Mein Olympia Rekord '56

      Moin, moin !
      zwischen den Arbeitsschritten im oberen Beitrag und diesem liegen schon ein paar Tage, so habe ich die Radkästen und Kotflügel von innen fertig : mit Flex und Topfbürste entrostet, wo nötig war Rostversiegelung aufgetragen, 2x Epoxyd Grundierung und 2x 2-K Lack gestrichen. Der Farbton stimmt nicht 100%ig, die Oberfläche ist auch nicht perfekt, aber für den Einsatzort vollkommen ausreichend ! Nie wieder Unterbodenschutz 8)
      Die Bereiche um die Vorderachse habe ich erstmal ausgespart, die mache ich, wenn die Achse raus ist. Ich habe nur 2 Hände, und zuwenig Zeit....
      Den Unterboden im Bereich zwischen den A-Säulen und den Blattfederaufnahmen habe ich auch schon auf beiden Seiten vom U-Schutz befreit, da geht's nächstes WE weiter.
      Unteres Frontblech Löcher von Ex-Zusatzscheinwerfer verschweisst, grundiert und gefüllert. Da kommt natürlich passender Lack drauf !
      Nebenbei musste ich feststellen, daß eine Bremsleitung in einer Trommel vorne an der Radnabe dünn geschliffen wurde. Also noch mehr Leitungen bestellen :floet002:

      Thomas
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      Lackierarbeiten sind ziemlich langatmig, und auch langweilig....
      Habe dieses WE nur die beiden Frontbleche fertig lackiert, die einzelnen Arbeitsschritte brauchen ja immer ein bisschen um zu trocknen....
      Das Auto ist mal echt miserabel nachlackiert worden. Nachdem ich die Kotflügel von innen lackiert hatte, habe ich die von aussen abgeklebten Löcher wieder freigelegt, d.h. das Abdeckband entfernt. Dabei ist an mehreren Stellen der Lack mit abgegangen, maximal ärgerlich X(
      Muss ich sehen wenn die Teile wieder am Auto sind. Wenn das nach dem ausbessern zu schlimm aussieht, werde ich die Kotflügel von aussen wohl auch noch lackieren müssen.
      Ich benutze übrigens ein geniales Teil um solche Teile wie die Frontbleche zu lackieren, den "Preval Sprayer". Das ist eine art nachfüllbare Spraydose, eine Treibgaskartusche mit einem Glasbehälter. Damit lässt sich wunderbar 2K Autolack verarbeiten, ohne viel Hardware einsetzen zu müssen. Der Einsatzbereich ist allerdings etwas eingeschränkt, für ganze Kotflügel oder Türen reicht die Power nicht.
      Ansonsten zwischendurch unterm Auto gelegen, und weiter alte Schmiere & Unterbodenschutz abgekratzt, davon ist ja noch einiges da.....
      Die Bremsanlage ist soweit überholt, bis auf ein fehlendes wichtiges Kleinteil komplett, und wartet auf den Einbau :thumbup:
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      Das schaut aber gut aus. :thumbup:
      Fahrzeuge:
      1. Opel Olympia Rekord B / 1,7s , Olymat, Bj. 1965, 2 Tür Limousine , Standard, ungeschwei., Originalzustand
      2. Opel Olympia Rekord Modell 56 / 1,5 / Bj. 1955, 2 Tür Limousine, Exportmodell für die Schweiz über GM Biel,
      ungeschwei., Originalzustand
      + 10 Oldtimer 2 Räder (Moped/Motorrad/Roller), + 6 Oldtimer Fahrräder................. und mehr altes unnütz Zeuch .. ;)

      Wohnord: 41751 Viersen
      Nicht daß ihr denkt, die Motivation wäre dahin, aber Lacke brauchen ihre Zeit zum trocknen. Das Wetter muss auch mitspielen, wenn's vor der Garage feucht ist, ist das Klima drinnen nicht besser....
      Es kommt zusammen, was zusammen gehört, so soll es denn sein 8) Eigentlich sollten auch die Kotflügel schon dran, aber die liegen zur Nachbehandlung wieder im Keller. Bevor ich die Kotflügel von innen aufbereitet hatte, klebte ich die Löcher der Zierleisten und Schriftzüge ab, damit kein Lack an die Aussenflächen kommt. Leider ging an vielen Stellen der Lack mit ab, als ich das Klebeband wieder entfernte. Scheiss Vorarbeiten würde ich sagen. Immerhin weiß ich jetzt : Das Auto muss mal Beige gewesen sein....mal sehen, was ich da mache :/
      Ansonsten schon mal die neuen Bremsleitungen montiert, die Bremse soll nächstes WE fertig.
      Nicht ganz im klaren bin ich mir über den Hauptbremszylinder, das ist ja so ein Repro-Teil. Soweit alles gut, aber der Anschluss für die Zuleitung liegt bei dem Ding ja auf der Seite, ebenso die beiden Bohrungen im HBZ. Wird es da Probleme geben beim entlüften ? Ich nehme dafür ein Entlüftungsgerät, also pumpe nicht wie ein wilder mit dem Bremspedal rum....
      Würde evtl. mal einer von euch hier ein Bild von einem originalen HBZ einstellen ? danke !

      Thomas
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      guten Abend Thomas,

      der "Zulauf" an Hydraulikteilen soll generell "von oben" erfolgen, damit Lufteintritt ausgeschlossen

      oder vermindert wird. Je "ruhiger" der Einlauf erfolgt (ist beim Hauptbremszylinder so), desto eher

      ist das Hydraulikteil auf diese Einspeisung angewiesen. Bei Aggregaten mit ständiger Durchströmung

      z.B. hydraulisch unterstützte Lenkgetriebe, werden Abweichungen akzeptiert, weil durch die hierbei

      ständige (quirlige) Durchströmung im Laufe der Zeit Luftblasen ausgetragen werden.

      Das schließt nicht aus, dass auch andere Lösungen in praxi funktionieren > mein Ding ist das nicht.

      Zulauf von "oben" ist richtig, kannst Du an jedem Hauptzylinder so nachvollziehen.

      Andere Lösungen mögen gehen, würde ich aber (für meinen Bedarf) nicht verwenden,

      wie viele andere Nachbauten auch....

      Gruß,

      Alfred. H.
      @ Winfried : du hast eine Konversation wegen meiner Whats-App Rufnummer !

      @ Alfred : ich teile deine Meinung wegen des Zulaufs "von oben". Ich muss mal sehen, ob ich den Deckel / Anschluss abschrauben und umarbeiten kann, der hat ja einen Sechskant zum "Schlüssel ansetzen".
      Funktioniert hat das ganze ja auch, ich bin das Auto schon ein paar mal gefahren bis jetzt, und konnte keine "Luft" in der Bremse feststellen, ich empfand die Bremsleistung sogar als erstaunlich gut ! Was natürlich nicht heissen soll, daß in dem auf der Seite liegenden Zulauf nicht doch noch eine Luftblase drin ist....
      Guten Abend Thomas,

      meine Einschätzung war nicht, dass ein schräger Einlauf in den Hauptzylinder zwangsläufig

      Luftblasen erzeugt. Meine Einstellung ist aber so, dass man alle sicherheitsrelevanten

      Angelegenheiten RICHTIG machen sollte. Es mag ja sein, dass es "andere Teile" gibt,

      die u.U. auch funktionieren, für mich steht aber fest: Abstand halten ! Da werde ich nicht enttäuscht.

      Habe ich hinter mir.

      Gruß,

      Alfred. H.
      Alfred, ich bin ganz deiner Meinung, daß man sicherheitsrelevante Dinge richtig machen sollte. Ich schraube lange genug an alten Autos, um zu wissen, wie wichtig eine 100%ig funktionierende Bremse ist, grade bei Einkreis-Bremsanlagen !
      Dazu sagen muss ich , daß ich bei diesem Typ (Rekord 56) immer noch auf Neuland treffe, was die Technik und ihre Ausführung betrifft.
      Ich verbringe immer noch sehr viel Zeit beim recherchieren welche Teile falsch sind oder fehlen, wie sie aussehen oder wo sie befestigt werden. Ich habe zwar schon einen Ersatzteilkatalog, aber das sind auch nur gezeichnete Bilder, wo ich erahnen muss, wie das Ding in Natura aussieht.....
      Leider habe ich auch in meinem Umkreis niemanden, der sonst so ein Auto fährt, wo ich mal Detailbilder machen könnte.
      Der HBZ in meinem Auto war so befestigt, daß der Zulauf von der Seite erfolgt, schräg von oben ist gar nicht möglich, weil direkt das Bodenblech drüber ist !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „trashman“ ()

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      Guten Tag Thomas,

      der freundliche Forist @cbxmicha hatte über weite Strecken ähnliche Fragen zur Bremse,

      den Einzelteilen und ggf. Lösungsmöglichkeiten.

      Sieh z.B. mal diesen Thread: Bremsen Teil II

      Dort ist u.a. ein original Hauptzylinder abgebildet, der hat den Anschluß für den Zulauf zwar seitlich,

      er mündet aber im HBZ "oben", die Bremsflüssigkeit tritt also "von oben" in den Zylinder ein.

      Serienmäßig ist ein 8mm-Rohr mit Überwurfschraube angeschlossen, im Bild siehst Du eine Lösung

      mit Ringnippel (Banjo), Schlauchanschluß + Hohlschraube. In der Umgebung dieses Threads findest Du

      viele weitere Infos + Bilder, weil Micha den selben Umfang schon mal mitgemacht hat.

      Gruß,

      Alfred. H.

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      Hallöchen @ all,
      nachdem sich die Arbeiten an der Bremse etwas verzögern wegen dem HBZ und das Wetter zu mies war, um in der Garage zu werkeln, habe ich mich ein bisschen um die Elektrik gekümmert. D.h. Scheinwerfer zerlegt, gereinigt, Tragringe lackiert und neue Dichtungen gefertigt. Dazu habe ich 15mm dickes rundes Moosgummi besorgt, zu Ringen zusammengeklebt, und Kerben für die Einstellschrauben reingeschnitten. Die originalen Gummis waren schon arg am bröseln.....
      Dann habe ich noch etwas "Tuning" für's Licht betrieben : ich fand bei ebay Halogen - Scheinwerferlampen in 6 Volt / 35 Watt mit Ba20d Sockel !
      Die waren gar nicht teuer, knapp 16 Euro für 4 Stück. Gute und präzise Fertigung, die Glühfäden haben zum Sockel die gleichen Abstände wie bei den normalen Glühlampen, sie sollten also die gleichen Lichtkegel werfen. Ausprobiert an der Autobatterie : sie sind deutlich heller als die alten Lampen !
      Ich weiß, ich weiß, eine rechtliche Grauzone. Wollen wir jetzt aber nicht ausdiskutieren. Wichtig ist für mich : sehen, und gesehen werden..... :cool002:
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      Vorsicht, beim Moosgummi ist es wichtig, dass es ein geschlossenporiges Matrial ist. Denn offenporiges Moosgummi saugt Feuchtigkeit an wie ein Schwamm, statt abzudichten.
      Grüße aus dem Sauerland von Frankie, dem Lennecruiser!


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      Ort: 58119 Hohenlimburg a. d. Lenne
      Fahrzeug: Olympia Rekord P1, EZ 02/60, 1700 ccm
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      MOTTO: "LEBE SO, DASS SICH DEINE FREUNDE LANGWEILEN, WENN DU TOT BIST!"