verloren. Da er wenig bewegt wurde War wohl die Borgmannschnur ausgetrocknet . Nach ein paar hundert Kilometern im Langstreckenbetrieb sowie dem Wechsel auf 20 w 50 er Öl anstelle des zuvor verwendeten 15w40. Ist er inzwischen fast dicht (nur am schwitzen aber keine Öltropfen mehr).

      Würde ich mal versuchen bevor man größere Maßnahmen ergreift.

      Neu

      Es wird so sein wie ihr schreibt. Das Öl ist schwarz und riecht verrußt, im Getriebe ist neues Öl drin. Es wird am Borgmannring liegen. (Greta weghören) Das Pfützchen kommt immer, nicht nur bei ausgetrocknetem Ring. Fahre schon das dicke Öl SAE 30. Motor wurde ewig nicht gemacht, läuft aber noch - also lasse ich ihn laufen. Vor dem TÜV abwischen und nicht auf dem Pflaster parken. :)
      Chris

      Olympia Rekord 56er Modell
      Alle haben gesagt, das geht nicht. Dann kam einer der das nicht gehört hat und hat es einfach gemacht.

      Neu

      ich schiebe dafür immer eine eine
      :alt002: "Schuhabtropfunterlage"
      2.jpg
      drunter
      passt jut in den Kofferraum,
      kleiner Aufwand große Wirkung
      Kosten keine 3 Euro

      Allen einen tollen Start ins Wochenende,
      lasst Euch vom Wetter nicht ärgern
      bester Gruß aus Bochum, Rainer
      :wink: bleibt Alle gesund und gut gelaunt
      nicht die Zuversicht verlieren
      Hoffnung bewahren in dieser immer noch ungewöhnlichen Zeit.

      Neu

      Könnte das auch der Deckel vom Nockenwellenlager sein? Hatte ich tatsächlich mal. Der war einfach rausgefallen und lag dann in der Kupplungsglocke. Im Stand nur ein paar Tropfen. Im Betrieb natürlich ordentliche Verlustschmierung.
      ich dachte auch der Borgmannring. War aber nur der Deckel. Trotzdem Motor raus, den Deckel mal in der anderen Richtung geprellt (aufgebogen) und wieder eingesetzt. Ist heute noch drin und das Abdeckblech der Kupplungsglocke hat Rostspuren bekommen, weil die letzte Ölung ausblieb.
      P1 LZ in Neptunblau Bj58 45PS
      P1 LV in Graugrün Bj59 50PS mit Olymat und Stoffschiebedach
      Bedford Blitz CF1 Bj81 Wohnmobil
      Heinkel Tourist 103-A1 Bj59
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      yamaha XS650 Bj81 Projekt caferacer oder Enduro
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      Wanderer Fahrrad Bj36
      Musikbox Rock-O-La Tempo2 1485 Bj59 Projekt
      Fender Stringmaster D8 Bj55

      Neu

      Hallo
      Bin neu hier...
      habe damals, vor fast 41 Jahren eine Lehre bei Daimler Benz absolviert und ab und an anü alten schätzchen geschraubt ,-)
      Da ging man immer in der alten Devise vor, alles was ölig aussah, mit einem Bremsenreiniger getränkten Lappen reinigen und ab zur Probefahrt und das Fahrzeug noch eine Nacht da behalten und schauen was passiert...
      Bei unseren Schätzchen ist ja wirklich nicht viel dran, da wird man schnell fündig ...,-)

      Neu

      ...meiner hat ca.104000 gelaufen und es tritt bis jetzt noch kein Öl aus ...
      Ein normales 10w40 oder 15w40 heutiger Mischung ist tötlich für unsere Motoren. Mit den ganzen Additiven, waschen sie alle Verkokungen usw.die für diese Motoren lebenswichtig sind aus und zerstören zusätzlich noch die Dichtungen!
      Wenn dann nur ein rein mineralisches Öl...
      Bin mir nur über die Viskosität noch nicht im klaren, da das Fahrzeug auch bei schönem Wetter im Winter gefahren wird ,-)

      Neu

      Eigentlich müßte man bei Motoren ohne Ölfilter ein unlegiertes Öl nehmen, da sich Abrieb etc in der Wanne oder bestenfalls am Magnet der Ablaßschraube ansammeln soll. Bei einem Motor mit Ölfilter müßte das genau umgekehrt sein, damit der Abrieb in Schwebe gehalten wird, um eben im Ölfilter abgesetzt zu werden.
      Da ich noch nicht fahre, ist das Thema für mich sehr interessant. Meiner hat keinen Ölfilter. In den Achzigern habe ich immer Einbereichsöl reingekippt 20er wahrscheinlich. Ich könnte mir schon ein 15-40er vorstellen.
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      Hallo Matt
      So ist es auch , da hast d völlig Recht !
      Zu dieser Zeit war es auch Usus, die ölwanne in regelmäßigen Abständen zu demontieren und von innen zu reinigen ,-)
      Werde mir wohl ein normales mineralisches 15w40 er Öl, ohne großartige Reinigungszusätze zulegen ...
      Gruß Hein

      Neu

      Hallo Heinz,
      warten wir mal ab, mich hätte da Schonzeit Meinung eines Erleuchteten interessiert.
      Bin nur Schüler...
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      Heinbollo schrieb:

      ...meiner hat ca.104000 gelaufen und es tritt bis jetzt noch kein Öl aus ...
      Ein normales 10w40 oder 15w40 heutiger Mischung ist tötlich für unsere Motoren. Mit den ganzen Additiven, waschen sie alle Verkokungen usw.die für diese Motoren lebenswichtig sind aus und zerstören zusätzlich noch die Dichtungen!
      Wenn dann nur ein rein mineralisches Öl...
      Bin mir nur über die Viskosität noch nicht im klaren, da das Fahrzeug auch bei schönem Wetter im Winter gefahren wird ,-)


      Ob die Motoren Verkokungen haben (Ölkohle) sieht man wenn man den Öldeckel aufmacht und reinleuchtet.
      Ist da alles Verkrustet, muss man mit modernen Ölen vorsichtig sein, ist da alles sauber, ist das m.E. kein Problem.

      Neu

      Nabbend Mark
      So kann man es machen ,-)
      Werde die Tage mal schauen...habe das Fahrzeug ja noch nicht lange.
      Mir ist nur aufgefallen, dass das Öl ca.500 km.nach Wechsel ( Wechsel durch Vorbesitzer ) schon ganz schön schwarz ist .
      Vielleicht wurde ein neues , reinigendes Öl eingefüllt , was ich nicht hoffe !!