Startschwierigkeiten P1

      Startschwierigkeiten P1

      Guten Morgen zusammen.Da das Thema Startschwierigkeiten besonders nach längerer Standzeit hier oft behandelt wird hier ein Tipp von meiner Seite mit einem für Euch eventuell passendem Lösungsansatz.Hatte die Problematik vor einigen Monaten auch das ich nach längerer Standzeit georgelt habe wie verrückt.Ich konnte auch nach Entfernung der Kraftstoffleitung am Vergaser kein Benzin ansaugen.
      Der Übeltäter war dann nach ein paar Stunden Suche die eingetrocknete Korkdichtung am Benzinpumpendeckel.Sie hatte sich an einer Stelle soweit zusammengezogen das Luft angesaugt werden konnte.
      Hab noch eine zweite Reservepumpe liegen bei der das gleiche Phänomen zu sehen war nach Entfernung des Deckels.Dichtung hatte sich auch zusammengezogen.
      Ich hab dann eine neue Korkdichtung mit Sekundenkleber n den Deckel geklebt und nach Montage startete der Motor wieder problemlos.
      Die Dichtung welche vorher im Deckel war hatte ich bei der damaligen Revision der Pumpe schon mal erneuert.
      Ich glaube man müsste eine Dichtung im selben Durchmesser und Dicke aus Gummi anfertigen um da dauerhaft Ruhe zu haben.
      Weiß nicht ob Ihr da vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht habt und der Tipp eventuell helfen kann.
      Da die Pumpenräume nach langer Standzeit häufig leerlaufen auch durch Verdunstung des Kraftstoffs kann ich mir vorstellen das dieses Problem häufiger auftritt.
      Bin mal auf Eure Meinung dazu gespannt.
      Habe jetzt immer eine neue Korkdichtung dabei für den Fall der Fälle.

      Restorer62 schrieb:

      Ich glaube man müsste eine Dichtung im selben Durchmesser und Dicke aus Gummi anfertigen um da dauerhaft Ruhe zu haben.


      Das hatte ich bei meinem P2 mal gemacht. Funktioniert nicht. Das Gummi, obwohl benzinfest, hat nach kurzer Zeit ein Eigenleben geführt und es ist undicht geworden. Nachziehen des Deckels nutzte auch nichts, dann hat sich die Gummidichtung weggedrückt.

      Eine Korkdichtung ist an dieser Stelle schon das Optimale. Wenn man die Dichtung aus modernem Gummikork fertigt, ist das auch dauerhaft dicht.

      Christian
      Wie wäre es, wenn man statt Kraftstoff einfach dünnes Öl oder WD40 gegen das Austrocknen einflößt ?
      BITTE HELFT ALLE MIT bei der ,, Sammlung von Betrieben´


      Fahrzeuge
      Astra H Caravan schwarz 2009

      Kadett C Signalgrün 1979
      Commodore A coupé silber 1967
      Rekord P1 2 türig,Faltdach ,Koralle/Alabastergrau Bj 1957

      Simson Schwalbe Rot/weiß 1985
      Kreidler Florett silber/beige1966
      DKW Hummel Standartblau 1957

      Dichtungsringe für die Benzinpumpe + Vergaserdom / Gummikork

      ...."irgendwie" gibt es so Dauerthemen, die unsere alten Kisten betreffen. Die Korkringe am Benzinpumpendom

      und auch am Vergaserdom haben mir auch schon Freude bereitet. Vergaserdom hat sich erledigt > Solex Vergaser.

      Die Opel-Serienqualität der Korkdichtungen ist (langfristig betrachtet) nicht so richtig zufriedenstellend, das betrifft

      auch die Ersatzteile, die schon in den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts ausgetrocknet waren, wenn sie runterfallen,

      zerbrechen sie.

      Fa. Reinz liefert Gummikork in benzinfesten Qualitäten, feinkörnig ist gut (Katalog Reinz / DANA),

      die Kollegen aus der Serviceabteilung haben mir eine Materialempfehlung gegeben.

      Eine andere Firma liefert steckbare Locheisen (Hülsen)

      Dann kann man sich eine schöne kleine Stanze bauen, siehe Bilder 2761 und 2762.

      Die Stufenscheiben (Drehteil) , die Grundplatte (Kunststoff, Restekiste Wirth) und eine M12-Mutter komplettieren die Geschichte.

      Und nun kann man Ringe aller Art ausstanzen, aus Kork, aus Papier, aus Gummi, wie z.B. den Ring für den

      Benzinpumpendom, den Vergaserdom, den Öldeckel, die Verteilerdichtung, den Dichtring für den Tankdeckel,

      den Dichtring für die Kupplungsführung, die Dichtung für das Tankmeßgerät und dergleichen Späße mehr.

      Bild 2763 zeigt das: Oben = Serie Opel, unten = Selbstbau, Gummikork aus dem Hause Reinz + Stanzenanwendung.

      Bis jetzt hält es rund 30 Jahre dicht, die Autos haben aber auch immer mit Benzin im Tank gestanden.

      Gruß,

      Alfred. H.


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      Das hört sich nach einem professionellen und langfristigem Lösungsansatz an Alfred.Wäre es möglich die beiden Gummikorkdichtringe bei Dir zu kaufen oder könntest Du mir die Bezugsquelle für das Gummikork in der entsprechenden Dicke nennen.
      Dann könnte ich die Fehlerquelle dauerhaft abstellen und wäre Dir sehr dankbar.
      ...schicke ich Dir so, probiere es aus. Gib mir dann Deine Adresse per PN.

      Du brauchst auch die beiden Fiberringe für die Schrauben und ggf. auch die

      Schrauben, ich sehe nach, ob ich die habe und lege die dazu. Wenn wir uns mal

      treffen, gibt Du ein Bier aus + gut.

      Hier noch ein Link zu den Gummikorkqualitäten aus dem Hause Reinz mit technischen Daten:

      datenblatt.reinz.de/web1/de/pr…hnische_details.php?bct=6

      Gibt es wahrscheinlich auch von anderen Herstellern, meine Kontakte bezogen sich aber auf Reinz.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Habe mir vor einigen Wochen 1 qm dieses RGC 257 -Reinz-Gummikorks beim Korrosionsschutzdepot gekauft.
      Und mit entsprechendem Stanzwerkzeug Ringe für den Vergaserdom ausgestanzt. Gleiche Abmaße wie die Original-Dichtung, ausreichend Spiel.
      Eingebaut, alles super.

      Vorige Woche nach dem 2-wöchigen schneebedingten Winterschlaf habe ich den Opel aus der Garage geholt und bin ca. 3,8 km weit gekommen, dann völliger Vortriebsverlust.
      Motorhaube auf, geguckt und nichts gefunden. Opel sprang wieder an, kam ca. 500 m weit. Bis nach Hause war das noch einige Male so.

      Heute mal den Vergaser zerlegt. Die Gummikork-Dichtung hatte sich teilweise aufgelöst und das Schwimmernadelventil verstopft bzw. den Kraftstoffdurchlass darin.
      Ich würde ja sagen, das Material ist nicht benzinresistent, aber laut Datenblatt ist es das....
      Nun ja, anderes Dichtungsmaterial hinein, Vergaser gereinigt und jetzt läuft er wieder.

      Hat jemand eine Idee?
      Dateien
      Viele Grüße aus GE
      Christoph
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      Opel Rekord P1 - 1700 S - Limo 2-türig alabastergrau / royalblau - EZ 1960
      Bei meinen Tank habe ich das 257 als Dichtung des Füllstandsmessgeräts eingesetzt. Kein Problem nach 8 Monaten.
      Ist das denn echt von Reinz? Im I-net gibt es unter RGC257 haufenweise Chinafakes.
      Allerdings ist im Datenblatt eine Beständigkeit bei Öl und aromatischen Lösemitteln angegeben. Benzin ist da nicht explizit genannt.

      Gruß aus Werl
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau
      @Mark Hast du zu den O-Ringen einen Link?

      @Koralle60 Das mit den Fakes weiß man leider nicht. Im Reinz-Datenblatt steht: "Der Materialaufbau dieser öl- und kraftstoffbeständigen Werkstoffe gewährleistet eine hohe Zusammenpressung und Rückfederung."
      Viele Grüße aus GE
      Christoph
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      Reinz 257 / 210

      Guten Morgen Christoph,

      tut mir leid, das Malheur mit dem Liegenbleiber (Verstopfer).

      War eben nochmal im Keller und habe mein Material "Gummikork" mit den

      selbst gestanzten Ringen verglichen.

      Die dünnen Dichtringe für die Benzinpumpe + den Vergaserdom hab ich aus

      dem feinkörnigen Material 210 gefertigt, das hält (Benzinpumpe) jetzt

      mehrere Jahrzehnte. Opel-Vergaser hab ich nicht.

      Siehe auch das Bild aus dem vorhergehenden Beitrag + angehängtes Bild:

      Links 210, rechts 257. Beide Materialien sind zweifelsfrei

      von Reinz. Das feinkörnige Material schien mir besser für den dünnen Ring geeignet...

      Mark: Wenn es auch eine O-Ring-Lösung für die Benzinpumpe gibt, lasse uns das

      bitte wissen.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Dateien
      • DSC03302.JPG

        (148,42 kB, 19 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      @Alfred. H. Dann lag es wahrscheinlich daran, dass ich das grobkörnige Material genommen habe. Das ist sicher für größere Flächen besser geeignet als für diese dünne Berührfläche, auf der sich die Grobkörnigkeit stärker bemerkbar macht.

      @pat... Googeln war auch direkt mein erster Ansatz. Aber dann stieße ich auch auf unzählige Sortimentskästen aus unzähligen Quellen. Mit meist zu kleinen Innendurchmessern.
      Aber da wird sich schon was finden lassen. :)
      Viele Grüße aus GE
      Christoph
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