Bremsbeläge mit übermaß

      Bremsbeläge mit übermaß

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      Hallo 
      Mal eine Frage zu Bremsbelägen mit übermaß. 
      Ich will meine Bremsanlage komplett erneuernund deswegen auch die Beläge neu aufnieten.
      Meine Bremstrommeln haben einen innendurchmesser von 201mm bis 202mm nach dem ausdrehen und Übermaß Beläge gibt es anscheinend nur mit ca.5mm übermaß. 
      Ich denke mal das die Durchmesser zusammenpassen sollten und würde deswegen Standard Beläge bestellen. 
      Müssen die Beläge eingeschliffen werden und wenn dann wie ???
      Reicht die Nietverbindung oder muss noch was zwischen Belag und Metall gemacht werden zb. Rostschutz. 
      Mit welchem Lack oder Versiegelung kann ich die Metallteile der Bremse gegen Rost schützen ( hohe Temperaturen ).
      Dankeschön im voraus 
      Faxe aus Verden.

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      Hallo Faxe
      Die Bremstommeln haben ein Standartmaß von 200 mm
      Standartbeläge sind 5 mm dick.
      Maximales Ausdrehmaß ist 201 mm
      Bei einer ausgedehten Tommel auf 201 mm nimmst du die Beläge mit 5,5mm oder 5,6mm.
      Trommeln mit einen Durchmesser über 201 mm sind nach Opel-Norm Ausschuß.
      Ich habe meine Bremsbelagträgerplatten gesandstrahlt und gelb chromatiert.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn

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      Moin Faxe,

      die musst du dann selbst herstellen aus Bandmaterial oder dir welche machen lassen von den Spezialisten NB Brake Parts oder RBK Industrie. Oder gleich von denen neu bekleben lassen im passenden Übermaß. Danach sollte der Belag aber auf das entsprechende Trommelmaß "angepasst" (abgeschliffen) werden.

      Gruß aus WZ Stephan
      en eschte Hessebub fäärt immer Obbl :modo:

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      Nee
      Plus 2 mal 0,4 = 0,8 mm im Durchmesser.
      Das würde zu dem Übermaß der Trommel mit plus 1 mm passen.
      Die 5 mm pro Belag sind ja sonst auch schon da.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

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      Eine Frage habe ich noch
      Meine P1 ist von 1959 also bis Fahrgestellnummer ich habe auch schon mehrere Kommentare von euch gelesen zu den verschiedenen Radbremszylindern und deren Vor und Nachteilen.
      Weil ich nun neue Radbremszylinder brauche und ich gerne auf das " bessere System " umbauen würde , das heisst ab Fahrgestellnummer, stellt sich für mich nun die Frage ob ich das einfach so machen kann oder ob ich irgendwas umbauen muss.

      LG Faxe

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      Also ich würde keinen "Mischmasch" einbauen...führt meist nur zu Verwirrungen bei weiteren Bestellungen oder ET Käufen wenn das drin ist was reingehört ist´s m.E. immer besser.
      Davon ab erschließt sich mir der Vorteil der anderen Zylinder und Backen im Moment nicht zwingend..wir haben beide Varianten in unseren Wagen mehrfach verbaut...vielleicht bin ich zu unsensibel um einen markanten Unterschied festzustellen ??

      Gruß aus WZ Stephan
      en eschte Hessebub fäärt immer Obbl :modo:

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      Ich hatte so aus euren Kommentaren heraus gelesen das ab. Fahrgestellnummer der Durchmesser der hinteren Radbremszylinder kleiner geworden ist und das das wiederum dafür sorgt das mehr Energie auf die Vorderen Zylinder geleitet wird.
      Zumindest habe ich es so verstanden.
      LG Faxe

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      Ich habe zwar keine Ahnung von diesen Bremsanlagen,
      aber

      Druck ist gleich Kraft pro Fläche P = F / A

      andersherum ist P x A = F

      Machst du also die Fläche A hinten kleiner
      kommt bei gleichem (durch das Pedal erzeugten hydraulischen) Druck
      weniger Kraft aus deinem Radbremszylinder, der die Backen hinten gegen die Trommeln drückt.

      Da kann ich der Theorie, dass vorne mehr ankäme nicht folgen.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

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      Der Druck verteilt sich doch gleichmäßig im gesamten System. Was die Bremstrommeln dann damit anstellen, ist doch deren Sache...
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"

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      Höher nicht, aber wenn nurnoch 45 Prozent des Drucks an die hintere Bremse geht müssen doch 55 Prozent an die vorderen Zylinder gehen
      Die Prozentzahlen sind nur verdeutlichungen und nicht von mir berechnet.
      Ich bin aber auch kein Theoretiker sondern möchte es nur verstehen .
      LG Faxe

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      Das Bremspedal wirkt auf dem HBZ, wodurch Bremsflüssigkeit in das Leitungssystem gepresst wird. Je höher die Kraft am Pedal, desto höher der Druck im System, jedoch an jeder Stelle des Systems gleich.
      Sind alle Radbremszylinder gleich groß entsteht an jedem Rad (bei gleicher Art der Bremse, siehe Simplex und Duplex) die gleiche Verzögerung. Um eben das schärfere Ansprechen der Hinterachse zu dämpfen, wurde der Radbremszylinder dort verkleinert, ergo weniger Verzögerung hinten, keine Änderung vorne da dort der alte Durchmesser beibehalten wurde. Bei gleichem Systemdruck verzögert die Vorderachse dadurch nicht stärker, nur die Hinterachse schwächer.

      Gruß aus Werl
      Rudi
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,