Zwischenlagern für Blattfedern

      Hallo Stephan
      Einen Datensatz habe ich nicht, jedoch noch ein paar Muster die ich vor ein paar Jahrzehnten nachgefertigt hatte. Bei Interesse kann ich ein Zeichnung oder Datensatz anfertigen. Die Bremsseilführung hatte ich aus 3mm V2A gefertigt. Beim biegen nicht ganz ohne, 2mm reicht auch. Die Bremsseilführungen für P1 und P2 sind unterschiedlich.
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn
      Hallo
      Wie gewünscht hier eine Zeichnung der Blattfederklammer.
      Die Blechstreifen sind aus 1mm VA.
      Der kurze Blechtreifen ist für 2 Blätter.
      Für die 4 Blatt-Feder muß der lange Blechstreifen noch einmal um 15 mm verlängert werden.
      Die Führungen für das Bremsseil ist 3mm dick und wird an der Klammer angeschweißt. Die gestrichelte Linie ist die Biegekante.
      Die Seilführung für den P2 ist anders!!

      csreenchot_Blattfederklammer.jpg
      Gruß Werner
      P1 mit Olymat & Faltschiebedach / P1 PickUp Rechtslenker aus Kreis Paderborn
      Hallo,

      kurzes Update: ich war heute bei den Ex-Kollegen und die Zwischenlagen wird man mir machen können. Dauert so etwa 2 Wochen. Auf Anregung von Rostallergie Werner habe ich noch 2 Details im Vergleich zum Original geändert:


      --die Zwischenlagen werden 1mm dicker,
      --die seitlichen (Halte-) Stege werden 2 mm höher.
      -- wahrscheinlich werden mehrere der Zwischenlagen "in Kette" gefräst, die ihr euch dann selber auseinanderschneiden müsst.
      Mit dieser Fertigungsmethode geht es im Ablauf schneller auf der Maschine, als wenn jedes Teil einzeln gefräst wird.
      Ein scharfes Cuttermesser sollte zum trennen reichen.

      Man will mir 10 Satz (80 Stück) anfertigen, vielleicht werden es auch ein paar mehr.
      Die Dinger werden aus Vollmaterial gefräst und müssen dazu auf dem Bearbeitungstisch mittels Vakuum angesaugt werden. Das geht nur, wenn die serienmäßigen Stege auf der Unterseite entfallen. Durch die jetzt höheren, seitlichen Stege bekommen die Teile in jedem Fall ausreichend Halt.
      Werner hat die Zwischenlagen in Eigenregie auch schon mal gemacht und fährt damit seit Jahren durch die Gegend.

      Sobald es hier was zu Verkünden gibt, melde ich mich...

      Gruß
      Bernd

      dä Huäbär schrieb:

      Hallo

      ich begreif nicht ganz , wieso das man etwas nachfertigt , das es bereits gibt . 39.- ist ja nicht die welt . ich würde es sinnvoller finden , zeit und resourcen in etwas zu investieren , das es nicht auf dem markt gibt . einfach meine meinung...

      gruss Kurt


      Die Meinung kann ich nur Unterstützen.
      Da gibt es Händler, die fertigen sowas nach und 39€ ist echt kein Wucherpreis, die müssen mit den Teilen auch auf ihren Schnitt kommen. Wenn dann Leute hingehen und die Teile nachfertigen und schwarz verkaufen, ohne Abgaben & Co und den Händlern so dass Geschäft kaputt machen, dann wird es viele Teile für unsere Autos irgendwann nicht mehr als Nachfertigung geben.

      Man sollte froh über dass reichhaltige Teileangebot im Repro Bereich sein, welche es für unsere Autos gibt und wenn Leute in Heimarbeit Sachen nachfertigen, die es nicht gibt, dann ist dass natürlich noch besser. Aber für Teile die es für normales Geld zu kaufen gibt, ne zweite Serie in Schwarzarbeit auf zu legen und den etablierten Händlern damit dass Wasser ab zu graben, finde ich nicht gut.
      Moin!

      Viel Energie in C-Teile stecken, echt schade. Die Kunststoffdinger auf Bernds Foto passen meiner Meinung eh nicht fürn B- oder A-Rex. Hatte ich selbst schon probiert.

      Ich fahre HD-PE Reste, 1 mm dick, auf 38-39 Breite geschnitten, ca. 995 mm lang. Funzt gut, die "Stege" vermisse ich nicht, die Zwischenlagen wandern auch nicht -
      die Klammern sind ja auch noch da. Für 8 Spritzgussteile, im Satz zwischen 39 und 55 Tacken kpl. stelle ich keine Fragen, da gebe ich Kurt recht.
      Hätten die beim A-Rex gepasst, hätte ich die eingebaut.
      Die Fragen nach den Zwischenlagen gabs ja immer mal, ich fasse die beste Antwort ( von @Harry B. aus O. ) darauf noch mal sinngemäß zusammen:

      "...die Dinger aus alten Kunststoffkanistern geschnitten, fertig..."

      Da finde ich Lüfterabdeckungspilzgedönsel aus nem 3D-Drucker, aus dem Vollen gefräst oder im Kindergarten aus Fimo oder bei Waldorfs aus Salzteig
      nachgebastelt echt lohnender. Meine Meinung.

      Bis densen,

      DT
      LK Osnabrück - where the rust never sleeps...

      Rekord A ,1700er 4 Gang, 2T Limo, EZ 05/63 Schweden
      Im Prinzip hast du Recht, Mark. Aber du übertreibst gewaltig.

      Wenn hier ein paar People Teile, die nicht mehr an den Bäumen wachsen, selber herstellen (möglicherweise sogar in besserer Qualität als Original-Teile) dann ist das völlig legitim und hat mit Schwarzarbeit nichts zu tun. Abgesehen davon finde ich es immer gut und anerkennenswert, wenn man selbst etwas (er)schafft.

      Daß irgendein Händler davon in den Ruin getrieben wird, ist schlichtweg Unsinn. Wenn dem so wäre, hat er vorher etwas falsch gemacht. Und irgendwann ist auch jedes Geschäft am Ende, wenn man sich nicht weiterentwickelt.

      Über ein reichhaltiges Teileangebot im Reprobereich würde ich mich tatsächlich freuen, wenn diese Teile auch brauchbar wären. Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß 90% davon mehr oder weniger Ausschuß ist. Oft wäre ich froh gewesen, man hätte sich die Reproduktion gespart. Der Ärger hinterher und die weitere Suche nach brauchbarer NOS- oder auch Repro-Ware hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack. Vor allem wenn der Händler mir bei der Reklamation weismachen will, daß ich der einzige unter Millionen zufriedener Kunden bin, der Probleme mit dem Teil hat.

      Christian
      Ich habe meine vor 18 Jahren aus nem alten Kunststoffkanister geschnitten. Sie sind noch da. Es gab ja nix zu kaufen.
      Ich habe die Vor Internet Zeiten noch mit gemacht, in denen ich auf allen Teilemärkten war, auf der Teilebörse, wo man sich Briefe geschrieben hat und sich die Teile für die Restauration wärend der Restauration über Jahre zusammen suchen musste. Als ich meinen CarAVan restauriert habe, gab es auf EBay 3 Seiten gebrauchter P Teile, dass wars.

      Schön, dass man dass heute alles per Klick kaufen kann. Trotzdem bleibt die Nachfertigung von Opel Ersatzteilen für die Händler knapp kalkuliertes Geschäft und ich kenne keinen, der daran reich geworden ist.
      Mark,

      dieses Forum sollte nach meinem Verständnis u.a. der gegenseitigen Hilfe dienen,

      eben, weil es seitens Peugeot nix gibt. Das ist lange bekannt. Deshalb ist es aus

      meiner Sicht zu begrüßen, wenn hier nicht jeder für sich hinmuckelt, sondern seine

      Kenntnisse auch weitergibt oder seine Möglichkeiten für die Kollegen nutzbar macht.

      Das würde ich (gefühlt, bin kein Jurist) mal unter Nachbarschaftshilfe einordnen.

      Ob jede Aktion hierbei unter Aufwandsgesichtspunkten sinnvoll ist, oder nicht, sollten

      wir den ausführenden Kräften überlassen, ihre Aktionen belasten ja niemand sonst und sie

      werden von niemandem gezwungen.

      Andere Sache:

      Eine Kosten / Nutzenabwägung zum Thema Reproteile finde ich persönlich sehr ernüchternd.

      Der Begriff "preiswert" beschreibt das Verhältnis: Preis / Wert. Wenn Du ein gutes Teil

      geschenkt bekommst, ist das super ! Der Bruch wird klein, weil der Preis (Zähler) gegen NULL geht

      und ein Wert vorhanden ist.

      Sobald Du aber einen Artikel kaufst, der nix taugt, hast Du Geld ausgegeben (Preis),

      im Nenner steht aber NULL, der Bruch geht gegen UNENDLICH, der Preis ist unwichtig, weil

      der Artikel untauglich ist. Kurz: Unendliches Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen,

      weil der Nutzen nicht eintritt. Geld aus dem Fenster geworfen.

      So ist das leider, bei vielen Reproteilen (nicht nur meine Erfahrung, siehe Bubru) und hier liegt

      sicher der Antrieb begründet, selbst etwas besseres zu schaffen, das kann ja jeder tun.

      Da liegt der Ball im anderen Teil des Feldes: Qualität hat ihren Preis....ist aber preiswert.

      Hier scheint die richtige Balance noch nicht gefunden zu sein....das kann man aber nicht

      den Heimarbeitern anlasten !

      Ist meine ganz persönliche Sicht der Dinge, was ich selbst fertigen kann, das mache

      ich lieber selbst (ist schon bekannt, denke ich mal).

      Gruß + MUNTER + GESUND bleiben !!!

      Alfred. H.
      Hallo und guten Abend,
      eigentlich halte ich ja gar nichts davon, so ein Pillepallethema auszubreiten...aber gut, vielleicht dann doch nochmal für alle zum Verständnis:
      Zeit und Resourcen: werden nicht verschwendet. Es handelt sich um einen Freundschaftsdienst meiner ehemaligen Kollegen. Es wird Abfall zu Neuem verarbeitet (Nachhaltigkeit!), Zeitaufwand: max. 15 Minuten, da durch die vorhandene DXF-Datei von Werner keine Entwicklungsarbeit nötig ist. Maschinenlaufzeit (Herstellungskosten): völlig wurscht, wird in der Nachtschicht gemacht, wenn die Maschinen nur teilweise in Betrieb sind. Mit anderen Worten und damit man es sich besser vorstellen kann: Die Aktion kostet in etwa ein müdes Arschrunzeln.
      Eigentlich wollte ich die Dinger ja nur für unseren CarAvan machen lassen. Also 8 Stück. Dann dachte ich mir "ach, die Aktion kostet ja nur ein müdes Arschrunzeln, dann lass doch direkt ein paar mehr machen. Für den ein oder anderen im Forum, der die auch brauchen kann".
      Gegen Erstattung der Portokosten verschenke ich die Teile. Ich habe also keinerlei wirtschaftliches Interesse daran. Als Gutmensch helfe ich gerne wo ich kann.
      Warum muss man jetzt diese harmlose Aktion als fragwürdig hinstellen? Soll ich sowas nicht machen, nur weil es irgendwo dafür einen Anbieter gibt? Einen Händler werde ich damit bestimmt nicht in den Ruin treiben. Bisher habe ich eher den Eindruck, das Händler mich (uns, also Günther und mich) mit ihren Preisen in den Ruin treiben. (Uups, vorsichtig Bernd..., jetzt nicht ein neues Fass aufmachen!)
      Ach ja, wenn die Teile dann nachher wirklich nicht passen sollten... na und? Dann ist das eben so und dann gibt es einen neuen Anlauf dazu. Dann erst Recht! Kostet auch nur ein Arschrunzeln!

      GrußBernd

      Neu

      Ueber die Reproteile meckern kann man viel.
      Ich habe selbst ein paar Nachfertigungen gemacht, Harry noch viel viel mehr als ich.

      Es steht weder mir, noch einem Händler der OE Support eines Automobilkonzernes zur Verfügung, geschweige denn die Prüfungsmöglichkeiten für die Teile oder die entsprechenden Zertifizierungen der Lieferanten.

      Dass meiste was gemacht wird sind Kleinserien, mit denen man bei den entsprechenden Herstellern nur Bittsteller ist. Da muss man dass so gut umsetzen wie man kann, kann sich freuen dass man überhaupt etwas bekommt und hinterher nicht nur teure Rechnungen, sondern auch ein einigermaßen brauchbares und bezahlbares Teil zu einem irgendwie marktfähigen Preis und freut sich, wenn man es irgendwann geschafft hat, davon so viele zu verkaufen dass für einen als Vollzeithändler noch was zum Leben / Überleben überbleibt.

      Dazu kommt noch die Gefahr, dass ein Konkurent grade dass gleiche Teil nachbaut und womöglich noch billiger anbietet und man dann auf dem ganzen Posten evtl. auf Jahre oder Ewigkeiten sitzen bleibt.

      Das kann man alles "nicht einsehen" und "rumnörgeln", man kann sich auch freuen dass es vieles wieder gibt und muss halt manchmal 5 grade sein lassen. Ich für meinen Teil kann mich jedenfalls bzgl. der Qualitäten nicht wirklich beschweren. Sicherlich sind viele Reproteile nicht mehr in der Qualität verfügbar wie der Opel sie mal ans Band bekommen hat, aber dass da im großen Maße unbrauchbarer Schrott bei war, da kann ich mich nach mehreren restaurierten Panoramarekorden nicht dran erinnern...

      Repro-Radzylinder im Vergleich

      Neu

      Guten Tag Mark,

      ich oute mich zu den "Uneinsichtigen" gehörig, was meine Einstellung zu Reproteilen angeht.

      Meckern und nörgeln tue ich prinzipiell nicht !

      Damit mein Standpunkt etwas transparenter wird, findest Du hier ein bebildertes Beispiel

      für eine Nachbaulösung, ich räume heute etwas auf und hatte mit dem Gedanken gespielt,

      sie abzugeben. Das geht leider nicht !

      Siehe bitte die Bilder, verglichen habe ich zwei Radzylinder, P1 / P2 HA.

      Links ist immer das "no name" - Produkt / rechts ein altes Qualitätsteil von FAG

      das no name - Teil lagert wenige Jahre, das FAG-Teil liegt 30+ Jahre im Regal.

      1) das Nachbauteil hat keine Kennzeichnung, Hersteller ??, das FAG-Teil trägt die Typbezeichnung eingegossen
      Bild 2411

      2) das Gewinde für die Druckleitung ist nicht angefast, nur das FAG-Teil hat einen QS-Stempel
      Bild 2412


      3) der Gewindeabstand beim Nachbauteil ist zu gering, es paßt nicht ohne Nacharbeit am Tragblech,
      Bilder 2413 und 2414

      Das war jetzt nicht so tragisch, kommen wir mal zur Funktion:

      4) die Nutmanschette des Nachbauteils hat praktisch keine Wegreserve mehr (Spreizung fehlt),
      das FAG-Teil hat noch erkennbar elastische Eigenschaften der Manschette (nicht wie neu, wäre aber DICHT)
      Bild 2415


      5) Und, ob das relevant ist, oder nicht, zeigt das Bild 2416: Der Bremskolben mit Manschette des Nachbauteils
      FÄLLT OHNE REIBUNG einfach DURCH ! Nix Dichtung. Der FAG-Kolben muß eingefädelt werden, weil die
      Manschette noch spreizt.

      Solche Erfahrungen / Ergebnisse belasten mein Vertrauen in Nachfertigungen ganz erheblich, meinen eigenen

      Sicherheitsanspruch stelle ich auch jederzeit über das Gewinnstreben anderer Zeitgenossen.

      Das sollte jeder nachvollziehen können.

      Gruß,

      Alfred. H.

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      Neu

      Naja, Alfred, die Sachen die du nachbaust, baust du aber selber und aus Hobby. Die Händler hingegen lassen eben auch andere Dinge nachfertigen, sind dabei auf Lieferanten angewiesen. Bei den Lieferanten arbeiten Beschäftigte die für jede Stunde die sie Arbeiten ihren Lohn wollen. Da kann man sich nicht soo lange mit etwas aufhalten, wie der Hobbyschrauber der seine Zeit nicht rechnet.
      Sicherlich haben die Radbremszylinder nicht mehr die alte FAG Qualität, aber was willst du nun machen?
      Wenn ein Händler nach FAG geht und fragt nach Radbremszylindern, dann fragen die wie viele er haben will. 50.000 oder 100.000?
      Also bleibt nichts anderes übrig, als sich an einen Kleinproduzenten zu wenden, der auch bereit ist mal 500 oder 1000 Stück zu machen.
      Dass das sicherlich in einem 2. oder 3. Welt Land passiert, weil es in Deutschland finanziell nicht darstellbar wäre, führt natürlich zu der bekannten Qualität.

      Da aber der Herr FAG keine mehr baut, auch der Altlagerbestand so dünn ist dass der nicht für alle reicht, müssen wir halt mit dem Bremsen was es gibt und was es zu kaufen gibt. Wahrscheinlich bremst mitlerweile die Mehrheit des Forums auf Reprozylindern. Seid froh, dass es sie gibt.

      Neu

      Hallo zusammen,

      für mich gibt es eine klare Reihenfolge:
      1. NOS-Teile, falls erhältlich (wobei bei manchen Anbietern die Auslegung was NOS ist ziemlich gedehnt wird)
      2. Altteile aufarbeiten, fach- und sachgerecht zu vertretbaren Kosten.
      3. Neuanfertigungen von Kollegen aus dem Forum, die über das jeweils benötigte Fachwissen verfügen.
      4. Reproteile von namhaften Händlern, eben auch mit der "Gefahr", dass das mal nicht 100% passt. Ausnahme sind Sicherheitsteile.

      Ein normaler Oldtimerbesitzer hat nicht die Fähigkeiten/Maschinen und/oder Zugriff auf diese, um alle Problemfälle in Eigenleistung zu lösen. Daher sind alle Wege und Bezugsquellen für uns wichtig unsere alten Kisten am Leben zu erhalten.
      Insofern sind die Standpunkte beider Seiten, aus meiner Sicht, gar nicht so konträr. Aktionen wie hier von Bernd oder von Alfred (mehrfach) oder oder, zeigen was hier oder da gehen würde. Aber das sind trotz allem quantitativ und qualitativ Ausnahmen, die aus meiner Sicht keinen Händler gefährden.

      Dennoch sollte der eine oder andere Händler die Hinweise auf mangelhafte Ausführung ernster nehmen. Auch das zu bewirken könnte man als Aufgabe unserer Interessenvertretung ansehen. Jedenfalls waren die Repro Motorlager für meinen P1 nach 1 Monat wieder raus gegen NOS, weil Mist. Aber auch hier beschwert sich ja jeder allein und wird abgebügelt.

      Gruß aus Werl
      Rudi
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      Man kann einen Oldtimer nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Oldtimer braucht Zuwendung!
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      Opel Olympia P1 CarAvan, EZ 06.1960, Koralle/Alabastergrau, 1,7l
      Opel Olympia P1 "nackter Spatz", EZ 18.06.1959, Birkengrau,

      Neu

      Mark,

      ich möchte den Thread jetzt nicht unnötig strapazieren. Die Eigenarten der Reprozylinder hatte ich

      schon mal grob klassiert:

      - leichte Abweichungen, das kann man korrigieren, wenngleich es nicht mehr kostet, Löcher + Gewinde
      gleich richtig zu bohren: MACH ES GLEICH RICHTIG !

      - Qualitätsmängel an lebenswichtigen Teilen, hier der Nutmanschette. Die gibt es noch in Serienqualität
      von ATE (Abnahme min. 100 Stück) und die sollte man dann auch nehmen, anstelle herumzumachen.

      Wer daran auch noch spart, der bleibt unter den Möglichkeiten.

      Kostendruck kann keine sicherheitsrelevanten Mängel rechtfertigen, wer diesen Kompromiß sucht,

      handelt grob fahrlässig.

      Weiter möchte ich mich nicht äußern, wenngleich es ausreichend Themen dazu gibt.

      Gruß + MUNTER bleiben !!

      Alfred. H.