Ein Caravan namens Miki

      Da ist der Tiki-Miki ja Gottseidank am Ende in die richtigen Hände geraten. Snaily und ich haben ihn vor vier Jahren beim Vor-Vorbesitzer besichtigt, da habe ich noch gedacht: “Schade, der kommt nie wieder auf die Straße...“. Aber Mavericks Aktion ist ja wie ein Happy End!

      Hier der Bericht zur Besichtigung, die wir 2016 in Ahrensburg durchgeführt hatten:
      für Snaily: koralle
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"
      Tach Maverick,
      suuuper gemacht, und das in so kurzer Zeit. So langsam werde ich neidisch darauf das alle schneller sind als ich. Egal was ich anfasse. Es ist immer ein Grif ins Klo.

      Rolo

      P.S.: Ich habe nur ein gefällt mir gedrückt, aber eigentlich hasse 34 verdient, oder so.
      Die Lackläufer habe ich zum größten Teil schon weg. Es gibt extra Lackhobel und anschließend mit Nasspapier geschliffen. Das Ergebniss ist schon echt 1000 Mal besser als der Urzustand.
      Die Substanz von dem Wagen ist super. Ich habe keinen Rost gefunden. Normalerweise hätte er schon eine neue Lackierung verdient. Vllt irgendwann später.
      Der Frank aus 49356 Diepholz 8)
      www.opel-rekord-p1.de

      Lennecruiser schrieb:

      Snaily und ich haben ihn vor vier Jahren beim Vor-Vorbesitzer besichtigt


      Jau, genau so haben wir den auch gesehen - in dieser Rumpelkammer.
      Aber da war ich noch nicht im Forum. Da hätte ich euch ja fast 3 Monate eher kennengelernt.
      Schöne Grüße

      Dirk
      "Tausi" :wink:

      aus Meerbusch am Niederrhein (zwischen Krefeld und Düsseldorf)
      "P2"-Käpt´n seit Studientagen (so sieht er auch aus) und seit Ende 2015 auch Diplo-A-C

      Rolo schrieb:

      Tach Maverick,
      suuuper gemacht, und das in so kurzer Zeit. So langsam werde ich neidisch darauf das alle schneller sind als ich. Egal was ich anfasse. Es ist immer ein Grif ins Klo.

      Rolo

      P.S.: Ich habe nur ein gefällt mir gedrückt, aber eigentlich hasse 34 verdient, oder so.


      Das kann ich so nicht stehen lassen Rollo. Ich denke es kommt auf den eigenen Anspruch drauf an. Meine Opels sind halt bei weitem nicht mit deinen zu vergleichen
      Der Frank aus 49356 Diepholz 8)
      www.opel-rekord-p1.de
      Ich hab auch nur den ersten Beitrag "geliked", die anderen hole ich später am Laptop nach.

      Ich kann nur sagen: Wahnsinn! Respekt!

      Und Neid auf Deine Fähigkeiten - wenn man nur 10% davon hätte, wäre das Oldtimer-Leben ein leichteres (und günstigeres auch).

      Schmunzeln musste ich im Nachhinein über den Satz "Für eine Vollrestauration fehlt mir ehrlich gesagt das Geld" im ersten Beitrag. Was bitte ist das denn anderes als eine Vollrestauration? Und wofür brauchst Du Geld - kannst doch alles selbst?
      Gruß aus Düsseldorf
      Michael

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      Opel P1 1700
      Toll und Respekt Frank wirklich geil, das kann ich mit Fug und Recht ebenfalls als do it yourself Mann sagen. Bei meinem Wagen gibt es ebenfalls einige Lacktropfen, um die ich mich kümmern wollte. Ich als Laie habe das vorsichtig mit Wasserschleifpapier und einem planen Schleifblock versucht. Scheiße, ich konnte den nicht so ruhig und genau führen, dass ich die Nase wegbekommen habe und bin zur Grundierung in der Umgebung durchgedrungen. Ergo alle anderen Nasen gibt es noch. Habe mich immer gefragt wie man die weg bekommt oder rauspoliert. Siehst Du da bist Du quasi professionell bei Deinen Reparaturen. Hast Du mal ein Bild von Deinem Lackhobel und funktioniert der auch bei Rundungen?
      Nochmals super Ergebnis absolut toll
      Zum Schluß noch die Spurstangen und Köpfe neu. Fertig.

      Frage, hast Du die Spurstange auch neu gemacht und wie hast Du dann die Spur eingestellt bzw hast Du vorher die genaue Länge gemessen und das alles wieder genauso zusammengeschraubt? Richtig, dass es 2 Spurstangenköpfe sind, oder?

      Ps ich habe bei meinem nun 2 Jahre TÜV neu ohne Mängel, bin aber mit der Lenkung immer noch nicht so zufrieden. Tragen Spurstangenköpfe wesentlich zur Minimierung des Lenkspiels bei? Zumindest hat der Tüv nach Erneuerung der Buchsen am Querlenker nix zu meckern. Wie gesagt im Fahrbetrieb / Mittelstellung muss ich immer über die bekannten 2 Finger breit am Lenkrad drehen biss eine Lenkbewegung einsetzt. Das fühlt sich nicht so an als ob das so sein müßte. Da war mein alter Leiterwagen aus Holz nicht viel schlechter.
      Ja, ja unser Blechvirtuose Rolo stellt sein Licht unter den Scheffel, was Ihn aber auch
      sehr sympathisch macht. :thumbup:
      Herzliche Alt-Opel-Grüße aus Offenbach am Main
      Ha-Jo

      Opel Rekord A LZ 1,5 l von März 1963, Familienbesitz

      nicht: was lange währt, wird endlich gut,
      sondern: was lange fährt, ist wirklich gut!
      Opel: Feine Marke


      Maverick schrieb:

      Rolo schrieb:

      Tach Maverick,
      suuuper gemacht, und das in so kurzer Zeit. So langsam werde ich neidisch darauf das alle schneller sind als ich. Egal was ich anfasse. Es ist immer ein Grif ins Klo.

      Rolo

      P.S.: Ich habe nur ein gefällt mir gedrückt, aber eigentlich hasse 34 verdient, oder so.


      Das kann ich so nicht stehen lassen Rollo. Ich denke es kommt auf den eigenen Anspruch drauf an. Meine Opels sind halt bei weitem nicht mit deinen zu vergleichen


      Klasse Arbeit Maverick,
      das sieht echt super aus.
      Bei Rolo dauert das immer länger weil er aus einem alten Auto ein neues baut.
      Opel P1, Bj.59, 1500ccm 2TL

      Grüße aus Bayern

      :auto1:

      Arni schrieb:

      Wie gesagt im Fahrbetrieb / Mittelstellung muss ich immer über die bekannten 2 Finger breit am Lenkrad drehen biss eine Lenkbewegung einsetzt. Das fühlt sich nicht so an als ob das so sein müßte. Da war mein alter Leiterwagen aus Holz nicht viel schlechter.


      Es gibt eine Einstellschraube oben auf dem Lenkgetriebe, mit einer Kontermutter. Da kannst du das Lenkungsspiel bis zu einem gewissen Grad einstellen.

      Das Einstellen der Vorspur ist auch kein Hexenwerk. Im Fahrbetrieb merkt man ja, wie das Spurverhalten bei Geradeausfahrt ist, und welche Stellung das Lenkrad dabei einnimmt. Wenn man die Lenkgeometrie verstanden hat, dann weiß man, an welchen Spurstangen man wie zu drehen hat. Die Einstellungen dann im Fahrbetrieb überprüfen. Zuletzt dann die Vorspur überprüfen, indem man geradeaus auf eine ebene Fläche (Garage) fährt, und mit an den Vorderrädern angelegten Latten nachmisst, daß die vorne ein paar mm enger zusammenstehen als hinten (Handbuchangabe).
      Diese Methode hört sich erstmal sehr ungenau und hämdsärmelig an, aber in der Praxis habe ich damit oft bessere Ergebnisse erzielt, als diese ganzen professionellen Achseinsteller mit ihren aufwändigen optischen Apperaturen inkl. bunter Messprotokoll-Ausdrucke. Außerdem kommt man beim Opel sehr leicht an die Spurstangen ran. Einfach die Lenkung voll einschlagen und sich neben das entsprechende Rad legen. Mehrmalige Korrekturen inkl. Probefahrten sind in einer halben Stunde erledigt.

      Grüße
      Christian